Beiträge von 241264hsv-fan

    Laut google-Übersetzer ist старший лейтенант nur ein Oberleutnant. Und подполковник ist der Oberstleutnant. In Deutschland wären es 3 Ränge höher (Oberleutnant, Hauptmann, Major, Oberstleutnant). Wie das in Russland ist, weiß ich nicht. Vielleicht klärt northstar das auf.

    Nach zwei Nachbesserungen zeige ich heute mal wieder etwas Neues.

    Der Brief wurde im September 1914 (angenommen) in Odessa aufgegeben und kam am 8. Oktober 1914 in Stockholm an. Die Marke wurde mit einem stummen Vierringstempel mit Punkt inb der Mitte entwertet. Die Unsinnigkeit dieser stummen Stempel wird hier wieder einmal deutlich, denn links oben steht auf dem vorgedruckten Umschlag der Ort. Eine Unkenntlichmachung hätte einen erhöhten und weiteren Arbeitsaufwand zur Folge, welchen man nicht hinnehmen wollte.

    Es sind zwei Zensurstempel angebracht. Zum einen der häufig vorkommende rechteckige Typ 1. hier in lila statt in meist violetter Farbe. Zum zweiten ein dreizeiliger Stempel, welchen Speeckaert nicht verzeichnet hat. Text: Geprüft Militärzensur - Militärzensor - Oberstleutnant Mitrofanow.


    Wenn dir die Marke zuvor gefallen hat, wie sieht es dann mit dieser aus? Passend dazu habe ich hier eine weitere Nr. 7. Dieses Mal wurde sie mit dem Nummernstempel "1180" entwertet. Und dieses Mal ist die Nummer auch zugeordnet. Nach dem Ebnet ist es die polnische Station MAŁKIN. Poststücke, die dieses belegen können, habe ich bisher nicht gesehen.


    Das ein von mir vor etwa drei Wochen gezeigter Zensurstempel aus Petrograd einen Setzfehler hat, war mir doch glatt entgangen. Ich wurde nun darauf aufmerksam gemacht. Der Stempel weist 3 anstatt 2 N auf. Ich nuss also beim nächsten Mal noch genauer hinschauen. :huh:


    Ein weiterer Beleg mit einem Nummernstempel für Poststationen habe ich hier. Die Nr. 21 (Ausgabe 1866) ist mit der Nummer "72" entwertet. Diese Nummer war WOGWASDINSKAJA im Gebiet Wologda zugeordnet. Der Brief wurde am 17. März 1872 aufgegeben und lief nach St. Petersburg.


    Zitat

    Die Karte aus Reval vom 25.10.1916 ist nach Kiew gelaufen und dort mit Typ 5 zensuriert.

    :sleeping: Danke. Manchmal ist das Ferne so nah ...

    Zitat

    In der Fußnote vermutet Speeckaert auch einen Stempel - also 7, 7A und 7B in einem.

    Beim Abgleich 'unserer' beiden Stempel zeigt sich, das sie exakt gleich sitzen. Damit dürfte dieses klar gestellt sein, denn so genau kann der Prüfer gar nicht zweimal Stempeln. Und ich kenne Speeckaerts Vorlage auch nicht.

    Danke.

    Ansichtskarte mit Stempel des 37. Feldpostamtes. Zensurstempel nach Speeckaert sind von oben der Zweizeiler Typ 6 GEÖFFNET - MILITÄRZENSUR, der Einzeiler Militärzensor Typ 7 sowie Typ 7A Leutnant und Typ 7B die Faksimileunterschrift. Ob es sich tatsächlich um vier Stempel handelt?

    Um welchen Strandabschnitt es sich hier handelt, kann ich nicht sagen. Die Beschriftung wurde (vom Zensor?) weggekratzt und mit blauer Tinte übermalt.


    Zitat

    Der ist wirklich SCHÖN!:thumbup:

    Das finde ich auch. Mit Nummernstempel für Poststationen kann ich einen weiteren Brief zeigen.

    Nr. 2 mit Numernstempel "447" entwertet nach Finnland. Diese Nummer war TSCHIRKOWIZA zugeteilt, die Station dem St. Petersburger Postamt unterstellt. Ein Datumsstempel ist nicht vorhanden.


    Kriegsgefangenenvordruckkarte vom Januar 1917 nach Österreich, geprüft in Jekaterinburg. Zensurstempel Typ 10, hier aber statt 253 L. Nr. 4 nun 253 Lit. Nr. 4. Im Nachtrag listet Speckaert diesen dann mit der Zensornummer 172 Lit. Nr. 4.


    Undatierte Feldpostkarte der 45. Armee mit Zensurstempel Rittmeister Faksimileunterschrift. Der Armeestempel ist leider nicht vollständig lesbar.

    Die Karte lief nach Wilna. August und Anfang September 1915 gehörte die 45. Armee zur Westfront und war zu dieser Zeit bei Wilna stationiert.