Beiträge von bjoerngerlach

    Deutsche Post unterstützt das internationale Treffen mit Logistikleistungen


    [Blockierte Grafik: http://www.dpwn.de/mlm.html/dp…presse.Par.0058.Image.gif]
    Von links: Dr. Klaus Zumwinkel, Dr. Karl Kardinal Lehmann, Josef Haschke (Repräsentant des Weltjugendtags) und Dr. Barbara Hendricks.


    Anlässlich des Weltjugendtags 2005 im August geben der Vatikan und der Bundesminister der Finanzen erstmals ein gemeinsames Postwertzeichen heraus. Die offizielle Präsentation durch Dr. Barbara Hendricks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, fand heute im Beisein von Dr. Karl Kardinal Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, und Dr. Klaus Zumwinkel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post World Net, im Post Tower in Bonn statt.


    "Wir haben uns ein Stück vom Weltjugendtag ins Haus geholt", erklärte Zumwinkel in seiner Begrüßungsrede. Die Deutsche Post World Net sei über DHL nicht nur der Logistikpartner des Weltjugendtags, sondern werde sich auch an der inhaltlichen Diskussion beteiligen. Zumwinkel verwies auf die geplante Podiumsdiskussion zum Thema "Human and Capital" mit dem irischen Bischof Diarmuid Martin, und Konzernvorstandsmitglied Dr. Frank Appel vor WJT-Teilnehmern am 19. August vor dem Post Tower. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit Weltjugendtagsthemen zeige, dass der Konzern mit 380.000 Beschäftigten auf allen Kontinenten seine gesellschaftliche Rolle ernst nehme und sich als Teil der globalen Gesellschaft verstehe.
    Briefmarke Weltjugendtag 2005


    Als Logistikpartner habe DHL den Transport der 500.000 Pilgerrucksäcke übernommen und für die Journalisten des WJT werde ein mobiles Logistikzentrum in Köln bereitgestellt. Darüber hinaus stellt der Konzern seinen Show-Truck für die Übertragung des Abschlussgottesdienstes auf dem Bonner Münsterplatz zur Verfügung. Die Pilger können vorübergehend leer stehende Immobilien der Deutschen Post als Unterkünfte nutzen.


    Für den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, sind Briefmarken "Brückenbauer, weil sie es ermöglichen, eine Botschaft zu vermitteln." Und weiter stellt er fest: "Die Weltjugendtagsmarke ist eine einfache, aber zuverlässige Werbung für as Ereignis, das in wenigen Wochen Schlagzeilen machen wird: Der XX. Weltjugendtag 2005 kommt - und die Weltjugendtagsmarke ist ein guter Vorbote."


    [Blockierte Grafik: http://www.dpwn.de/mlm.html/dp…ktuell.Par.0091.Image.gif]



    Quelle:

    Briefmarke


    Von Reinhard K. Schneider


    Ein gesticktes Edelweiß


    [Blockierte Grafik: http://www.wienerzeitung.at/Im…08_141479_190712brief.jpg]


    Das Edelweiß (lat. Leontopodium alpinum ) ist nicht nur eine unter Natur- und Gartenfreunden überaus bekannte und beliebte alpine Staude. Als markantes Markenzeichen alpiner Hotel- und Gastronomiebetriebe, von Sport- und anderen Freizeitzentren, Biersorten, Trachtenmoden, etc., hat es weltweit einen hohen Bekanntheitsgrad.


    Die in Österreich streng geschützte Pflanze gehört zur Familie der Korbblütengewächse und kommt, entgegen der lateinischen Bezeichnung "alpinum" nicht nur in den Alpenregionen Europas, sondern auch im Himalaja, in den Pyrenäen und in den Karpaten vor. Ihre bevorzugten Standorte sind trockene Felsenbänder und sonnige Grashalden in Höhen von 1.600 bis 3.000 m. Dabei liebt das Edelweiß nährstoffreiche, steinige und leicht humose Böden, die wenigstens zeitweise feucht sein sollten. Es wurzelt tief und kann daher neben Rasen auch Felshänge und ungefestigten Schutt besiedeln. Seine Blütezeit liegt im Zeitraum von Juli bis September. Die in unseren Steingärten oftmals zu bewundernden Exemplare stammen allerdings zumeist aus Gärtnerhand. Gartenliebhaber können auch auf das aus China stammende "Leontopodium souliei" zurückgreifen,


    Die neue Stickerei-Marke der Österreichischen Post mit dem Motiv "Edelweiß" wird voraussichtlich genau so beliebt sein wie ihr botanisches Vorbild.


