Beiträge von Rabaul

    Bulwa – nur 9 Monate dauerte hier der Postbetrieb !

    Der Ort liegt im Tal des Bulolo River auf dem Hauptland von Neuguinea, hinter den Goldfeldern von Lae und Salamaua und etwa 11 Kilometer vom Ort Bulolo entfernt. Seine einzige Bedeutung erlangte der Ort von den mit der Goldgewinnung verbundenen Erfordernissen, wie Unterbringen und Versorgen der Goldsucher, Büros der Gesellschaften, Amtsstube des Warden – wenn er gerade da war, Post Office u.s.w. Wo letzteres untergeracht war, wußte auch anscheinend John Powell nicht. Dafür übermittelte er den Philatelisten wichtige Daten.


    Das Post Office wurde am 22. Mai 1941 eröffnet und führte einen 28,5 mm im Durchmesser gefertigten Einkreisstempel (Powell # 125), mit der Inschrift „BULWA“ oben und „NEW GUINEA“ unten und mit einer Datumszeile mit Uhrzeit in Stempelmitte. Das Office beendete aber schon am11. Februar 1942 seine Arbeit , als mit der japanischen Invasion zu rechnen war. Zuvor hatten die Japaner bereits Teile Neubritanniens und Neuirlands besetzt.


    Im deutschsprachigen "Villager" # 193 kann man die Geschichte weiterlesen.

    ... dabei sind es sowieso schon wenige. Vermutlich will man nur noch an den Poststellen in Supermärkten usw. Einwurfmöglichkeiten bieten. Da spart man Personal für die Leerung. Dabei ist die Postbeförderung nicht billig. In der Provinz Limburg wird Montags schon seit Jahren keine Post mehr ausgetragen. Da spart man die Kosten für den Postzusteller, der überwiegend auch noch das eigene Rad stellen muß. Diese Glosse erschien in einem Forum:

    "Nederland zal binnenkort geen brievenbus meer hebben. Dan moet je de post naar België, Duitsland of Engeland brengen. Het geld voor de reis wordt dan toegevoegd aan de kosten van de postzegels en aan het einde van het jaar terugbetaald door de belastingdienst."

    USS LST-991 war ein PST -542- Panzer-Landungsschiff der United States Navy . LST-991 wurde am 26. Februar 1944 im Boston Navy Yard niedergelegt ; am 27. März 1944 gestartet ; gesponsert von Dorothy Ann Govostes; und am 6. Mai 1944 unter dem Kommando von Lieutenant Randall R. Shake, USNR, in den Pazifik geschickt.

    Wie in dem Jubiläumsstempel zum 50. Jahrestag zu lesen ist, war unter anderem der Einsatz von USS LST 991 in den Kriegsgebieten um die Salomon-Inseln (Tulagi), Nederlands Indie (Biak, Morotai = auch: "Morty", ist heute eine indonesische Insel und gehört zur Provinz der Nordmolukken, damals Nederlands Indie), New Guinea (Manus). Am 6. Mai 1994 erinnerte der Sonderstempel an den Einsatz vor 50 Jahren.

    Siehe dazu auch "The Papuan Villager" # 193, S. 9 und f. (mit einem Bericht eines ehemaligen Besatzungsmitglieds).

    Der neue Jahrgang beginnt mit einem Bericht wie in einem Science Fiction - Film: "...sie landeten, doch fanden sie zunächst keine Spuren von menschlichem Leben. Dichter finsterer Urwald überall, ohne irgendeine Unterbrechung; Urwald vom schaumbrandenden Meeresstrand empor bis zu den dunstverhangenen Gipfeln der hohen Berge..." Nicht immer arbeitete "Der Postläufer von Tumleo" in einer solchen einsamen finsteren Umgebung. Diese Titel aus dem Heft # 194 lassen interessante Schlüsse über den weiteren Inhalt zu: Brief aus Digoel, MV "Tulagi" vor den Salomon-Inseln,

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    5 sh fake

    Ich habe diese 5sh-Fälschung vor einigen Jahren gesehen und in meinem Foto-Dokumentations-Programm gespeichert. Ich kann mich leider nicht an den Informanten erinnern. Weiß jemand in unserem Kreis etwas davon?


