Beiträge von 241264hsv-fan

    Multifunktionsgerät von Epson? Meine Eltern hatten so ein Gerät für 50,- €. Wenn die schwarze Farbe alle war, musste eine komplette Kartusche mit allen Farben gewechselt werden. Die Kartusche kostete schon fast 40,- €, eine riesen Verschwendung. Alleine das war schon ein Grund für mich, das Gerät nicht zu kaufen. Und wie erron und wrampi schon schrieben: die Qualität macht den Unterschied. Kaufst du dir etwas billiges, kaufst du zweimal.

    Wenn du der Laie bist, bin ich der Blinde. Auch wenn ich von diesem Gebiet keine Ahnung habe, lese ich interessiert mit. Daher bin ich der gleichen Meinung wie Lumpus2000: "BITTE weiter Fälschungen/Verfälschungen zeigen !!!" Und wenn du es so gut wie zuvor erläuterst, kann auch der Blinde sehen.

    Die Likes zeigen, wieviele von euch hier interessiert mitlesen. Besten Dank. :thumbup:

    Heute zeige ich einen der nur zwei von Speeckaert gelisteten Zensurstempel aus Werro (Livland).

    Es ist der Typ 1 auf einer Karte aus Wel... vom Februar 1916 nach Werro. Vom seltenen Typ 1 sind die Zensornummern 1 und 2 bekannt. Der Einheitenstempel links ist leider nicht lesbar.


    Nach zwei Monaten Laufzeit ist nun endlich der Brief aus der Ukraine angekommen. Erhalten habe ich somit auch folgende Postkarte: Weihnachtsgrußkarte aus Charbin (China) vom 20. Dezember 1914 nach Chabarowsk. Die Karte dürfte über Pogranitschnaja gelaufen sein, wo sie geprüft wurde. Zensurstempel mit anderen Buchstaben unten sind von dort bekannt, mit "A" jedoch nicht. Anschließend wurde die Karte rund 700 Kilometer nach Norden zum Bestimmungsort weitergeleitet.


    Nach USA habe ich schon etwas länger nichts versendet. Bei mir waren lediglich zwei Sendungen nicht angekommen. Nach den Nachforschungen erhielt ein Käufer von mir das Geld zurück, der zweite nicht, da er laut Post die Ware bekommen hat. Dieses Nachforschungsergebnis hat auch PayPal akzeptiert und für mich entschieden.

    Grundsätzlich gilt: Ohne Einschreibenummer bist du immer der Verlierer - PayPal-Käuferschutz!

    Ich versende bei Werten über 30 Euro nur als Wertbrief. So bekomme ich bei Verlust auch das Geld von der Post wieder.

    Nach längerer Zeit kann ich auch mal wieder einen unbekannten Stempel zeigen. Dieser Stempel ist aus Petrograd und zu sehen auf der Rückseite von einem Einschreiben vom 2. Oktober 1915 nach Zarskoje Selo. Geöffnet Militärzensur - Zensor A. Spiro.

    Warum dieser Brief, der in den nur gut 25 Kilometer entfernten Nachbarort überhaupt geprüft wurde, ist mir ein Rätsel.


    Eine offensichtlich speziell für österreichische Kriegsgefangene hergestellte Karte wurde von der Überwachungsstelle in Darniza geprüft (Zensurstempel Typ 2). Von einer Karte zu sprechen, fällt etwas schwer, da diese nicht viel dicker als ein normales Blatt Papier ist.

    Der zu allermeist sehr schlecht abgeschlagene Stempel ist hier mal ziemlich klar.


    1. Der Beleg ist nicht von 1921, sondern von 1962 so wie die Marke. Der schräge Stempel heißt wörtlich übersetzt "INTERNATIONAL".

    2. Wenn ich es richtig lese, steht dort PRETORIA - GEB. TSCHKALOW. Der Brief ist wohl von 1946. Offensichtlich gab es keine Prüfung.

    Karte aus Pensa nach Deutschland. Auf der Karte befinden sich der Zensurstempel Typ 10 sowie der Typ 11. Beim Typ 10 hier deutlich ein D D. zu erkennen. Speeckaert hatte wohl eine nur schlechte Vorlage und daraus ein D Z. konstruiert. Beim Typ 11 hat Speeckaert den Stempel mit der Zensornummer 84 abgebildet. Der untere Rahmen fehlt dort zur Hälfte auf der rechten Seite. Bei diesem Stempel fehlt der untere Rahmen komplett.


    Nach dem tollen und seltenen Stück geht es etwas unspektakulär weiter. Zensurstempel aus Minsk zeigte ich bereits einige. Der Typ 43 gehört nun auch dazu, hier sehr schön glasklar. Speeckaert hat lediglich die Zensornummer 154 in rot gelistet. Im Gegensatz zum Stempel bei Speeckaert steht bei diesem Stempel allerdings kein No vor der Nummer.

    Leider fehlt hier ein Aufgabestempel und ebenfalls ein Datum. Das die Karte im Militärbezirk Minsk geprüft ist, muss nicht zwangsläufig heißen, das die Karte auch von dort ist.


    Einschreiben abgesendet am 1.4.1917 vom russischen Postamt in Hankow (China). Der Brief lief über die Zensurstelle. Hier wurden der sehr häufig vorkommende Zensurstempel Typ 24 (verdeckt) sowie der sehr seltene Typ 37 verwendet. Dieser Stempel kommt auch mit "S. Petrograd" vor, was hier offensichtlich ausgestanzt wurde. Verschlossen wurde mit einem der zahlreichen Verschlussstreifen (Typ 49). Für gewöhnlich wurde der Verschlussstreifen mit dem Typ 24 zusätzlich gestempelt statt wie hier mit dem Typ 37. Auf dem Weg nach Holland kontrollierte auch noch die englische Zensur.


    Feldpostbrief vom 28. Oktober 1915 nach Petrograd. Auf der Vorderseite befindet sich der Tagesstempel des 34. Feldpostamtes, rückseitig der Einheitenstempel (welchen ich noch nicht identifiziert habe) sowie der Zensurstempel Geöffnet Militärzensur - Militärzensor - 2. Sibirisches Armeekorps. Diesen Stempel habe ich bei Speeckaert nicht gefunden.

    Zum Zeitpunkt dieses Briefes befand sich das 2. Sibirische Armeekorps an der Nordfront - Ligat, Station Ramotskoe (wo genau das ist, konnte ich nicht heraus bekommen). Das 34. Feldpostamt wurde als Korps in Tschita als Teil des 2. Sibirischen Armeekorps gegründet und gehörte diesem bis Ende des Krieges an [Angaben nach Handbuch Epstein / Vinokurow].


    Vermutlich wartet der eine oder andere schon auf einen neuen Beitrag. Wie schon einmal geschrieben, ist es nicht so einfach, gutes und neues Material zu bekommen. Zu dem sind die Preise teils happig. Heute kann ich nun etwas Neues zeigen.

    Der 10-Kopeken-Umschlag wurde in SMORGONY (Gebiet Wilna)[heute Smarhon in Weißrussland] verwendet und nach Warschau gesendet. Der Wertstempel ist entsprechend mit der Nummer "29" für Poststationen entwertet. Eine genaue zeitliche Angabe kann ich nicht machen (13.3. .... = Ankunft Warschau), da der Nebenstempel hier fehlt. Das Jahr dürfte aber zwischen 1860 und 1865 liegen.