Beiträge von Thorwalerin

    Moin Tom,


    zum Thema "Abmahnfalle": Wie hoch schätzt Du die Anzahl der geplanten Auktionen?
    Es gibt sicherlich Händler, die sich auf Privatleute mit größerem Angebotsumfang konzentrieren, aber auch erst ab einem gewissen Level.
    Da schreibe ich leider aus Erfahrung, selbst wenn Du schriftlich nachweisen kannst, das die Stücke aus einer Erbschaft stammen und somit weder Unterlassungserklärung noch Honorar des gegnerischen, abmahnenden Anwaltes übernehmen mußt, bleibst Du ohne gerichtliche Schritte auf Deinen eigenen Anwaltskosten sitzen - bei mir waren das knapp 900 € berechnet am niedrigsten Streitwert, der hierfür möglich war... :O_O:
    Wenn Du aber keine Massenware in höherer Menge in einzelnen Auktionen einstellst und keinen Shop bei Ebay eröffnest, lebst Du recht sicher.... Auch die Gerichte urteilen da ja immer recht unterschiedlich...


    Viele Grüße,
    Kathe

    Moin Tom,


    herzlichen Dank für die Erklärung - absolut logisch.
    Vielleicht kann ich noch um eine weitere Frage ergänzen:
    Ich schaue gerade die Alben mit der sowjetischen Besatzungszone durch, bei Block 2 "Großer Weihnachtsblock" von 1945 der durchstochen ist, sind die Durchstiche an der oberen Seite verbunden, der Briefmarkenblock ist fest drinnen aber oben ist es halt 2 cm gelöst.
    Also ein klarer Mangel, ist es hier realistisch noch einen Bruchteil des Michel-Wertes zu erhalten?


    Viele Grüße,
    Kathrin

    Und nochmal moin,


    ja, auch ich hätte mich besser einlesen können, mit euren Suchbegriffen habe ich nun auch die Bewertungsskala gefunden, anhand derer ich so ein bissel in Punkten abschätzen kann - ich danke euch daher nochmals, dass ihr dennoch so nett & schnell geantwortet habt, wahrscheinlich doch eher nervig, wenn hier jeder neue erstmal drauf los tippert. ;-)


    Also schreibe ich lieber mal was zur Sammlung, damit ihr nicht denkt, dass ich hier vor einem losen Haufen Briefmarken sitze und auf DEN großen Fund hoffe.
    Die Sammlung ist von meinem Onkel, der seit ca. 38 Jahren Briefmarken gesammelt hatte. Umfang der Sammlung waren insgesamt gezählte 523 Alben - zuzüglich Alben für Ersttagsblätter. Das Ausmaß war wirklich schon ein Anblick für sich - wie schon geschrieben, über 300 Alben habe ich in einem schon verkauft, da es sämtliche Länder waren (schön nach Ländern und Erhaltun iin Vordruckalben & normalen Alben sortiert, Michel Kataloge hierzu lagen reichlich vor, sowie die deutschen Gebiete, aber nicht in Vordruckalben).
    Einen weiteren großen Teil hat damals der Auszugshelfer nach dem Tod mitgenommen (irgendwann war mein Transportmittel voll ;-) Ja, und den Rest habe ich noch von BRD, DDR, Berlin und so bekommen, hiervon habe ich nur die Vordruckalben und ein paar Bogen-/Blocksammlungen noch.
    Mein Onkel war also absolut leidenschaftlicher Briefmarkensammler und hat sämtliche Zeit und Geld in sein Hobby eingebracht...


    Viele Grüße,
    Kathrin

    Liebe Swen, lieber Tom,


    ich danke euch beiden vielmals für eure Ratschläge! Dann werde ich mich erstmal auf die Suche hier im Forum machen, hatte gestern nur die Threads zum Prüfen allgemein gelesen. Danke auch für den eingefügten Link, dass ist eine gute Möglichkeit, die Preise vorab zu sehen.
    Bei Auktionshäusern war ich mir bis jetzt immer unsicher, aber ihr habt damit gute Erfahrungen gemacht?! Und natürlich bin ich neugierig, warum ihr zwei beiden einstimmig gegen Händler seid (kein Anzweifeln eures Ratschlages nur pure menschliche Neugier, da ich ja noch einige Alben habe, die ich irgendwohin bringen wollte!)


    Viele Grüße,
    Kathrin

    Moin alle zusammen,


    ich bin einer von den Fällen, die eine "etwas" größere Briefmarkensammlung geerbt hat.
    Von den über 300 Alben sämtlichster Länder, deren Namen mir teilweise noch nichtmal bekannt waren, habe ich mich in einem Schwung getrennt.
    Nun habe ich noch einige Alben von BRD, DDR, Berlin und Teile von der sowjetischen Besatzungszone nachbekommen, die ich auch erstmal behalten habe.
    Mit den günstigeren Sätzen bzw. den geprüften habe ich schon Freundschaft geschlossen, aber einige der teureren Marken sind nicht geprüft, so z.B. der Posthornsatz postfrisch.
    Nun meine Frage, ist es sinnvoller, diese direkt zu einem Händler zu bringen oder sollte ich sie irgendwohin (Schlegel?) senden, um sie dort mit Hoffnung auf dadurch höheren Wert prüfen zu lassen?
    Kennt jemand von euch vielleicht durch Erfahrung den Handelswert für diesen Satz (ich habe mir zwar den Michelwert angeschaut, aber man kriegt ja wohl doch eher Bruchteile dessen)?
    Ich bin euch für jede Hilfe wirklich dankbar.


    Viele Grüße,
    Kathe