    Auch wenn die österreichische Stickereimarke nicht die erste ist, die je auf dem Markt erschien, so ist sie zumindest eine der schönsten unter den bisherigen Ausgaben. Angesichts der geringen Auflage von lediglich 400.000 "Stickereien", wird die Briefmarkenabteilung der Österreichischen Post schon sehr bald wieder ein "Sold out" verkünden können.


    Die Nominale scheint mit EUR 3,75 auf den ersten Blick relativ hoch, erklärt sich aber aus den immensen Vorleistungen, die in dieses Projekt investiert werden mussten. Der heutige 19. Juli 2005 ist der erste Verwendungstag der Marke.´



    Quelle:

    55 Cent-Briefmarke zum Weltjugendtag


    Das Bundesministerium der Finanzen gibt gemeinsam mit dem Vatikan eine Briefmarke heraus. Anlass ist der XX. Weltjugendtag, der vom 16. bis 21. August 2005 in Köln stattfindet. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, betont die Aufgabe der Briefmarken als „Brückenbauer, weil sie es ermöglichen, eine Botschaft zu vermitteln.“


    Der Postkonzern wird außerdem mit seiner Tochter DHL die Logistik des Weltjugendtages übernehmen. Das Unternehmen wird 500.000 Pilgerrücksäcke transportieren und ein mobiles Logistikzentrum für Journalisten bereitstellen. Außerdem können Pilger vorübergehend leerstehende Immobilien der Deutschen Post als Unterkünfte nutzen. ( ve)



    Quelle:

    MEXIKO


    Eine Briefmarke der mexikanischen Post schlägt alle Verkaufsrekorde. Doch US-Bürgerrechtler halten das abgebildete Motiv für rassistisch. Jetzt musste sich sogar Mexikos Staatspräsident einschalten.


    [Blockierte Grafik: http://www.spiegel.de/img/0,1020,53816,00.jpg]
    Mexikos Präsident Fox: Sieht keinen Grund, einzugreifen


    Mexiko-Stadt - Eine von US-Bürgerrechtlern als rassistisch kritisierte Sonderbriefmarke der mexikanischen Post hat sich als wahrer Verkaufsschlager erwiesen: Binnen zwei Tagen wurden sämtliche 750.000 Marken verkauft, wie die Post mitteilte.


    Das Motiv, die schwarze Comicfigur Memin Penguin, war von den US-Bürgerrechtlern Jesse Jackson und Al Sharpton sowie vom Weißen Haus als rassistisch kritisiert worden.


    Der mexikanische Präsident Vicente Fox wies die Vorwürfe erneut zurück. Den Comic habe er selbst schon als Kind gelesen, sagte er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP. "Er ist hier in Mexiko sehr beliebt."



    Quelle:

    wir sehen keine fotos....der pfad kommt direkt von deiner festplatte:


    file:///D:/Eigene%20Dateien/Florian/Internet/Bilder/schalke-vorder.jpg


    davon sehen wir hier nix, ausser ein rotes x

    Der Schatz im Altpapier
    Oberbayer ersteigert die teuerste Briefmarken-Neuheit der Welt


    München - Für kurze Zeit, rund eine Woche, durfte Christian Geigle die derzeit begehrteste Briefmarke der Welt in Händen halten: die Audrey-Hepburn-Marke mit einem Wert von exakt 69 437,60 Euro. Der Grünwalder hatte das Bildnis ersteigert zu einem Zuschlagspreis von 58 000 Euro, dazu kamen Käuferprovision und Mehrwertsteuer. Weltrekord für ein Stück der modernen Philatelie (nicht älter als zehn Jahre) und Weltrekord für eine deutsche Nachkriegsmarke.



    Nicht nur der erzielte Preis ist einzigartig, auch das Postwertzeichen selbst ist äußerst selten. Die Marke, die den amerikanischen Filmstar (1929-1993) zeigt, gibt es - soweit bekannt - nur zweimal. Sie sollte im Oktober 2001 in der Serie "Internationale Filmschauspieler" als Wohlfahrtsausgabe erscheinen. Dafür waren auch Bilder von Marilyn Monroe, Charlie Chaplin, Jean Gabin, Ingrid Bergman und Humphrey Bogart vorgesehen. Doch in letzter Minute - die Marke war bereits in millionenfacher Höhe gedruckt - verweigerte Hepburns Sohn die Zustimmung. So mussten die Marken vernichtet werden.


