Beiträge von saeckingen

    Ich versteh nicht, warum man hier um eindeutig definierte Begriffe streiten muss. Ein Block ist ein Block - und kein Bogenstück mit 2 bis 16 bzw. ein Bogenteil mit mehr als 16 verbundenen Marken.


    http://www.phila-lexikon.de/


    Ach so, es ist eindeutig definiert, dass eine Einheit von 4-16 Marken kein ...Block ist?


    Von der gleichen von Dir zitierten Seite:


    Viererblock

    Bezeichnung für vier in zwei Zweierreihen zusammenhängende Briefmarken aus einem Schalterbogen. Spezialsammler unterscheiden noch zwischen Randviererblock und Eckrandviererblock (dänisch: fireblok, englisch: block of four, französisch: bloc de quatre, italienisch: quartina, niederländisch: blok van 4, portugiesisch: quadra, spanisch: bloque de quadro).



    Von einem Bogenstück habe ich noch nichts gehört, Viererblock etc. sind aber Standadardbezeichnungen in Briefmarkenkatalogen, Attesten, Auktionskatalogen ...

    Ich dachte hier geht es um die Phialtelie?


    Dann sollten sich die Diskussionen um den philatelistischen Inhalt drehen und nicht um die Beitragsschreiber. Was soll es bringen, mehr Beiträge zu haben? Das ist doch Quatsch! Und wenn jemand tatsächlich Selbstgespräche führen würde, um seine Beitragszahl zu erhöhen, frage ich mich, wenn das interessiert?


    Es gibt Viererblöcke, Sechserblöcke, Achterblöcke ... und irgendwann wird das Ganze bei einer größeren Einheit zu einem xxer Bogenteil.

    Postverkehr im besetzten Deutsch-Südwestafrika 1914-1919

    Zensurverschlusszettel / Censor Label - Zensurstempel / Censor Cachets - Zensurpostverkehr / Censor Post Service - Internierungslager / Prisoner of War Camps


    Uwe Albert / Hans Koppe


    Die Autoren dieses Buches beschäftigen sich mit den postalischen Auswirkungen auf den Briefverkehr in Deutsch-Südwestafrika seit Beginn des ersten Weltkrieges bis Ende 1919. Der Text ist größtenteils zweisprachig auf Deutsch und Englisch.


    Die südafrikanische Besatzungsmacht hat den Postverkehr im verwalteten Gebiet fast durchgehend aufrechterhalten. Dabei bediente man sich der vorhandenen postalischen Infrastruktur, aptierte deutsche Stempel und nutzte auch deutsche Formulare. Der Briefverkehr unterlag der Zensur. Die Auflistung der großen Anzahl der dabei verwendeten Zensurstempeln (jeweils Abbildung mit Häufigkeitsangabe) sowie die Bewertung der Briefverschlusszettel mit den bisher bekannt gewordenen Verwendungszeiten bilden den ersten Teil des Buches. Ausführlich wird dann der zivile Postverkehr mit dem Ausland, insbesondere mit Deutschland behandelt. Etwa 100 Seiten umfasst die DSWA betreffende Kriegsgefangenenpost aus und in die Internierungslager mit den Verwendungszeiten ihrer Stempel sowie deren Bewertung. Gefangenenlisten und Belegabbildungen geben dazu ein umfassendes Bild eines Sammelgebietes, in dem fast alle Belege deutschsprachig sind.


    Das Werk ist eine passende Ergänzung zu dem 2016 von den gleichen Autoren erschienen Katalog der aptierten deutschen Stempel in Südwestafrika ab 1915.


    208 Seiten in 17 x 25 cm; beschichtetes Softcover; hochwertige Fadenbindung.


    Das Buch ist ausschließlich über die Arbeitsgemeinschaft der Sammler Deutscher Kolonialpostwertzeichen e.V. erhältlich.


    Preis € 25,- (Mitglieder der ArGe € 20,-) + Versand in Deutschland € 2,- (ab.1.1.2020 € 3,-); Ausland € 8,-.


    Bezugsadresse:

    Tilmann Nössig; Koppenstr. 16; D-10243 Berlin; Fax: (0049)-(0)30-99498806; E-Mail: Geschaeftsfuehrer@kolonialmarken.de


    Das Buch erschein am 24.10. auf der Briefmarkenmesse Sindelfingen uns ist am Stand A9 erhältlich. Der Postversand erfolgt ab der Folgewoche.


    Hier das Markenheft zu 4 Marken: [Blockierte Grafik: ]

    https://verkkokauppa.posti.fi/…&pageID=9&itemcode=112241


    Heft mit 5 Marken:

    [Blockierte Grafik: ]https://verkkokauppa.posti.fi/…&pageID=9&itemcode=112464


    Heft mit 12 Marken:

    [Blockierte Grafik: ]https://verkkokauppa.posti.fi/…&pageID=9&itemcode=112242


    Rolle zu 50 Marken:

    [Blockierte Grafik: ]https://verkkokauppa.posti.fi/…?pageID=9&itemcode=112240


    Ein Heft mit 6 Marken kann ich nicht finden.

    Der Stempel wird wohl, wie hinten angegeben, von Helbig in "Handbuch der bayerischen Ortsstempel 1876-1920" mit 150 Punkten bewertet. Was das heute für einen Marktwert bedeutet, kann ich leider nicht sagen.

    Fotos von postfrischen deutschen Neuheiten sind nicht nötig. Die Marken haben keinen besonderen Marktwert und werden mit Abschlag auf den Frankaturwert gehandelt.


    Es gibt eine größere Auswahl an Händlern, die Frankaturware zu festen Sätzen ankaufen.

