Beiträge von obelix.fg

    Hallo mannaro,


    bitte beachten, anders als bei Österreichischen Stempelabschlägen ist bei Ungarischen Stempelabschlägen alles umgekehrt.


    Bei Einkreisstempel mit Jahreszahl (Stecktype) steht die Jahreszahl oben. Bei Brückenstempel (Radgangstempel) steht die Jahreszahl vorne.
    Siehe dazu auch die Abbildung der Stempel von ERD (93 NOV. 23) bzw. BUDAPEST (96 JUL. 26 N 5 ).


    Übrigens das Postamt KISMARTON wurde am 01.12.1921 in EISENSTADT umbenannt und bekam dabei auch gleich Österreichische Stempel.


    Gruß, obelix.fg

    Hallo hidge,


    hier eine kleine Postamtshistorie von Wien 2:


    Errichtet am 1.3.1875 unter der Bezeichnung PNEUMATISCHE STATION No. 2
    Umbenannt - 1880 in WIEN FAHRPOSTAUFGABSAMT (FLEISCHMARKT)
    Umbenannt am 10.1..1892 in 1/1 WIEN 2
    Aufgelassen - 1926
    Wiedererrichtet am 20.1.1939 unter der Bezeichnung WIEN 2
    entgültig aufgelassen am 30.6.1954


    Bei der Einführung der Postleitzahlen im Jahre 1966 existierte kein Postamt WIEN 2 und benötige somit auch keine neue Postamtsbezeichnung mit Postleitzahl.


    Gruß, obelix.fg

    @ mar-vel,


    Hallo Marc,


    die von dir gerettete Freistempelmaschine von Pitney Bowes wird von der Deutschen Post nicht mehr zur Anmeldung zugelassen, und ist somit eigentlich nur mehr ein Fall fürs Museum. Für die Kinder zum spielen finde ich das Teil eigentlich zu schade. Vor allem weil es sich um eine funtionstüchtige Maschine handelt.


    Ich denke hier wäre ein geeigneter Platz für deine Maschine.



    Ich würde einmal mit Herrn Hans-Joachim Förster kontakt aufnehmen. Kontaktadresse findest du hier.



    Bitte hinunterscrollen bis Versandstelle und Archiv der FG



    @ Vichy


    Die Firma Hasler (vollständigerweise Ascom-Hasler mit Kennbuchstabe C) wurde 2002 von der Firma Neopost (Kennbuchstabe H) übernommen. Es gibt sicher noch Maschinen von Ascom Hasler (mit Kennbuchstabe C) die noch in Betrieb sind. Und diese Maschinen werden bis zu Ihrem Ausscheiden auch weiterhin von der Firma Neopost betreut und gewartet.


    @ Pete


    Die von dir gezeigten Freistempelabschläge mit hochgestelltem Posthorn
    stammen von Maschinen der Firma Pitney Bowes Typ 4371 RF. Meines Wissens erstmals 1979 verwendet. Ab 1982 erfolgte dann die Umstellung auf Wertrahmen mit Kennnummern.


    Im Katalog Die Deutschen Post- und Absenderfreistempel Band 2 (Ausgabe von 1999) sind die Stempel unter der KatalogNr. 514 (Bund) bzw. KatalogNr. 550 (Berlin) zu finden und jeweils mir € 1,50 bewertet.


    Ich hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen.


    Gruß, obelix.fg

    Das Problem liegt im Eingabefeld


    Von unserem Forum erfahren:


    Scheint ein Pflichtfeld zu sein, und so lange hier keine Angaben gemacht sind akzeptiert das System keine Änderungen. Ein einfacher " . " im Eingabefeld sollte abhilfe schaffen, oder aber die Admins schaffen dieses Feld als Pflichtfeld ab.


    Gruß, obelix.fg

    Hallo Kaikai99,


    schon im Deutsch-Österreichischen Postverein regte die preußische Post bereits 1861 an, die Marken zu 1, 2 und 3 Silbergroschen beziehungsweise die entsprechenden Markenwerte in den jeweiligen Landeswährungen eine einheitliche Farbe zu geben, um die hauptsächlichen Sendungsarten im Inlands- und Postvereinsverkehr auszudrücken. Die dafür vorgesehenen Farben waren rot - blau - braun. Dieser Anregung folgten fast alle Mitgliedsländer (vergleiche dazu z.B. Baden Michel Nr. 18-20; Bayern Michel Nr. 9-11; Hanover Michel Nr. 23-25; Oldenburg Michel Nr. 17-19; Preußen Michel Nr. 16-18; Thurn und Taxis Michel Nr. 29-31; Luxemburg Michel Nr. 18, 20, 22: Österreich Michel Nr. 26-28).


