Beiträge von erron

    @Daniel B.


    In der Anfangszeit von INFLA-Berlin (vor dem 2. Weltkrieg) wurden die Infla-Kreis bzw. Quadratzeichen willkürlich gesetzt.


    Erst nach und nach wurden die Prüfzeichen nach der Tabelle von Heinrich Köhler, wie sie im Michel Katalog abgebildet sind, übernommen.


    Ausser, ein Fälscher hatte keine Ahnung über die Prüfzeichenstellungen.


    Zeige mal die Markenrückseite mit dem Prüfzeichen.


    mfg


    erron

    @Heliklaus,

    diese Dienst Nr 33 hat ein sehr breites Farbenspektrum.

    Bei der Farbe "a" gibt es von der Markenfarbe braun sehr viele Farbentöne. (Farbentopf braun)


    Bei der eigenständigen Farbe "b" (karminbraun) handelt es sich um Friedenspapiere (Restbestände der Papiere aus 1905 - ca. 1915), die zum Druck zuerst verwendet wurden.

    Bei diesen Papieren ist das Wasserzeichen Raute (WZ 1) immer sehr gut sichtbar und der Markenbilddruck ist sauber und klar, Papiere meistens glänzend, Stempelfarbe klar.


    Bei der Farbe "c" (rotbraun) wurden Kriegsdruckpapiere (ab ca.1915) verwendet. Schlechter Druck, WZ 1 sehr schlecht sichtbar, faseriges Papier, verschwommene und körnige Markenfarbe, Stempelfarbe ölig und verschwommen.


    Alles was nicht in die eigenständige Farbe karminbraun fällt, ist immer "a" oder "c".

    http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=479&id=926


    Eine gute Hilfe zum Farbvergleich ist die Dienst Nr 89, (5 Tsd Mark auf 5 Mark). Diese Marke hat immer die Farbvariante "a".

    http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=479&id=1655


    Als Scann von links nach rechts:

    3 x Farbe "a" (Farbentopf braun), 3 x Farbe "b" ((karminbraun), 1 x Farbe "c" (rotbraun)



    mfg


    erron

    Seltene Verwendung eines portogerechten Beleges, der nur mit Steuermarken frankiert ist, aus der Inflazeit.

    Etwas mehr als 50 Belege, die nur mit Steuermarken frankiert sind, sind zur Zeit bekannt.


    Noch seltener sind die portogerechten Einzel / Mehrfachfrankaturen von Frachtstempelmarken auf Belegen.

    Bekannt sind von diesen z.Zt. etwa 10 -15 Belege.


    Verkaufspreise dieser Steuer/Frachtstempelmarken als EF bzw. MeF auf Belegen sind immer im dreistelligen Euro-Bereich .


    Steuermarken bzw. Frachtstempelmarken wurden bei Ermangelung von Freimarken geduldet.


    mfg


    erron

    @Heliklaus,

    mit einem Flachbettscanner bekommst du Scans von Marken und Belege mit immer scharfen und detailgetreuen Bilder.

    Es gibt sehr viele Flachbettscanner für wenig Geld. Canon, Brother, Epson usw.


    https://www.ebay.de/sch/i.html…Flachbettscanner&_sacat=0


    Für Briefmarken ist wichtig die Scanauflösung und die Scantiefe. 2.400 x 4.800 dpi und höher ist der heutige Standard.


    http://stampsx.com/forum/topic…d45e1efc43541558a4a2c669e


    Nicht zu empfehlen sind Multifunktionsgeräte, die gleichzeitig Kopieren und Drucken.



    mfg


    erron

    Schnuffel,

    aber dann nur gereinigtes Benzin (Wundbenzin) aus der Apotheke benutzen.

    Dieses Wundbenzin verflüchtigt sich nach einigen Sekunden und greift die Gummierung nicht an.


    Marke mit der Bildseite in eine schwarze Plastikschale legen, das Wundbenzin mit einer Pipette darauf träufeln; WZ wird sichtbar.

    Marke mit Pinzette entnehmen und ein bisschen wedeln bis sich das Benzin verflüchtigt hat.


    Und bei dieser Aktion aber nicht rauchen oder ein offenes Feuer.

    Und das Fläschchen sofort wieder verschliessen.


    Auf keinen Fall aber Waschbenzin verwenden.:oneien:


    mfg


    erron

    @dreihirn,

    was willst du, in meinen Augen sinnfreie Anfrage mit dem Minibildchen, eigentlich genau bezwecken ???? Stochern im Nebel und die User damit beschäftigen??