    Statt Hepburn grinst nun Garbo von der Marke


    Anstelle von Audrey Hepburn lächelt nun Greta Garbo von den Postwertzeichen.


    Offensichtlich wurden aber doch nicht alle Hepburn-Marken vernichtet. "Drei Musterbogen sind nicht mehr nachweisbar", sagt Michael Burzan, Sprecher des Bundesverbands des Deutschen Briefmarkenhandels. Die drei Musterbogen mit je zehn Marken seien aus dem Finanzministerium verschwunden. So besteht die Möglichkeit, dass noch weitere Hepburn-Marken auftauchen. Denn eventuell hat jemand - versehentlich - diese Rarität als Porto verklebt.


    So wie es schon einmal mit den Olympiamarken von 1980 geschah. Diese Marken, gedruckt zur Sommerolympiade in Moskau, wurden nach dem Boykott der Spiele zurückgezogen. Die wenigen Andruckexemplare verschwanden in den Archiven - und im privaten Schreibtisch von Postminister Kurt Gscheidle. Dort fand sie zwei Jahre später die Ehefrau des Ministers und klebte sie bedenkenlos auf ihre Post. Die Rarität wurde später von Briefmarkenliebhabern hoch gehandelt. Bei einer Auktion im Jahr 1988 erzielte der so genannte "Gscheidle-Brief" 45 400 Euro, Höchstpreis in der Nachkriegs-Philatelie bis zur Hepburn-Marke.


    Die teuerste Marke allerdings, die je in Deutschland gehandelt wurde, ist der Baden-Fehldruck aus dem Jahr 1851. Damals wurde der Wert neun Kreuzer in blau-grüner Farbe statt in rosa Farbe gedruckt. Vom "9 Kreuzer blaugrün" sind nur drei gestempelte Exemplare bekannt, die zu den größten philatelistischen Raritäten der Welt gehören. Zuletzt wechselte 1985 eine Marke den Besitzer, dabei wurde ein Verkaufspreis von 2,3 Millionen Mark erzielt.


    Die teuerste Marke der Welt ist übrigens nicht die Blaue Mauritius. Sie ist zwar auch sehr wertvoll und wurde 1993 für 1,1 Millionen Euro versteigert. Als teuerste und seltenste Briefmarke wird aber der schwedische Fehldruck "Tre Skilling Banco" gehandelt.


    Die Drei-Skilling-Marke wurde falsch bedruckt, gelb-orange statt grün und wurde am 1. Juli 1855 in Schweden ausgegeben. 1996 erbrachte das einzige erhaltene Exemplar bei einer Auktion in Genf einen Betrag von 2,5 Millionen Schweizer Franken (1,8 Millionen Euro).


    "Als der letzte Gegenbieter bei 56 000 Euro schon ein Lächeln im Gesicht hatte, habe ich gesagt: ,58 000’."
    Händler Christian Geigle


    So gesehen ist der Preis von 70 000 Euro für die Hepburn-Marke als "günstig" zu bezeichnen, meint Händler Christian Geigle. Gerade angesichts der Seltenheit und Popularität der Marke. Groß sei das Interesse bei der Auktion in Wiesbaden gewesen, so Geigle.


    Als es ganz eng wurde bei der Versteigerung, waren nur noch drei Bieter im Rennen: ein weiterer Deutscher, der 54 000 Euro bot, ein US-Amerikaner, der auf 56 000 ging und Geigle, der sein erstes und einziges Gebot bei 58 000 Euro abgab. "Als der letzte Gegenbieter bei 56 000 Euro schon ein Lächeln im Gesicht hatte, habe ich gesagt: ,58 000’. Damit hatte ich die Marke", freut sich Geigle. Sein Gebot sei noch nicht "das Ende der Fahnenstange" gewesen. "Ich hätte sicher nicht 80 000 Euro geboten", betont Geigle. Bis rund 62 000 wäre er gegangen.