    Zitat

    Auch will ich lieber allgemein die ArGe Fiskalphilatelie mal aufrütteln (Wenn's kappt), weil IMHO eine Aktualisierung durchaus angebracht wäre.

    Hallo abrixas,


    das ist eine gute Idee! Aber wer ist die ArGe Fiskalphilatelie? Das bist Du und ich und all die anderen Mitglieder. Arbeitsgemeinschaften sind keine Dienstleistungsunternehmen, die Ihren Mitgliedern etwas bieten, sondern es sind Gemeinschaften von Sammler, die sich mehr oder weniger einbringen! Eine Überarbeitung der Erler-Kataloge ist sicherlich angebracht, aber es gibt niemanden, der das als ganzes stemmen könnte und für einige Gebiete, gibt es niemanden, der sich wirklich auskennt.


    Daher kann so eine Überarbeitung eigentlich nur für einzelne Gebiete erfolgen, wo es entsprechende Experten gibt, die auch noch willig sind etwas zu tun. Daher denke ich, würdest Du mit offene Türen einrennen, wenn Du einzelne Gebiete überarbeiten möchtest. Die Arge würde Dich sicherlich bei bei der Erstellung unterstützen und das ganze auch herausgeben. Du hast doch Kontakt zum Redakteur - sprich ihn doch einfach mal entsprechend an.


    Grüße

    Harald

    Es handelt sich hierbei um eine "portopflichtige Dienstsache". Diese wurde von Behörden verwendet, wenn der Sendungsinhalt im Interesse des Empfängers war und dieser daher für die Portokosten aufkommen musste.


    Bei einer "portopflichtigen Dienstsache" wurde das reine Porto (ohne ein zusätzliches Einziehungsentgelt) von der Post beim Empfänger kassiert.

    Ist die Barfrankatur noch erlaubt? ;-)

    Ja. aber das hilft ja in den meisten Fällen nicht. Am Schalter werden ja eh die Freimachungslabel verwendet und die gehen nicht aus. Briefmarken sind ja bis auf kleine Agenturen nur noch für den Verkauf an Kunden, damit die zu Hause frankieren können, da hilft die Barfankatur nicht.


    Hier in Neuss sind die 80 Cent Marken auch schon wieder ausverkauft. Es gab diese nur am Montag dem 1.7. für ein paar Stunden und dann wieder am Donnerstag und Montag diese Woche - waren aber immer in kurzer Zeit ausverkauft.

    Das ist kein Abklatsch der Druckfarbe, sondern eine beschädigte Marke, die dachziegelartig übereinander geklebt war. Die Farbe unten stammt von der daraunter verklebten Marke, oben fehlt der Marke selbst Farbe, von der darüberliegenden Marke. Ein positionsgleicher Abklatsch der Markenfarbe und des später aufgebrachten Aufdruckes kann nicht beim Druck passieren.


    Somit leider nur eine billige Marke in beschädigter Erhaltung - also wertlos.

    Zumindest lebst Du nicht alleine auf der Insel.


    "Wert" ist etwas relatives und nicht das Wichtigste beim Sammeln. Natürlich muss man in etwa wissen, was etwas wert ist, um einschätzen zu können, was ein angemessener Preis ist, den man dafür bezahlen kann. Kataloge geben dazu eine Einschätzung, sind aber sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluß.


    Was mich in letzter Zeit aber auch extrem stört, ist die Kritik und die Ablehnung vieler Sammlerstücke, die von etlichen fortgeschrittenen Sammlern als Geldvernichtung und sammelunwürdig abqulifiziert werden. Ich bin der Meinung, das das Briefmarkensammeln ein Hobby ist und jeder das sammeln soll was ihm Spaß macht. Es ist keine Geldanlage und auch keine Geldvernichtung - egal was man sammelt. Man gibt Geld aus, um Spaß zu haben! Wenn ich das Sammeln von philatelistsischen Produkten als Geldvernichtung abtue, gilt das gleiche für die meisten anderen Sammelgegenstände aber auch noch vieles anderes. Wer braucht denn noch teure Autos, ein billiger Kleinwagen bringt mich auch von A nach B und der tolle Porsche Cayenne ist am Tag der Zulassung auch gleich 30% weniger wert als was man dafür bezahlt hat. Wenn man alle unnötigen Geldausgaben weglässt, die einem nur Spaß bringen, dann lebt man sicherlich billiger! Aber lebt man wirklich?


    Wer Bund gestempelt oder Ersttagsblätter im Abo von der Post sammeln möchte und es ihm Spaß macht, der soll es doch machen! Dann zahlt er halt € 100 pro Jahr oder auch etwas mehr und die sind vermutlich in ein paar Jahren überhaupt nichts mehr wert. Wenn ich mir aber stattdessen eine tolle Rarität für € 1000 auf der Auktion kaufe und die in etlichen Jahren beim Verkauf eventuell wieder für den gleichen Preis zugeschlagen wird, ist mein "Verlust" duch Auf- und Abgeld und Steuern, trotz 100% Werterhalt wesentlich höher als die € 100. Solange sich alle im klaren darüber sind, dass man die Käufe zum Spaß tätigt, ist das doch absolut richtig! Wer allerdings etwas kauft, woran er keinen Spaß hat, der sollte es lassen. Kein Sammler "muß" etwas haben, man sollte es haben wollen!


    Mir machen meine Sammlungen Spaß und ich kaufe nur, was mir gefällt!


    PS: Es gibt nur eine Instanz, die bestimmt was sammelwürdig ist und was nicht - jeder Sammler für sich selbst!