Beiträge von rolin

    Du hast ja Recht, mit fehlendem Stolz hat das nichts zu tun. :D Austriae ist natürlich historisch abgesichtert, sogar dein Breisgau war mal Teil davon. ;) Vorderösterreich :D Nachdem ich das Ausgabeprogramm 2009 in Händen hielt, hat sich halt mein Ärger noch verstärkt. Obwohl keine Euro 2008 und keine WIPA, trotzdem eine totale Beutelschneiderei. Werde mein Abo auf das Minimum kürzen und nur noch auschließlich meine Tauschpartner damit beliefern.


    Dein anderer Vorschlag mit dem Ale ist allerdings ein guter Vorschlag der umzusetzen sich lohnt. :)

    In diesen Ländern ist das ist ja legitim, werter Sammlerfreund, allerdings in Österreich fehlt die Legitimation zur Verwendund des Englischen. Wenn schon "altösterreichisch" dann Ostaricci. ;)


    Wenn schon, dann müsste die Landesbezeichnung in den Sprachen der im Staatsvertrag anerkannten Minderheiten sein. Die da wären, Slowenisch, Kroatisch, Ungarisch. Alles wozu die Bezeichnung "Austria" dienen soll, ist im internationalen Markt mehr zu verkaufen. Die Inlandsnachfrage ist ja in den letzten Jahren nahezu zum erliegen gekommen. Die Ausgabenpolitik zum einen und die Politik bei der Währungsumstellung im Jahr 2002 (Verfall aller Schillingmarken) haben da irreperable Schäden bei der Inlandssammlerschaft verursacht, sodass die Österreichische Post AG geradezu genötigt ist, nun ihren Profit im Ausland zu machen weil ja die Aktionäre eine Dividende haben wollen. Nichts eignet sich im Bereich der Briefmarken mehr dazu als die Internationalisierung der Ausgabethemen und die Internationalisierung des Ländernamens. In anderen Bereichen Personalabbau, Einstellung der Kerndienstleistung dafür aus den Postfilialen Schreibwarenläden zu machen, Schließung von Postfilialen usw. was aber eine andere unerfreuliche Geschichte ist. Aus marketingtechnischen Gesichtspunkten ist das "AUSTRIA" nur zu verständlich, genauso wie das Verschenken von 55 Centbriefmarken die sonst niemand am Schalter kaufen kann.


    Wie schon gesagt, meiner Meinung nach ist Österreich bei den Briefmarkenausgaben ein Raubstaat. Allerdings echt gelaufene Bedarfspostbelege von Raubstaaten haben auch heutzutage ihren Wert, vollkommen wertlos von diesen Ländern sind jedoch Ersttagsbriefe und lose Marken. Das sollte man nicht aus dem Auge verlieren.

    Hallo Jürgen!


    Die oberen drei Stück sind entweder privat gezähnte Zeitungsmarken, oder amtlich gezähnt worden. Die unteren beiden sind Ganzsachenausschnitte. Der Wert der oben gezeigten Marken wird im ANK mit "Privat gezähnte Stücke = dreifache Preise" angegeben was aus 20 Cent dann immerhin 60 Cent Katalogwert/Stück macht.
    Miss die Zähnungen aus, wenn sie 12½ Lz sind sind sie Amtlich gezähnt, dann wären die Preise 4fach (80 Cent ;) ) Linienzähnung sind sie ja schonmal. :)


    Handelswert tendiert daher trotzdem leider immer noch gegen Null.

    Ausgezeichnet werter Freund, ich habe ja an anderer Stelle schon mal deine 4d KGV gelobt. Du willst natürlich wissen was für Farbtöne das sind. Das ist wie du ja weißt unmöglich oder zumindest nicht definitiv bei Scans, auch wenn ich weiß dass deine Scans in der Regel farbecht sind.


    Ich persönlich halte 2 deiner Marken für gelbe. Die der Michel als 36b katalogisiert. Auch wenn optisch es auf den ersten Blick mehrere gelb zu sein scheinen so sprechen die Stempeldaten für sehr ins gelb gehende orangetöne. Die sicherlich gelben befindet sich in der ersten Reihe und eine in der vierten. Aber für eine endgültige Aussage müsste ich sie trotzdem direkt vor mir liegen haben. Vielleicht geht sich ja heuer mal ein Treffen aus.


    NWPI-KGVs haben in der Regel wohl Rabaul stempel. Das wäre irgendwie langweilig eine Steckkarte NWPI mit Rabaulstempel zu zeigen. Obwohl sie fast immer gut gestempelt sind.

    I agree with you. It's a pity and a shame. The only thing they want to do with this, is make more profit. All the austrian postal administration did the last 10 years is to destroy their good reputation. Austria is, on a philatelic fiew, nothing more than a piracy state, as the arabic states were in the 1960s.


    http://www.post.at/5030.php


    Austrian philatelic, quo vadis?

    Grundsätzlich nein, mit dem abgeben eines Angebotes und dem Zuschlag durch ebay entsteht ja ein Kaufvertrag. ... Ich bin kein Jurist, nur gelernter Kaufmann, und da kann ich nicht so einfach mir nix dir nix das Geld zurücküberweisen wenn ich nicht liefern kann. Vielleicht passiert mir damit nichts schlimmeres und der Partner akzeptiert das, aber meinen Ruf zerstöre ich mit solchen Aktionen auf alle Fälle.


