Beiträge von zenne

    Hallo,

    den Wert kenne ich doch nur im Block.

    Was ist das ?

    Fälschung, Nachdruck ...

    Wer kann helfen ?


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,

    nochmals zum Verständniss.

    Es sind 5 Leerfelder (im Sinne, sie haben alle 5 kein Markenbild)

    Auf der gummierten Seite befindet sich auf einem "markenbildlosen Leerfeld" eine Zählnummer.

    Ich sehe es eigentlich auch so, was soll auf einem Leerfeld-5er-Streifen, der gar keine Marke beinhaltet, gezählt werden?

    Ich bin gespannt, ob es noch zu einer Lösung kommen kann.

    Beste Grüße

    zenne

    Danke für die Infos,


    was bleibt ist der Umstand, dass man von den Marken kaum Unterränder sieht, schon gar nicht mit diesen Vermerken.


    Na und im Michel Spezial wird so etwas gar nicht erst erwähnt (übrigens auch nicht im DDR - Universalkatalog)


    Sicher selten, auch nur mit dem Teil 334 Erl.-Nr


    Im Satz wohl äußerst selten


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,

    gerade weil die Ulbricht-Marken ja bis "zum Schluss" gültig waren, ist diese Frankatur im Jahr 1976 schon extrem. Möglicherweise die größte Massenfrankatur des Sammelgebietes DDR überhaupt!?

    Eine "mehr als 84-DDR-Marken-Massen-Mehrfrankatur" muss wohl erst einmal gefunden werden.

    Beste Grüße

    zenne

    Hallo,


    mehr geht wohl kaum!



    Für ein Telgramm von Schneeberg in den Bayerischen Wald, mussten 1976 immerhin 8,40 DDR-Mark frankiert werden.


    Da dies lediglich mit 10 Pfennig - "Walter Ulbricht" - Marken geschehen ist, ergibt sich eine Frankatur von 84 Marken.


    Das dürfte kaum zu toppen sein, kennt jemand ähnliche Massenfrankaturen von Ulbricht- bzw. DDR-Marken?


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo labernas,


    ich kann dem Block keinen Einzelbetrag zuordnen, da ich ihn innerhalb eines Konvoluts gekauft habe, welches aber insgesamt recht preiswert bekommen habe.


    Ob Papier, über einer Metallkante getrennt, diese Erscheinumgsform hat kann ich nicht beurteilen, ich kann nur auf die beiden hier im Thema gezeigten Blöcke verweisen, dort sieht man die fraglichen Kanten doch recht deutlich.


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,


    der Block ist nun bei mir, ich habe ihn gemessen, er hat Normalgröße.


    Ich finde, die "ausgefranzten" Ränder sind eine sehr interessante Abart, zumal hier auch noch ein zweiter Bogen davon zu sehen ist.


    Vielleicht sehen wir demnächst hier noch andere Blöcke, bei denen die Ränder an anderen Positionen durch stumpfe "Gewalt" in Mitleidenschaft gezogen wurden.


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,


    Kartenhai, der Begriff Makulatur gefällt mir in diesem Zusammenhang gar nicht.


    Warum gibt es DDR-Bögen im Katalog mit einzelnen extrem verschobenen Markenbildern (z.B. DEBRIA, Nationale Gedenkstätten, Schiller, Engels .... usw.). Da hätte die Kontrolle doch auch versagt, und dann hätten (wie du schreibst), die "Dinger" auch vernichtet werden müssen.


    Meines Erachtens sind die rauen Ränder durch stumpfe Schneidemesser entstanden und aus den beiden gezeigten Exemplaren ergibt sich die Frage, in welcher Größenordnung wuden die Blöcke überhaupt gedruckt und später separiert?


    Der gestempelte Block hätte drei Partner , einen linken, einen rechten und einen unteren. Der postfrische Block ebenfalls drei, einen oberen, einen rechten und einen unteren.


    Daraus schließe ich, dass mindestens neun Bogen (drei Reihen, drei Spalten) mit einem mal gedruckt und später getrennt wurden. (siehe Bild)




    Das ist doch eine spannenden Sache!!!


    Der aufgetretene Fehler ist aber m.E. nicht so gravierend, dass die Blöcke als Makulatur vernichtet hätten werden müssen. Hätte Druckereien einen solchen Maßstab angelegt oder anlegen müssen, würde der Michel-Spezial-Katalog einige Seiten dünner sein !!!


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,


    Ich gehe auch von einem (oder besser drei) "unscharfen Schnitten" aus.

    Wie wurden die Bogen denn gedruckt, bevor sie getrennt wurden?

    Ich glaube über einen "unscharfen Schnitt" bei einem anderen DDR-Bogen einmal etwas gelesen zu haben, in einem Katalog !??


    Holger, so bald ich kann, mach ich dir ein paar weitere Angaben und Bilder.