    Lade dein Foto kostenlos mit http://www.directupload.net/ hoch, da kannst du dein Foto von 4,6 MB hochladen.

    Damit diese Raterei ein Ende hat.


    Deine Anfrage erinnert mich an einen, schon vor langer Zeit gesperrten User.


    mfg


    erron

    Wie in meinem Profil zu lesen ist, lebe ich in dem kleinsten Flächenland von Deutschland, dem Saarland.


    Der Ort, in dem ich wohne, hatte früher eine wechselvolle Geschichte. Einmal Grenzort zu der bayerischen Pfalz und dann später Grenzort zum Saargebiet. Erst im Jahre 1947 kam der Ort zum Saarland und ab 1957 dann das Saarland als 10. Bundesland zu Deutschland.


    Also ein "bayerischer Pfälzer", ein "preussischer Rheinprovinzler", ein "Saarfranzos", ein "Rucksackdeutscher", ein "Saarländer" und nun ein "europäischerer Deutscher".


    mfg


    erron

    @hawkstamp,

    ist zwar nicht mein Gebiet; Ich habe mich im Michel Spezial mal über diese Marke schlau gemacht.

    Dieser gebrochene senkrechter Strich bei der "5" ist im Mi. als PF nicht gelistet.


    Von diesem Aufdruck "5" gibt es nun zwei Farbvarianten.

    12 a: Schwach glänzender schwarzer Aufdruck (* 38 ME, ** 280 ME)

    12 b: Matter grünschwarzerAufdruck (* 200 ME, ** 600 ME)


    Dazu gibt es noch verschiedene Aufdrucktypen von I bis V bei der "5".


    Anhand deines Scans ist es für mich die Aufdrucktype I.

    Bei diesem Type I gilt dann die obige Michelbewertung von a oder b.

    Die anderen Typen II bis V haben alle eine wesentlich höhere Bewertung, laut Michel Spezial.


    Noch ein Link zur Homepage der Arge Oberschlesien,

    da siehst du auf der Startseite einige verschiedenen Typen der "5".

    https://www.os-philatelie.de/


    mfg


    erron

    @kasi1,

    du hast ja diesen PF in einem anderen Forum gezeigt.


    Zu diesem PF hat dir @mümmel was geschrieben.

    Moin Kasi,

    dieser Fehler befindet sich auf Feld 91 der Bogen mit Plattennummernkombination 37/14/–.

    So etwas zu bewerten fällt mir immer schwer. Ist ein Plattenfehler im Michel oder einem anderen Katalog aufgeführt, steht auch (fast) immer ein Preis dabei. Und ohne Katalogerwähnung ist es einfach die Frage, wie viel jemand bereit ist, für solch ein Teil zu zahlen.

    Kannst mir ja mal eine Mail schreiben (steht im Profil).

    Grüßle

    Mümmel


    Und, was hat @mümmel auf deine Mail geantwortet?

    mfg

    erron

    @Teufelsknabe

    Zu dem Stempelabschlag:


    Das  Stempelgerät von Metz / 1. / * b;  Typ: K1 (Einkreis Rundstempel) 26.50mm / Schriftart: Grotesk, Stempelabschlag vom 2.5.02, war laut Stempeldatenbank bis 1913 im Einsatz.


    Zu der 5 Mark Marke:


    Es handelt sich bei der aufgeklebten Marke um die MichelNr. 81 A b mit 26:17 Zähnungslöcher mit einem Michelwert von  25 ME. Das früheste bekannte Ausgabedatum dieser Marke war der 20.03.1902.


    Somit ist die lose Marke  echt und zeitgerecht abgestempelt worden.


    Zu der Postkarte:


    Die Postkarte wurde laut Text am 12.10.21 händisch geschrieben und an eine Marie Wagini in M. Ostrau (Slowakei) adressiert.


    Das Auslandsporto betrug in dieser PP 6 vom 01.04.21 – 31.12.21:  40 Pfg.


    Somit ist diese Postkarte um 4,60 Mark überfrankiert.


    Unter der Marke befindet sich noch ein lesbares Stempelfragment von einem Einkreis  Rundstempel * 1.


    Von dieser  Postkarte wurde  die vorhandene(n) Marke(n) abgelöst, was noch an der ? Leimstelle ? über der 5 Mark Marke  zu sehen ist.


    In Ermangelung  von postgültigen Marken zur portogerechter Versendung dieser Postkarte wurde diese  5 Mark Marke, schon durch einen Stempelabschlag von Metz/ 1./ 2.5.02 /* b ungültig gemachte Marke, wiederverwendet.