    Ich würde in deinem Fall auf alle Fälle vorschlagen, nutze das Bewertungssystem und schreibe rein, "Geld zurückerhalten, Kaufpreis war dem Anbieter wohl zu wenig". Rachebewertungen gibt es ja heut zu Tage nicht mehr.

    es gab doch früher Mal Marken die in den Katalogen als "unerwünschte" Ausgaben geführt wurden und nicht ausgestellt werden durfte nach FIP-Reglement. (Sperrwerte, Arabische Länder) Ich bin dafür dass solche Marken keine Katalognummer bekommen sollten und als ebensolche unerwünschte Ausgaben deklariert werden sollten. Ich habe und werde mir solche Ausgaben nicht kaufen, obwohl ich österreichischer Abokunde bin. Wenn die Post sie mir als Zugabe schicken will, ok, Kauf sicher nicht.

    nun M&M aber du hättest ihn auch nicht dafür angeboten, das Risiko lag beim Verkäufer wenn er für Mindestgebühren einstellt. Wäre der Verkäufer in Deutschland würde ich auf Erfüllung klagen auf alle Fälle würde ich den Nutzer auf meine eigene Blacklist legen und dort sicherlich nie mehr was bieten.


    Im Anhang dieses Post der Katalogauszug aus dem Michel Spezial (Ich hoffe Michel hat nichts dagegen)

    Oh ja, für ein Pfund bzw. 99 Pence wären die sehr wohl unter Schnäppchen des Jahres zu verbuchen gewesen. Der Preis war für den Verkäufer sicherlich nicht zufriedenstellend.


    Zu finden im Michel unter Deutsche Besatzungsausgaben Serbien
    Nr. 54 - 57. Die Halbbögen dürften zirka 130 Micheleuro pro Stück notieren.

    Darüber sollten wir grundsätzlich diskutieren:


    Australischer Dollar abgewertet



    Nun 200 Euro sind ja OK, aber ich habe vor ein paar Tagen schon andiskutiert dass man nur wegen einem schwachen Dollar die Preise nicht erhöhen sollte die man zu zahlen bereit ist. Weil die Folge nur steigende Katalogpreise sind ohne dass sich der Wert in Euro wirklich bewegt hat. Die Folge ist eine Spekulationsblase oder im besten Falle das produzieren von Katalogschlager.

    Ich hoffe ich darf den Beitrag dann noch editieren, weil ich muss dazu mal Literatur wälzen.


    Aber ich gehe schon davon aus dass rot oder blau bei dieser Art von Briefen nicht unbedingt auf "fake" hinweist. Die Sache ist wohl wirklich nur philatelistische Post und wahrscheinlich sogar gelaufen. Der 4er Block ist doch wunderschön.


    edit 2: @ cyber, sobald ich die Sendung habe, gerne.

    Cool, ich darf mich selber mal zitieren.


    Zitat

    Original von rolin
    Wenngleich ich einschränken muss dass in NG sich die Postmaster darüber nicht viele Gedanken gemacht haben weil einfach viele Händler dort Briefe gemacht haben.


    Auch etliche Soldaten haben sich wohl mit dem Versenden solcher Post ein Zusatzgeld gemacht. Bekannt dürfte sogar sein, dass es (bei den GRI-Aufdrucken) sogar zu Verurteilungen wegen Betruges durch die australische Justiz kam. (Quelle muss ich jetzt aber nachschlagen, die habe ich jetzt nicht bei der Hand)



    Mit wenigen Ausnahmen sind die meisten erhaltenen NWPI-Briefe wohl philatelistische Briefe. Es sind wie ubahuga richtig geschrieben hat viele Händleradressen und immer wieder die gleichen Sammleradressen darauf. (Er hat ziemlich wahrscheinlich Recht mit der Vermutung dass es eine Händleradresse ist) Ich persönlich muss zugeben dass ich keinen einzigen NWPI-Brief besitze der nicht philatelistisch angehaucht ist. (Allerdings besitze ich auch nicht viele)

    Das es kein commercial-cover ist ist recht klar. Der 4er-Block spricht da für sich. Es war nur seltsam warum mein Blick so lange auf dem Brief war. Er ist nicht stimmig:


    Dank Nigel weiß ich warum mir die Sache ins Auge gesprungen ist. Das rote Kreuz, du bist ein Genie. Die Sache ist darum in sich nicht stimmig, rot ist express, blau ist registered. Daher ist nachträglich aufgebracht wohl die richtige Antwort. Wenngleich ich einschränken muss dass in NG sich die Postmaster darüber nicht viele Gedanken gemacht haben weil einfach viele Händler dort Briefe gemacht haben.


    Habe mich jetzt entschieden, dafür sind mir 325 Bucks zu viel. Werde mich um ein anderes Weihnachtsgeschenk für mich selber umsehen. ;)


    @ cyber


    Ich finde es lustig, dass Gary solche Briefe wie von dir verlinkt noch immer als "commercial" beschreibt, wo sie doch philatelistisch sind. Hat mich trotzdem nicht davon abgehalten letzten Samstag wieder etliche Dollars bei ihm zu lassen. ;)

    Habe jetzt seit Tagen einen recht hübschen Brief bei ebay auf watch aus dem ich nicht ganz schlau werde:


    http://cgi.ebay.com/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=200281354353&ssPageName=STRK:MEWA:IT&ih=010


    Eine ganze Reihe von Fragen:


    1. warum 10 Pence?
    2. warum geht das Kreuz weder über noch unter die Briefmarken, ist der Brief vielleicht nur eine Komposition aus nachträglichen Teilen? (Der Stempel wiederum spricht dagegen.
    3. Warum den alten deutschen Einschreibezettel
    4. Warum Registered Sydney auf der Rückseite, Registered Melbourne wäre wahrscheinlicher gewesen.


    kann jemand dazu oder darüber etwas sagen.