    Der 43-jährige Grünwalder behielt die Marke allerdings nicht für sich, sondern kaufte die Marke für einen Philatelisten. Der Kunde ist ein großer Briefmarkensammler, der südlich von München lebt und unerkannt bleiben möchte. Nur soviel: "Es war ein ganz erhebendes Gefühl für ihn, die Marke zu besitzen", sagt Geigle. Und wie war es für ihn selbst, als er das gute Stück aus der Hand geben musste? "Ich habe sie gern weiter gegeben. Der Händler unterscheidet sich vom Sammler dadurch, dass er bereit sein muss, jede Briefmarke zu verkaufen, wenn er dafür den richtigen Preis bekommt." Außerdem: Schon der kurzzeitige Besitz der Hepburn-Marke sei ein "außergewöhnliches Erlebnis" für ihn gewesen.


    Spannend sei nun für ihn, was mit der zweiten Hepburn-Marke geschieht. Diese hat ein Briefträger und Sammler aus Leupoldsgrün (Landkreis Hof) gefunden - genauso zufällig wie ein Frankfurter die erste Marke gefunden hat. In einem Karton "Kiloware" mit Ausrissen, die er von Freunden, Firmen und Verwandten erhalten hat, entdeckte der Oberfranke die Audrey Hepburn-Marke.


    Sie ist allerdings beschädigt, hat Knitterspuren, einen kleinen Einriss sowie Zahnfehler am Oberrand. Der Besitzer überlege noch, was er damit macht, ob er sie behält, versteigert oder direkt verkauft, so Geigle.


    In jedem Fall sind hochklassige Briefmarken wertstabile Anlagen - sagt Geigle. Welche Anlage habe einen so enormen Wert bei einem so geringen Gewicht? Die Audrey Hepburn-Marke wiegt gerade mal 40 Milligramm.



    Quelle:

    3 neue Kataloge aus dem Schwaneberger Verlag erscheinen am 8. Juli 2005:
    Zum einen der Deutschland-Katalog 2005/06 mit einem Umfang von nunmehr 1056 Seiten inklusive CD-Rom Michelsoft-easy.
    Zum anderen die Europa Kataloge West- und Mitteleuropa, sowie Südeuropa 2005/06.


    [Blockierte Grafik: http://www.phila-studio.de/shop/catalog/images/174.jpg]



    Europa Band 1 - West- u. Mitteleuropa 2005/2006
    erscheint 8.7.2005


    Umfang:
    etwa 1650 Seiten, über 19 500 meist farbige Abbildungen und etwa 88 000 Preisnotierungen.
    Mit FDC-Bewertungen und Jahrgangswerttabellen


    Inhalt: Andorra (franz. u. span.) Frankreich, Gibraltar, Liechtenstein, Monaco, Österreich mit Militärpost Bosnien und Herzegowina, Portugal, Schweiz, Spanien, Vereinte Nationen (Genf und Wien).


    Die beiden neuen Europa-Bände wurden, wie gewohnt, gründlich überarbeitet und korrigiert. Im Besonderen: Bei Österreich kann man dabei schon von einer Neubearbeitung mit einer Angleichung der Farbbezeichnungen an den aktuellen Farbenführer und Aufnahme vieler neuer Abarten sprechen. Bei Bulgarien wurden viele FDCs neu eingetragen, bei der Alt-Türkei eine Reihe sachlicher Verbesserungen und Ergänzungen vorgenommen.


    Neu unter Bosnien-Herzegowina findet man die Lokalausgabe von Ost-Mostar. Unter anderem deutliche Preiserhöhungen erfuhren viele Marken Sloweniens und bei Spanien beispielsweise die Blocks 99 und 100 (von jeweils –,50 auf 8,– €).



    Kaufen:

    Eine Briefmarke ist ein meist rechteckiges, oftmals gezähntes Postwertzeichen, das auf Papier gedruckt wird und zur Bezahlung der Beförderung von Postsendungen (oder anderen Leistungen der Post) dient. Dazu wird die Briefmarke vom Absender auf den Brief geklebt und von der befördernden Post mittels eines Poststempels entwertet.



    Weiterlesen:

    Hans Eichel ist ein Mann mit Sinn für die Realität und als Finanzminister auch zuständig für Briefmarken. "Die Philatelisten sind die letzten Freunde, die ein Finanzminister noch hat", sagt Eichel gerne, wenn ihn die roten Zahlen drücken. Jene Leute also, die viel Zeit, Muße und Geld verwenden, um kleine Rechtecke aus Papier in Alben zu stecken, mögen auch Eichel.


