Beiträge von 241264hsv-fan

    Ansichtskarte nach Ardatow mit Zensurstempel Typ 7 für Armeeeinheiten vom März 1915 hier in lila statt violett. Nach Speeckaert wurde der Stempel Geprüft - Militärzensor - Dobrowolski beim Schwerartillerie-Regiment Kowno verwendet. Die Ansicht zeigt Kowno, im Nebenstempel ist aber 508. Infantrieregiment Nischni-Nowgorod - 1. Abteilung (?) zu lesen.


    Bei meinem Lieblingsgebiet habe ich etwas Neues und besonders Schönes für meine Sammlung bekommen.

    Ein 10-Kopeken-Ganzsachenumschlag als Einschreiben mit zufrankierter 20xb (in seltener blaugrauer Farbe) und 21x. Der Wertstempel und die Marken sind jeweils mit einem klaren Nummernstempel "1270" entwertet. Auf der Rückseite befindet sich zweimal der dazu gehörige Stationsstempel von NOWOTSCHERKUTINO vom 24. und 25. September 1872. Diese Station gehörte zum Gebiet Tambow.


    Ich nutze ähnlich wie xheine dickeres, DIN-A4, 220g/m² schweres Papier sowie stabilere Klarsichthüllen. Die Alben sind dann von Leuchtturm. Stinknormale 4-Ringbinder gefallen mir dann nicht so. *MGS* hatte Bedenken wegen des Zeitaufwandes. Wenn ich bedenke, wie viel ich für ein Blatt benötige, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, mag dieser Aufwand einigen sicherlich zu hoch sein. Aber nun ist es Hobby. Jeder mag natürlich selbst entscheiden. Ich jedenfalls möchte mit dem Ergebnis glücklich sein. Der Rest ist mir Schnuppe.

    In diesem Fall musste ich die Stempel selber gestalten. Sowas dauert halt. Beim Rahmen ist es nicht so wild, wenn der einmal steht.


    Ich hatte den Zensurstempel Typ 13 für das Feldpostamt 114 bereits einmal auf einem anderen Brief zeigen können. Hier ist der Stempel noch klarer. Und wie der Stempel vorderseitig beweist, hat Speeckaert sich hier geirrt. Ob es sich um einen Tippfehler handelt oder um einen Lesefehler beim (eventuell schwachen) Feldpoststempel weiß er nur selbst.


    Vor ziemlich genau sieben Jahren zeigte ich einen Brief aus Kischinew. Dieser ist mit zwei kleinen Siegeln mit den Initialen 'GL' verschlossen. Ich stellte mir die Frage, ob es sich um Siegel der Zensur handelt. northstar war eher der Meinung, das dies nicht der Fall ist, A. Epstein sprach sich klar dagegen aus.

    Heute zeige ich einen weiteren Brief, der mit solchen Siegeln auf die gleiche Art verschlossen ist. Außerdem zeige ich beide Vorderseiten. Ein Vergleich zeigt, das die Schrift auf verschiedene Absender hindeutet. Somit komme ich eher zu dem Schluss, das die Initialen doch einem Prüfer gehörten.

    Zusätzlich befindet sich auf diesem Brief der Zensurstempel Typ 2.


    Einen Zensurstempel aus Tscheljabinsk konnte ich erst einmal zeigen, obwohl Sppeckaert immerhin zehn Stück gelistet hat, welche zum Teil gar nicht so selten sind.

    Heute zeige ich einen portofreien Brief vom Februar 1915 mit dem Typ 2. Der Prüfer hieß Luydo. Anders als bei der Faksimileunterschrift ist das hier gut zu lesen.


    Zunächst einmal herzlich willkommen hier im Forum. Und dann (das werden die anderen fordern): zeige Bilder. Natürlich wirst du nicht alles fotografieren oder scannen können. Versuche es mit Seiten, wo du meinst, das es alte Marken sind. Dann kann dir sicherlich eine erste Einschätzung gemacht werden. Am sonsten kann ich dir noch raten, nach einem Briefmakenverein in der Nähe zu suchen. Da wird dir in der Regel auch eine Einschätzung gemacht.

    Karte mit Stempeln Jurjew / Lifl. und der aktiven Armee. Zudem sind der ovale Zensurstempel Typ 5A für Regimenter sowie Stempel Typ 36 mit Faksimileunterschrift des Zensors. Verwendet wurde letzter laut Speeckaert vermutlich beim 356. Lifländischen Infantrieregiment.


    Kann man den Übersetzer eigentlich ausschalten? Mich kotzt der schon lange an, da nicht nur lustige Sachen, sondern zumeist grobe Fehler heraus kommen, die sehr häufig zu Irritationen führen.