Beiträge von zenne

    Hallo labernas,


    ich kann dem Block keinen Einzelbetrag zuordnen, da ich ihn innerhalb eines Konvoluts gekauft habe, welches aber insgesamt recht preiswert bekommen habe.


    Ob Papier, über einer Metallkante getrennt, diese Erscheinumgsform hat kann ich nicht beurteilen, ich kann nur auf die beiden hier im Thema gezeigten Blöcke verweisen, dort sieht man die fraglichen Kanten doch recht deutlich.


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,


    der Block ist nun bei mir, ich habe ihn gemessen, er hat Normalgröße.


    Ich finde, die "ausgefranzten" Ränder sind eine sehr interessante Abart, zumal hier auch noch ein zweiter Bogen davon zu sehen ist.


    Vielleicht sehen wir demnächst hier noch andere Blöcke, bei denen die Ränder an anderen Positionen durch stumpfe "Gewalt" in Mitleidenschaft gezogen wurden.


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,


    Kartenhai, der Begriff Makulatur gefällt mir in diesem Zusammenhang gar nicht.


    Warum gibt es DDR-Bögen im Katalog mit einzelnen extrem verschobenen Markenbildern (z.B. DEBRIA, Nationale Gedenkstätten, Schiller, Engels .... usw.). Da hätte die Kontrolle doch auch versagt, und dann hätten (wie du schreibst), die "Dinger" auch vernichtet werden müssen.


    Meines Erachtens sind die rauen Ränder durch stumpfe Schneidemesser entstanden und aus den beiden gezeigten Exemplaren ergibt sich die Frage, in welcher Größenordnung wuden die Blöcke überhaupt gedruckt und später separiert?


    Der gestempelte Block hätte drei Partner , einen linken, einen rechten und einen unteren. Der postfrische Block ebenfalls drei, einen oberen, einen rechten und einen unteren.


    Daraus schließe ich, dass mindestens neun Bogen (drei Reihen, drei Spalten) mit einem mal gedruckt und später getrennt wurden. (siehe Bild)




    Das ist doch eine spannenden Sache!!!


    Der aufgetretene Fehler ist aber m.E. nicht so gravierend, dass die Blöcke als Makulatur vernichtet hätten werden müssen. Hätte Druckereien einen solchen Maßstab angelegt oder anlegen müssen, würde der Michel-Spezial-Katalog einige Seiten dünner sein !!!


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,


    Ich gehe auch von einem (oder besser drei) "unscharfen Schnitten" aus.

    Wie wurden die Bogen denn gedruckt, bevor sie getrennt wurden?

    Ich glaube über einen "unscharfen Schnitt" bei einem anderen DDR-Bogen einmal etwas gelesen zu haben, in einem Katalog !??


    Holger, so bald ich kann, mach ich dir ein paar weitere Angaben und Bilder.


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,


    nach 2 1/2 Jahren (wie die Zeit vergeht) möchte ich noch einmal auf den

    Zweikreisstegstempel - (3) WARNEMÜNDE / g zu sprechen kommen.

    Der Stempel könnte Vorgänger des Zweikreisstegstempel - WARNEMÜNDE / g mit aptierter Postleitgebietszahl sein, sieht im Vergleich eigentlich so aus ....




    Bleibt die Frage, ob der Stempel auf dem 4er-Block der Michelnummer 30x trotzdem falsch sein könnte.


    Ich habe einen 5er-Streifen der Michelnummer 11x, der mit diesem Stempel von einem Prüfer Rahn (ehemaliger DDR-Prüfer?) auf die Farbe a geprüft wurde.




    Auch ein Vergleich des Stempels auf der 11x mit der 30x sieht gut aus.




    Gibt es neue Erkenntnisse zu diesem Warnemünde - Stempel?


    Beste Grüße


    zenne






    -

    Hallo frimer14,

    kleine Anmerkung:

    Bei deinem vorgestellten Paar der Michelnummer 200 B zeigt die rechte Marke den Aufdruckplattenfehler I "Punkt zwischen s und c in Sowjetische" (Feld 93/TA)

    Michelwert: 120,00 Euro

    Beste Grüße

    zenne

    Hallo,


    dann geht es weiter mit der 2. Auflage.


    Hierbei gibt es möglicherweise einige Ungereimtheiten in den Katalogen.


    Was steht fest:


    Es wurden sowohl für die 232 als auch für die 233 jeweils 2,5 Mio. Marken (50.000 Bogen) gedruckt.


    ... und mit welchen DZ/DV ?


    Klar ist, dass auf Feld 46 sowohl für alle 232 und alle 233 das DZ "Symbol - Deutsche Wertpapier-Druckerei" ROT gedruckt wurde. Auch unstrittig, dass auf Feld 50 für alle 232 und alle 233 der DV "M 301 / Z 3202" ROT gedruckt wurde.


