Beiträge von Kontrollratjunkie

    Es sind zwei schöne und saubere Bedarfsbelege mit lesbaren Abstempelungen. Solche Belege werden bei Ebay mit 1 EUR verkauft, in Partien auch deutlich darunter.

    Für den Sammler dieser Epoche schöne Stücke.


    Gruß
    KJ

    Zum wiederholten Male muss die Frage erlaubt sein, warum denn bei der Philatelie immer ein monetärer Gewinn heraus kommen muss ? Ist das bei euren anderen Hobbys auch so ? Kultur ? Sport ? Restaurantbesuche etc. ?

    Die Beschäftigung mit der Sache ist der eigentliche "Gewinn", ich würde es lieber als Mehrwert bezeichnen. Mit Briefmarken kann man auch Geld verdienen, aber das gelingt garantiert nicht mit Allerweltsware und / oder dem, was alle sammeln.

    Und was bedeutet denn "sehr wertvoll" ?

    Der benannte Zeitraum einer Bundteilsammlung aus einer Zeit, in der fast alle sammelten und dessen Marken in großen Mengen am Markt sind, wird nie "wertvoll" werden. Das war aber auch nicht zu erwarten.

    Erfreut euch an den schönen Marken und beschäftigt euch mit den Hintergründen, sei es in postgeschichtlicher Hinsicht oder aus kulturellen / politischen / hostorischen oder sonstigen Gründen. Dann muss auch niemand enttäuscht sein.

    Borekbinder gibt es doch reichlich gebraucht zu erwerben. In die beschädigten Binder viel Arbeit zu investieren lohnt eher nicht. Die Qualität dieser Binder ist auch nicht berauschend....


    Zur Not besorgst du dir online No-Name-Klemmbinder, mit denen man im Zweifel besser bedient ist.


    Gruß
    KJ

    Hallo, kann mir jemand helfen ? sammle seit kurzem SBZ und komme mit den vielen Farben und Farbunterschieden bei den Marken nicht klar. Gibt es einen Prüfer für Farben bei SBZ-Marken ? Für eine Nachricht wäre ich sehr dankbar.

    Gruß an Alle

    KAWE

    Die SBZ ist reichhaltig. Um welche OPD geht es denn ? Und um welche Marken ?

    Für dieses Sammelgebiet gibt es eine Reihe von Prüfern. Bei näheren Angaben kann man genauer nach den zuständigen Herren schauen.


    Gruß
    KJ

    Hallo KJ,

    das war eine generelle Einschätzung zu dieser Art Bandstempel. Also unabhängig vom Verwendungszeitraum oder vom Kennbuchstaben. Sondern bezogen auf die Entwerterform. Leider ist es so, dass die Strich- und Rollenentwerter bei vielen Sammlern nicht sonderlich beliebt waren und deshalb solche Belege nicht als erhaltungswürdig eingeschätzt wurden. Dadurch sind sie heute gar nicht mehr so häufig zu finden - damit meine ich aber nicht, dass es richtige Raritäten wären.

    Ob das Stempelgerät nach Kriegsende noch weiter verwendet wurde, kann ich nicht sagen.

    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo Christoph,


    danke für Deine Einschätzung.

    Meiner Meinung nach handelt es sich in der Tat nicht um Raritäten und die Maschinenstempel in der Form wurden vom Postamt Halle 8 auch nach dem 08.05.1945 verwendet.

    Ich fragte nach dem Kennbuchstaben, weil ich den Stempel mit dem Kb. "a" nur vom 06.12.1945 - 13.02.1947 belegen kann.

    Vom Stempel mit dem Kb. "b", der dann im Datumskopf bereits im Juli 1945 mit der PLGZ 10 im Kreis verwendet wurde, habe ich erheblich mehr Belege. Derzeit kann ich den Zeitraum 25.07.1945 - 09.08.1946 belegen.

    Dazu habe ich dann noch einen Beleg vom 31.08.1946, der den Maschinenstempel mit dem bekannten Werbeeinsatz "Achtet auf den Kartoffelkäfer" aufweist.


    Dazu gab es in Halle auch noch andere Ämter und weitere Geräte, aber das ist bei größeren Städten natürlich auch nachvollziehbar.


    Beste Grüße
    Rüdiger

    Der zweite Beleg zeigt einen Fernbrief, der in der Poststelle II "Winkelstedt über Gardelegen" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt (19) Gardelegen am 06.09.1946.


    Der Brief wurde portorichtig mit einer Mehrfachfrankatur der Nr. 920 a freigemacht.


