Beiträge von 241264hsv-fan

    Karte mit Stempel der aktiven Armee sowie Zensurstempel GEÖFFNET MILITÄRZENSUR - Militärzensor - Fähnrich BALKASCHIN. Das 'A.K.' im Kreis ist farblich dem Zensurstempel gleich, ob es von der Zensur aber auch angebracht wurde, kann ich hier nicht sagen. Der Tagesstempel ist leider unleserlich und die Karte daher undatierbar.


    Einschreiben aus Lissitschansk (14.7.1915) nach Kopenhagen. Der Brief trägt auf der Rückseite den Zensurstempel Typ 1 von Debalzewo mit ordnungsgemäßer Unterschrift des Prüfers sowie vorderseitig den Typ 1 von Jekaterinoslaw. Aud Grund der gleichen Farbe beider Stempel frage ich mich, ob der auf der Vorderseite nicht auch in Debalzewo angebracht wurde und der bei Speeckaert falsch zugeordnet ist. Vielleicht wurde in beiden Orten ja auch ein gleicher Stempel verwendet? Debalzewo gehörte schließlich zum Gebiet Jekaterinoslaw.


    Brief vom Juli 1917 aus Gomel nach Kopenhagen. Zensurstempel aus dem Militärbezirk Minsk Typ 41 mit Zensornummer 322 sowie der Zweizeiler, der zu keinem der im Speeckaert abgebildeten so richtig passt (Größe, Schriftart, Stellung der Buchstaben zueinander 1. und 2. Reihe).


    Nach fünf Wochen kann ich hier mal etwas Neues zeigen.

    Kleiner Brief vom 18. März 1871 nach Gorlice. Der Brief ist portogerecht freigemacht mit 14 Kopeken, die Marken entwertet mit Nummernstempel für Poststationen "128" von POLONNOJE (Gebiet Schitomir). Rückseitig mehrere Durchgangsstempel u.a. von Krakau, Brody, Nowy Sacz sowie der Ankunftstempel von Gorlice.


    Danke euch beiden. :ok:

    Kriegsgefangenenpost trägt meist, wenn nicht anhand der Karte selber erkennbar, Stempel mit Vermerk "Prisonnier de guerre". In Orenburg wurde ab September 1915 ein Zensurstempel verwendet, der diesen Vermerk bereits intregiert hat. Es ist der Speeckaert Typ 13, welcher neben grün auch in violett und blau vorkommt.


    Heute zeige ich eine Karte aufgegeben am Feldpostamt 218. Die Karte lief nach Achmat. Speeckaert zeigt den Stempel im 1. Nachtrag mit Datum vom Dezember 1915 in violett. Der violette Д.Ц. und kann nicht zugeordnet werden. Im Text sind einige Abschnitte geschwärzt, ebenso der Text der Ansichtskarte. Kann es sich hier um Grosny handeln?


    Brief aus Paris über Petrograd nach Odessa? Vorderseitig zu sehen der eher häufige Typ 9 aus Petrograd. In Odessa wurde dann erneut geprüft. Verwendet wurde hier der Typ 8, der sich auf der Rückseite befindet. Außerdem hat der Zensor sein Kürzel hinterlassen. Verschlossen wurde der Brief dann mit einer für Odessa typischen Klammer. Rückseitig ist neben dem Maschinenstempel von Odessa zu dem der Tagesstempel von Kapreschty oder Floreschty zu sehen.


    Toller Brief aus Mogiljew vom Juni 1917. Die Stadt gehörte als Gebietshauptstadt zum Militärbezirk Minsk.

    Vorderseitg befindet sich in rot der Einschreibestempel, der aussieht, als handelte es sich um einen Rollenstempel. Weiß jemand, ob es sowas gab?

    Rückseitig befinden sich dann alle Zensurmerkmale. Zunächst drei verschiedene Stempel - Typ 43 mit der Zensornummer 154, Typ 36 sowie der Typ 32 mit der Zensornummer 10. Letzterer dürfte in Minsk, die anderen beiden in Mogiljew verwendet worden sein. Außerdem wurde der R-Brief in Minsk mit dem Verschlußstreifen Typ 49 wieder verschlossen.

    Für den Verschlußstreifen gibt Speeckaert die Farben, rosa, grau und gelb an.


    Kartenhais gezeigte 7-Kopeken-marke ist aus Finnland, nicht die Russland Nr. 45.

    Die Nr. 33U hat wie die gezähnte Marke einen hellblauen Untergrund und einen dunkelblauen Rahmen. In diesem Fall ist der Untergrund (nicht besonders selten) verschoben und weist zu dem einen leichten Doppeldruck auf. Farbtöne sind en masse möglich.