Beiträge von TomWolf_de

    Zitat

    Original von BUND
    Habe zu dem Thema auch noch was beizutragen. Ein Wertbrief, wohl portogerecht (?(), mit verschiedenen DS.
    LG BUND


    Dein Wertbrief ist Portogerecht. Verklebt sind 13,30 DM, die sich wie folgt zusammensetzen:


    1,30 DM für Brief der 2ten Gewichtsstufe (Angabe 36g)
    4,00 DM für Wertbrief bis 500 DM
    8,00 DM für zusätzliche 4000 DM Wertangabe (1,00 DM für jede weitere 500 DM Wert)


    Ergibt in Summe 13,30 DM!


    Gruß
    Thomas

    Zitat

    Original von Ove
    TomWolf_de: Nein, habe ich gerade nicht. Aber die lässt sich sicher über google.books rascher finden als in meinen Ordnern.


    Das hab ich natürlich probiert, leider ohne Ergebnis. Aber Magdeburger hat ja bereits erschöpfend geantwortet.


    Ich finde es interessant, daß die Zweizeiler in Württemberg schon früher nachgewiesen sind. Den aus Esslingen habe ich schon 1815 belegt, als direkten Nachfolger des Rayon-Stempels. Leider habe ich bisher nicht herausbekommen, wann der Zweizeiler in Württemberg offiziell eingeführt wurde. Amtsblätter gibts leider erst ab 1853, vorher standen diese Informationen im Staats- und Regierungsblatt. Die betreffenden Jahrgänge habe ich durchgesehen - leider Fehlanzeige.


    Gruß
    Thomas

    Hallo Ingo.


    Deine Frage nach der "Stempelnummer" wurde ja schon beantwortet. Wenn Du Dich intensiv mit den AFS des Deutschen Reichs beschäftigst, empfehle ich Dir folgende Literatur der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel:


    Die deutschen Post- und Absenderfreistempel, Band 1: Die Absenderfreistempel des Deutschen Reiches und ihre Aptierungen, von Heiner Dürst und Gerd Eich.


    Die Forschungsgemeinschaft hat übrigens eine Zusammenstellung aller bekannten AFS incl. Aptierungen, sortiert nach Orten erarbeitet (bis ca. 1948). Auf Anfrage wird man Dir sicher Kopien der Dich interessierenden Orte zur Verfügung stellen.
    Ich hatte vor Jahren zur FG Kontakt über Erich Bayartz, der aber vor ein paar Jahren leider gestorben ist. Wer die Betreuung des AFS-Archivs übernommen hat, kann ich Dir nicht sagen, aber über die Homepage der FG AFS wirst Du sicher Kontakt bekommen.


    Mein Sammelgebiet sind die AFS aus Esslingen am Neckar, falls Du da mal was abzugeben hast -> bitte Mail an mich!


    Gruß aus Esslingen
    Thomas

    Ich lese: 1-.MRZ 15.9-10N, also 1. März 1915 Uhrzeit 9-10N. Ich seh da nichts interessantes. Die Abkürzung des Monats mit drei Großbuchstaben ist für Poststempel in Württemberg nicht ungewöhnlich.


    Gruß
    Thomas

    Was ich herausbekommen habe ist folgendes:


    Geschrieben in Hochdorf OA Horb am 30.1.1868, adressiert nach Mötzingen OA Herrenberg.
    - Aufgabestempel Horb 31.1.1868
    - Bahnstempel K. Württ. Fahrend. Postamt 31.1.1868, Zugnummer 90 (die Zugnummer gehörte zur Strecke Thalhausen-Plochingen)
    - Durchgangsstempel Tübingen 31.1.1868
    - Ankunftstempel Nagold 1.2.1868
    Die Zustellung in Mötzingen (damals eine Postablage) erfolgte über das Postamt Nagold.


    Rückweg von Mötzingen nach Hochdorf:
    - Postablagestempel Moetzingen
    - Poststempel Nagold 2.2.1868
    - Durchgangsstempel Rottenburg 3.2.1868
    - Bahnpoststempel 3.2.1868, Zugnummer 83 (diese Zugnummer gehörte zur Strecke Plochingen-Thalhausen)
    - zwei unleserliche Stempel, einer dürfte aus Horb stammen.
    Zustellung in Hochdorf OA Horb.


    Die Bahnstrecke führte von Plochingen über Reutlingen, Tübingen, Rottenburg, Eyach, Horb weiter bis nach Thalhausen bei Rottweil.
    Wenn man sich die Zugnummer 90 genau ansieht kann man erkennen, daß der untere Bogen gebrochen ist. Auf den ersten Blick sieht das dann wie eine kopfstehende 5 aus.


    Gruß
    Thomas

    Herzlichen Glückwunsch!


    Dieser Brief ist eine kleine Rarität. Die verklebte Marke stammt übrigens aus dem Bogen, nicht aus der Rolle. Die Zähnung müsste einwandfrei sein.


    Gruß
    Thomas

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    Original von Blumengeorg
    ... Jedenfalls ist der Brief einen Tag später (02.03.2011) nochmals durch die Stempelmaschine gegangen...


    Hallo Blumengeorg.


    Zu welcher Uhrzeit hast Du denn den Brief am Schalter (ich nehme an, direkt beim BZ 26) abgegeben?


    Gruß
    Thomas

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    Original von Viererblockjunky
    Woher siehst Du, dass der Stempel mit 4-stelliger PLZ eine runde 3 als Postamtsziffer hat? Auf dem Bild ist nur der untere Teil der 3 zu erkennen. Und der ist genauso rund wie auf den Abdrücken mit 5-stelliger PLZ. [...]


    Sorry, neee, das ist er eben nicht. In der Stempeldatenbank sind beide Stempel enthalten, derjenige aus der 4-stelligen Periode hat eine runde 3, ebenso wie der Abschlag aus 1991.
    Ich hab mal beide 3er in einem Bild untereinander gelegt, dann kann man den Unterschied sehr gut sehen.


    Gruß
    Thomas

    Was mir auffällt: der Stempel aus 1991 hat eine runde 3 als Postamtskennziffer, der Stempel mit 5-stelliger Postleitzahl hat eine eckige 3 (siehe auch Stempeldatenbank). Identisch sind diese Abschläge also schonmal nicht.


    In der Zeit von 12/93 und 11/95 hat der Stempel mit 5-Stelliger PLZ seine Verletzung im Aussenkreis über dem N von Edemissen erhalten. Wann genau, lässt sich anhand der Bilder aus der Stempeldatenbank leider nicht belegen. Bei dem Stempelabschlag aus 2011, den Vichy hier gezeigt hat, ist diese Unterbrechung im Aussenkreis nicht mehr vorhanden.


    Gruß
    Thomas

    Leider wurden die Auktionen von eBay gelöscht, somit sind die Bilder mit den Abstempelungen aus 1991 nicht mehr vorhanden.


    Hat jemand die Bilder aus den Auktionen weggespeichert und kann diese bitte hier zeigen? Danke!


    Gruß
    Thomas