Beiträge von petzlaff

    Dass das Datum mitgedruckt werden musste liegt daran, dass die Vorausbezahlung, die den Precancel rechtfertigte, zeitlich nur beschränkt gültig war. Die häufigsten "dated precancels" stammen von Montgomery Ward (MW) und Sear-Rosebuck (SRC). Diese Aufdrucke sind insgesamt sehr häufig, egal, wo sie aufgedruckt wurden. MW und SRC sind in etwa vergleichbar mit unseren "Karstadt" und "Otto".


    Stefan

    Kommt spät, aber es kommt


    USA-Zeitungsmarken wurden von den Gebrüdern Sempf, Leipzig nachgedruckt und als Beigabe des damals populären "Briefmarken.Journals" verteilt. Die Sempf-Drucke haben alle an unauffälliger stelle "FLASCH" im Markenbild stehen. Später mussten die Marken aus rechtlichen Gründen mit "Facsimile" überdruckt werden. Von den Überdrucken gibt es mehrere Typen - in rot sind mir allerdings keine bekannt. Ich kenne nur schwarze Aufdrucke. Sammelwürdig sind solche Teile allemal!


    LG
    Stefan
    bekennender USA-Fan

    postalisch verwendet kommen aber meines Wissens nur die 4 "mauves" (lilafarbenen) vor, wobei die beiden oben rechts ziemlich häufig anzutreffen sind, während die beiden großformatigen eher selten postalisch gebraucht in Erscheinung treten.


    LG
    Stefan

    Eine Anekdote am Rande:


    ich hatte mal vor längerer Zeit über Ebay-USA ein Angebot im unteren Preisbereich eingestellt und in den Zahlungsbedingungen darauf hingewiesen, dass bei Zahlung über Paypal entsprechend 4% auf den Zuschlag hinzuzurechnen wären.


    Das betreffende Angebot wurde wegen Verstosses gegen die Ebay-Regeln seitens des Betreibers gestrichen. Weiterhin wurde mir für den Wiederholungsfall der Ausschluss aus Ebay angedroht.


    Das war übrigens in der Zeit, als Paypal noch "selbständig" war.


    Ich staune nur immer wieder darüber, dass andere Verkäufer unbehelligt entsprechende Forderungen in ihren AGBs veröffentlichen dürfen, ohne dass ihnen Maßnahmen ins Haus stehen.


    Aus meiner Sicht - ich kann mich nur wiederholen - schadet die Gebührenpolitik, auch wenn zunächst einmal die Verkäufer den schwarzen Peter ziehen dem Sammelhobby insgesamt. Die Käufer erwarten Schnäppchenpreise und sind aufgebracht, wenn Verkäufer ihre Unkosten mit einkalkulieren (müssen). Diese Unkosten umfassen nicht nur einen Business Case für die angebotene Ware, sondern auch die Aufwände für das Einstellen der Artikel. Zugegeben - ein Verkäufer kann Ware ohne Beschreibung oder Fotos (die ja auch noch extra kosten) einstellen, aber dadurch sinkt die Chance des erfolgreichen Verkaufs auf Null. Sprich: Zeit verschwendet, und wie wir alle wissen: Zeit ist Geld - sic!


    Abgesehen davon ist ein zustande gekommener Verkauf rechtlich ausschließlich eine Sache zwischen Käufer und Verkäufer (s. Ebay--Regeln). Insofern ist eine Einmischung des Auktionsbetreibers durch Vorgabe einer Zahlungweise juristisch ziemlich zweifelhaft.

    Sollte es bei uns soweit kommen, dann ist e...y für mich tot.


    ich handele seit Jahren über das genannte Online-Auktionshaus, indem ich meine numismatischen Publikationen dort anbiete. Ich habe viele Aufträge aus Übersee, die ohnehin nur über Paypal ablaufen. Aufgrund der Gebühren muss ich, obwohl ich meine Bücher zum Selbstkostenpreis kalkuliere, inzwischen bis zu 40% auf den Aufruf draufschlagen, um keinen Verlust einzufahren.


    Das st wirklich eine Riesenabzocke.


    Gruß
    Stefan

    Hallo zusammen,


    wer kann mir mit einer Portotabelle Spanien ca. 1935 bis 1975 weiterhelfen? Mir reichen erst einmal die 4 üblichen Weltpostvereinsfarben (Inlandsdrucksache, Inlandspostkarte/Ortsbrief, Auslandspostkarte/Fernbrief, Auslandsbrief).


    Online-Quellen zum Nachlesen sind natürlich auch genehm (habe beim googeln leider so gut wie nichts gefunden).


    Mit Sammlergruß
    Stefan

    Leider sind die Blauen viel häufiger als die Grünen anzutreffen.


    Bei den damaligen Ausgaben (Victoria und Edward VII, m.E. auch Georg V) gibt nur sehr wenige abgelöste Marken in den originalen Farbtönungen. Das gilt insbesondere für die Grün-, Blau- und Violett/Lila-Farbtöne. Die Farben waren aus Sicherheitsgründen wasserlöslich. Ein Auswaschen der Farbe sollte Mehrfachverwendungen unentwerteter Stücke verhindern (fugitive bzw. double fugitive inking).


    Originale Farben auf gestempelten abgelösten Marken sind selten. Bei den meisten Stücken hilft kein Farbenführer richtig weiter.


    Mit Sammlergruß
    Stefan