Beiträge von mr920

    @bayernklassisch


    1. Keiner bietet die Marke als ungebrauchte Marke an, so wie du ständig behauptest. Es ist nicht sinnvoll wenn du auf deinen falschen Mutmaßungen irgendwelche Theorien aufbaust.


    2. Sieh mal über deinen philatelistischen Tellerrand hinaus ! Bei der Marke wurde leider einmal ein Tintenkreuz entfernt. Möglicherweise zu einer Zeit, als man Federzüge nicht so gerne sah und sie daher versuchte zu entfernen. Ähnliches gibts ja auch bei deinem Sammelgebiet ´Bayern. Dabei wurde die Marke arg ramponiert und anschließend restauriert. Der bereits fehlende Federzug wurde nicht mehr rekonstruiert. Ein Glück, denn das könnte man heutzutage wesentlich besser als vor 50 Jahren. Es ist also gar nichts Verwerfliches passiert
    Also reg dich nicht grundlos auf, kauf die Marke, bring das Tintenkreuz auf und zeig uns dann das gute Stück exklusiv hier. :D

    Hallo balf de
    Bitte biete uns ein besseres Stück dieser Rarität an. Oder hast du nur Nachdrucke für 5€ ?
    Bis dahin freue ich mich über so ein tolles Angebot, das nur alle heiligen Zeiten einmal daherkommt.
    Bayern Klassisch nimmt mal wieder eine Sonderstellung mit seinen Ansichten ein. Natürlich weiß ein Käufer einer roten Mauritius was er tut. Bayern klassisch weiß natürlich alles besser. :))

    Hallo Andreas,
    ie 1/2 Groschen sieht relativ gut aus, jedoch sind einige Zähne kurz. Trotzdem natürlich sammelwürdig, später, wenn du eine bessere hast, etwas für das Dublettenalbum zum weitervertauschen. Die 1/3 ist oben mit der Schere leicht beschnitten und weist noch Reste des Originalgummis auf. Für die Sammelwürdigkeit gilt das gleiche.
    Die Falze kannst du leicht mit lauwarmen Wasser entfernen. Beim Trocknen der Marken nicht zu stark aufpressen, damit der Prägedruck nicht plattgedrückt wird. Du kannst natürlich auch den Ablöser nehmen, vor allem dann, wenn der Falz nicht mit originalem Falzgummi sondern mit irgendeinem anderen Klebstoff befestigt wurde, damit du die Papierstruktur nicht verletzt. Zum Wert wegen der mangelhaften Zähnung würde ich sagen ca. 3€ bzw 0,5€

    Hallo Bayern-Nils
    Ich dachte dich hätte das Thema interessiert, jedenfalls hast du das geschrieben. Der ANFÄNGER von dem du sprichst, muß also seinen Mühlradstempel 920 bewerten. Hierzu verweist der Michel Spezial auf diverse Spezialliteratur wie auch die von Herrn Sem. Ich finde, das ist doch genau das, was ein Anfänger finden will. Du vergißt, daß es sich bei dem Deutschland Spezial nicht um einen Bayern Spezial handelt. Ein Deutschland Spezial müßte nach deiner Logik etwa den Umfang von 30 bis 40 Handbüchern haben. Das will und erwartet aber kein einziger Sammler außer vielleicht dir oder bayernklassisch. :D

    Hallo Bayern-Nils
    Peter Sem verwendet selbstverständlich den Michel Spezial, damit er preislich immer auf dem neuesten Stand ist und ein Auktionator muß das eben auch sein. Du kannst ihn gerne fragen. Das machen übrigens alle mir bekannten Auktionatoren so, daß sie einen aktuellen Katalog verwenden und oft schreiben Sie es in ihren Versteigerungskatalog, welche Preiskataloge sie verwendet haben.
    Natürlich ist der Semkatalog der Spezialkatalog für Bayern schlechthin. Aber für einen ANFÄNGER reicht eben ein einfacher Michelkatalog und erst Recht ein Michel Spezial. Ich habe auch nichts dagegen wie jemand sammelt, aber ein Michel Spezial ist nun mal in erster Linie ein Briefmarkenkatalog und kein postgeschichtliches Handbuch. Wer ihn also verwendet erwartet auch nicht allzuviel in dieser Richtung. Daher ist es auch nicht sinnvoll, schlecht über diesen Katalog zu sprechen, wie bayernklassisch das tut. Er verfehlt einfach das Thema.