    Nun ist zwar nicht bekannt, ob Benedikt XVI. ein Philatelist vor dem Herrn ist und schon deswegen einer der letzten Freunde von Hans Eichel sein könnte. Doch angenehm wird es für den deutschen Briefmarken-Papst gewesen sein, als er dem echten Papst am Mittwoch im Vatikan eine Sonderbriefmarke überreichen - die erste, die Deutschland mit dem Vatikan herausgibt.


    Die Sondermarke aus "gestrichenem, weißen, fluoreszierenden Postwertzeichenpapier DP 2" ist 46 mal 23,27 Millimeter groß, kostet 55 Cent und zeigt ein Kreuz vor einer Weltkugel. Sie wurde in Umlauf gebracht, weil Mitte August Weltjugendtag in Köln ist. So heißt seit den 80er Jahren die Veranstaltung für Katholiken von 16 bis 30 Jahren, die sich für einige Tage treffen, um zu beten, zu singen und zu tanzen. Bis zu 800 000 Besucher werden erwartet. Papst Benedikt XVI. auch.


    Der aus Deutschland stammende Papst hat dem deutschen Minister eine zehnminütige Audienz gewährt. Er hat Verständnis für die weltlichen Sorgen von Hans Eichel aufgebracht. Briefmarken seien auch im Vatikan die einzige sichere Einnahmequelle, wird Benedikt XVI. zitiert. Guter Scherz.


    Auch das Bundesfinanzministerium, Referat Postwertzeichen, hat die Vorzüge von Briefmarken erkannt und auf seiner Internet-Seite diesen Satz gedrechselt: "Angesichts der Qualität der deutschen Briefmarken, ihrem breiten Interesse in unserem Land und der aufmerksamen Beobachtungen des Auslands mit den sich häufenden Wünschen, gemeinsam mit Deutschland Briefmarken herauszugeben, besteht kein Zweifel daran, dass unsere Briefmarken die Chance auf eine große Zukunft haben, die wir nutzen werden."
    Probe-Abo Klicken Sie hier und testen Sie die Berliner Zeitung 4 Wochen lang. Sie sparen mehr als 40 %.



    Quelle:

    Eine Sonderschau zum Republiks-Jubiläum bietet Zeitgeschichte im Briefmarkenformat. Die Sonderbriefmarken mit sakralem Inhalt gelten als wichtige Zeitdokumente der Zweiten Republik.


    [Blockierte Grafik: http://stephanscom.at/articles…iefmarke_johannespaul.jpg]


    Seit dem Kriegsende 1945 wurden 272 österreichische Briefmarken mit sakralen Motiven herausgegeben. 25 Originalentwürfe von besonderem zeitgeschichtlichen oder ästhetischen Wert sind jetzt in der Sonderausstellung "Sakralmotive auf Briefmarken der Zweiten Republik" im Wiener Dom- und Diözesanmuseum zu sehen. Die Schau zum 60-Jahr-Jubiläum der Republik ist bis 30. Juli zugänglich.


    "Christliche Botschaft auf ungewöhnlichen Wegen verbreiten"


    Die Eröffnung am Dienstagabend, 14. Juni 2005, nahmen Bischofsvikar Karl Rühringer und Herbert Götz von der Post AG gemeinsam mit Museums-Direktor Gerhard Ederndorfer vor. Bischofsvikar Rühringer erinnerte dabei an einen Ausspruch von Kardinal Franz König, wonach sakrale Sonderbriefmarken die christliche Botschaft auf ungewöhnlichen Wegen verbreiten.


    Gerhard Ederndorfer wies darauf hin, dass die erste Nachkriegs-Briefmarke mit sakralem Inhalt auch ein wichtiges Zeitdokument ist: Sie stellt den brennenden Stephansdom inmitten eines Dornenbusches dar und ergänzt die derzeit ebenfalls im Dommuseum zu sehende Sonderausstellung über "Zerstörung und Wiederaufbau von St. Stephan".


    "Briefmarke ein Spiegel für die Kunst der Zeit"


    Post-Vorstandsdirektor Herbert Götz wies darauf hin, dass vielen Marken mit sakralem Inhalt ein markantes Ereignis vorausging, wie etwa den Sondermarken zum Tod von Papst Johannes Paul II. oder jenem von Kardinal Franz König. Andere wiederum erscheinen regelmäßig, so Götz: Bisher wurde jedes "Briefmarken-Jahr" in Österreich mit einer Weihnachtsmarke abgeschlossen. Diese Serie bildet die älteste Briefmarkenreihe der Zweiten Republik, insgesamt wurden 278 Millionen Stück aufgelegt. Götz betonte, dass jede Briefmarke einen Spiegel für die Kunst der Zeit darstelle: "Briefmarkensammlungen sind fast mit Geschichtsbüchern zu vergleichen."


