Beiträge von poltrone

    .... warum ist es "Post Neuhaus Bay" Schärding am Inn" in Anschrift geschrieben?


    moin, weil ich just im Handbuch von Edwin Müller einen Stempel mit SCH suchte und mich dabei an Schärding erinnerte ich bin auf diese Frage zurückgekommen und habe dann noch etwas gegoogelt, also:


    4780 Schärding, Österreich
    (in der Nähe von Neuburg am Inn) , ca. 10 km westsüdwestlich liegt


    Ruhstorf an der Rott (amtlich: Ruhstorf a.d.Rott) ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Passau.


    Ruhstorf an der Rott


    Ruhstorf an der Rott gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Griesbach des Kurfürstentums Bayern. Die Grafen von Taufkirchen besaßen hier eine offene Hofmark. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.


    Hofmark de.wikipedia.org/wiki/Hofmark


    Hofmark ist ein Begriff aus dem mittelalterlichen Recht im Herzogtum Bayern und angrenzenden Gebieten. Er lässt sich seit der Mitte des 12. Jahrhunderts nachweisen und bezeichnet den abgegrenzten Bezirk einer Grundherrschaft (rechtliche, wirtschaftliche und soziale Besitzstruktur des ländlichen Raums), der das Recht zur niederen Gerichtsbarkeit unterhalb des Malefizhändels hatte. Die Rechtsgrundlage dafür war die "Ottonische Handfeste" vom 5. Juni 1311, in der die niederbayerischen Stände dem Herzog Otto III. eine einmalige Steuer bewilligten, dafür aber die niedere Gerechtigkeit für ihre Besitzungen erhielten.


    zu Taufkirchen - Kleeberg


    Graf von Taufkirchen und auf Kleeberg


    Maximilian Josef, Graf von, Herr auf Kleeberg und Ybm, Ritter des königlich bairischen St. Georg-Ordens, königlich bairischer Kämmerer und Major à la suite in Linz


    Schloss Kleeberghttp://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Kleeberg

    Schloss Kleeberg ist ein Schloss bei Ruhstorf im Landkreis Passau . 1871 starb mit Max Joseph das Geschlecht der Taufkirchen-Kleeberg im Mannesstamm aus.


    ... weiterhin Spaß und einen sonnigen Sonntag wünscht


    poltrone

    moin Nils,


    Przestitz, ehemals Böhmen - dann Tschechoslowakei, kann hinkommen.


    Namen - Rechtschreibvarianten: Prestitz, Przestitz, Pschestitz


    LAGE: Prestice (in Deutsch, Prestitz) ist eine Stadt im Südwesten Böhmen, nur 20 km südlich von Pilsen. Es liegt etwa 100 km süd-westlich von Prag. Vor 1918 war das Gebiet Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie, und von 1918 bis 1993 gehörte sie der Tschechoslowakischen Republik.


    Der Stempel, sL-I - Müller 2268 a, auf der 1.Ausgabe ca.25 Punkte (voll lesbar).


    Das Postamt wurde vor dem 1. Juni 1850 eröffnet.


    Quelle: Handbuch von Edwin Müller


    weiterhin Spaß wünscht poltrone

    Hallo stamps1850,


    ich sehe da eine Type III, mit


    einen nachgravierten Wappenrahmen
    einer oben gelösten Wertziffer 2
    einer stumpfe Rahmenspitze oben,
    einem Strichelchen unter dem R von KREUZER
    einem Farnfleck am U von Kreuzer
    einem Punkt am linken Rahmen in Höhe der Blattspitze


    Ob im quadratischen Mittelfeld des Wappens ein Punkt zu finden ist,
    oder um welche Platte es sich handelt, kann ich nicht erkennen.


    Weil die weiteren Merkmale dagegen sprechen, erkenne ich keine Ib,
    (mit stumpfer Rahmenspitze und Strichelchen unter R von KREUZER).


    MfG
    poltrone

    Lacplesis:


    Zitat: "Ich mache Dir bei Gelegenheit mal einen Scan von ein paar Seiten aus einem Buch aus den 20er Jahren, in dem die Leistung der deutsche Feldpost im 1. WK bewertet wird."


    Könntest Du bei Gelegenheit den Titel dieses Buches nennen ? Danke :-)

    Guten Abend, zum angeführten Thema


    Überwachungsstelle Lüttich > Abreißen von Germaniamarken als Zensurmaßnahme?


    zitiere ich nachstehend ein aktuelles Statement (aus kompetenter Hand) vom 09.August 2008:


    Zitat-Anfang:


    “Zu dem Kommentar von mx5Schmidt vom 21.05.2008 [ Anm. d.V: soll heißen 03.08.2008 ] zu den sieben Belegen aus der Grabbelkiste mit der teilweise entfernter Zusatzfrankatur kann folgendes gesagt werden.


    Solche Ungewöhnlichkeiten sind uns verschiedentlich aus dem Generalgouvernement Belgien bekannt.
    Hierzu möchten wir auf unser Handbuch

    „Das Generalgouvernement in Belgien 1914-1918


    Die Überwachung des Postverkehrs


    für die Privat-, Dienst- und Geschäftspost“


    Seite 170 unter Soignies 2.1 verweisen.


