Beiträge von tristan

    Hallo Henrik,


    bei der bunten Frankatur ist wahrscheinlich die 37 (y?) das Maß der Dinge, auf Brief wertet mein DSK von 2009 diese Marke mit 40,-, allerdings gibt es hier Farbvarianten, die um einiges teurer sind.


    Beim MV-Beleg macht die 12 vermutlich den Preis, auf Brief 60,-, einzeln je 13,-, allerdings gibt es auch für die beiden anderen Werte Farbvarianten, die teurer sein können.


    Der Zehnerbogenteil von Nr. 3 hat auf Feld 5 einen Plattenfehler (kaputtes G), der rückseitig auch so BPP-geprüft ist, gestempelt 30,- und auf Brief 80,-. Es scheint so, also ob die Postkarte schnittentwertet wurde (kann nicht sagen, ob das übliche Praxis war) und so nur als Aufklebeunterlage gedient hat oder ob das Ganze so durch die Stempelmaschine gelaufen ist..?


    Gruß tristan

    Hallo Thorsten


    erst einmal Glückwunsch zu Deinem neuen Hobby, jeder Neuling ist willkommen, es gibt ja nicht mehr so viele.


    Vielleicht ein paar Tipps von mir, ich sammle Deutschland allgemein.


    Es kommt darauf an, welche Persönlichkeiten (z.B. Wissenschaftler, Künstler, Politiker, Könige, ...) oder welche Ausgabeländer mit Persönlichkeiten Du sammeln magst - das Gebiet ist recht groß (siehe alte Dauerserien, da waren sehr viele gekrönte Häupter zu sehen) und es kann schnell unübersichtlich werden, etwas Beschränkung kann dabei helfen, eine Sammlung gezielt aufzubauen.


    Nehmen wir einmal an, Dich interessieren die deutschen Marken am meisten. Dann ist es ratsam, sich einen Katalog zu beschaffen, um einen Überblick zu bekommen, denn allein hier gibt es sehr viele Marken mit Personen. Empfehlenswert für den Anfang ist entweder der Michel D Junior oder DNK Katalog, wenn Du gleich mehr Geld übrig hast, dann kann es auch der Michel D oder Michel D Spezial in zwei Bänden sein. Kataloge der Vorjahre bekommt man meistens günstiger, wenn es einen neuen Jahrgangsband gibt. Du wirst Dich wundern, was es alles an MArken gab, besonders auch die DDR-Marken sind reich an allen Berühmtheiten (hier natürlich viele Personen aus dem Bereich "Kampf gegen den Faschismus")


    Dann erscheint der Preis, den Du beim Händler gezahlt hast, natürlich hoch - im Einzelfall geht das in Ordnung, aber wenn Du erst einmal richtig loslegen willst, dann ist die Praxis nicht günstig. Bei postfrischen Marken würde ich es über den Online Shop der deutschen Post versuchen, man kann hier auch noch Marken der letzten Jahre ergattern und alles zum Postpreis. Ab 20,- ist der Versand kostenfrei und wenn Du ab und zu Briefe schreibst, dann kannst Du ja gleich noch Frankatur kaufen und bist schnell bei den 20,-


    Wenn es Dir nur ums Motiv geht und nicht um den Zustand, dann beziehe ruhig gestempelte Marken mit ein, die bekommt man weitaus preisgünstiger bis umsonst (Nachbarschaft, Verwandtschaft, Freunde,..), es osll tatsächlich Leute geben, die noch Briefe schreiben und keine Marken sammeln ;-)


    Es ist allerdings bedingt durch die heutige Postautomation, nicht so einfach sehr schön gestempelte und unbeschädigte Stücke zu bekommen, besonders die nassklebenden Marken trifft es hart.


    Wenn Du einen gewissen Bestand und auch Dublettenbestand angehäuft hast (das bleibt beim Sammeln eigentlich nie aus), dann lohnt evtl. ein Tausch mit Gleichgesinnten. Das Forum hier oder eine Anzeige in einer Fachzeitschrift können Deine Sammlung nach vorn bringen.


    Zu Beginn würde ich auch den Kauf von ganzen Sammlungen oder Lots in Betracht ziehen (möglichst mit vielen Marken zu Deinem Sammelgebiet) - am Stück ist es eigentlich immer günstiger als die Marken einzeln zusammen zu tragen. Lieber also ein wenig warten und etwas Taschengeld/Budget anhäufen und dann zuschalgen.
    Bei stark nachgefragten Spezialsammlungen trifft das wahrscheinlich nicht zu, aber häufigere Stücke sind in Masse immer günstiger zu bekommen.


