Beiträge von 241264hsv-fan

    Kriegsgefangenenkarte vom Januar 1918 aus Taschkent nach Kroatien. Zensurstempel ist der Typ 8 von Taschkent, welcher mit mindestens einem Dutzend verschiedener Nummern existiert. Rechts oben sehr schwach zu erkennen ist vermutlich noch ein Lagerstempel. Die Karte wurde für Kriegsgefangene in Turkestan hergestellt? anhei64 kann dazu sicherlich mehr sagen.


    Feldpostbrief mit vorderseitigem Tagesstempel des 36. Feldpostamtes vom Januar 1917 nach Moskau. Auf der Rückseite befinden sich der Zensurstempel sowie der Wappenstempel der aktiven Armee und ein Zweizeiler Feldpost- / Amt Nr. 36. Vom 36. Feldpostamt hat Speeckaert keinen Stempel gelistet.


    Den Zensurstempel auf dieser Karte aus ...? vom Juni 1915 nach Oberpalen kann ich leider nur teilweise lesen, da dieser etwas schwach abgeschlagen ist. Geprüft Militär- / zensur ....- / . Vielleicht kann northstar hier ergänzen und korrekt übersetzen (auch wegen der Abkürzung)?


    Bei einigen russischen Marken besteht das Problem, das die Farbe wasserlöslich ist. Ich feuchte daher vorsichtig nur die Rückseite an. Nach einer Weile kann ich dann Falze und Papierreste entfernen, ohne die Marke zu beschädigen.

    Den Typ 6 aus Astrachan habe ich schon gezeigt. Dieser kommt auch häufig vor. Anders sieht es bei den Initialen aus. Speeckaert hat unter Typ 13 zehn verschieden Initialen zusammen gefasst, welche dann in violetter oder wie hier das O.A. roter Farbe vorkommen.


    Postkarte aus ? über die Zensurstelle Wien nach Tschembar. In Russland lief die Karte über die Zensurstelle in Moskau. Verendet wurden hier die Typ 8 und der sehr seltene Typ 22. Da ich vom Text nur wenige Worte lesen kann, kann ich nicht sagen, was den Prüfer dazu bewogen hat, die Karte zu beschlagnahmen.


    Das mit der Nummer '21' habe ich gar nicht beachtet, macht aber zusammen mit deinen Stempeln Sinn. Beim Stempel selber hatte ich wohl Tomaten auf den Augen.

    Nun eine österreichische Feldpostkarte vom März 1915 geprüft in Saratow (Zensurstempel der Zahnradstempel Typ 1B hier spät verwendet sowie Typ 7 hier früh verwendet).


    Karte aus Tobolsk nach Böhmen geschrieben am 20. August, aufgegeben am 1. September 1915. Den Zensurstempel habe ich bei Speeckaert nicht gefunden. Obwohl Tobolsk eine Zensurstelle besaß, kann hier nicht mit Sicherheit angegeben werden, ob die Prüfung auch in Tobolsk statt fand.


    Eine weitere Karte aus Noworossiisk vom 5. Januar 1915 nach England wurde ebenfalls dort geprüft. Auch dieser Zweizeiler beinhaltet wieder das Wort "досмотрено" und ist ebenfalls bei Speeckaert nicht notiert. Den Abmessungen nach ist es wohl sogar in beiden Fällen der gleiche Stempel, so das die Initialen P. L. ein extra Stempel war.


    Nach zweieinhalb Wochen ist endlich meine Karte aus Frankreich eingetroffen.

    Aufgegeben am 12. Februar 1915 in Noworossiisk lief die Karte nach erfolgter Prüfung nach Frankreich.

    Auch wenn hier kein Ortsname oder Prüfername im Zensurstempel steht, wurde die Prüfung in Noworossiisk durchgeführt. Das "досмотрено" ist ganz typisch für den Ort, wie weitere Zensurstempel zeigen. Der hier vorliegende Stempel ist bei Speeckaert nicht verzeichnet. Unter Typ 7 hat er allerdings einen Stempel mit dem Prüfer "полковник Левашовъ" (Oberst Lewaschow) eingetragen. Ob die Initialen П.Л. auch dafür stehen?

    Rückseitig ist eine Gesamtansicht von Sotschi zu sehen.