    Wir haben dort eine Postkarte abgebildet auf der die Frankatur entfernt wurde und durch den Postüber-wachungsstempel von Soignies ersetzt wurde.


    An der angegebenen Stelle heißt es: Die Postüberwachungsstelle Soignies entwertete die ausgehende Post mit den Stempeln 1 und 2.0. Im Oktober 1917 ging sie dazu über, bereits aufgeklebte Briefmarken abzureißen und an deren Stelle einen der beiden Zensurstempel anzubringen.


    Ein weiterer Beleg ist mir vom 5.12.1914 aus Antwerpen bekannt, hier handelt es sich um einen Brief nach Deutschland. Auf der Sendung war eine belgische Briefmarke mit dem Bild König Albert I. Vom Zensor Witte, wurde die Briefmarke abgerissen. Und durch den Stempel Kriegsgefangenensendung ersetzt. Die Stelle an der die Briefmarke klebte wurde mit zwei blauen Strichen durchkreuzt. Reste des Poststempels 6B Antwerpen 6B Anvers sind noch zu erkennen.“


    Zitat-Ende


    Fazit: Den Miitgliedern des Forums, die ein weitergehendes Interesse an dem Thema Deutsche Besetzung im 1. Weltkrieg haben, ist die
    Arbeitsgemeinschaft Deutsche Besetzung im 1. Weltkrieg e.V. zu empfehlen, beziehungsweise ein Blick in genannte Literatur, die über die ARGE - email: ARGEDtBesWK1@t-online.de zu beziehen ist.


    MfG - poltrone -


    Anmerkung:


    Übrigens brachte ein Versuch mit der Google-Suche dieses interessante Ergebnis ...


    Briefmarken Forum | Briefmarkenforum - Philaforum.de | Liste Übersicht
    Das Generalgouvernement in Belgien 1914-1918, Band 1, Die Überwachung des Postverkehrs für die Privat-, Geschäfts- und Dienstpost, Hammacher/Ludwig, 2007 ... http://www.philaforum.com/brie…r&username=Concordia%20CA - 61k -


    ... dort - im Forum - findet man einem Hinweis auf die genannte Literatur.

    Postgebiet Ob.Ost - Aufdruck EESTI
    Im November 1918 erschienen in Wesenberg (Rakvere) Aufdruckprovisorien auf Ausschnitten (aus russischen Streifbändern, mit dem Adler-Motiv von 1891 oder der Zar-Peter-Zeichnung von 1913), mit der Landesangabe "Eesti". In Klammern wurde eine Zeile weiter jeweils der Ort genannt.
    Aus dieser Zeit, den letzten Tagen der Deutschen Besetzung Estlands sind auch die Marken des Postgebiet Ob.Ost mit Aufdrucke EESTI bekannt, ebenfalls aus Wesenberg.
    Sie sind äußerst umstritten und wurden (sehr wahrscheinlich) privat veranlaßt. Von der deutsche Postverwaltung wurden sie jedenfalls nie anerkannt.
    Lt. Estland-Handbuch von Vambola Hurt und Elmar Ojaste, S. 254 sind die Ob.Ost Marken mit dem Aufdruck EESTI Phantasie-Ausgaben.
    (siehe auch: ARGE Deutsche Besetzung im Ersten Weltkrieg e. V.)

    @Carolina [Pirat/Holzbein :-)) ]


    W.Röttger war in den 80er Jahren der Verfasser von Rundbriefe der FORGE Ob.Ost. Um die restlichen Gebiete der Besetzungen des 1WK erweitert, lebt seine ArbeitIn der ARGE Deutsche Besetzung im 1.Weltkrieg, im weitesten Sinn weiter. Röttger ist/war Mitglied in diversen ARGEN und Zusammenschlüssen – so etwa auch der ARGE Feldpost 14-18 u. a.

    Ich habe Zugang zur philatelistischen Bibliothek in Hamburg und beziehe mich in meinen Antworten auf Teile aus Röttgers Arbeiten. Über die von Röttger erwähnten und frequenziell an die Feldposteinrichtungen ergangenen Feldpostübersichten verfüge ich nicht. Diese beschrieben die Standortänderungen der Feldpoststationen/ämter. Um jeweils bei Truppenbewegungen die Wechsel der FP-Stationen bekannt zu geben, wurden FpÜ’s nichtperiodisch (als Geheimsache) herausgegeben (auch wohl nur an die Verteilstationen für die Feldpost), damit die Feldpost die Briefe, etc. auch ’richtig’ (weiter-)leitet. In diesem Zusammenhang möchte ich auf Arbeiten der ARGE Feldpost, z.B. von Borlinghaus und weiteren Autoren der ARGE und auch auf verschiedenste Darstellungen und Übersichten in der von ihnen verfassten Literatur verweisen. Verschiedene Titel kann ich bei Bedarf gerne nennen.


