Beiträge von VorphilaBayern

    Lieber bayern-Nils,


    Du sprichst mir aus der Seele.
    Nachdem sich der Obertroll "soso"
    heute wieder aus der Deckung traut
    und weiter ungestört sein Unwesen
    treiben kann, werde ich mich auch
    nach einen anderen Forum umschauen.
    Dies ist voraussichtlich hier mein letzter
    Beitrag.


    Liebe Grüße aus der Oberpfalz nach Norwegen
    von VorphilaBayern

    Lieber bayern klassisch,


    auch ich bedaure zutiefst, daß Sie das philaforum verlassen.
    Angesichts der Angriffe von Agitatoren, die keinerlei philate-
    listische und postgeschichtliche Ahnung haben und Sie von
    der Leitung des Forums keinerlei Hilfe gegen diese Trolle
    bekommen, ist es für mich nachvollziehbar, daß Sie sich so
    entschieden haben.


    Liebe Grüße und Wochenendwünsche von VorphilaBayern

    Liebe Sammlerfreunde,


    der folgende Brief ist nicht schön,
    aber er war günstig im Sofortkauf
    bei Delcampe zu haben, da mußte
    ich ihn kaufen.
    Teilfrankobrief mit 27 Kreuzer frankiert
    (3 Kreuzer für Baden und 24 Kreuzer
    Weiterfranko für Frankreich Inlands-
    gebühr) bis zur französisch spanischen
    Grenze. In Spanien fiel die Inlandsgebühr
    von 8 Reales (blaue Stempel) an, die der
    Empfänger in Madrid bezahlte.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Liebe Sammlerfreunde,


    einen interessanten Beleg möchte ich zeigen:
    Ganzsache Bayern mit Mischfrankatur Bayern / Deutsches Reich
    (dies war zulässig bis 30.6.1920) aus Ludwigshafen (Bayern - seit
    1.4.1920 Deutsche Reichspost) an Postlageradresse in Mannheim
    (Baden - Deutsche Reichspost) im Nachbarortsverkehr. Gebühr
    30 Pfennig (vom 6.5.1920 bis 31.3.1921 war die Gebühr bei Post-
    karten im Orts - und im Fernverkehr gleich). Am 6. Mai 1920 wurde
    für postlagernde Postsendungen ein Zuschlag von 10 Pfennig ein-
    geführt. Diese Gebühr stieg dann ab 1.1.1922 auf 50 Pfg., usw.
    Dazu kam noch ein Stempel "Nachtaxe" auf dem Beleg.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Liebe Sammlerfreunde,


    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Eingeschriebener Teilfrankobrief (frei Grenze) aus Schwarzenbach
    an der Saale (Bayern) in Hof am 22. Juni 1823 aufgegeben. Der
    Absender bezahlte bei der Briefaufgabe 26 und 6 Kreuzer. (Siegel-
    seite vermerkt). Dies ist seltsam, denn die Charge Gebühr betrug
    4 Kreuzer und wurde nie auf dem Brief, sondern nur auf dem Post-
    schein vermerkt. Für was diese 6 Kreuzer sind, kann ich nicht sagen.
    Beim Empfänger in Wien wurden 28 Kr.C.M. kassiert.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Liebe Sammlerfreunde,


    ich möchte folgenden Brief vorstellen:
    Teilfrankobrief von Amsterdam (Niederlande) nach Schellenberg
    (Bayern) über Salzburg und Hallein (Österreich) vom 11. Februar
    1830. Nach dem Postvertrag Niederlande - Preußen von 1817
    waren Briefe nach Österreich bis Coblenz (Preußen) zu frankieren.
    Von Amsterdam bis nach Coblenz waren 45 Cent zu bezahlen.
    (Siegelseite angeschrieben). Dazu wurde in Amsterdam der
    Stempel "Franco Coblentz" abgeschlagen. Von den 45 Cent erhielt
    Preußen für seinen Transit 4 Silbergroschen. (Siegelseite vermerkt
    in rot). Bayern vergütete an Preußen für die Beförderung von Coblenz
    bis Aschaffenburg 6 Kreuzer. Von dort gelangte der Brief über Salzburg
    nach Hallein. Von dort mit dem Berchtesgadener Boten ins 4 km
    entfernte Schellenberg. Unter den "20" sind "12" Kr.C.M.
    angeschrieben. Dies waren umgerechnet 15 Kr.rhein. Von Salzburg
    bis Hallein, bzw. für den Berchtesgadener Boten fielen gesamt 5 Kr.rh.
    an, die dann beim Empfänger im bayrischen Schellenberg kassiert
    wurden (20 Kr.rhein.).


    Ob ich mit meiner Einschätzung der Taxierungen für diesen
    interessanten Brief richtig liege kann ich nicht sicher sagen.
    Auf jeden Fall erfolgte die Bestellung der Schellenberger
    und Berchtesgadener Briefe mindestens bis 1831 über
    Salzburg und Hallein.