    Nicht geklärt ist m.E. der "Einsatz" des DV "M 301 / Z 4742" SCHWARZ bei der 2. Auflage der 233. Sowohl bei Michel 2004 (als hier a und b, und 1. und 2. Auflage noch katalogisiert wurden), als auch beim DDR-Universalkatalog wird dieser DV der 2. Auflage genau EINMAL zugeordnet, nämlich bei 233 DV 5 "M 301 / Z 3202" ROT und "M 301 / Z 4772" SCHWARZ auf Feld 50.


    Ich möchte meine Theorie zur Entstehung von 233 DV 5 etwas nach hinten verschieben.


    Vorher sollten wir gemeinsam auf Suche nach einem Bild von einem kompletten Unterrandstreifen der Nummer 233 gehen der auf Feld 50 den DV 3 "M 301 / Z 3202" ROT zeigt (siehe Bild unten). Trotz intensiver Suche (Google, Angebote bei ebay und delcampe) ist es mir nicht gelungen einen solchen kompletten Unterrandstreifen zu finden.




    Ich hoffe hier auf Mithilfe der Leser dieses Themas.


    Wenn wir den Unterrand hier sehen, geht es weiter.


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,


    nun sollten wir uns über die Auflagenhöhen der beiden Marken unterhalten, denn hier könnte es ggf. zu einer falschen Auslegung kommen.


    Michel schreibt 2004 (hier gab es noch die Unterscheidung zwischen a und b-Farbe bzw. 1. und 2. Auflage) ...

    ... zur 232: Auflagen (einschl. MiNr. 233): a= 1 000 000, b= 2 500 000 Stück

    ... zur 233: Auflage (siehe bei MiNr. 232)


    Michel schreibt 2014 (a und b-Farbe sind abgeschafft, Auflagen werden nicht mehr erwähnt) ...

    ... zur 232: Auflagen (einschl. MiNr. 233): 3 500 000 Stück

    ... zur 233: Auflage siehe bei MiNr. 232


    Nun ist die spannende Frage, wie interpretiert man das?

    232 einschl. 233 -> 3 500 000 Stück


    Suggeriert einschließlich nicht eigentlich, dass beide zusammen 3 500 000 Stück sind?


    Der DDR-Universalkatalog ist da m.E. eindeutiger, er schreibt

    ... zur 232 (im DDR-Katalog ist es die Nummer 69):

    Auflagen: a 1 Mio, b 2,5 Mio

    ... zur 233 (im DDR-Katalog ist es die Nummer 70):

    Auflagen: a 1 Mio, b 2,5 Mio


    Also beide Marken haben in der 1. Auflage jeweils 1 Mio und in der zweiten Auflage jeweils 2,5 Mio Stück, gesamt 3,5 Mio Stück, beide zusammen bringen es auf stolze 7 Mio Stück.


    Demnächst sollten wir uns aber wieder den DV/DZ widmen, da kommt noch spannende Dinge auf uns zu ...


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,


    bevor es weiter geht, sollte folgendes besprochen werden:


    Michel hat seit einigen Jahren bei den beiden Ausgaben auf eine Trennung der Farben in a und b verzichtet, weil keine einheitliche Farbbestimung möglich ist. Weggefallen ist hierdurch auch der enorme Preisunterschied der beiden Farben, der sich auch auf die DV/DZ ausgewirkt hatte.


    Seit diesem Zeitpunkt gibt es allerdings auch keinen Hinweis mehr auf die zwei Auflagen der beiden Werte. Um die DV/DZ weiter zu analysieren, ist dies allerdings notwendig.


    Wichtige Informatinen für die weitere Analyse bildet der DDR-Universakatalog aus dem Jahr 1985. Hier wird auch der Zeitpunkt des Entstehens einer der größten SBZ-Raritäten festgeschrieben.


    In einer Auflage von 100 Bogen vollzog sich auf Feld 46 durch einen Irrtum (!!?) in der Druckerei das gleichzeitige Auftreten des DZ ("Symbol - Deutsche Wertpapier-Druckerei") ROT und des DV ("M 301 / Z 4742") SCHWARZ.




    Michel katalogisiert dies unter 233 DV 1 und kann dafür keinen Preis nennen. Er wird sicherlich SEHR hoch sein. Ich habe diesen DV bislang erst einmal gesehen und erwerben können.


    Mit dieser Rarität "bildete" sich aber gleichzeitig noch eine weitere, nämlich das Nichtvorhandensein eines Druckvermerkes unter Feld 50, dieser Unterrand wurde ursprünglich nicht mit dem DV "M 301 / Z 3202" ROT versehen, weil dort der DV "M 301 / Z 4742") SCHWARZ platziert werden sollte.




    Michel nennt diesen "nicht vorhandenen" Druckvermerk 233 DV 5. Dieser leere Unterrand unter Feld 50 ist mindestens genauso selten, wie 233 DV 1 (100 Bogen), aber sicherlich noch seltener, denn wer hat in der Vergangenheit schon Druckvermerke gesammelt, die gar nicht zu sehen sind ;) Der DDR-Universalkatalog geht auf diesen "Druckvermerk" unter Feld 50 nicht ein. Ich habe diesen Unterrand noch niemals gesehen, zur Verdeutlichung seines Aussehens habe ich ein wenig mit einem Grafikprogramm "gezaubert".


