Beiträge von Nimrod

    Eher Zufall, daß ich heute wieder ´mal in´s Forum schaue...meine Güte, ich habe ja wirklich schon alles vergessen, was ich ´mal über mein Spezialgebiet wußte. Also kurz gesagt, selten sind die 9 Kreuzer im Allgemeinen nicht. Die Qualität der gezeigten Stücke ist auch nicht die Wucht (Abstempelung, Schnitt), aber immerhin sind ein paar Druckzufälligkeiten und Plattenfehler zu erkennen, welche Dir selber schon aufgefallen sind. Da müßte ich jetzt meine alte Sammlung heraussuchen, oder den Ferchenbauer durchgehen, aber wahrscheinlich hast Du eh selber die Literatur dazu. Bezüglich den Typen schaust Du vielleicht hier nach:


    LG


    Nimrod

    Ich habe zwar schon einige Jahre nicht mehr in meine Marken und die Literatur geschaut, also verzeiht mir, wenn ich jetzt schnell keine bessere Info liefern kann, aber für mich schaut das Papier recht unspektakulär aus. Sicher nicht gerippt, oder gestäbt. Eine Fälschung ist die Marke wohl nur insofern, als die Beschriftung rückseitig irreführend ist. Eine echte Rippung erkennt man übrigens auch daran, daß der Stempelabschlag oft unterbrochen ist (siehe die 30 Centisimi); bei der vorliegenden 9 Kreuzer ist so etwas nicht zu erkennen.

    Ich glaube es braucht hier wieder einmal ein Update nach der langen Zeit. Selber werde ich mich aufgrund meiner mittlerweilen "eingeschlafenen Sammelei" nicht darum kümmern können, würde mich aber freuen wenn dieser Beitrag weiterlebt.


    LG


    Nimrod

    Sorry für die späte Antwort: Ich bin schon ein paar Jahre nicht mehr aktiv bei der Sache und habe meine Sammelei auf Eis gelegt. Ich müßte meine verbliebenen Alben durchstöbern, ob ich diese Markenausgaben überhaupt noch habe und dann die Literatur auf´s Neue wälzen. Ich hoffe es meldet sich jemand anderer, der Dir besser weiterhelfen kann.

    Ich halte das n ebenfalls für ein verkehrt herum eingesetztes u. Jedenfalls ist´s bedeutend interessanter als eine bloße Platten-Abnützung. Der Fehler ist mir unbekannt bzw. habe ihn auch jetzt nicht in meinen "Literatur-Restbeständen" entdeckt. Würde die Marke unbedingt einem Prüfer in Ö. vorlegen.


    Weil Sommer und Briefmarkenfeindliches Wetter ist! Aber stell´ ruhig schon mal ein paar Sachen ein...ab September / Oktober wird wohl wieder ein bisschen Aktivität im Forum sein.

    Der Halsschatten ist auf dem Scan nicht besonders gut aufgelöst, aber ich halte die Marke für eine MiNr. 35. Die MiNr. 5 ist übrigens ungezähnt, detto die Bordeaux-Ausgabe (MiNr. 43).

    ad Rapi...so wie asmodeus schon schreibt, Knochen bekommst Du um wenige Euro, brauchbare Stücke um unter 80, sehr schöne Stücke der billiger Platten um 80-140 Euro und die seltenen Platten...tja...die muß man erst ´mal finden, bzw. der Preis geht bei dann schon ordentlich hoch. Steigern läßt sich die Sache dann noch mit matched pairs, Frankaturen, Einheiten bzw. seltenen Abstempelungen.

    Abgesehen davon, daß mir das Material ziemlich wertlos vorkommt, wäre es trotzdem nett, wenn Du die Bilder ergonomischer einstellen würdest. Ich sehe zu 90% nur rosa Hintergrund. Irfan-View ist übrigens gratis im Internet runterzuladen. Dieses Bildbearbeitungsprogramm ist sehr einfach gehalten und gerade für Computerlaien die mit der Scanner-Bedienung nicht zurechtkommen empfehlenswert.

    Das B steht ziemlich tief, das F etwas hoch und zentral. Roter Malteser. Keine weiteren Besonderheiten so erkennbar...offensichtlich Platte 1b, aber man müßte alles nachmessen und nocheinmal genauer inspizieren.
    Schnitt ist insges. gut, trotzdem eher ein gewöhnlicheres Stück.
    Zeig lieber ´mal die anderen Blacks.

    Der Scan ist mieserabel, aber offensichtlich ist´s eine MiNr. 41c. Dafür spricht das gebläute Papier. Kat.-Preis bei einigermaßen akzeptabler Erhaltung 12 bis 40 Euro, je nach Blaunuance.


    Hier findest Du noch ein paar Infos.


    Hermesköpfe