Beiträge von erron

    Hallo Ron,

    Zu deinem heutigen Burzeltag mal ein Video von dir selbst.


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    Mach bitte weiter so. :thumbup:


    mfg


    erron

    Ich glaube, einige der Kriterien unterliegen dabei auch Moden, die sich nicht unbedingt vorhersehen lassen, zum Beispiel welche Art der Stempelung als besonders erstrebenswert angesehen wird.
    Ein anderes Beispiel ist die Frage, wie Falzmarken bewertet werden. In vielen deutschen Sammelgebieten nach 1871 kann man heute ungebrauchte Marken zu einem Bruchteil des postfrisch-Preises kaufen, das war vor 40 Jahren noch anders.


    Marken mit Zahnfehlern/Rissen/Verfärbungen etc. sind heutzutage so schlecht verkäuflich, dass ich sie nur kaufen würde, wenn ich auf einen Wiederverkauf keinerlei Wert lege.

    Sprachlich absurd, wie auch in dem Attest der 303 I, erscheint mir die Tendenz mancher Prüfer, Steigerungen der Qualität wie "absolut einwandfrei" zu erfinden . Entweder eine Marke ist einwandfrei oder sie ist es nicht.... (und "keine heimlichen Mängel" zu erwähnen ist dann auch absolut überflüssig)

    @Kleber,

    ich hatte mal Hartmut gefragt, was den heimliche Mängel sind. Na, versteckte natürlich.


    Und zu absolut einwandfrei? Wäre vollkommen einwandfrei.


    mfg


    erron

    @Ravenhawk,

    wenns ums Geld geht, solltest du nur Marken sammeln, die auch noch in 10-20 Jahren noch etwas an Geldwert bringen.


    Als Beispiel die Marken aus Deutschland.


    Wende dich den Marken von Altdeutschland bis zum Jahre 1933 zu.

    Vergiss alle Marken des Dritten Reich.

    Wende dich den Marken von 1945 bis zur Währungsreform zu.

    Vergiss alle Marken ab dem Jahre 1960 von der BRD, der DDR, und Berlin .


    Und dabei gilt nur eins:

    Topzustand der Marke

    Topzustand der Markenzähnung

    Topzentrierung des Markenbild

    Topzustand der Gummierung

    Topzustand des Stempelabschlages

    Topbeschreibung der Marke in einem Befund/Attest

    Viel Literatur des jeweiligen Sammelgebietes

    Und ein gut gefüllter Geldbeutel.


    Alles andere ist Geldvernichtung.


    Lies dir mal als Beispiele die Erhaltungskriterien von diesem Befund von einer Marke des Deutschen Reich durch.

    Diese Marke ist nicht selten, aber die Erhaltung zählt.




    Und dieses Attest von einer Marke aus der Inflationszeit.

    Auch nicht selten mit dem Plattenfehler, aber die Erhaltung zählt.


    Wenn du dein Hobby aber nur in das Sammeln von bunten Bilder als kleiner Zeitvertreib wählst, dann vergiss mein Ratschläge.



    mfg


    erron

    @Gwenni

    habe mir mal deine Belege, hier speziell einige Belege mit Marken aus dem Deutschen Reich, durchgesehen.


    Ein Beleg ist schon eine kleine Seltenheit.


    Dieser Wertbrief wurde am 4.7.1888 in Breslau abgestempelt und nach Berlin versendet.

    Somit nichts besonderes.

    Aber, dieser portogerechte Wertbrief wurde mit zwei Marken zu je 25 Pfennig aus der Pfennige-Serie frankiert !!!

    Ausgabedatum dieser Pfennigewerte war das Jahr 1875 bis 1879.


    Ab dem Jahre 1880 erschien die Pfennig -Serie und sollten erst nach Aufbruch der Pfennige-Serie Verwendung finden.


    Anscheinend hatte der Versender dieses Wertbriefes, ein E. Kahlert aus Breslau, noch Restbestände aus der Pfennige-Serie.


    Dieser Wertbrief ist eine seltene Spätverwendung mit Marken aus der Pfennige-Serie.

    Anhand deines Scans tippe ich auf die Farbvariante "a" oder "ab".


    Der Stempelabschlag von Breslau / 1 / * b ist ein Preussenstempel mit Schrifttype in Antiqua, der zur Zeit nur bis zum Jahre 1886 bekannt ist..


    Zum Wert.

    In dieser, leider, leider etwas schlechten Erhaltung tippe ich auf einen Wert bis 150 Euro.


    mfg


    erron

    @ SBZ Sammler,

    die "Tendenz" sagt, dass es keine Orginale sind , sondern private Nachdrucke, eventuell aus den Werkstätten der Briefmarkenhändler Goldner oder Bestelmeyer.

    Erkennbar an dem "g" von Schilling und anderen diversen Bildmerkmalen.

    Diese privaten Nachdrucke von Hamburg mit der Wertstufe 1 1/4 Schilling gibt es in den verschiedensten Farben, man findet sie auch öfters auf Flohmärkten.


    Der "Wert": Im einstelligen Eurobereich.


    mfg


    erron

    Norddeutscher Postbezirk. Michel Nr 4 durchstochen.

    Michelwert in Toperhaltung mit vollständig durchstochenen Rändern: 3,00 Michel.


    Der "Wert" in dieser Erhaltung mit den drei abgeschnittenen, durchstochenen Rändern: 0,00 MichelEuro.


    Ist nun alles klar: Jean Philippe und kartenhai ?


    Ich bin immer wieder erstaunt über das profunde philatelistische Wissen von langjährigen Forenmitglieder. :/


    mfg


    erron

    Damit nun jeder weiß, was ich vom User "Gerkisandrino" gelöscht habe:


    gute Frage, das kann ich dir keine verbindliche Antwort drauf geben, aber ich denke, es gib genug, die davon mehr Ahnung haben. Viel Erfolg und Glück.



    Stimmt das ist eine gut eÜberlegung am Anfang , die du da anstellst:-)



    Dakne für dein statement zu diesem Thema. Das hilft.



    Krass das gibt es auch.



    Cool das sieht klasse aus.


    mfg


    erron

    @SBZ Sammler,


    Helgoland, Neudruck Nr 19 mit sehr stark verschobenem Druck.


    Siehe auch die 203. Helgoland-Spezialauktion von Rauhut & Kruschel vom 17. März 2021.


    mfg


    erron

    @Schildescher,

    nein, es gibt keine neuere Publikation über die Postfreistempel aus der Inflationszeit.


    mfg


    erron

    Banderolen, fünfer Rollenenden mit den vier Leerfeldern, Teller, Schachteln habe ich auch bei mir noch rumliegen.

    Hatte sie früher immer hin und wieder von einem Postbediensteten bekommen.


    Schaue gerade im Rollenkatalog aus dem Jahre1995 nach. Die teuerste Banderole wertete damals 850 MichelMark. 300 Pfg, Nr 1348 orangerot, Type Ia.


    mfg


    erron