    Nach 100 Bogen war der Ausflug des DV "M 301 / Z 4742") SCHWARZ auf Feld 46 beendet und er hat danach endgültig seinen richtigen Platz unter Feld 50 gefunden.


    Demnächst geht es weiter und wird etwas rätselhaft. Ich hoffe, Euch gefällt dieses Thema ein wenig.


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,


    na dann doch noch gleich einen 2. Teil.


    Die 1. Auflage der überdruckten Marken (Michel 233) anlässlich des Zusammetritts des Volkskongresses wurde am 28.05.1949 herausgegeben (Auflagehöhe ebenfalls 1.000.000 Marken (20.000 Bogen).


    Bei diese Bogen befindet sich unter Feld 46 wiederum das Druckereizeichen "Symbol - Deutsche Wertpapier-Druckerei", der Druckvermerk "M 301 / Z 3202" wurde NICHT unter Feld 50 gedruckt.

    Dafür wurde zusammen mit dem Aufdruck der Druckvermerk M 301 / Z 4742 in schwarzer Farbe gedruckt.



    Das wäre es dann gewesen, aber bereits nach wenigen Tagen waren beide Ausgaben verkauft worden.


    So entschloss man sich zu einer Neuauflagen beider Marken (sowohl der 232 als auch der 233). Dies geschah dann am 05.06.1949.


    Die Kennzeichnung und Bewertung der DZ/DV, die ich bislang gezeigt habe, ist folgende:


    232 DZ ("Symbol - Deutsche Wertpapier-Druckerei" ROT unter Feld 46)

    Wert: 10,00 Euro

    232 DV 1 ("M 301 / Z 3202" ROT unter Feld 50)

    Wert: 10,00 Euro

    233 DZ ("Symbol - Deutsche Wertpapier-Druckerei" ROT (unter Feld 46)

    Wert: 70,00 Euro

    233 DV 2 ("M 301 / Z 4742" SCHWARZ (unter Feld 50)

    Wert 90,00 Euro


    Nun wird es etwas komplizierter ;)


    Bis demnächst!


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo,


    ich möchte mich in diesem Thema den Druckvermerken (DV) und Druckereizeichen (DZ) der Marken anlässlich des Volkskongresses 1949 in der SBZ widmen.


    Dies wird in mehreren Beiträgen geschehen.


    Beginnen wir mit der 1. Auflage der Michelnummer 232 (Wahlen zum Volkskongress). Sie wurde am 13.05.1949 in einer Auflagenhöhe von 1.000.000 Marken (20.000 Bogen) ausgegeben.




    Unter Feld 46 befindet sich das Druckereizeichen "Symbol - Deutsche Wertpapier-Druckerei" unter Feld 50 der Druckvermerk "M 301 / Z 3202".


    Demnächst geht es weiter - es wird noch spannend ;)


    Beste Grüße


    zenne

    Hallo @labernas,

    im Nachhinein passt der DV/DZ gar nicht so recht in dieses Thema.

    Ich denke, dass ich zu den DV/DZ von 232/233 einiges zeigen und erläutern kann.

    Dazu mache ich demnächst ber besser ein gesondertes Thema auf.

    Viele Grüße

    zenne

    P.S. :

    Zur 228 kann ich den markanten Fehler von peony61 auf Feld 3

    "Weißer Fleck auf Ohr links" 2 x bestätigen.

    Aber Überraschung, auf den beiden Bogenteilen, die diesen Fehler zeigen,

    ist auf Feld 4 der Michel-PF II "Punkt unten rechts an der 2" NICHT vorhenden,

    also dürfte der Michel nicht stimmen, denn der zeigt bei dem Fehler nicht Teilauflage an und bewertet ihn auch entsprechend niedrid.

    Hallo,


    die 233 ist hier noch nicht "im Rennen".


    peony61 hat sie auf seiner Köpfe-Seite schon gelistet.

    Dort sind auch die DV und DZ zu sehen ...

    ... bis auf einen DV (zusammen mit dem DV auf Feld 46)


    Möglicherweise der seltenste DV/DZ des gesamten Gebietes SBZ.


    233 I DV 1


    Es wurden hiermit wohl nur 100 Bogen gedruckt, ob es davon auch noch 100 mal die 233 I DV 1 gibt, ist allerdings sehr fraglich.


    Beste Grüße

    zenne

    Hallo KJ,


    Danke für den Hinweis !!!


    Ich kenne mich mit den Farben dieses Sammelgebietes nicht gut aus. Nun habe ich einmal im Netz gestöbert.


    Links im Bild eine b-Farbe-geprüfte Marke, rechts ein Viererblock in a-Farbe.

    Ich habe die geprüfte Marke halbiert (natürlich nur deren Bild) und die Hälfte über den von mir gezeigten Viererblock gelegt. An den Pfeilen ist der Übergang, der aber eigentlich nicht zu sehen ist ...


    Sieht tatsächlich so aus, als hätte mein Viererblock die b-Farbe. Letztendlich natürlich nur durch eine Prüfung zu klären.


    Beste Grüße

    zenne