Beiträge von BaD

    Hallo Marko,
    natürlich kannst du die 2 Belege billigst haben, sie liegen seit Jahrzehnten in meinen Kisten.
    Habe dir Privatnachricht geschickt.
    Da ich heuite beim Händler war, den ich seit ewigen kenne hat er mir ein paar Belege mitgegeben.
    Habe sie eingescannt, teils in Folie, da nicht meine. Preise per E-Mail.
    Die 12 Euro für den Wertbrief finde ich sehr angemessen, für von einen anderen könnte ich nicht eine Haltestelle mit der Strassenbahn fahren.
    Da der Händler am Dienstag seinen Laden für wohl 2 Wochen schließt, um nebenberuflich mit einer Reisegruppe nach und durch Österreich zu fahren ( 700 Euro Ladenmiete und Versicherung kann man in der Sauergurkenzeit Sommer nicht erlösen) bitte schnelle Antwort per E_Mail.
    Er hält den Laden sowieso nur durch Orden und Ehrenzeichenhandel, mit nur Briefmarken wäre er wohl Busfahrer.
    Gruß Bernd

    Hallo uposta,


    die Postcharte des Königreiches Sachsen von 1824 gibt es, ich habe sie leider noch nicht gesehen. Meine wurde wohl darauf aufbauend 1825 bei Schreibers Erben in Leipzig gedruckt.


    Am 2. April 1853 wurde im Postverordnungsblatt unter der Nummer 1061 die Erhebung der 14 Postexpeditionen zu Postämtern bekanntgegeben. Die Postverordnungen von 1841 bis 1866 sind von der SLUB Dresden digitalisiert im Netz zu finden, einen Urlaub sollte man zum Lesen einplanen.
    Gruß Bernd

    Hallo,
    amtlich vernichtet ist mir unbekannt, aber anbei eine Seite aus einem Posteinlieferungsbuch von Köln. Die Frankatur für ein Einschreibe- Paket von 10 kg. nach Koblenz betrug 14200 Mark. Da die Marken nicht auf die Paketkarte passten, wurden sie im Buch verklebt, ein Zeuge unterschrieb und auf der Paketkarte wurde der Gebühr Bezahlt-Stempel abgeschlagen.
    Dazu eine Massenfrankatur 20.11.1923. Für 28 Milliarden Mark Porto benötigte man viele Marken, wenn man als Höchstwert 500 Millionen- Marken hatte. Alle mit Perfin AEG, die mussten verbraucht werden.
    Gruß Bernd

    Hallo Zackenbarsch,
    Bei "seltenen" Belegen oder Portostufen ist dieser Katalogwert uninteressant.
    Interessant ist, das es eine Postanweisung mit geschwärzter Marke ist. Postanweisungen dieser Form waren vor Jahren seltene Stücke, in letzter Zeit sind aber sehr viele vor allen aus der OPD Chemnitz aufgetaucht. Dennoch ist es ein schönes Stück der Sächsischen Schwärzungen. Da Katalogpreise meist nicht helfen, was dann.
    Schau einfach mal bei Auktionen rein, z.B

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,
    der Stempel ist auf jeden Fall zurückdatiert. Ein typischer Gefälligkeitsstempel auf der Ostsachsen 41. Ausgegeben nur im Postamt A 16, eine echte zeitgerechte Abstempelung von dort nur mit Kennbuchstaben e. Mit bb als Innendienststempel nur Gefälligkeit.
    Wie man vom Postamt A 16 zum Postamt A 44 in Dresden-Laubegast zur Stempelzeit 8-9 Uhr früh (es waren 24 Stunden-Stempel) kommen konnte, wäre interessant zu wissen.
    Bei der Hettinger-Auktion wurde N25 auf der 41 für 135 Euro plus Aufgeld am 10.1.2013 versteigert.
    Ob N25 oder A44 ist vollkommen egal, alles Gefälligkeitstempel.
    Die 41 entzieht sich allerdings schon immer den normalen Sammelverhalten der Philatelisten, aus Mangel am Stempel A 16 e werden von Gestempelt-Sammlern für Gefälligkeitsstempel erstaunlich hohe Preise bezahlt. Geprüft, ob der Stempel zwar Gefälligkeit aber echt ist, ist eine Mindestanforderung beim Kauf.
    Beste Grüße Bernd

    Hallo Zenne,
    die Auflagen der Orte gibt es im Handbuch der Bezirksaufdrucke von Fläschendräger aus der DDR( etwas abweichend vom Michel).
    Anbei der Befehl( Auszug) zur Zählung in Ostberlin.
    Es wurden die vorhandenen Marken vor der Stempelung gezählt.
    In dem kleinen Ort Zella-Mehlis in Thüringen waren viele Marken vorhanden, es wurden u.a. 98400 Stück 6 Pf.-Marken gezählt und gestempelt. Dazu 62200 Stück der 12 Pf., wogegen im viel größeren Suhl nur 810 Stück 6 Pf. und 3700 Stück der 12 Pf. vorhanden und somit überstempelt werden konnten.
    Beste Grüsse Bernd

    Hallo blackmind_75,


    bei den Rosettenmarken gibt es Größenunterschiede, die am besten mit der Infla-Schablone zu messen sind. Diese durchsichtige Schablone hat noch andere Möglichkeiten und ist für 5 Euro inkl. Versand bei Infla-Berlin zu bestellen.
    Beste Grüsse Bernd

    Hallo Alec,


    Gratulation zu diesen Brief, ich habe noch keinen dieser Art gesehen.
    Allgemeines zur Postlagerkarte.
    Der Empfänger hatte eine Schreibgebühr zu bezahlen, erhielt die Postlagerkarte mit der Nummer und jeder konnte Briefe oder Karten an diese Kartennummer versenden. Es brauchte also der Name des Empfänger nicht auf dem Brief erscheinen, der Brief wurde 14 Tage gelagert und nur an den Vorzeiger der Karte ausgegeben.


    Der Absender deines Briefes hatte in der Portoperiode 100 Tausend Mark für den Ortsbrief und 12 Tausend Mark für die Zusatzgebühr postlagernd zu entrichten. Hier wurde aber nur die Briefgebühr von 100 Tausend Mark mit der Marke verklebt. Brieftransportgebühr und Postlagergebühr waren eine Einheit. Es war nicht gestattet, das der Absender das eine und der Empfänger das andere bezahlt ( Ohne Strafgebühr)!! Also musste der Beamte, der die Marke abstempelte, den Brief mit einer Nachgebühr belegen. Die betrug das 1,5 fache des fehlenden Portos. Es fehlten 12 Tausend Mark, also betrug die Nachgebühr 18 Tausend Mark.
    Beste Grüsse Bernd

    Hallo Slim-Shady77,
    diese Stempel gab es ab ca.1817 und sie wurden selten noch am Anfang der Markenzeit verwendet. Cölleda erhielt dann den Nummernstempel 257, der zur Markenentwertung eingesetzt wurde. Welcher Stempel neben dem Nummernstempel auf den Briefen in Cölleda abgeschlagen wurde, weiss ich nicht( Preußen ist nicht mein Gebiet), meist waren es in Preußen rechteckige Rahmenstempel.
    Ab wann Stempel: Zum Beispiel gab es in Preußen und Sachsen wohl bis auf Ausnahmen ab 1817 Ortstempel,
    in Bayern ab ca.1753 und in Baden ( Post durch Thurn und Taxis) gab es ab 1718 schon die Einzeiler-Stempel.
    Beim Ankunftsstempel fehlt links das N, der Brief wurde am 18.4. mit der Nummer 1 ausgetragen, also mit dem ersten Botengang des Briefträgers an dem Tag.
    Beste grüsse Bernd


    DKKW hat es genau erklärt, einen Feuser brauche ich noch

    Danke für die Erläuterung des Stempels.
    Da der Brief in Richtung zu Sachsen lief, möchte ich ihn behalten.
    Dieses Cinov wäre eine Erklärung, aber es ist weit. Hätte es die Post bis Rumburg es an einem Tag geschafft? Nun habe ich nochmal in alten Karten gesucht und habe ein Schönau ( heute Velky Senov) westlich von Schluckenau gefunden. Aber der Ort war nicht sehr gross.
    Warum er über Rumburg lief, obwohl Sohland in Sachsen( Stempel rückseitig) nur 6 km von Schluckenau lag, ist wohl den damaligen Postrouten geschuldet.
    Es war ein großer Umweg.
    Beste Grüsse nach Wien von Bernd


    Nachtrag: Von Cinov wäre der Weg über Rumburg nach Schluckenau,Sohland,Schirgiswalde natürlich logischer. Hatte ich nicht bedacht.