    Schon die Titelstory von No. 192 zeigt mit ihren Abbildungen wo es in dieser Ausgabe lang geht ! Kieta, Buka, Bougainville – das verspricht ein Eldorado klassischer Markenausgaben – Kabinettstückchen in Briefmarkenalben! Berichte über die erste offizielle Luftpost von Neuseeland und Australien nach Papua & Neuguinea, sowie der Erstflug von Port Moresby nach Daru mit Flying Boat A11-1 sind genau so interessant wie die Seepost mit handschriftlicher „Siar“-Entwertung. Bei einem Ausflug in die Gegenwart stellt man fest : Mit der Kaffee-Ausgabe kommen wieder Dreiecksmarken an die Postschalter !

    Ich danke euch für die Hinweise. Offensichtlich ist SMS Bussard in den Jahren 1892-99 in den Gewässern der deutschen Besitzungen im Stillen Ozean und Australien gekreuzt. Unsere Berichte beziehen sich auch auf Transporte von Polizeikräften, die einheimische Rebellionen unterbinden sollten. Es gab aber auch harmlose Episoden, wie das Verladen einer Kuh und Muscheln sammeln in Matupi. Offiziere und Mannschaften schickten Briefe und Kartengrüße, doch die Stempelabbildungen auf den Vorlagen sind so ungenau, dass ich auf einem Stempel eine "5" und auf einem eine "7" erkennen kann, aber nicht ob noch etwas davor steht, bei dem Stempel: "Kaiser. Deutsche / Marine- / Schiffspost". Ein Sammlerfreund hat ein altes Fotoalbum beschrieben, mit sehr interessanten Ansichten.


    Bestimmt hören wir wieder voneinander!

    Guten Tag,

    ich suche eine Abbildung des Bordstempels von diesem Schiff. In dem neuen Buch von Karl Baumann ist er nicht aufgeführt. Wer kann helfen ? Im voraus besten Dank und freundliche Sammlergrüße.

    Unser "Phila-Villager" bringt in seinem Aprilheft (# 189) inhaltlich viele neue Themen:

    PNG-Gesichter aus der Southern Region, Essbare Pflanzen: Bananen, Neue Vogel-Marken (gemeinsame Ausgabe mit Indien),

    500 Jahre Reformation, 75. Jahrestag der Schlacht um Kokoda, APEC Wirtschafts-Zusammenschluß; dies sind auch einige Themen zu den neuen Marken-Ausgaben von Papua-Neuguinea.

    Ein Thema aus West-Papua: Verzähnung der No. 29 von Irian Barat u.a.m.

    Das Titelthema handelt von den "seltenen Stempeln von Gasmata", und das ist ein Bericht, der mit dem Jahr 1921 beginnt und 1952 endet.

    @ Kapul:


    Danke für das Zeigen der Marken. Bei Ebay sucht man oft vergeblich danach.


    Gruß kartenhai

    Ich wußte gar nicht, dass die Nachfrage nach diesen modernen Raritäten so groß ist. Mir wäre jedenfalls ein Altbrief aus Namatanai, Bogia oder Tamata lieber - und das sucht man bei Ebay auch oft vergeblich. Ich habe noch nie einen Stoßseufzer von Neuguinea-Sammlern vernommen, wenn sie diese modernen Marken nicht bekamen - dabei sind ihnen Bezugsadressen sicherlich bekannt. Ein Verkäufer inseriert sogar laufend in unserem Mitteilungsblatt.


    Irian Barat

    Verzähnung bei der No. 29

    Känguru ohne Ohren



    Am 17. August 1968 erschienen für das Nachfolge-Gebiet von Niederländisch-Neuguinea acht Werte mit Pflanzen- und Tiermotiven, von denen einige Werte Fehldrucke und Verzähnungen aufwiesen.


    Eine spektakuläre Verzähnung weist der 1-Rp.-Wert auf. Das Markenformat des orangegelben Hintergrunds ist deutlich verschoben und hat auch das schwarzbraune Känguru „wie in einem Paternoster“ ein Stück mit nach oben genommen. Dabei gingen die Ohren verloren. Die befinden sich jetzt am unteren Zackenrand der Marke.


    Interessant ist auch, wie jetzt die weiße Karte von West-Neuguinea auf dem rechten Markenbild ein unförmiges Aussehen bekam.


    Und jetzt sitzt das Känguruh dumm da und sucht seine Ohren...