Beiträge von Nimrod

    Was ich erkennen kann...sorry, da ist absolut nichts dabei. Am Bestens so wie´s ist bei ebay einstellen und mit dem Erlös auf ein Bier gehen (im Besten Fall). Aufheben lohnt sich nur für "Bildungszwecke" der Enkelkinder.


    Nur zur Info: ähnliche Konvolute sieht man oft auch mit abertausenden Marken. Ist immer das selbe Schema und enthält nur Massenware.

    Auktionshaus aufsuchen, oder bei ebay verkaufen (in Tranchen). Vorher bei einem Verein durchschauen lassen. Vergleiche der Preise der besten Marken bei ebay anstellen (nur wegen der Übersicht). Gefragt sind zumeist die Anfangswerte, oder Marken mit Kat-Wert über 500.---, saubere Briefe, besondere Abstempelungen. Viel Glück.

    Muß in Berlin zwei Stunden auf einen Flug warten und habe daher die gleiche Frage. Bitte dringend um ein bis zwei empfehlenswerte Händler-Adressen in Berlin. Auktionshäuser mit Freiverkauf von Rücklosen sind natürlich noch besser. Die Geschäfte sollten diese Woche Vormittags offen haben und möglichst zentral, oder nahe dem Flughafen Tegel liegen. An Material sollte europ. Klassik (insbes. Alt-Ö, Alt-D, GB, Fr) vorrätig sein. DR, modernes Material, usw. interessiert mich nicht.


    Danke für Eure Vorschläge.

    Nicht unbedingt. Das Problem sind einfach die Trivialnamen und wie sich die Farben über die letzten 160 Jahre verändert haben. Sei´s durch´s bloße altern, durch´s waschen, oder wegen dem Kontakt mit Chemikalien. Chem. / physik. Aspekte des Papiers und der Gummierung tragen ebenfalls dazu bei, daß die Farben immer etwas anders wirken. Mit dem Michel-Farbenführer kommt man jedenfalls nicht weiter.


    Schlußendlich bleibt nur, daß man selbst Vergleiche anstellt, diese dann mit den Meinungen der Sammlerkollegen und Prüfer vergleicht (idente Farbnuancen werden auch von den Prüfern manchmal unterschiedlich zugeordnet, wie ich feststellen mußte) und peu á peu Eigenheiten bei den verschiedenen Typen / Platten hinsichtlich der Farbe findet.


    Gewisse Farben "springen" einem jedoch in´s Auge. Anzuführen wäre die 3 Kreuzer IIIc Pl. D...die beiden Rosa-Nuancen haben einen gewissen metallischen Character. Man erkennt diese IIIc Typen mit etwas Erfahrung auf Anhieb in einem abgesteckten Konvolut von 3 Kreuzern. Die 1 Kr. kadmiumgelb ist wegen ihrer brillianten Farbe und dem Umstand der leichten Identifizierung mit Wundbenzin auch kein Thema. Bei der 1 Kr. Ib kommen typischerweise Ockertöne vor....aber manchmal auch andere Farben. Die 1 Kr. Type III Pl. B Marken wirken sehr einheitlich. Die Farbe ist ziemlich hell und unspektakulär. 9 Kreuzer Platte 4 ist auch noch etwas Besonderes. Hier findet man solche Marken mit mehr, oder minder starkem Grünstich. Im Vergleich mit anderen 9 Kreuzern sieht man´s sofort. Die tollste Palette an Farbnuancen findet man bei der 6 Kreuzer Type I. Wie man die Farben dann benennt ist eine Angelegenheit des individuellen Ermessens....siehe z.B.: Kastanienbraun.

    Schaut nach Type III Handpapier aus. Lege sie mal in Wundbenzin. Wenn Du den Druck rückseitig deutlich durchscheinen siehst, dann ist sie kadmiumgelb. Ansonsten....sehr schönes, intensives dunkles Schwefelgelb (wenn man dem Scan trauen darf).


    Ob die Bezeichnung Schwefelgelb, Zitronengelb, Gelb (wie auch immer) ...ist schon relativ egal. Ockertöne, Orangenuancen, Gelbtöne...das ist alles was man einigermaßen unterscheiden kann. Trivialnamen reichen ansonsten nach meiner Meinung nicht aus, um die Farben gut zu beschreiben. Kadmiumgelb ist quasi eine Ausnahme.

    Es ist eine Type III Platte B (wenn MP), (Platte 4 wenn HP). Für Platte B spricht auch die Farbe (rosabraune Töne) und die späte Verwendung mit eben diesem Rekostempel.


    Der Punkt kommt zwar bei der Ic vor....allerding auch bei der Type III.
    Die deutliche 2x Gravur des Wappenhintergrundes kommt nur bei Type III vor. Weiters: die drei Punkte unter der rechten Adlerklaue sind waagrecht angeordnet...Type III.

    Nur als Anmerkung: Die Bewertung erfolgt bei diesen Ausgaben nach Klein, nicht nach Müller.


    Nach erstem Vergleich mit dem Klein sind keine ausnehmende Spitzenwerte dabei. Drei Orte konnte ich gerade nicht finden. Vielleicht schaut noch jemand anderer.

    Mausgrau wird nur bei Type III MP im F. erwähnt. Deine ist jedoch eindeutig Type Ia...und somit HP...bleibt also nur grauschwarz, grau und silbergrau zur Auswahl. Wenn ich mich recht erinnere, ist die Silbergraue eigentlich ein Erstdruck...somit ein Hinweis. Bei der Zuordnung wird man nicht umhinkommen, eine größere Menge 2 Kr. Type I zu beschaffen und dann selber eine Reihung anzulegen. Selbst wenn ich meine grauen 2 Kreuzer weiter unterteile, scheint es hellere und dunklere Varianten zu geben. Im Nachhinein kann auch keiner sagen, ob die Marken irgendwann ´mal unsachgemäß gewaschen worden sind. Also einfach abstecken, Tee trinken und zuwarten.

    Üblicherweise eine 1a3, oder Ib. Der Plattenfehler in der 3 gibt leider wenig Aufschluß, weil er bei beiden Typen im F. (mehr, oder minder ähnlich) gelistet wird. Die Marke stammt wohl von einer abgenützten Platte und der Druck ist auch etwas schlampig ausgefallen. Überfärbt, oder pastös...wohl beides....aber sicher nicht "unterlegte Mitte".

    Scheint Dreck zu sein. Die Farbe ist eine andere und zudem wirkt sie wie über dem Stempel aufgetragen (das originale Braun scheint beim Stempel jedenfalls nicht durch). Beim R. schaut es hingegen nach einem Plattenfehler, oder miteingefärbten Fremdkörper aus.

    Von der 1a1 schreibt auch der F. nichts. Ein Grenzfall dürfte die 9 Kreuzer Type I sein. Hier erwähnt der Magistris, daß ihm nur sehr schwache u.M. untergekommen sind. Anbei ein Beispiel (Hohenelbe) aus meiner Sammlung.


    Ansonsten noch ein paar Belegstücke für 2 Kr. Ib, 3 Kr. 1a2 und 1a3, 6 Kr. Ib, 9 Kr. IIb (IIa und IIc kugeln noch wo herum).


    5 Centesimi, 10 Centesimi, 15 Centesimi Type I und IIb (IIa müßte ich auch noch irgendwo haben) und 45 Centesimi Type I. Eine 30 Centesimi u.M. konnte ich auch noch nicht auftreiben.