Beiträge von Kontrollratjunkie

    Diese Ausgaben gehören in den Bereich der Deutschen Besetzungsausgaben im II. Weltkrieg, wie schon genannt in den Bereich der Privaten Ausgaben.

    Kurz zum Zustand: Mit den Klammerspuren und Flecken / Stockflecken ? sollte diese Marke unter Hawid verschwinden und bald möglich gegen ein einwandfreies Exemplar ersetzt werden. So selten sind diese Vignetten nicht.


    Gruß
    KJ

    Hallo Kontrollratjunkie,


    „katrina“ hat Ihnen über die Website PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum folgende Nachricht gesandt:


    Ich bin ein einsames Mädchen mit einem elastischen A..... und B....., ich bin 26 Jahre alt und ich habe nichts dagegen, sich für S.. für eine Nacht zu treffen! schreib mir hier: www.sexgirls.info

    (Anmerkung: Text "entschärft")


    Da bin ich ja erleichtert, dass ich nicht der einzige User hier bin, den diesen Schwachsinn im Mailfach hatte. Peinliche Aktion....


    Bin auf die Aufklärung gespannt.

    Ich gehen davon aus, dass die Schwärzung der Frankatur nur versehentlich übersehen wurde. Das allerdings bei Aufgabe der PA und dann noch einmal bei der Auszahlung des Betrages.

    Und die Karte ist um 12 Rpf überfrankiert, was in der Höhe auch seltsam ist.

    Insgesamt etwas dubios. Vielleicht legst Du den Beleg bei Gelegenheit einmal einem der beiden Prüfer im BPP zur Begutachtung vor.


    Gruß
    KJ

    Die Pandemie durch den Coronavirus "covid-19" schlägt nun auch in unserem Hobby voll zu. Nach der Absage diverser kleinerer und größerer Tauschtage laufen auch ARGE-Treffen und andere philatelistische Veranstaltungen Gefahr, verschoben oder sogar ganz abgesagt zu werden.

    Soeben wurde auch die Absage der 30. Internationale Briefmarken-Messe Essen veröffentlicht:

    https://www.briefmarkenmesse-essen.de/_ ... -abgesagt/

    Eine Verschiebung macht nach Aussage der Entscheidungsträger keinen Sinn und es wird auf die für das kommende Jahr 2021 geplante Weltausstelluing IBRA vom 6. bis 9. Mai 2021 verwiesen.

    Moin zusammen,


    heute zeige ich eine Ganzsache P1, die am 15.6.1920 von Flensburg-Neustadt auf den Weg nach Montreal in Kanada gelangte (und der man jeden Meter dieses langen Weges ansieht ;)). Die Ganzsache wurde zusätzlich mit Marken im Wert von insgesamt 32,5 Pfennig auffrankiert, so dass ein Porto von zusammen 40 Pfennig enthalten war, was dem ab dem 6.5.1920 gültigen Porto für eine Postkarte im Fernverkehr/Ausland entsprach.

    Nach den Angaben im Neuen Handbuch der Briefmarkenkunde, Heft 8 Nordschleswig (Plebiscit 1920), Hans Andersen: Die Briefmarken von Nord-Schleswig/1962 handelt es sich bei dem Stempelabschlag
    FLENSBURG * 1 g um einen nicht so häufigen Stempelabschlag, dort wird er gar höher bewertet als der bereits angesprochene Stempelabschlag FLENSBURG * 1 h.

    Moin Wolfgang,


    der Stempelabschlag FLENSBURG * 1 g hat die Nummer Gruber D2 06.10 und wird in dem Katalog aus dem Jahre 2000 mit 180 Punkten bewertet, also etwas geringer als der vorher besprochene Stempelabschlag FLENSBURG * 1 h .

    Auf jeden Fall scheint es sich bei dem Gerät um ein selteneres Stück zu handeln. Schöner Beleg übrigens :)


    Beste Grüße

    Rüdiger

    Die Briefmarken mit der "Doppelnominale" stammen aus dem Jahr 2001 und sind alle noch voll frankaturgültig. Manchmal muss man allerdings die €-Angabe ein wenig suchen....;)


    Sollte es dazu kommen, dass die reinen Eurowerte seit 2002 auch wieder ungültig werden, was ich nicht erwarte, dann wird es sicherlich wieder eine Rückgabeaktion geben und dann wird der gesamte Euromarkenbestand (hoffentlich) zum Herausgeber zurück gehen. Vermutlich werden dann erheblich weniger Sammler den Fehler wiederholen und die ganzen Marken horten, um deren Frankaturwert vollständig zu verlieren.