    Wegen der Kontaktadressen zu den ARGEN weise ich weiter auf die BDPh-Datenbankhin - - und hier besonders auf die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Besetzung im Ersten Weltkrieg - - sowie die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Feldpost 1914-1918 e.V. - - die auch regelmäßig Rundbriefe an ihre Mitglieder herausgeben, die z.T. wohl auch frei zu erwerben sind.


    Darüber hinaus halte ich mich in öffentlichen Foren oder Blogs, angelegentlich Datenschutz-Überlegungen, in Details persönlich ggf. auch bedeckter als Dritte. Ich bin jedoch gern zu Auskünften bereit, über eine email-Kontaktadresse. Auch bin ich kein aktiver Forenschreiber. Mir bereitet , geübtes Schreiben in Foren aus diversen Gründen eine nicht unerhebliche Mühe. In diesem Sinne ;-)

    BaD -
    nach W.Röttger lag die FP33 zuerst mit einem LandwehrInfReg in Roye bei ST.Quentin (Frankreich). Demnach gehörte das Regiment zur Landwehr-Division von Einem, das an der Ostfront in Nordpolen lag - war aber getrennt von ihr. Die FP 33 wurde dann später an die Ostfront verlegt.
    Harry von Hoffmann nennt in seiner Publikation über Ob.Ost Einrichtungen auf lettländischem Territorium von 29.7.15-20.10.17 Tuckum als Standort der FP33.

    Hallo,


    Die Abkürzung GKdo z.B.V.55 interpretiere ich als – Gen.Kdo. z.b.V 55 = Generalkommando zur besonderen Verwendung 55.
    Man muß hier wohl in der ARGE Deutsche Feldpost 14-18 nachfragen.
    Dort heißt es im Inhalt des Rundbrief 158 (Dez.2005):


    Aus dem Inhalt:
    - Feldpost der Feldbuchhandlungen
    - Landsturm-Bataillone (IV)
    - Die Befestigungen der Wesermündung und die Feldpost ihrer Truppen
    - Die II. Marine-Luftschiff-Abteilungen
    - Sächsische Stempel –Neues zum Schriever-Katalog
    - Der Luftschiffhafen Jamboli
    - Neues zu den Feldpoststationen 155 und 181
    - Antworten/Fragen, Ergänzungen und Berichtigungen
    - Meldungen
    - Literaturhinweise
    - Aus der Arbeitsgemeinschaft


    ... oder mal bei Horst Borlinghaus nachfragen.


    In einer Übersicht über Standorte der K.D.Feldpost notierte W. Röttger: Zitat: “Für 155 habe ich notiert:5.7.15-26.7.15 Lemberg, 00.10.15-1.3.1116 Cholm, 6.9.16-21.11.16 Kowel. Lt. Engl. Geheimdienst noch Mitte 17 in Kowel. Lt. FpÜ im Sept.18 bei 6.Armee, lt. PfÜ vom 4.12.18 Generalkommando 55.“ Zitat Ende.


    Kurt Zirkenbach gab 1933 an: 155 Cholm (Chelm) südl. Brest-Litowsk, Oktober 1915


    Auch der britische Nachrichtendienst gab Kovel in 6.17, 10.17 und 4.18 als Standort an.


    Und ... zu welcher deutschen Einheit die Feldpostnummer 155 gehört ... mehr habe ich nicht auf die Schnelle ;-)

    Hallo Germaniafan,


    der gezeigte Stempel gehört zu den Abstempelungen des 1.WK und zwar zu denen des Gen.-Gouv. Belgien.


    MAUBEUGE (FRANKREICH) lag in der besetzten Zone Nordfrankriechs, ebenso wie JEUMONT (FRANKREICH) östlich von MAUBEUGE bzw. FUMAY (FRANKREICH), südlich GIVET (FRANKREICH).


    Von GIVET gibt es übrigens diesen Stempel aus der ersten Zeit von April bis Juni 1915, GIVET (BELGIEN) - der eher rar ist - und später korrekt mit dem Zusatz (FRANKREICH) ersetzt wurde.


    Ich hoffe das hilft weiter ;-))

    Guten Tag zusammen. Kann mir jemand etwas zur Bewertung eines Stempel sagen:
    SAN MARTINO DI CASTROZZA - Datum: 24/6 96 - auf der Ausgabe von 1890, Mi-Nr. 56.
    Bild dazu unter: 666kb.com/i/ancmmet3loj7cfpxm.jpg (ein 'schöneres Bild kann ich nicht liefern, da ich das Original nicht habe).
    Die Marke selbst wertet wohl gering, jedoch soll der Stempel angeblich eine Rarität für Stempelsammler sein. Übersehe ich hinsichtlich der Beliebtheit vielleicht etwas, z.B. der Funktion als Saisonpostamt vom 1.6. bis zum 30.9. ? Denn, schaut man in den 'Wilhelm Klein - erster Band, von 1967' findet man mit der Angabe '15', unter lfd. Nummer 4366, eine eher geringe Stempelbewertung für die Ausgabe 1890. Danke