Beiträge von saeckingen

    Seit gestern sind die Bewertungen online und bei jedem Exponat angegeben. Insgesamt finde ich mit 50 bis 97 Punkten sind die Bewertungen sehr breit aufgefächert, was die große Diversität der Exponate zeigt.


    Mit meiner eigenen Bewertung bin ich sehr zufrieden.

    Grüße

    Harald

    Es wurde eingeschritten, das Thema hat es immerhin zu einem Artikel in einem großen Magazin (ich meine es war der Focus) gebracht und in der Philatelie wurde ausführlich darüber berichtet. Das problem war, dass sich die Justizbehörden unglaublich schwer damit getan haben, das ganze wirklich zu beweisen, da der Händler z.B. bei allen Fälschungen behauptet hat, die gefälschten Marken seien nicht die von ihm gelieferten sondern ausgetauscht worden.

    Hallo zusammen,


    die nationale Ausstellung SAVPEX des südafrikanischen Philatelistenverbandes ist seit gestern online: https://stampssa.africa/exhibits/#savpex


    117 ausschließlich 1-Rahmenexponate sind in 12 Ausstellungsklassen zu sehen! Aussteller aus 22 Länder nehmen daran teil. Ich denke so etwas ist auf nationalem Level nur mit einer virtuellen Ausstellung zu erreichen.


    Ich denke da lohnt es sich genauer hinzusehen!


    Grüße

    Harald

    PS: Ich bin in der Revenue Class mit meinem Exponat "The Fiscal Philately of German South West Africa" dabei. Gerne nehme ich Rückmeldungen dazu an und beantworte Fragen.

    Was soll an diesem Angebot nicht stimmen?


    Eine Marke in ordentlicher Erhaltung für £10.950 bei £25.000 Katalogwert halte ich nicht für unangemessen. Also wieso bezeichnest Du den Anbeiter als Troll und als "an sich seriös"? Was soll hier nicht seriös sein?


    Grüße

    Harald

    Hmmm. Also wenn sie irgend einer zerschnippelt hätte würde ich voll zustimmen. Aber die Marke hat noch die Originalhöhe, ist also nicht "abgeschnitten". Und wenn ich saeckingen richtig verstehe wurde sie von seiten der Post in einer Maschine falsch abgetrennt. Oder?

    Das finde ich zumindest besser als Standard, auch wenns vielleicht keinen besonderen Wert hat. Kaputtgeschnitten ist sie ja nicht. Eine starke Verzähnung ist ja auch was Besonderes.

    Die Post verkaufte diese Marken in Großrollen. Automatisch abgeschnitten und aufgeklebt wurden Sie vom Nutzer, meistens erfolgte das in einer Druckerei, die die Massendrucksachen herstellten, frankierten und auch gleich stempelten. Diese kleinen Stempeldurchmesser sind immer von Absenderstempelungen, die Post hat diese Aufgabe bei dem niedrigen Versandtarif dem Absender auferlegt.


    Es ist wie schon zuvor gesagt nicht einfach, von den Wertstufen für Massendrucksachen ein einwandfrei gezähntes Stück zu finden, obwohl sie reine Massenware sind. Fast immer ist die Zähnung auf einer Seite zumindest minimal verkürzt.


    Grüße

    Harald

    Die Marke wurde automatisch von einer Großrolle mittels Messer abgetrennt. Oben wurde die Zähnung fast komplett abgeschnitten (Reste der Zahnlöcher sind noch erkennbar) und unden wurde die Zähnung ebenfalls versetzt gechnitten.


    Es ist also leider nur eine beschädigte eigentlich vierseitig gezähnte Marke.


    Grüße

    Harald

    Das hat doch sogar Vorteile - man kann weitere Preissteigerungen bei der Post vermeiden, wenn man sich einen ausreichenden Vorrat an Marken beiseite legt. Auch gibt es für ungebrauchte Marken in Sammlungen einen Inflationsausgleich, da die Marken im Nennwert steigen.


    Ich verstehe auch nicht die immer wider aufkomemnde Kritik an der Deutschen Post. Man konnte damals alle DM Marken nach Euroeinführung über 1 Jahr umtauschen. Jeder hatte also lange genug die Möglichkeit seinen Markenbestand aufzubrauchen oder umzutauschen. Blos weil damals viele auf Wertsteigerungen nach Ablauf der Umtauschfrist spekuliert haben, die nicht eintrafen, muss man jetzt nicht andere dafür verantwortlich machen. Ich habe ausnahmslos jede mögliche DM Marke und Ganzsache umgetauscht und das auch allen anderen empfohlen. Ich wurde sogar von einem Vereinsvorsitzenden für blöd erklärt, da das alle machen würden, werden die Marken danach deutlich im Wert steigen. Er legte sich etliche komplette Sammlungen zur Seite. Eliche Jahre später als ich Ihn mal widergetroffen habe, hat er aufs übelste über die Post und den BDPh geschimpft, weil er betrogen worden wäre. Das war nur Selbstbetrug!