    Hallo Wolfgang,


    bei Einzelwerten mit lediglich Teilabschlägen von Stempeln, zumal auf so kleinformatigen Werten wie die Pfennigwerte der Schleswigausgaben, ist die korrekte Ermittlung des Stempelgerätes oftmals schwierig bis unmöglich.

    Der Stempel Flensburg 1 Kb. "h" unterscheidet sich von dem billigen Stempel mit Kb. "k" nicht nur im Kennbuchstaben, sondern auch in markanten Sehnenbrüchen des Datumsteges, sowohl oben wie unten. Das gezeigte Angebot, welches ich hier einmal vorstellen möchte, lässt einen eindeutigen Rückschluss auf das verwendete Stempelgerät m.E. nicht zu. Andere mögen das natürlich anders beurteilen.

    Leider befindet sich in meiner kleinen Sammlung kein eindeutiger Abschlag des seltenen Stempels.


    Beste Grüße

    Rüdiger

    Moin miasmatic,


    der Stempelabschlag FLENSBURG * 1 h hat die Nummer Gruber D2 06.11 und wird in dem Katalog aus dem Jahre 2000 mit 240 Punkten bewertet. Ob das heute auch noch so gilt, kann ich allerdings nicht sagen.


    Der Stempelabschlag auf meinem Dokumentationsblatt trägt allerdings den Stempel FLENSBURG * 1 k und hat die Nummer Gruber D2 06.14. Der Stempel ist sehr häufig und wird entsprechend auch nur mit 2 Punkten bewertet.


    Beste Grüß

    KJ

    Bei dem Beleg rätsele ich auch gerade.

    Der einfache Brief bis 20 g kostete in der Portoperiode 01.10.1919 - 05.05.1920 20 Pfennig, dazu kamen 30 Pfennig für das Einschreiben. Allerdings sehe ich hier keinen R-Zettel, ist der Brief wirklich eingeschrieben gewesen ? Der handschriftliche Buchstabe "R" könnte den Zettel mangels Materials natürlich ersetzt haben.

    Dazu die Nachnahme, welche weitere 25 Pfennige erforderte.

    Aber aus welchem Grunde vermutest du bei dem Beleg einen Wertbriefcharakter ? Woran machst du das fest ?

    Gehen wir also einmal von einem einfachen Brief mit Einschreiben und Nachnahme aus, dann betrug das Porto 75 Pfennige. Der Brief wäre um 5 Pfennig überfrankiert.

    Setzen wir die zweite Gewichtsstufe bis 250 g an, verteuert sich die Angelegenheit um weitere 10 Pf. Die Größe und der Zustand des Umschlages lassen diese Interpretation m.E. durchaus zu. Dann wäre der Brief um 5 Pfennig unterfrankiert gewesen.


    Hier spielt dann die Regelung eine Rolle, nach der das Fehlporto zu verdoppeln und einzuziehen ist, diese Regelung galt seit dem 01.10.1919. das doppelte Fehlporto wären dann 10 Pfennige, die vom Empfangspostamt in Hannover rückseitig mit Blaustift angeschrieben worden sind.


    Wäre das ein möglicher Lösungsansatz ?


    Beste Ermittlungsgrüße

    KJ

    M.E. sollte über die Verfolgung des Verbreitens dieser nummerierten Bogen festgestellt werden, auf welchem Wege die Neuheiten der "DDR" vertrieben wurden und über welche nicht autorisierte Kanäle diese Marken auch in das "Nichtsozialistische Ausland" gelangten und damit der "DDR" die dringend benötigten Deviseneinnahmen vorenthalten wurden.


    Gruß

    KJ

    Diese Art der Bogennummern gibt es nur bei Mi-Nr 1603-1606 und 1609-1610 (steht auch im Michel-Katalog), hat nichts mit den normalen BZN / Bogenzählnummern zu tun !

    Irgendwo hier im Forum (oder in einem anderen!?) gibt es dazu auch einen langen Beitrag, warum diese Nummern aufgedruckt wurden ... bin der Meinung hier sollten die Wege der Bögen nachverfolgt werden da Bögen im Westen aufgetaucht sind die dort eigentlich nicht sein sollten :zwinklach:

    Genau so ist es und diese Nummerierungen sind spannend und werden gesucht. Am besten natürlich auf Bedarfsbelegen und portorichtig. Aber auch in der Form sollte man die Belege nicht wegwerfen...


    Gruß
    KJ