    @andereashk
    Ich bleibe dabei, daß ein Spezial für einen Anfänger völlig ausreichend ist.
    Daß bayernklassisch den ein oder anderen Tarif dort nicht findet ist doch vollkommen egal, denn wir sammeln ja keine Postgeschichten oder Postrouten wie bayernklassisch sondern in erster Linie Briefmarken. Daß es Fachliteratur gibt, ist schön, aber deswegen den Michel herabzuwürdigen ist einfältig. Selbst Peter Sem der Autor des hochgelobten Semkataloges benutzt den Michelkatalog zur Beschreibung seiner Auktionslose, da reicht es für unsereins allemal. :)

    Hallo Nils,
    Gelegentlich übertreibt "bayernklassisch", in diesem Fall mit seiner Einschätzung "Spitzenbrief" oder "Traumbrief". Wenn er einen schönen Brief sieht geht ihm manchmal der Gaul durch. :D Da übersieht er gerne mal einen Registraturvermerk, den du bereits entdeckt hast, der auf die Marke mit übergeht oder sogar den massiven Briefbug. Daher kann man trotz 5aa nicht von Luxus oder einem Spitzenbeleg sprechen. Trotzdem natürlich ein sehr schöner Brief, den ich auch nicht verschmähen würde. ;)

    Hallo bayernklassisch
    Das Vorhandensein eines Seidenfadens bei den von dir in Zweifel gezogenen Probedrucken spricht nicht zwingend gegen eine Probedruck. Die von dir genannte ominöse "interessesierte Seite" soll wohl vermutlich deine wacklige Verschwörungstheorie untermauern, die reiflich an den Haaren herbeigezogen zu sein scheint.

    Hallo Tawwa,
    Ich bin nicht so optimistisch für dich. Die seltene Zähnung hat nämlich nichts mit fehlerhafter Zähnung zu tun, wie bayern klassisch wohl vermutet. Es sieht leider eher nach einer Manipulation aus. Die Zähnungsreihe oben ist nur schwer zu erkennen und soweit erkennbar sieht das auch manipuliert aus. Wenn du noch einen besseren Scan nachschieben kanns, dann kann ich dir was verbindliches sagen.

    Hallo bayernklassisch
    Danke für die zusätzlichen Hintergrundinformationen zum Verteilungsmodus der Marken in Bayern. Deine Einschätzung, die Farben zu "verfolgen" würde postgeschichtlich nichts einbringen kann ich allerdings nicht teilen. Gerade das zeitlgleiche Auftauchen identischer Farben an unterschiedlichen Orten ließe doch postgeschichtlich interessante Rückschlüsse zu, gerade auch auf Fragen, die du selbst gestellt hast, ich zitiere:"Wann welches BZA von der Materialverwaltung welche Bögen für welche Poststelle angefordert hat, wäre entscheidend zu wissen.Das ist leider illusorisch." Darüberhinaus birgt jede Forschung auch die Chance zu überraschenden und unerwarteten Ergebnissen zu kommen. Also etwas mehr Optimismus, wenn ich bitten darf ! :jaok:

    Hallo Luitpold
    Deine Fragen sind hochinteressant. Wann wurde mit welcher Farbe gedruckt und warum. An welchen Orten, zu welchen Zeiten kamen die Marken dann jeweils zum Einsatz. Das sind natürlich schwierige Gemeinschaftsaufgaben, für die man erst mal die richtige Struktur aufbauen muß. Das könnte z.B. ein Aufruf einer Arbeitsgemeinschaft an ihre Mitglieder sein, zum nächsten Treffen alle Briefe mit einer Mi.Nr. 15 mitzubringen. (Ein Fall für bayernklassisch ;) ) So kämen schnell ein paar tausend Briefe zusammen, die man dann auswerten könnte. Da uns das hier wohl nicht gelingen wird, kann man nur mit Annahmen arbeiten. Deine These, daß die Marken zu bestimmten Zeiten an einem Ort in einheitlichen Farben auftreten, dürfte ziemlich leicht verifizierbar sein. Soweit ich mich erinnern kann wurde die Verteilung durch die jeweilige OPD vorgenommen. Wie lange der jeweils zugeteilte Vorrat in wohl ziemlich einheitlicher Farbe dann gereicht hat wäre zu erforschen.


    Zu deinem interessanten Briefstück Doppel- und Einzelstück 1 Kr. grün Wappenausgabe geschnitten: Wie es aussieht war nur noch ein Einzelstück zur Hand, das Doppelstück kam von einem frischen Bogenteil und wurde dazugeklebt. Die farbliche Zuordnung soweit auf dem Scan erkennbar 14a,14b(2).

    zu Luitpold
    Danke für deinen lesenswerten Beitrag. Zur Mi. Nr. 15 3 Kr. rot Wappenausgabe kann ich dir nur beipflichten. Sensationelle Farbunterschiede gibt es da, die teilweise extrem selten sind. Da kann man mindestens so gut mit der Zunge schnalzen, wie bei einer sogenannten postgeschichtlichen "Granate".


    zu bayernklassisch
    Danke auch für deine Antwort. Auf meine Kernaussage, daß sowohl die Herstellungsgeschichte, als auch die Verwendungsgeschichte von Marken gleichberechtigter Teil der Postgeschichte ist, bist du aber leider noch nicht eingegangen. Der von dir abgebildete Brief ist echt toll und könnte in eine incoming mail Sammlung passen. Der Brief ist übrigens aus einer bekannten Advokatenkorrespondenz. Schließlich könnte man natürlich auch bemerken, daß die Marken ja schließlich irgendwann auch mal verwendet werden mußten, warum also nicht in dieser Form. Taxe für diesen Brief etwa 400-600€.