    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Liebe Sammlerfreunde,


    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Brief von Deidesheim nach Michelstadt
    vom 10. November 1846. Auf der Siegelseite
    Vermerke: 10 - und 1 Kreuzer. Auf der
    Adreßseite 4 Kreuzer. Es müßte sich also
    um einen Teilfrankobrief handeln.
    10 Kreuzer bis zur Grenze und von da bis
    Michelstadt 4 Kreuzer Porto für den Empfänger.
    Warum die 1 Kreuzer vermerkt wurden, kann
    ich nicht nachvollziehen. Evtl. gab der Absender
    (Absenderangabe Deidesheim vom 10.11.) den
    Brief dem Stadtbriefträger mit und er kassierte
    neben dem Franko von 10 Kreuzer 1 Kreuzer
    Bestellgeld zur Postexpedition. Seltsam ist, daß
    kein "frei"-, bzw. "frei Grenze" Vermerk auf dem
    Brief ist. Zur Auflösung der Fragen müssen sich
    die Pfalzspezialisten zu Wort melden.


    Diesen schönen Brief konnte ich beim Kemser Schorsch
    bei der Ausstellung in Kulmbach kaufen.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Liebe Sammlerfreunde,


    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Brief mit 9 Kreuzer (Mi.Nr. 17) von Hohenberg
    in Oberfranken nach Dresden in Sachsen vom
    8. Juli 1867. Die Freimarke wurde mit dem offenen
    Mühlradstempel Nr. 879 entwertet. Siegelseitig der
    Zweizeiler HOF B.E. (Bahnhofsexpedition) als Durch-
    gangsstempel und der Ankunftsstempel von Dresden.
    Erst am 1.2.1867 wurde die kgl. bayer. Postexpedition
    in Hohenberg eröffnet.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Hallo kartenhai,


    nicht nur im Ascher Katalog von 1930,
    sondern auch im Borek Ganzsachen-
    Spezial-Katalog Deutschland 1850 - 1932
    aus dem Jahr 1978, steht auf Seite 118
    folgendes:
    Fernsprechscheine (Telephon-Billets)
    Wie die Deutsche Reichspost führte
    auch die Bayerische Post- und Tele-
    grafenverwaltung 1883 für die
    Benutzung einer öffentlichen
    Telefonstation numerierte Billets ein,
    die zuerst in München ausgegeben
    wurden. Fernsprechscheine aus dieser
    Zeit der technisch neuen Einrichtung
    sind selten. Erst nach und nach fanden
    die Billets in neu eingerichteten Fern-
    sprechstellen folgender Orte verstärkt
    Verwendung:
    Augsburg 1.7.1886
    Bamberg 1.12.1886
    Bayrischzell-Wendelsteinhaus 1.8.1887 (nur Wst. 50 Pfg.)
    Fürth 1.12.1885
    Hof an der Saale 1.3.1890 (nur Wst. 10 und 25 Pfg)
    Kaiserslautern 1.3.1890 (nur Wst. 10 und 25 Pfg)
    Ludwigshafen am Rhein 1.12.1887
    München 5.11.1883
    Nürnberg 1.12.1885
    Tegernsee-Hirschberghaus 1.9.1890 (nur Wst. 50 Pfg)
    Würzburg 1.12.1887


    Es gab Billets mit Wertstempel von 10 -, 25 - und 50 Pfg,
    sowie 1 Mark.
    Sie waren gültig vom 5.11.1883 bis 31.12.1890.


    Es ist ein Münchner Billet mit Wertstempel 25 Pfg abgebildet.


    Dank an Postgeschichte-Kemser und abrixas für das Zeigen
    dieser schönen Belege. Ich habe für meine Heimatsammlungen
    erst ein Telefonbillet finden können, das ich zu gegebener Zeit
    zeigen werde.



    Beste Grüße von VorphilaBayern

    Hallo letterpete,


    vielen Dank für Dein Angebot im Juni 2011
    zum Jubiläumstreffen der Arge Bayern Klassisch
    ab Nürnberg mitzufahren. Bin schon im Gespräch
    mit meinen Arbeitgeber und hoffe, daß ich frei
    bekomme. Würde zu diesen Treffen gerne mitfahren
    und melde mich noch rechtzeitig bei Dir.


    Möchte noch auf die gelungene 160 Seiten starke
    Festschrift des Verbandes Oberfränkischer Briefmarken-
    sammlervereine e.V. (V.O.B.) zum 50 jährigen Jubiläum,
    mit interessanten Beiträgen hinweisen, die es in Kulmbach
    für 3,- Euro zu kaufen gab.


    Beste Grüße von VorphilaBayern

    Liebe Sammlerfreunde,


    ich war am Sonntagvormittag auch dort
    und konnte sehr interessante Ausstellungs-
    sammlungen ansehen. Die Vormarkenzeit war hier sehr
    gut mit überaus interessanten Material vertreten.
    Die hervorragende Sammlung "Thurn und Taxis -
    das halbe Jahr danach" von Sammlerfreund Ludwig
    Gambert, war für mich die beste Ausstellungssammlung.
    Das Briefeangebot vom Kemser Schorsch war hervorragend.
    Dort müßte eigentlich jeder etwas gefunden haben.
    Der Tauschtag war schwach besucht, konnte aber zwei
    seltene grenzüberschreitende Briefe von Hof nach Plauen
    kaufen.


    Beste Grüße von VorphilaBayern