    Es gibt eine ganz klare Regel, was Du sammeln solltest: Das was Dich interessiert und was Dir Spaß macht!

    Das kann ein bestimmtes Land sein (Heimat, Urlaubsland, Traumland ...) oder ein Gebiet dessen Marken Dir besonders gefallen. Eine Zeitepoche, die Du besonders spannend findest oder Marken mit bestimmten Motiven. Es gibt Leute, die sammeln eine Ausgabe pro Land/Gebiet weltweit oder immer nur die erste ausgegebene Briefmarke eines Landes. Ganz egal was, es muss Dich nur ansprechen! Natürlich solltest Du auch mal einen Blick in den entsprechenden Katalog werfen, ob das Land Dich nicht von der Menge oder auch von den Preisen überfordern könnte (zumindest, wenn Du auf Vollständigkeit wert legst), sonst kann das schnell demotivieren. Wichtig ist auch die Verfügbarkeit der Marken, möchtest Du etwas sammeln, was relativ einfach und schnell zu bekommen ist, oder ein Gebiet, was nicht so breit verfügbar ist und man mit Ausdauer und Glück nach den Stücken suchen muss? Bei ersterem kann man die Sammlung nach und nach je nach finanziellem Einsatz kontinuierlich ausbauen, beim anderen muss man Geduld haben und such, hat aber dann irgendwann auch etwas, was sonst nicht viele besitzen. Alles eine persönliche Geschmackssache.


    Grüße

    Harald

    Die Karte und der Stempel sind sicherlich echt, es handelt sich um einen vom Ganzsachensammlerverein Germania Ring veranlasste philatelistische Auflieferung. Solche bei Sammlern unbeliebten und daher minderwertigen philatelistischen Auflieferungen werden in der Regel nicht gefälscht.


    Es ist die Michel Nr. P1.


    Der Stempel lautet übrigens auf MATUPI und wurde vom 1.11.1894 bis 31.1.1906 verwendet.


    Grüße

    Harald

    Habt Ihr Euch mal die Position des/der Prüfzeichen(s) angesehen?


    Oben links gibt es grundsätzlich keine Signatur!

    Wenn es wiie hier von unten nach oben zu lesen ist, bedeutet das, dass die Marke einen Aufdruck hat.

    Das Prüfzeichen wird am Rand angebracht, hier ist es zu weit nach links eingerückt.

    Die Marke zeigt keine sichtbaren Mängel, warum ist das Prüfzeichen erhöht angebracht?


    https://www.bpp.de/ueber-uns/pruefordnung/#Signierung


    Der Prüfer soll also ein Prüfzeichen in falscher Stelleung, horizontal und vertikal in falscher Position und auch noch zusätzlich ein zweites Prüfzeichen an falscher Stelle angebracht haben?


    Grüße

    Harald

    In einem Auktionskatalog fand ich auch "deluxe s/s", wobei s/s wohl für stamp sheet steht.


    Gruß kartenhai

    Nein "s/s" steht für "souvenier sheet" die Bezeichnung für einen Block welche eher im amerkanischen Englisch üblich ist. Im britischen Englisch verwendet man "ms" für "miniature sheet".


    Ein "stamp sheet" (oder korrekter "sheet of stamps") ist ein ganz normaler Briefmarkenbogen.


    Grüße

    Harald

    Hallo,

    ja in der Tat gab es bei den deutschen ATM ab 2002 faktisch keine Wertstufen mehr, da man ab 0,01€ wählen kann.

    Es geht hier im Thema um die hohen DM Nominalen, dass mit Euro-Einführung die Automatenmarken in 1 Cent Stufen abgegeben werden ist durchaus bekannt. Darum geht es hier aber eben nicht und daher kommt der Rechenfehler.

    Für die Verwendung als Frankaturware sollten man aber die massive Inflation beachten.


    Selbst wenn alle Briefmarken ab 1992 theoretisch noch gültig sein sollten, sind die meisten Marken faktisch ohne Frankaturwert. Der Rubel wurde zum 1.1.98 1000:1 abgewertet, somit wären die früheren Marken nur noch mit einem Tausendstel des Nennwertes gültig. Auch haben die Marken der Folgejahre Nennwerte, die heute nicht mehr sinnvoll zu verwenden sind.


    Grüße

    Harald