    Eine Broschüre zum Thema liegt im Museumsshop auf, es werden auch Markensets mit Sakralmotiven zu je 15 Euro angeboten. Die in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Post AG und dem Briefmarken-Sammler-Verein "St. Gabriel" konzipierte Ausstellung ist Dienstag bis Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.


    (red/PEW)


    [Blockierte Grafik: http://stephanscom.at/articles…fmarke_kardinalkoenig.jpg]
    Zum Andenken an Kardinal König erschien eine Sonderbriefmarke.



    Quelle:

    Zitat

    Original von Michael
    Wenn ich auf den Link "Impressum" oberhalb des Forums klicke bekomme ich eine "ungültige Seite".
    Da das Impressum immer gern von Abmahnern "verwendet" wird, sollte an dieser Stelle etwas gemacht werden (im eigenen Interesse der Forums-Betreiber).


    Vielen Dank für den Hinweis, Link wurde noch nicht aktualisiert....! ;)

    NORDERSTEDT (kk). Im Rahmen der Ferienpass-Aktionen der Stadt Norderstedt gibt es auch in diesem Jahr wieder einen "Tag der Jungen Briefmarkenfreunde": Am Sonnabend, dem 6. August, dreht sich im Rathaus Norderstedt, Raum K 202, ab 13 Uhr alles um das Sammeln von Briefmarken. Wie der Leiter der Jugendgruppe der Briefmarkenfreunde Norderstedt und Umgebung (BFN), Torsten Kuhlmann, erklärte, werde an diesem Tag gezeigt, dass Sammeln cool und nichts für trübe Tassen sei. Wühlkisten mit Riesenmengen von Briefmarken zum Aussuchen, Bingo, Briefmarkenweitwurf, Markenschätzung in einer Flasche, Beratungen und Informationen aller Art warten auf die jungen Leute. Zu sehen sind Sammlungen von Mitgliedern der Jungen Briefmarkenfreunde Norderstedt, die schon Preise gewannen, und auch erste Gestaltungsversuche von neuen Mitgliedern. Eltern sind zur Teilnahme herzlich willkommen. Weitere Informationen sind bei Torsten Kuhlmann, Tel. 0 41 01/48 08 99, und außerdem bei Rolf Pfendt, Tel. 0 40/5 23 72 25, erhältlich.



    Quelle:

    Die Briefmarkenfreunde veranstalteten wieder die „Phila Tolbiac“.


    Zülpich - Eine Ausstellung unter dem Motto „Seit 50 Jahren wieder ziviler Luftverkehr - Deutsche Lufthansa“ und ein Großtauschtag standen im Mittelpunkt der jüngsten „Phila Tolbiac“. Die Briefmarkenfreunde Zülpich ziehen diese Veranstaltung seit mehr als 20 Jahren auf.


    In der offenen Klasse wurden Briefmarken, Sonderstempel und Telefonkarten ausgestellt. Offene Klasse deshalb, weil keine Jury die ausgestellten Objekte beurteilt. „Wir sind so viel freier in der Gestaltung, und für den Laien ist es viel interessanter“, sagte der Vereinsvorsitzende Edmund Thielens.


    Am Sonntag war auch ein Sonderstempel mit dem Motiv einer „Super Constellation“ der Deutschen Lufthansa erhältlich. Der Clou dabei war, dass der Stempel der Briefmarkenfreunde Zülpich das richtige Flugzeug abbildete - im Gegensatz zur Post, die bei ihrem Sonderstempel die Vorlage einer Maschine verwandte, die erst zwei Jahre nach der Wiederaufnahme des Luftverkehrs zum Einsatz kam.


    Dass auch die moderne Technik bei den Briefmarkenfreunden Einzug gehalten hat, bewies zum einen die Präsentation der eigenen Internet-Seite. Zum anderen wurden Programme vorgestellt, mit denen zum Beispiel Fälschungen erkennbar sind. Zudem wurden alte Zülpicher Postkarten eingescannt und als kleine Dia-Show gezeigt.


