Beiträge von nitram

    Hallo Magdeburger,
    sowohl der PAID- als auch der P-Stempel wurden in London abgeschlagen.
    Das Franko für einen Brief der ersten Gewichtsstufe war ab 1852 bis 1859 8 Pence, die mit gutem Willen auch noch mittig in rot zu erkennen sind. Die rote Zahl unten rechts ist eine 4, die den Preußen zustehenden Anteil anzeigt!
    Viele Grüße von nitram

    Hallo bayern klassisch,


    auch von der längsten Theke der Welt ganz herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!


    Auch wenn unsere Sammelgebiete (leider) nur eine denkbar kleine Schnittmenge haben, lese ich als (unser Hobby betreffend) "Inselaffe" mit viel Begeisterung fast alles über Bayern. Und daran bist Du sicher nicht ganz unschuldig!


    Ich finde es bewundernswert, mit wieviel Ausdauer Du in diesem (und in anderen Foren) postet zum Wohl von vielen anderen Sammlern, natürlich auch meiner Person. Noch beeindruckender als die Quantität ist für mich aber die Qualität der Postings, aus denen ich in vielerlei Hinsicht schon viel gelernt habe! Ich begreife diese als Pflichtlektüre für mich.


    Dafür vielen Dank und nochmals herzliche Gückwünsche,


    nitram

    Hallo balf_de,


    sowohl in Essen im letzten Jahr als auch in London in diesem Jahr habe ich Sammlungen gesehen, die im Format DIN A3 quer ausgestellt waren. Vielleicht ist das ja ein Kompromiß, wenn die auszustellenden Briefe ein Format bis zu 24 cm haben. In den meisten Fällen kommt ja ein wie auch immer gearteter Rahmen um die Briefe noch dazu und dann sind die circa 25 cm maximale Breite schnell erreicht bzw. überschritten.


    Die schuppenförmige Anordnung sieht für meinen Geschmack nicht gut aus, ist aber wie immer Geschmackssache. Die Idee, auf das Format der Innengröße eines Ausstellungsrahmens zu gehen, finde ich bemerkenswert, aber den Transport von A nach B oder auch das Betrachten der Sammlung in heimischen Gefilden stelle ich mir unpraktisch vor. ;)


    Wie gesagt, DIN A3 quer wäre vielleicht ein Kompromiß, auch weil ein Laserdrucker, der dieses Format auszudrucken in der Lage ist, von den Kosten her noch überschaubar ist.


    Bezüglich der angesprochenen Blankoblätter von Lindner finde ich, daß es bessere Alternativen gibt. Alleine schon, da ich - unter anderem -gegen dieses Unternehmen seit der Bleisulfit-Problematik eine recht ausgeprägte Aversion habe. Vor einiger Zeit hat mir @bayern-klassisch via PN freundlicherweise den Tip zu einer alternativen und zudem preisgünstigen Lösung gegeben, für den ich noch heute dankbar bin.


    Viele Grüße von nitram

    Hallo zusammen,


    aufgrund des Abstandes zwischen den Worten FER und ALLEMAGNE würde ich eher auf
    van der Linden Nr. 38 "ALLEMAGNE / CHEMIN DE FER"
    oder vielleicht(ist nicht genau zu erkennen)
    van der Linden Nr. 37 "ALLEMAGNE / CHEMIN-DE-FER"
    tippen.


    Viele Grüße von nitram

    Hallo zusammen,


    obwohl ich ganz sicher kein Experte bin, ist die Taxe auf beiden Briefen als 1/- (= 1Shilling = 12d.) zu lesen. Auf dem Brief von Michel D. ist dies noch sehr deutlich zu erkennen, auf dem Brief von Baldersbrynd weniger. Ich habe letzteren deswegen etwas "verfremdet".Vielleicht sind die senkrechten Striche so besser zu erahnen. Es ist schon abenteuerlich, wie kryptisch die englischen Taxzahlen teilweise daherkommen.


    Viele Grüße von nitram

    Zitat

    Original von peterhz
    Ratingen hatte schon Stadtrechte da war Düsseldorf noch ein armseliges Dorf an der Düssel.


    Ja, Wahnsinn, nicht erst 1288, sondern schon 1276, immerhin also 12 Jahre vor Düsseldorf! ;)


    Viele Grüße von nitram

    Hallo Michael,


    ganz herzlichen Dank für die umgehende und ausführliche Antwort. Kann es vielleicht sein, daß ich hier den Begriff "Forwarder" mit dem des "Forwarding Agent" verwechselt habe. Denn bei letzterem ist doch sehr oft der Name des Forwarders auf der Vorderseite zu lesen, oft auch mit einem Stempel abgeschlagen.


    Viele Grüße von nitram

    Hallo Michael,
    wahrscheinlich habe ich Tomaten auf den Augen, aber wo ist bitte der Name des Forwarders J. Scheibler in Monschau zu erkennen?
    Danke und Gruß, nitram

    Hallo Magdeburger,


    da möchte ich mich anschließen. Ganz toll, vielen Dank! Vor allem der Link zu den Amtsblättern von Düsseldorf ist für mich sehr wertvoll!