    Hoffe, meine paar Tipps helfen Dir beim Einstieg - viel Spaß beim Sammeln!


    Gruß tristan

    Hallo zusammen,


    um auf den ursprünglichen Beitrag zurück zu kommen:


    In der DDR musste auf nahezu jedes Druckerzeugnis ein Druckvermerk angebracht werden, es gab dazu Richtlinien und "der Staat" wollte alles kontrollieren, was gedruckt wurde. Schließlich finden sich die DV ja auch auf den Bogenrändern der DDR-Briefmarken.


    Das ganze System habe ich noch nicht durchschaut, aber die Ursprünge dessen liegen noch im Dritten Reich (schaut Euch einmal Ansichtskarten oder Dokumente aus dieser Zeit an, dort sind meist Vermerke in einfacher Struktur angebracht)


    Das Gute aus Forschungssicht ist, dass man über die DV eine zeitliche Einordnung machen kann, besonders gut gelingt das bei den DDR-Ansichtskarten.


    Im System der DV ist (ich nehme gleich das von Wolle gezeigte Beispiel) der Teil III/6/15 der wichtigste. Die Systematik der Kennzeichnung für die Druckfreigabe bzw. die Druckerei stammt mindestens aus der Zeit vor 1952 und wurde danach weitergeführt, als die Länder aufgelöst und in Bezirke umgewandelt wurden. So können die römischen Ziffern der ersten Stelle wie folgt zugeordnet werden:


    I - Land Brandenburg - Bezirke Cottbus, Frankfurt/Oder und Potsdam
    II - Land Mecklenburg - Bezirke Neubrandenburg, Rostock und Schwerin
    III - Land Sachsen - Bezirke Chemnitz/KMS, Dresden und Leipzig
    IV - Land Sachsen-Anhalt - Bezirke Halle und Magdeburg
    V - Land Thüringen - Bezirke Erfurt, Gera und Suhl


    Für Berlin (Hauptstadt der DDR) sind zwei- bzw. dreistellige Zahlen anstelle der römischen Zahlen bekannt.
    An zweiter Stelle der Nummer erscheint die Nummer der Kreisstadt und an dritter Stelle ist der Druckereibetrieb verschlüsselt.


    Die andere Nummer Li 30/87 dürfte die Auftragsnummer sein, dabei ist die "87" sehr wahrscheinlich das Druckjahr.



    In dem anderen Beispiel haben wir einen ungleich längeren Vermerk, hier ist die Folge "V 19 15" wiederum die Druckereikennzeichnung (also in Thüringen gedruckt). Ob die "85" hier das Druckjahr oder gar das komplette Druckdatum "03.10.1985" kennzeichnet, kann möglich sein, man bräuchte dazu noch andere Stücke mit einem ähnlich strukturierten DV. Genau so wäre "Kalenderwoche 10, 1985" denkbar. Die Zahl 2000 dürfte auf die Auflage hinweisen, auch solche Angaben finden sich teilweise.


    Sollte hier jemand detaillierte Kenntnisse über das System der DDR-DV haben, so bitte ich um Kontaktaufnahme, gern auch per PN. Besonders interessant sind die Einteilungen der Kreise und der Druckereien. Man möchte meinen, dass diese Informationen irgendwo gebündelt (Kreis- oder Bezirksleitungen der SED oder in Berlin) vorlagen, aber bisher ist mir noch keine derartige Liste untergekommen, eine soclhe Liste würde die Forschung der DDR Druckerzeugnisse sehr unterstützen.


    Und ja: diese Konfektionen vom VEB Philatelie waren damals wirklich sauteuer und im Grunde Geld nicht wert! Man bedenke, dass es sich angesichts von Monatslöhnen im Bereich von 600 bis 900 Mark und subventionierten Lebensmitteln tatsächlich um Luxusgut handelte. Ich würd eheute garantiert keine 12 Euro für diesen Satz zahlen... :O_O:


    Da wir die Marken vom Postschalter über unseren einfachen Bezugsausweis gegen gutes Westgeld am Staat vorbei bei einem fränkischen Sammler eingewechselt haben, kam ich auch ab und zu, wenn ich genug Taschengeld zusammen hatte, in die Versuchung, mir beim Schreibwarenhandel so ein Päckchen zu kaufen. Zum Glück war die Sperrwert-Manie in den letzten Jahren aufgehoben, so dass man ab und zu noch komplette Sätze bei der Post bekam, je näher das Ende der DDR rückte, desto leichter wurde das übrigens. Immerhin waren diese Tütchen ein willkommenes Geburtstagsgeschenk für uns junge und unerfahrene Sammler. Der VEB hatte da noch einen Marketing-Trick auf Lager: um auch die untersten "Gehaltsgruppen" abzuschöpfen, gab es diese Konfektion auch zum Preis von 1,50 oder 2,- Mark, hier waren dann meist 5 oder 6 Werte eines Satzes enthalten, aber garantiert nicht die Sperr- oder Höchstwerte. Gern wurde das bei den bunten Motivmarken der sozialisitischen Bruderstaaten praktiziert - ein Groschengrab für meinen jüngeren Bruder ;)


    Gruß tristan

    Hallo Kartenhai,


    besten Dank für Deine Infos, das zuletzt verlinkte Werk bezieht sich aber allein auf die Marken im GG (Handbuch der Prämien-, Eisen- und Kleidermarken im Generalgouvernement 1939 - 45), einige davon kann man auf folgender Homepage anschauen.


    Über die vermutlich im gesamten Reichsgebiet gültigen Marken scheint es noch keine katalogmäßige Erfassung zu geben, daher sind mir alle Hinweise willkommen.


    Diese Marken sind im Grunde interessante Objekte für die Randbereiche der Hauptgebiete Philatelie und Numismatik...


    Gruß tristan

    Hallo Tacitus,


    ich möchte das alte Thema wieder nach oben holen, da ich an einer Zusammenstellung dieser Marken arbeite.
    Kannst Du mir bitte folgende Daten Deiner Marke übermitteln:
    - Größe des Bildes (farbiges Rechteck)
    - Farbe (für mich grünblau)
    - Wasserzeichen (sollte rückseitig erkennbar sein)


    Danke im Voraus und Gruß
    tristan


    PS: es gibt übrigens ein bei Google Books einsehbare Veröffentlichung, die sich mit dem Gesamtthema befasst, ab Seiet 61 steht etwas zu diesen Marken.

    Zitat

    Original von abrixas



    Anbei der (mutmaßliche) Beweis, dass im VGO selbstklebende Marken entwertet wurden. Ob die Auch in den Postämtern und Verkaufsstellen auch in Neufünfland abgegeben wurden, weiß ich nicht!


    Hallo, das kann ich bestätigen,


    auf unserem Dorfpostamt in Mitteldeutschland gab es die Heftchen Mi.27 zu kaufen, in eher geringer Stückzahl und nicht im Rahmen der Neuheitenauslieferung sondern etwas später, ich hatte nämlich in der Zeit der Neuausgabe danach gefragt.
    Ob man dort auch "schon" die Rollenware SWK hatte, kann ich nicht mehr sagen, aber 100er Bögen Frauen-DS waren eigentlich der Standard damals.


    Gruß tristan

    Hallo zusammen,


    für die Weihnachtspost habe ich mir zwei Bögen des neuen 145er-Wertes zugelegt, vor dem Frankieren wandert der Blick natürlich einmal quer über den Bogen.


    Auf Bogen 1 - Feld 6: weißer Fleck im (bildseitig) linken Oberarm der Maria
    Auf Bogen 2 - Feld 8: weißer Fleck im (bildseitig) linken Brustbereich der Maria


    Beim Durchleuchten erkennt man, dass hier tatsächlich keine Farbe aufgetragen ist, an den Bögen haftet rückseitig auch nichts, da ich zuerst vermutet habe, dass evtl. die blaufe Farbe schlechter getrocknet ist.


    Ob es sich um DZF oder Plattenfehler handelt, lässt sich sicher erst anhand von Vergleichsstücken sagen, aslso schaut einmal in Eure Bestände.


    Gruß tristan

    Hallo,


    der Preis für die Anton Günther-Liedpostkarte ist natürlich auch der Knaller, ich weiß nur, dass diese Liedpostkarten bei den Sammlern sehr beliebt sind - demnach gibt es auch einige echte Seltenheiten und vermutlich ist hier der Spezialisierungsgrad bezüglich der Varainten gut ausgeprägt.


    Ich hätte das der AK so nicht zugetraut, wirkt sie doch eher unscheinbar.


    Der Verfasser hat die Karten zu Lebzeiten übrigens im Selbstverlag herausgebracht und er zeiochnet sich für die erste Liedpostkarte der Wlet verantwortlich. Sein Geburtsort liegt am Erzgebirgskamm, auf heute tschechischer Seite, die Lieder sind aber in deutscher (erzgebirgischer) Mundart geschrieben, was den Karten sicherlich viele Sammlerfreunde beschert.


    Gruß tristan

    Hallo zusammen,


    bei Recherchen zu Spendenausgaben für die nationalen Gedenkstätten der DDR aus den 1950er Jahren bin ich auf folgendes Stück gestoßen.


    Im Michel ist erwähnt, dass es keinen amtlichen FDC zum Block 11 gibt, der Zudruck auf dem Umschlag sieht von der Schrifttype zumindest relativ zeitgemäß aus und da explizit das Wort "Gedenkblock" auftaucht, stellt sich die Frage, ob es sich um irgendwas "Amtliches" handelt oder ob es eine nachträgliche Anfertigung ist oder ob es evtl. ein durch das Kuratorium veranlasstes Erzeugnis der Zeit handelt.


    Auch bei den Folge-Blocks zum Thema (14, 15) ist erwähnt, dass es keine amtlichen FDC gibt.


    Weiß jemand von der FDC-Spezialisten mehr?


    Gruß tristan

    Hallo und danke für die Information, bei Wiki habe ich natürlich nicht geschaut - für alle anderen hier noch der Link, da ist alles gut beschrieben...


    Gruß tristan

    Hallo zusammen,


    ich denke, hier ist meine Anfrage am besten aufgehoben.
    Habe einige Alben Deutschland preisgünstig erworben, weil ich noch ein paar Lücken in meiner Sammlung ausputzen will, im Albenstapel war auch ein Schaubek-Jugend-Album aus der DDR, ca. 1964, Schwerpunkt Deutschalnd 1945-1963 und etwas Europa im Nachgang. Auf den dicht bedruckten Vordrucken fehlen die teuren Ausgaben, weil die Jugend da scheinbar sowieso nicht herankam.


    Bei Bund sind aber alle ZD-Kombis aus dem Beethoven-Block enthalten, der sicher damals auch nicht so häufig unter der Sammlerjugend kursiert sein dürfte. Soviel zur Vorrede ;-)


    Nun sind darin auch zwei Vordruckseiten zur besagten DS enthalten, die Seite mit Druckjahr 1963 beinhaltet noch einen Wert zu 3 DM mit Motiv Offenbach - es gibt keine Abblidung, nur den Text. Ein paar Seiten später kommt der Vordruck noch einmal mit Druckjahr 1964 und OHNE den ominösen Wert, dafür sind beide Farben der 70er enthalten.


    Daher meine teils spekulativen Fragen an die BUND-Spezialisten:


    - War damals eine Wert zu 3 DM offiziell geplant, quasi zur Nachfolge des 3DM-Wertes der Heuss-DS? Immerhin hatte der ja eine AUflage von 49 Mio.!
    - Lag eine Fehlinformation des Schaubek-Verlages vor?
    - Wurde da im Rahmen des kalten Krieges vielleicht eine "Ente" von westlicher Seite platziert?
    - Bestand zur Laufzeit der DS überhaupt noch die Notwendigkeit für diesen Höchstwert? Ich meine, dass z.B. Wertbriefe mit hohem Wert damit hätten frankiert werden können.


    Gruß tristan

    Hallo Mani,


    da m.E. noch nieman detwas zu PA und EM gesagt hat, möchte ich das tun. Ich denke, diese Angaben stammen aus dem Plattenfehler-Katalog Bundesrepublik aus dem Schantl-Verlag, diesen gab es auch als preiswerte Version (Schätze in der Briefmarken-Sammlung) bei einem Discounter (wenn ich mich recht erinnere, war das bei Lidl um die Adventszeit, wenn man dort Geschenke für Sammler in den Grabbelkisten erwerben konnte).
    Vermutlich hat Dein Onkel also danach seine Marken bestimmt und ausgewertet, die Plattenfehler sind dort bspw. mit 1234 f3 vermerkt, die 1234 steht für die Michel-Nummer der Briefmarke und f3 bezeichnet die Feldnummer, in dem Falle also ist das 3.Markenfeld mit einem Plattenfehler versehen. Im Michel-Katalog werden die Plattenfehler mit römischen Ziffern fortlaufend versehen, erst in der Beschreibung findet sich ein Hinweis auf das Markenfeld.


    EM steht im Katalog für Einzelmarke, PA für Paar also eine Marke mit und eine ohne Plattenfehler zusammenhängend, dann gibt es noch KB für die Marken im Zehnerbogen, die ab 1994 nur noch so verausgabt worden sind.


    Vielleicht findest Du im Nachlass Deines Onkels noch einen Katalog, ich kann mir nicht vorstellen, dass er nur Marken aber keine Kataloge hatte.