    Die Briefmarkenfreunde haben 38 Mitglieder in ihren Reihen. Ab und an gelingt es, auch ein paar Jugendliche für die Philatelie zu begeistern. Während der regelmäßigen Treffen erfahren sie von den „alten Hasen“, worauf es beim Sammeln ankommt und was beim Kauf oder Tausch zu beachten ist.


    [Blockierte Grafik: http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1119107183996l.jpg]
    Edmund Thielens, Vorsitzender der Briefmarkenfreunde



    Quelle:

    Zitat

    Original von Nimrod
    ....ich glaub´ nachdem das Forum keine Performance aufweist, solltet Ihr ´mal was dagegen tun. Design ist nur ein Teil. Vielleicht solltet Ihr selbst mit ein paar neuen Beiträgen Besucher anlocken versuchen. Ich bin sicher kein Wenig-Schreiber, nur hab´ ich schon mit zwei anderen Foren genug zu tun und will nicht schon wieder der permanente Impulsgeber sein. Schließlich möchte ich auch ´mal was von anderen Leuten lesen. :(


    Gib mir bitte noch ein wenig Zeit! ;)

    Ersteigerte Karte war ohne Stempel wertlos


    Günter Albrechts Sammlung reicht bis 1815 zurück


    Hagenow • Aus welcher Zeit eine Karte oder ein Brief stammen, lässt sich von ihrem Poststempel ablesen. Das ist natürlich keine besondere Herausforderung, wenn er eine vollständige und noch lesbare Datumsangabe enthält. Doch Günter Albrecht aus Hagenow ist auf diesen Hinweis gar nicht angewiesen, um Postsendungen zeitlich einzuordnen. Er kann aus der Stempelgestaltung – auch der Schriftgröße – seine Schlüsse ziehen. Seine große Sammlung von Hagenower Poststempeln auf Briefen und Karten hilft ihm dabei.


    Der älteste Hagenower Stempel in Günter Albrechts Besitz stammt aus dem Jahr 1815. "Das ist aber nicht insgesamt der älteste, der soll noch zwei Jahre älter sein und sich irgendwo in Privatbesitz befinden", bedauert der 63-Jährige. 1811 hatte es in Mecklenburg einen Erlass gegeben, wonach jedes Postamt einen Stempel führen müsse um kennzeichnen zu können, wo ein Brief abgeschickt worden ist. Dem anfänglichen Längsstempel mit dem Ortsnamen in einer Linie folgten der Zweikreis- und der Einkreisstempel in verschiedenen Ausführungen. So standen die Orts- und Monatsangabe zum Beispiel mal neben- und mal untereinander.


    Für fünf Milliarden Mark auf die Reise geschickt


    Sein Wissen über Poststempel und ihre zeitlichen Bezüge hat sich Günter Albrecht über Fachliteratur, Gespräche mit anderen Experten und das "Inspizieren" der Stempel angeeignet. Als er Anfang der 80er-Jahre anfing, konnte er die ersten Exponate aus seinem eigenen Briefmarken-Fundus "ziehen". "Ich hatte die Marken nie abgeweicht, sondern die Belege immer im Ganzen gesammelt", betont der Philatelist, der Mitte der 70er-Jahre dieses Hobby für sich entdeckt hatte. Aber nachdem er ein Exponat zu Vögeln im Kreis Hagenow zusammengestellt und dafür Silber bei einer Freundschaftsausstellung in Polen bekommen hatte, wurde sein Interesse am Markensammeln geringer. In den Poststempeln fand Günter Albrecht ein neues Thema, das ihn bis heute fesselt. "Das Reizvolle daran ist ja, dass man sich mit den Stempeln befasst, sie nicht nur zeitlich, sondern auch in die gesellschaftliche Entwicklung einordnet", so der frühere Lehrer. So hat er in seiner Sammlung eine Karte, die für fünf Milliarden Mark auf die Reise geschickt wurde – am 16. November 1923, kurz bevor die Inflation ihren Höhepunkt erreichte. Auch ein Schreiben des jüdischen Käsefabrikanten Louis Davidsohn aus Hagenow befindet sich in seinem Besitz – wahrscheinlich einer der letzten Briefe, den dieser schreiben durfte. An die Jahrtausendwende 1900 erinnert eine Sonderpostkarte vom 31. Dezember 1899.