    Viele Grüße von nitram

    Magdeburger


    Genauso habe ich es ja auch gemacht: "Hallo xxx, gerade habe ich Ihnen Euro 2,00 online überwiesen. Eigenartigerweise wurde mir angezeigt, daß Sie eine Gebühr in Höhe von Euro 2,00 berechnen, von der in der Artikelbeschreibung keine Rede war. Ich nehme an, dies war lediglich ein Versehen von Ihnen. Viele Grüße, xxx"


    Da die Bewertung der "Versand- und Verpackungskosten" dieses Verkäufers aber sehr schlecht sind, vermute ich fast, daß dieser diese Masche öfters anwendet. Wir werden sehen, wie sich die Dinge weiter entwickeln ...


    Viele Grüße von nitram

    Hallo zusammen,


    wie schon von einigen Vorschreibern gesagt wurde, bilde auch ich die Differenz aus meinem (Brutto-)Maximalgebot und den Versandkosten und biete bis zu diesem Betrag mit. Zwar bleibt ein fader Beigeschmack, mit dem kann ich aber leben!


    Eine ganz andere Art von Abzocke erlebe ich aber gerade bei einem gestern morgen von mir ersteigerten Artikel. Mein erfolgreiches Gebot lag bei Euro 1,00 und die Versandkosten ebenfalls. In der Rechnung des Verkäufers steht jetzt aber "Ihnen wurde eine EUR 2,00-Gebühr von xxx berechnet." Was ist das denn für ein Mist? Wie und warum ist so etwas möglich? Natürlich habe ich nur Euro 2,00 und nicht Euro 4,00 überwiesen, aber sowas finde ich unglaublich.


    Hat jemand anders auch schon 'mal so eine Erfahrung gemacht?


    Viele Grüße von nitram

    Hallo bayern klassisch,


    vielen Dank, aber irgendwie verstehe ich es immer noch nicht. Kann nicht ebenso angenommen werden, daß in Forbach die Unterfrankatur genauso wie in Nürnberg übersehen wurde?


    Viele Grüße von nitram

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Die Aufgabepost, übermüdet und restalkoholisiert, schlug sogar den P.D. - Stempel ab, dank dessen in Frankreich nichts zu zahlen gewesen wäre.


    Aber in Forbach saßen keine Tränen, so dass die Unterfrankatur nebst Portozuschlag intern in Auslage der Aufgabepost belastet wurde. Das waren dann 2 mal 18 Kr. = 36 Kr. minus der verklebten 18 Kr. = noch 18 Kr. von Nürnberg. Hätten sie nicht den Absender dort gefunden, wären sie auf dem Betrag sitzen geblieben.


    Woran kann denn der Bayern-Laie - weder übermüdet noch (ausnahmsweise) restalkoholisiert - erkennen, daß Forbach die Unterfrankatur erkannte?
    Danke im voraus von nitram

    Hallo zusammen,


    wenn die Hypothese von Euch stimmt, deren Allgemeingültigkeit für mich fraglich ist, dann hat die Bayern-Fraktion, zu der ich nicht gehöre, aber nicht viel zu lachen, zumindest wenn dieses Forum Referenz ist! :D


    Viele Grüße von nitram

    Hallo bayern klassisch,


    vielen Dank für das Einstellen dieser und auch der anderen sehr gehaltvollen Seiten aus Deiner Sammlung.


    Eine Frage zu dem Brief oben. Wie hat denn Bayern mit Frankreich abgerechnet und die 36 Kr. erhalten?


    Ich frage auch deswegen, da ich einige Portobriefe aus der Huth-Korrespodenz von Spanien via Frankreich nach London habe, die ausschließlich eine englische Taxierung aufweisen. Wenn auch hier die Abrechnung Frankreich mit GB analog nach Gewicht erfolgte, dann könnte es ja sein, daß die Abrechnung Spanien mit Frankreich ebenfalls analog der Abrechnung Bayern mit Frankreich erfolgte?


    Ich hoffe, hier nicht völlig Äpfel mit Birnen verglichen zu haben, aber bei diesen Briefen habe ich schon seit längerem Interpretationsprobleme. Zumindest hätte ich dann eine theoretische Möglichkeit, die weiter zu verfolgen sich lohnen könnte.

    Danke im voraus und viele Grüße, nitram

    Hallo bayern klassisch,


    meines Erachtens ist der Sonderdruck der DGPT gemeint. 1999 habe ich diese Zeitschrift aber noch nicht bezogen! Insofern kann ich nicht helfen.


    Viele Grüße von nitram

    Hallo Nigel,


    vielen Dank für die Informationen. Zu dem Buch: Ist die Veröffentlichung der Royal Philatelic Society aus dem Jahr 2000 "The Reform of the Post Office in the Victorian Era, 1837 to 1864 " gemeint?


    Viele Grüße von nitram

    Hallo Nigel,


    der erste Zusatzvertrag (01.08.1852 bis 30.06.1859) zum Postvertrag von 1847 zwischen England und Preußen sah - soweit ich es weiß - die pauschale Verteilung zu gleichen Teilen für England und Preußen vor (Transit an Belgien bezahlte Empfängerland). Dies wird ja auch durch die in diesem Thread vorgestellten Portobriefe aus England schön dokumentiert (erst handschriftlich, später Taxstempel). Meine Frage ist nur, warum ab dem Jahr 1855 diese Angabe anscheinend nicht mehr gemacht wurde?


    Viele Grüße von nitram