    Von der Markenzeichnung ist nicht allzu viel übrig geblieben. Welchen Plattenfehler hast Du denn erkannt ? Für mich handelt es sich um einen sehr farbsatten Druck. Dieser Fertigungsfehler kommt bei dieser Ausgabe häufiger vor.


    Gruß
    KJ

    Das ist an dem Bild schwer zu einzuschätzen. Auf den ersten Blick tippe ich auf eine gerissene statt sauber geschnittene Mi.Nr. 43 A a, es kann aber auch eine schlecht getrennte 43 B II a sein.

    Im Endeffekt lässt es sich nur am Originalstück klar bestimmen.


    Wenn Du Vergleichsstücke brauchst, kann ich Dir auch etwas scannen.


    Gruß
    KJ

    Guten Abend, ich bin ganz frisch hierX/und möchte Euch gleich mal um Hilfe bitten. Aus einem Nachlass habe ich etliche Alben geerbt.

    Und möchte gerne wissen wie stelle ich zb. den Wert dieser Marke fest, das ungewöhnliche finde ich das Sie durchsichtig ist.

    Für ein paar Tipps wäre ich sehr Dankbar.

    Gruß Thomas

    SBZ aus den Ausgaben der OPD Halle für die Provinz Sachsen, Mi.Nr. 90


    Von dieser Marke gibt es vier verschiedenen Wasserzeichenstellungen, der Katalogwert liegt in der einfachen Variante ohne Feldmerkmale zwischen 0,40 und 10 EUR. Im Michel notierte Plattenfehler habe ich nicht entdecken können.


    Der Druck erfolgte i. Ü. auf sogenanntem "Zigarettenpapier", welches für den Druck von griechischen Steuermarken vorgesehen war.


    Gruß
    KJ

    Als ersten Beleg zeige ich einen Fernbrief nach Halle, der in der Poststelle II "Sausedlitz über Delitzsch" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt Delitzsch am 03.05.1946.


    Der Brief wurde portorichtig mit einer Mehrfachfrankatur der Nr. 69 X a freigemacht.


    Der heutige Beleg ist eine Drucksache nach Grossröhrsdorf, die in der Poststelle I "Holzhau über Freiberg (Sachs) 2" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte am 09.01.1946.


    Die Drucksache wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 51 atx I freigemacht.


    Der Beleg ist geprüft Ströh BPP.

    Hallo labarnas,


    wusste ich doch, dass wir das Thema schon einmal hatten. Danke für den Link.


    Hier noch einmal ergänzend der Text dazu:


    Ich habe noch einmal nachgeschlagen, was die Abkürzung bedeuten könnte.

    Aus Abbildungen kann ich erkennen, dass der komplette Vermerk über 2 Unterrandmarken geht und so aussieht:

    334 Erl. Nr. 840 Aufl. "fünfstellige Zahl"


    Ich interpretiere das als Druck-Erlaubnisvermerk mit angehängter Auflage.


    Gruß

    KJ

    Wenn man die Portokosten einrechnet ist eine Postkarte doch viel häufiger anzutreffen (mir nicht klar ob Orts- oder Fernpostkarte). Demnach müsste diese ein abwertendes Gewicht aufgrund der Häufigkeit zusätzlich erhalten. Weiterhin ist zu prüfen ob denn der Fernbrief bis 250 g mit 48 Pfg. ohne Zusatzleistungen nicht einen Zuschlag, höheres Gewicht, bekommen müsste. Man kann ja mal auf einen Stundenlohn in der damaligen Zeit schauen. Wenn es nur um das reine mathematische Gewicht von 5 Stücken geht, dann ist das auch etwas ... doch so etwas, was dann auch bei der Preisfindung hilft, war wohl nicht gemeint.

    Offenbar geht es hier nur um eine statistische Berechnung innerhalb eines (kleinen) Bestandes dieser Belege, bezogen auf die insgesamt vorhandene Anzahl Belege, die naturgemäß nicht definierbar ist.

    Eine Wertigkeit oder Häufigkeit kann man daraus mithin nicht ableiten.

    Aber aus meiner Erfahrung mit diesen Gebieten kann ich sagen, dass Postkarten deutlich seltener anzutreffen sind, als Briefe der ersten Gewichtsstufe. Und Ortspostkarten muss man schon gezielt suchen, das ist keine Massenware ! Wenn man dann noch nach Ortspostkarten der zweiten Portoperiode sucht, wird es aber ganz finster ! Da kommen selbst Einschreibbelege deutlich häufiger vor.


    Gruß
    KJ