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,


    nach 2 1/2 Jahren (wie die Zeit vergeht) möchte ich noch einmal auf den

    Zweikreisstegstempel - (3) WARNEMÜNDE / g zu sprechen kommen.

    Der Stempel könnte Vorgänger des Zweikreisstegstempel - WARNEMÜNDE / g mit aptierter Postleitgebietszahl sein, sieht im Vergleich eigentlich so aus ....




    Bleibt die Frage, ob der Stempel auf dem 4er-Block der Michelnummer 30x trotzdem falsch sein könnte.


    Ich habe einen 5er-Streifen der Michelnummer 11x, der mit diesem Stempel von einem Prüfer Rahn (ehemaliger DDR-Prüfer?) auf die Farbe a geprüft wurde.




    Auch ein Vergleich des Stempels auf der 11x mit der 30x sieht gut aus.




    Gibt es neue Erkenntnisse zu diesem Warnemünde - Stempel?


    Beste Grüße


    zenne






    -

    Hallo frimer14,

    kleine Anmerkung:

    Bei deinem vorgestellten Paar der Michelnummer 200 B zeigt die rechte Marke den Aufdruckplattenfehler I "Punkt zwischen s und c in Sowjetische" (Feld 93/TA)

    Michelwert: 120,00 Euro

    Beste Grüße

    zenne

    Hallo,


    dann geht es weiter mit der 2. Auflage.


    Hierbei gibt es möglicherweise einige Ungereimtheiten in den Katalogen.


    Was steht fest:


    Es wurden sowohl für die 232 als auch für die 233 jeweils 2,5 Mio. Marken (50.000 Bogen) gedruckt.


    ... und mit welchen DZ/DV ?


    Klar ist, dass auf Feld 46 sowohl für alle 232 und alle 233 das DZ "Symbol - Deutsche Wertpapier-Druckerei" ROT gedruckt wurde. Auch unstrittig, dass auf Feld 50 für alle 232 und alle 233 der DV "M 301 / Z 3202" ROT gedruckt wurde.


    Nicht geklärt ist m.E. der "Einsatz" des DV "M 301 / Z 4742" SCHWARZ bei der 2. Auflage der 233. Sowohl bei Michel 2004 (als hier a und b, und 1. und 2. Auflage noch katalogisiert wurden), als auch beim DDR-Universalkatalog wird dieser DV der 2. Auflage genau EINMAL zugeordnet, nämlich bei 233 DV 5 "M 301 / Z 3202" ROT und "M 301 / Z 4772" SCHWARZ auf Feld 50.


    Ich möchte meine Theorie zur Entstehung von 233 DV 5 etwas nach hinten verschieben.


    Vorher sollten wir gemeinsam auf Suche nach einem Bild von einem kompletten Unterrandstreifen der Nummer 233 gehen der auf Feld 50 den DV 3 "M 301 / Z 3202" ROT zeigt (siehe Bild unten). Trotz intensiver Suche (Google, Angebote bei ebay und delcampe) ist es mir nicht gelungen einen solchen kompletten Unterrandstreifen zu finden.




    Ich hoffe hier auf Mithilfe der Leser dieses Themas.


    Wenn wir den Unterrand hier sehen, geht es weiter.


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,


    nun sollten wir uns über die Auflagenhöhen der beiden Marken unterhalten, denn hier könnte es ggf. zu einer falschen Auslegung kommen.


    Michel schreibt 2004 (hier gab es noch die Unterscheidung zwischen a und b-Farbe bzw. 1. und 2. Auflage) ...

    ... zur 232: Auflagen (einschl. MiNr. 233): a= 1 000 000, b= 2 500 000 Stück

    ... zur 233: Auflage (siehe bei MiNr. 232)


    Michel schreibt 2014 (a und b-Farbe sind abgeschafft, Auflagen werden nicht mehr erwähnt) ...

    ... zur 232: Auflagen (einschl. MiNr. 233): 3 500 000 Stück

    ... zur 233: Auflage siehe bei MiNr. 232


    Nun ist die spannende Frage, wie interpretiert man das?

    232 einschl. 233 -> 3 500 000 Stück


    Suggeriert einschließlich nicht eigentlich, dass beide zusammen 3 500 000 Stück sind?


    Der DDR-Universalkatalog ist da m.E. eindeutiger, er schreibt

    ... zur 232 (im DDR-Katalog ist es die Nummer 69):

    Auflagen: a 1 Mio, b 2,5 Mio

    ... zur 233 (im DDR-Katalog ist es die Nummer 70):

    Auflagen: a 1 Mio, b 2,5 Mio


    Also beide Marken haben in der 1. Auflage jeweils 1 Mio und in der zweiten Auflage jeweils 2,5 Mio Stück, gesamt 3,5 Mio Stück, beide zusammen bringen es auf stolze 7 Mio Stück.


    Demnächst sollten wir uns aber wieder den DV/DZ widmen, da kommt noch spannende Dinge auf uns zu ...


    Beste Grüße


    zenne