    Auch wenn Günter Albrechts Fundus schon riesig ist – seine Sammelleidenschaft ist ungebrochen. Und so kommt auf die Frage, wieviele Poststempel er bereits zusammengetragen habe, die klare Antwort: "Keine Ahnung. Jedenfalls noch nicht alle." Nicht nur ältere, auch ganz aktuelle Karten und Briefumschläge interessieren den Hagenower. Sie geben durch Werbestempel zum Beispiel Auskunft über Unternehmen, die derzeit in der Region existieren.


    Nachschub durch Tauschen und Internetauktionen


    Durch Tauschen oder Internetauktionen sorgt der Sammler ständig für Nachschub, auch wenn das manchmal schief geht. So hatte Günter Albrecht eine Postkarte vom Breitscheidplatz, die gelaufen sein sollte, ersteigert und sich dabei zu einem höheren Gebot als geplant hinreißen lassen. Weil es mit der Überweisung in die Schweiz nicht klappte, musste er das Geld auch noch mit der Post schicken. Die Karte kam und sie war auch gelaufen – allerdings im Briefumschlag. Damit hatte sie selbst weder Briefmarke noch Stempel und war völlig wertlos. Kathrin Neumann


    [Blockierte Grafik: http://www.svz.de/newsmv/lr/hag/21.06.05/1766030/1765920.jpg]

    Albenverlag schafft 100 neue Arbeitsplätze


    Während allerorts über die anhaltende wirtschaftliche Flaute geklagt wird, floriert ein Geesthachter Betrieb immer besser: der Leuchtturm Albenverlag.



    Geesthacht - Von Nachrichten wie dieser bräuchte Deutschland zurzeit viel mehr: Die Leuchtturm Albenverlag GmbH in Geesthacht, der Weltmarktführer für Briefmarken- und Münzsammler-Zubehör, schafft 100 neue Jobs. "Wir haben einige neue große Kunden, deren Aufträge wir nur durch viel neues Personal bewältigen können", erklärt Max Stürken von der Geschäftsführung des Unternehmens.


    Bereits jetzt komme man kaum mit der benötigten Menge nach. Auf die ausgeschriebenen Arbeitsplätze hätten sich bereits mehr als 600 Menschen beworben. Stürken: "Das hätten wir so niemals erwartet und für möglich gehalten." Der Albenverlag wurde 1917 gegründet. Zum Programm unter dem Motto "Alles, außer Marke und Münze" gehören mehr als 5000 Artikel, die über 3500 Einzelhändler in mehr als 80 Ländern vertreiben. Der Umsatz steigt seit Jahren. Die ungewöhnliche Massen-Einstellung schafft vor allem Jobs im Bereich der Heimarbeit. Schon seit 50 Jahren lässt das Unternehmen seine Kleinserien für Briefmarkenvordruckalben von Mitarbeitern "kleben". Dabei werden kleine Klarsichttaschen in die Alben geklebt. Später können die Sammler ihre Marken darin aufbewahren. "In dem Bereich verdoppeln wir unser Personal", berichtet Max Stürken, der den Betrieb mit seinem Bruder Axel und Vater Kurt leitet. Für die kleinen Serien lohnen sich keine Maschinen, so dass Interessierte jetzt einen der 100 Vollzeit- oder Teilzeit-Jobs sowie einen in der geringfügigen Beschäftigung bekommen können. Vor allem dem geänderten Sammelverhalten einiger Menschen hat der Albenverlag seinen Auftragsboom zu verdanken.


    Zwar sammeln nach wie vor Liebhaber jede Marke einer Serien über Jahrzehnte mit viele Mühe, doch hinzu gekommen sind jetzt Sammler, die sich bei Händlern komplette Serien kaufen und diese wie Kunstobjekte mögen. "Das sind die bequemen Konsumenten", sagt Stürken. Den 150 Angestellten in Produktion und Verwaltung sichern diese neuen Kunden ebenso die Arbeitsplätze wie den 200 Heimarbeitern.


    "Der Standort ist sicher", sagt Stürken. 2002 wurde am Firmensitz am Spakenberg in der Geesthachter Oberstadt zuletzt groß angebaut, Platz in einem modernen Hochregallager geschaffen. Die nächste Phase mit guten Umsätzen für die Leuchtturm Albenverlag GmbH steht dank der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bereits bevor, freuen sich die Verantwortlichen.



    Quelle: