Beiträge von BaD

    Hallo,
    den Verein gab es 1847 leider noch nicht, so das ich zu dessen Portofreiheit nichts sagen kann.
    Es gab Zusammenstellungen aller Portofreiheiten, wobei gerade bei privaten Vereinen für jeden einzelnen Verein die Portofreiheiten extra geregelt waren. Diese Übersicht hat 275 Seiten!
    Beste Grüsse Bernd

    Hallo,
    wenn der Überdruck nach rechts über den Rand- Durchstich der 5 Pfennig verschoben ist und die Marke vom rechten Bogenrand ist, was bedeutet das es links noch eine gab, müsste da nicht das Ende des Überdruckes von dieser auf der verklebten Marke zu sehen sein?
    Beste Grüsse Bernd

    Hallo Schnulli,
    zum Brief in die Schweiz.
    Die Inflationszeit in der Philatelie beginnt bei den allermeisten Infla-Briefsammlern mit der Einführung der Reichsabgabe auf ausgesuchte Versandarten am 1.8.1916.
    Dein Brief ist sehr interessant, den die Gedenkmarken zur Deutschen Nationalversammlung waren ursprünglich nicht zum Auslandsverkehr zugelassen.
    Erst mit einer Verfügung vom 26. August 1919 wurden Briefe aus dem Briefkasten in das Ausland nicht mehr mit Nachporto taxiert.
    Ein schöner beleg!
    Beste Grüsse Bernd

    Am ersten August 6-7 abends abgestempelt passt genau, am 2.8.14 dann bei der Zensur. Denn nur am 2.8.1914 ist der Zettel bisher( laut Riemer) auf Briefen gefunden worden ( Hatte mich im Vorbeitrag geirrt).
    Einen Tag in Gebrauch, was für ein Glück, so etwas zu finden.
    Beste Grüsse Bernd

    Hallo DKKW,
    ein wunderbarer Beleg, in der Form als früher Zensurbeleg sehr selten.
    Der Stempel " P Hamburg" ist höchstwahrscheinlich ein prov. Stempel der miltärischen Zensur des für Hamburg zuständigen IX Armeekorps Altona und ist vom 2.8.14-27.8.14 bekannt.
    Der Verschlusszettel des Postamtes 1 wurde von dieser Stelle benutzt.
    Der improvisierte hektographierte Zensurzettel ist extrem selten, ob es einen weiteren Brief mit dem Datum 2.8.1914 und dem Zettel gibt ist unwahrscheinlich. Oder ist das Datum der 1.8.1914?
    Gratuliere zu der Rarität.
    Beste Grüsse Bernd aus Dresden

    Hallo Kartenhai,
    Dieses Dementi der Bank stellt allerdings auch dar.
    Die Bank hat in ihren Namen eine gewisse Anzahl der Marken erworben.
    Die Betonung liegt auf Bank. Nicht ihre Mitarbeiter haben die Marken für den guten Zweck gekauft. Es wird eine erhebliche Menge gewesen sein, nicht alles, sonst hätte der Schalterverkauf nicht 1/2 Stunde stattgefunden.
    Wenn ein Käufer nach der 1/2 Stunde zum Schalter kam, wird man ihm gesagt haben, keine mehr da, die Bank hat gekauft.
    Die erste Meldung hatte 2 Effekte.
    - jeder Sammler in Europa würde viel für eine postfrische ausgeben,
    da sie Ausnahme bleiben wird, wenn die Bank alle gekauften verbraucht.
    - Bei der Dänisch-Westindischen Bank werden sich die Anfragen gehäuft haben , wo und wann man die Marken bekommt.
    Das letztere wird die Bank zu dem Dementi bewogen haben ( ohne Zahlen allerdings Zahlen zu nennen).
    Das am Schalter auch Mittelsmänner von Händlern gestanden haben, steht in der Briefmarken verrückten Zeit ausser Frage.
    Sehr nachdenkenswert der Satz, in Dänemark waren die Marken billiger als auf der Insel zu bekommen, da ist wohl nicht mehr von 5 Bit die Rede!


    Beste Grüsse Bernd

    Hallo dietbeck,
    anbei die Vorderseite das Heftes mit Teilen der Information des Gewährsmannes 1905.
    Deine Fragen veranlassten mich, einfach weiter in den nächsten Jahrgängen der Zeitung zu suchen. Und siehe, dem damaligen Gepflogenheiten folgend, das eine Falschinformation nie unbeachtet blieb, habe ich folgendes gefunden.
    Im Februar1906 dementierte die Nationalbank von Dänisch-Westindien.
    Nun ist man so klug wie zuvor.
    Beste Grüsse Bernd
    P.S. Wenn eine Bank "eine gewisse Anzahl" kauft, wird es nicht nur ein Bogen pro Marke sein!!

    Hallo Kartenhai,
    der Plan war folgender, der wohl so nie umgesetzt wurde.
    Die Bank wollte den aufbau einer Zufluchtsstätte für Aussätzige auf der Insel ermöglichen.
    Die Marken sollten für den Postverkehr zwischen den Filialen der Dänisch-Westindischen Bank verwendet werden. Diese verbrauchten Marken sollten im Paket dem verantwortlichen Arzt gegen ein Entgeld überlassen werden,
    der den natürlich gewinnträchtigen Verkauf an Sammler u.s.w. übernehmen sollte. Dieser Gesamtankauf war gut überlegt, ein erheblicher Gewinn für den Bau der Zufluchtstätte war eigentlich garantiert. Es gab zu der Zeit eine Masse von Sammlern, die alle Welt sammelten.

    Hallo,
    Die 3 Provisorien sind nur in St.Thomas verausgabt worden und die gesamte Auflage wurde von der Dänisch-Westindischen Bank für eine geplante Wohltätigkeit erworben, somit war 1/2 Stunde nach Schaltereröffnung keine der Marken mehr am Schalter.
    Das meldete eine Briefmarkenzeitung 1905.
    Beste Grüsse Bernd

    Hallo Bernd,
    war in der Gegend ( Eutin) jetzt im Urlaub. Solltest du den goldankaufenden Händler in der Hüxstr. meinen, so ist es mir klar.
    In 30 Jahren sammeln und nach Besuchen bei vielen Händlern in ganz Deutschland habe ich noch nie so kopfschüttelnd nach einem Besuch von ca.15 sek. vor einem Briefmarkenladen gestanden.
    Aber es gibt noch sehr gute Händler in Deutschland.
    Beste Grüsse Bernd

    Hallo Antek,
    gratuliere zu dem schönen Block mit der engen 20.
    Es muss wirklich nicht alles im Mi.-Spezial stehen, aber warum dieser seltene und ohne Lupe erkennbare Setzfehler nicht wenigstens erwähnt wird, ist mir ein Rätsel. Über 10 Jahre lang schaue ich, ob er mal auf Beleg auftaucht, leider ohne Erfolg.
    Beste Grüsse Bernd

    Hallo,
    zu der Drucksache von Mecklenburg-Schwerin:
    Anbei eine Drucksache unter Streifband von Sachsen.
    Die Marke wurde nur gerettet, weil ein guter Mensch damals das Streifband zerschnitt, sonst wäre etwas weniger als die Hälfte der Marke noch da.
    Die Warenliste ist aus ganz dünnen Papier, uns dies hatte einen Sinn. Der Postbeamte konnte so sehen, das alles gedruckt war. Aus diesem Grund mussten gefaltete Drucksachen auch unter Streifband mit offenen Seiten versendet werden, bei einem zugeklebten Brief hätte der Beamte keine Chance zu erkennen, ob die Sendung den Anforderungen der verbilligten Gebühr für eine Drucksache entspricht. Leider ist der Beleg von Lordhelmlein von der Markenseite aus rechts beschnitten, aber man erkennt ganz rechts das Rest-Unterteil eines blauen Firmenstempels. Das Oberteil von diesem, der Rest der oberen Marke und natürlich das Oberteil des Stempels des Mecklenburg-Schweriner Postamtes in Hamburg war auf dem Streifband. Das fehlt leider, was aber ganz normal war, denn der Empfänger brauchte nur die Liste.
    Ein wunderbarer Beleg, auch wenn etwas fehlt.
    Beste Grüsse Bernd

    Hallo Lordhelmlein,


    bei Nicaragua unten am Rand: Hamilton Bank Note.....
    Das sind Seebeck-Ausgaben
    Beste Grüsse Bernd

    Lordhelmlein,


    Sammlerkarten waren es nicht,denn sie wurden ja auch echt benötigt aber sehr dubios waren die Seebeckausgaben für Südamerika schon.


    Den Link von Kartenhai benutzen und links unter Shop-Kategorien Literatur auf CD


    Der Ascher ist glaube besser als mein Katalog.


    Gruß Bernd

    Hallo Lordhelmlein,


    alte Ganzsachen sind ein Problem, weil schon vor 1900 ( ab ca 1880) die meisten für Sammler aufgelegt wurden. Ich besitze Literatur aus der Zeit die zeigt, das die Masse der Ganzsachen aus aller Welt die Sammler verärgerte und das Sammeln sehr stark zurückging. Aber sie waren in grossen Mengen vorhanden. Schon damals waren ungelaufene Ganzachen unbeliebter als gelaufene.
    Anbei ein Beispiel: du hattest Nicaragua erwähnt, schau dir diesen Wahnsinn an, es ging nur um die Sammler.
    Ein neuer Katalog würde zeigen, das auch heute 99 Prozent der Ganzsachen ungebraucht Wühlkistenware und gebraucht nur wenige auf Grund von Zusatzfrankatur, Frage und Antwortkarte,Stempel, Zielort oder eingeschränkter Verwendungsmöglichkeit eine hohe Wertigkeit haben.
    Preise nicht beachten, Katalog ist von 1906.
    Beste Grüsse Bernd