    Die mit diesem Farbenschema gemachten guten Erfahrungen wurden zwar schon 1874 während des ersten allgemeinen Postkongresses in Bern vorgebracht und danach mehrfach diskutiert, es dauerte aber schließlich bis zum Weltpostkongress in Washington (1897) bis man die verschiedenen Wünsche und Vorstellungen der einzelnen Mitgliedsländer unter einen Hut brachte und eine grundsätzliche Einigung erzielte. Zur offiziellen Annahme kam es aber erst beim Weltpostkongress in Rom (1906).
    Tatsächlich begannen einzelne Mitgliedsländer bereits vor 1906 das Farbschema umzusetzen (z.B. Schweiz 1898 oder Österreich 1900 usw.)


    Dieses Farbschema war für die drei wichtigsten Sendungsarten im Internationalen Postverkehr gedacht. Als Weltpostvereinsfarben wurden die Farben


    Grün = Auslandsdrucksachen und ähnliche Sendungen der ersten Gewichtsstufe


    Rot = Auslandspostkarten


    Blau = gewöhnliche Auslandsbriefe der ersten Gewichtsstufe


    festgelegt.

    Jedoch war kein Mitgliedsland zu deren Verwendung verpflichtet, vielmehr handelte es sich um eine Empfehlung, die aber meist beachtet wurde. Angewendet wurde das Farbschema sowohl bei Briefmarken wie auch bei Ganzsachen in den jeweiligen Wertstufen.
    Oftmals entsprachen die jeweiligen Portostufen aber auch einer anderen Sendungsart im Inlandsverkehr. So entsprach z.B. in Österreich ab 1900 der Wert zu 5 Heller = Auslandsdrucksache 1. Gewichtsstufe = Inlandspostkartenporto oder der Wert zu 10 Heller = Auslandspostkarte = Inlandsbrief der 1. Gewichtsstufe, um nur ein Beispiel zu nennen.


    Diese Empfehlung im Rahmen des Weltpostvereins wurde 1953 aufgehoben, trotzdem wurde sie von vielen Weltpostvereinsmitgliedern noch für längere Zeit beibehalten.


    Gruß, obelix.fg

    Ich möchte hier einmal die Definition für Werbestempel wiedergeben, wie sie im GROSSEN LEXIKON DER PHILATELIE von ULRICH HÄGER steht.


    Werbestempel, Begriff für Stempel, die durch Text und/oder Bild für irgend etwas werben, was in verschiedener äußerer Stempelform geschehen kann.


    Wendet man diese Begriffsbestimmung konsequent an, muß man auch Absenderfreistempel und Vorausentwertungsstempel, sofern sie Werbung enthalten, dazurechnen.
    @ tigo hat weiter oben ja bereits ein paar Vorausentwertungsstempel der Fa. Sieger gezeigt.
    Ich möchte auch noch zwei Beistpiele herzeigen.


    Gruß, obelix.fg

    @ Quvadis,


    mit deiner Antwort hast du 9 von 10 Stempel richtig zugeordnet.
    Der Werbestempel von Hirschwang > RAX - SEILBAHN - 2 Stunden von WIEN < ist ein Handwerbestempel.


    @ all


    Der Grund warum ich meine Frage gestellt habe war die Aussage von @ Abarten-Hannes


    Zitat

    "Werbestempel" deshalb, um sie generell von z.B. Maschinenstempeln zu unterscheiden.


    Eine Aussage,die von allen Lesern und Teilnehmern an diesem Thread komentarlos hingenommen wurde, die sich aber meiner Meinung nach selber in den Hintern beißt. Denn die meisten bisher gezeigten Werbestempel sind gleichzeitig auch Maschinenstempel.


    Gruß, obelix.fg

    Wie versprochen mein Beleg aus dem April 1992. Auch wenn es ein Fensterkuvert ist, hat es alles was ein Beleg braucht. Statt der Adresse trägt es den Eingangsstempel des Empfängers, der Kreisverwaltung des Landkreises Lübben/Lubin. Aufgegeben wurde der Brief am 14.04.1992 in 1120 Berlin Weißensee 1. Auf der Rückseite ist der Eigangsstempel von Lübben/Lubin 1 vom 15.04.1992.


    Das Porto setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:


    100 Pf. für einen Standardbrief bis 20 Gramm +
    250 Pf. für Einschreiben +
    250 Pf. für Rückschein +
    500 Pf. für Express
    macht in Summe ganze 11 Mark.


    Gruß, obelix.fg