    Fazit:


    Diese Postkarte fällt somit unter die Kategorie: Postbetrug /Sammlerbetrug.


    Der  Michelwert von 1.600 ME für eine Einzelfrankatur auf dieser manipulierten Postkarte gilt somit nicht, sondern nur der Wert der losen 5 Mark Marke von 25 ME.


    Ich würde diese Marke von der Postkarte ablösen und nachschauen, was sich darunter befindet.

    mfg


    erron




    @christopher84,

    wie schon Daniel B. erläutert hat, ist dieser Beleg in die Schweiz portogerecht.


    Solche Vielfrankaturen / Massenfrankaturen von einzelnen Marken auf Belegen kommen in der Inflationszeit sehr häufig vor.


    "Selten" sind Marken der Nr 224 ab 20 Stück auf Beleg.

    Bei deinem Beleg sind leider nur 12 Stück verklebt worden.


    Hervorzuheben ist der saubere Stempelabschlag von Berlin O, * 17 c

    Der "Wert" dieses Brief schätze ich mal auf 2 bis 5 Euro.


    mfg


    erron

    @godehart,


    ich fange mal mit dem ersten Scan an (Bild 9089)


    Abschiedsserie/ Dienstmarkenserie von Bayern mit Aufdruck Deutsches Reich. Nr 119 bis 138 bzw. Dienst Nr 34 bis 51.


    Alle Marken im einstelligen MichelEuro (ME) Bereich.


    Der Stempelabschlag von Landshut bei der 4 Mark Marke ist eine Stempelfälschung.


    zweiter Scan (Bild 9084)


    Erste Reihe


    Nr 14: Zähnungsmangel: 5 ME


    Nr 4: 10 ME


    Nr 20: 9 ME



    Zweite Reihe


    Nr 17: 20 Me


    Nr 14: Zähnungsmängel : 5 ME


    Nr 19: Zähnungsmängel: 1 ME


    Nr 5: Zähnungsmängel: 5 ME


    Nr 21: Zähnungsmängel. In dieser Erhaltung wertlos (Knochen)


    Nr 25: 9 ME


    Nr 5: Zähnungsmängel : 5 ME


    Dritte Reihe


    Nr 4: in dieser Erhaltung (Gummierung und Zähnungsmängel) 10 ME


    Vierte Reihe


    Einstelliger ME-Wert



    Fünfte Reihe


    Alle im einstelligen ME-Bereich



    Sechste Reihe


    Nr 39. 3 Pfennig *. In dieser Erhaltung fast wertlos (Knochen)



    dritter Scan (Bild 9085)


    Die 2 Mark Marke: Nr 95 A II: 65 ME (wenn als Einwandfrei BPP geprüft)


    Die 3 und 5 Mark Marken, wie schon festgestellt, liegen im einstelligen ME Bereich.



    Alle anderen Scans der Inflationsmarken liegen alle im einstelligen ME-Bereich.


    Der Michelwert (ME) ist natürlich nicht der Verkaufswert. Hier gilt ja bekanntlich das Angebot und die Nachfrage. Eine grobe Hilfe: Michel-Wert ist 100 ME= Verkaufswert 10 bis 25 Euro, wenn sie aktuell von einem BPP-Prüfer geprüft sind. http://www.bpp.de/



    mfg



    erron

    @godehart,

    ich habe mal bei oberflächlicher Durchsicht der Marken des Deutschen Reich die beiden Marken mit der handschriftlichen Preisangabe von 230,- und 4000,- (Bildscann Nr 9085) überprüft.

    Bei diesen beiden Marken handelt es sich um Kriegsdrucke ( Mi. Nr. 96 B II und Mi. Nr. 97 B II).

    Der Katalogwert der Nr 96 B II beträgt bei Farbe "a" = 6,00 MichelEuro, bei einer geprüften Farbe "b" = 35 MichelEuro.

    Bei der Nr 97 B II beträgt der Katalogwert 6,50 MichelEuro.


    Bei den ungebrauchten/postfrischen Marken, Bildscan Nr 9084, (1 Groschen Brustschild bzw. 3 Pfennig) wäre ein Scan der Markenrückseite wünschenwert.


    Auch bei der Nr. 44 (50 Pfg mit Stempelabschlag 15.6.83 und Preisangabe 65,-) handelt es sich um die billige Farbe "a"= 2,00 MichelEuro.


    mfg


    erron