    Hallo bayernklassisch
    Danke für deine Anmerkungen zur Sinnhaftigkeit von Farbbestimmungen. Wie du schon richtig bemerkt hast, ist es natürlich jedem Sammler selbst überlassen zu sammeln, was ihm gefällt. Dies ist ja ganz selbstverständlich und bräuchte eigentlich nicht erwähnt zu werden. Dennoch kann ich dir nicht zustimmen, wenn du Äpfel mit Birnen vergleichst. Die Preisentwicklung der 21c oder d, also der geschnittenen 7Kr.Wappen preussischblau oder königsblau kann kein Argument dafür sein, vermeintlich wichtige postgeschichtliche Belege anstelle von losen Marken mit seltenen Farben in eine Sammlung aufzunehmen. Denn keiner gibt dir die Garantie, daß nicht gerade diese derzeit hoch gehandelten postgeschichtlichen Belege morgen nur noch einen Bruchteil auf dem Markt einbringen. Oder kannst du etwa dafür garantieren? Ich denke doch wohl eher nicht. Ich würde daher davon abraten, mit diesem unbrauchbaren Wertentwicklungsargument das Für und Wider abzuwägen.
    Du beschwerst dich auch über die unzuverlässige Farbbestimmung unserer unfehlbaren BPP-Prüfer. Auch dies ist kein Argument, das Sammeln von Farben bleiben zu lassen. Unterschiedliche Farben sind halt unbestritten ein Faktum, das schon da war bevor auch nur ein Prüfer die Lizenz zum Stempeln erhielt. Ich gebe dir Recht, daß es ärgerlich ist, wenn die Prüfer mal mit a, b oder c und dann doch wieder anders die Markenrückseite mit ihrem unpostalischen Stempelarsenal maltraitieren, gerade wenn sich herausstellt, daß sie sich geirrt haben oder auch wenn der Katalogherausgeber die Nummernzuordnung der Farben umgruppiert, z.B. wenn neue Farben aufgenommen werden müssen.
    Aber wie dem auch sei, man sammelt doch nicht wegen fragwürdiger Prüfpraktiken oder weil die Farbe im Katalog steht, sondern man strebt doch mit jeder Sammlung, gleich welcher Zielrichtung, einen gewissen Grad an Vollständigkeit an. Hierzu gehört neben der Sammlung aller postalischen Ausgaben z.B. auch die Spezialisierung ihrer Farben. Immerhin sind das ja auch von der Post ausgegebene Marken und damit auch Teil der Postgeschichte, die sich mehr an der Herstellungsgeschichte ausrichtet. Das gleiche gilt für sogenannte postgeschichtliche Sammlungen. Auch dort wird ja immer ein Thema in möglichst vollständiger Weise abgehandelt, meist liegt der Schwerpunkt allerdings auf der Verwendungsgeschichte. Bei genauer Betrachtung gibte es streng genommen hier kein Feld, das aus postgeschichtlichen Gründen bevorzugt werden könnte.

    Lieber Bayern Klassisch,
    Die blaugrüne 14c ist doch erheblich seltener als die anderen beiden Farben. Die a ist die häufigste.
    Für eine Drucksache mit einer eindeutigen blaugrünen 14c würde ich gerne nur das doppelte einer 14a bezahlen, denn mal so aus der hohlen Hand geschätzt kommt auf 20 Stück 14a eine einzige 14c.

    Hallo sys,
    Es gab mehr als einen echten OPA-Stempel in Augsburg! Deine Schlußfolgerungen gehen von der Annahme aus, daß lediglich ein Stempel im Einsatz war. Allein aus dem Stempelabdruck läßt sich daher keine Aussage zur Echtheit des Stempels herleiten.

    Hallo Bayern Klassisch
    Kleine Korrektur zu dem 7 Kr. Brief von fahrpostalbi sei angemerkt: Es handelte sich nicht um eine Regierungssache, sondern um eine Kirchensache. K und R kann man leicht verwechseln, wenn man nicht sehr geübt ist. Auch der Bischof von Passau saß nicht in der Regierung.