    Gruß tristan

    Hallo zusammen,


    dank der Unterstützung eines Forumsmitgliedes konnte ich meinen Bestand gegen die Angaben im Michel-PP-Katalog prüfen und möchte Euch hier die Rekonstruktion des kompletten Bogens bekannt geben, die Aufteilung steht nicht im Michel, es wird jedoch auf zwei Ausgaben (vermutlich Schriftenreihe Privatpost?) verwiesen, die noch mehr Details enthalten sollen.


    Aus der Bogenanordnung lassen sich zudem die im Michel angegebenen Varianten feststellen. Im zweiten Anlauf habe ich dann versucht, noch tiefer in die Varianten zu gehen, da hier aufgrund der primitiven Herstellungsform noch mehr zu entdecken ist. Die grau markierten "Varianten" können auch durch Plattenabnutzung u.a. Druckprobleme entstanden sein, man bräuchte mehr Vergleichsmaterial...


    Im Katalog müsste dann die Angabe zu MNi. 18 II in "Inschrift "C.u.D.P." geändert werden.


    Gruß tristan

    Hallo zusammen,


    kann bitte jemand im Katalog nachschauen, ob es bei der klassischen Privatpost eine Ausgabe C.u.D.B. in Meissen gegeben hat, habe leider den Katalog nicht und mir ist ein Lot geschnittener Marken (2, 3, 5 und 10 Pfg, rotes Maschinenpapier) untergekommen, die der Verkäufer für Rabattmarken gehalten hat, ich denke eher, dass es sich um Privatpostmarken handelt.


    Falls es sich um Privatpostmarken handelt, sind im Katalog Varianten gelistet? Die würden mich ebenfalls interessieren.


    Gruß tristan

    Hallo zusammen,


    heute gab es einen Bericht in der Tageszeitung "Freie Presse", den ich Euch nicht vorenthaten möchte, nachzulesen unter folgendem Link.


    Es geht hierbei um die wohl letzten angedachten Marken der DDR zum Jahresende 1990, entworfen von Harry Scheuner, die aufgrund der politischen Ereignisse keine Chance auf die Ausgabe mehr hatten.


    Dabei auch zwei Abbildungsentwürfe
    Weihnachten 1990 - 20 Pf
    Moosmänner 1990 - 5 Pf aus Kleinbogen


    Gruß tristan

    Eine einfache Rechnung, wenn ein Avatar um die 100 Pixel Seitenlänge haben soll:


    100 Pixel x 70 Pixel x 3 (für True Color, Echtfarbe) = ca. 20 kB unkomprimiert und je nach Komprimierung bei Abspeicherung als JPG kommst Du locker an die Marke von 10 kB.


    100 Pixel x 70 Pixel x 1 (für 256 Farben) = ca. 7 kB unkomprimiert. Somit bist Du hier schon locker unter der Grenze ohne Kompression!


    Hoffe, das klärt die Lage etwas auf. Also am besten bei Google&Co. ein Bild suchen, mit geeigneter Software (z.B. Irfan, das ist frei) verkleinern und in mehreren Tests abspeichern, bis das beste Ergebnis erreicht wird. OK und bitte nicht das Copyright vergessen, siehe Beitrag weiter oben.


    Gruß tristan


    PS: mein Avatar ist 100x83 Pixel groß und hat unter 4kB Speicherbedarf...

    Zitat

    Original von Filli
    2. Der Druckvermerk stammt von der Druckerei. Das Blatt ist mit Sicherheit eher gedruckzt worden.


    Bist Du Dir da sicher mit "eher"? Ich denke, dass die Probleme der damaligen Zeit seitens der Herstellung vor allem die Beschaffung des richtigen Materials (Papier, Farbe) waren und dass vieles auf knapp produziert worden ist. Von daher wäre für mich der Juli schon plausibel, wenn die Ziffer auf dem Blatt eine "7" ist. Auf jeden Fall für mich ein Indiz für einen "gemachten" Beleg - man müsste prüfen, ob es weitere Blätter in der Art gibt und wie die Stempel dort abgeschlagen sind.


    Für den Beleg könnte sprechen, dass die originalen Blätter zum Chinesen (sofern es die gegeben hat, das müssten die Spezialisten beantworten) nicht mehr verfügbar waren und man hat sich mit den schon vorhandenen Blättern zu den Festpielen beholfen unter der Bedingung, dass der Käufer ja noch den Aufschlag von 1,60 DM für das Blatt zu zahlen hätte - aber alles nur Spekulation...


    Gruß tristan