Beiträge von abrixas

    Hallo labarnas ,

    ich habe natürlich meine Frage ehrlich gemeint. Ich muss aber ebenso ehrlich (eher verblüfft) sein mit wieviel Ausdauer und Akribie an dieses Thema herangegangen wird. Ich bin vielleicht eher "der Mann für's Grobe. Natürlich nicht ganz sooo grob, aber ich beisse mich lieber an den Stempeln fest. Das Gebiet ist zwar genauso groß, wenn ich an die VGO/VGW Stempel-Thematik nur mal denke; Hier gilt mein Dank und Sympathie Vichy . Da sind da noch die Ortsstempel aus unserem Landkreis auf diversen Dauerserien, die bayerischen Stempel und die Stempelabschläge von den Münchner, Augsburger, Nürnberger, Fürther Privatposten. Die dänischen Sternstempel wollen auch dran. Und dann die Gestaltung von Albumseiten. und und und.......

    Und in dem einen oder anderen Philaforum will ich auch noch vorbeischauen.


    :verwirrt::verwirrt::verwirrt:

    Noch Fragen???????????

    Zum Farbbestimmen ist der Mi.-Farbführer schon recht brauchbar.

    Allerdings ein Neurer, da die Farb(Zwischen)-Töne mehrfach umbezeichnet wurden.

    Und tauchen die Farbbezeichnungen im Katalog auch auf? In früheren Zeiten war das nicht der Fall, :volldepri::volldepri:


    Und billig (eigentlich korrekt: preiswert) ist der Farbführer nicht. Ein Grund, dass ich mit der 36. Auflage (von 1992) des Mi.-Farbenführers arbeite. Mag ein fauler Ausweg oder Kompromiss sein. Aber ich kann damit leben.

    :jaok::jaok::jaok:

    3028: blauer Punkt über dem rechten Gebäude.


    Ist dies tatsächlich ein "Fehler" der katalogisiert wird, der einen (wahrscheinlich) unbedeutenden Katalogwert hat. Ich will Dich jetzt nicht runterbügeln, aber diesen Fliegenschiss kann man wohl schwer auf einem Albumblatt fachkundig präsentieren. Oder liege ich da komplett schief??


    Danke voraus für's Zurechtrücken.?(?(?(

    Zur Abwechslung mal wieder etwas Philatelistisches  :zwinklach::zwinklach::zwinklach:


    Eine selbstgestaltete Albumseite.


    PS.

    Bei dieser Gelegenheit fällt mir etwas ein: In Berlin gab es doch Ende des 19. Jh doch mehr als ein privates Postunternehmen. Gibt es eigentlich unter dieser Forumsgemeinde auch jemanden, der über seine Berliner Erfahrunjgen und seine Erkenntnisse berichtet?? :suche::suche::suche:

    kartenhai


    Bei Ebay gibt es gerade 32 Ganzsachen der Münchner Stadtpost. Vielleicht ist da Deine gesuchte Karte mit dabei:


    Gruß kartenhai


    Danke für den Tipp. Da ist leider nichts für mich dabei, und die Qualität sieht auch nicht nach Sammlungs- und Albumfähigkeit aus.


    Aber bei dieser Gelegenheit beschreibe ich etwas, was vielleicht den einen oder anderen Forumler interessiert.

    Auch sowas gibt es! Als ich vor ca. 40 Jahren zum örtlichen Briefmarkensammlerverein ging ( der Verein war auch schon damals überaltert), erlebte ich sowas:

    Es tauchte damals ein Junge auf, der Interesse an Briefmarken zeigte. Bei den Senioren war ab und zu ein drahtiger "Knochen" mit Bürstenhaarschnitt dabei, der sich gerne mit 'Herr Oberst' titulieren ließ. Das Treffen fand stets Sonntags um 10 Uhr im Cafe des Seniorenheims statt. An einem dieser Tage erschien auch eine alte Frau und überreichte in Gegenwart des Vorstands dem Jungen (er war etwa 12 Jahre alt) zwei bis drei Hände voll älterer Bund-Briefmarken, die sich bei der Dame entdecken ließen. Der Oberst pickte sich sehr schnell die wertvolleren Sücke heraus (Wohlfahrtmarkensätze) und steckte sie behende in seine Jackettasche. Danach klopfte er dem Jungen auf die Schulter und forderte den ahnungslosen Jungen auf: "Bedanke dich bei der Dame für die Marken!" Der Rest der noch auf dem Tisch verblieb, war nur noch Massenware. Keiner der Anwesenden sagte etwas, und mir verschlug es auch die Sprache............

    Das "möglicherweise" störte mich, aber genau die n1 aus dem Privatpostmarken Katalog hat mich zu der Vermutung gebracht, dass die Marke es zum "Wertstempel" gebracht hat.


    ... und mit der Ergänzung, dass solche Besonderheiten aus fremden Sammelgebieten mir niemals auffallen würden, da ich sie nicht erkennen würde.


    Schildescher

    Schildescher

    Möglicherweise bist Du bei klassischen Privatposten etwas unbeholfen. Das gelingt anderen besser und mit denen kann man sich gegenseitig motivieren. Sei deswegen nicht traurig und enttäuscht.

    Bund zu sammeln ist ja auch ganz nett. Ich tausche auch gerne in anderen Bund-Threads Erfahrungen und Scans aus.

    Vielleicht finden wir uns dort möglicherweise zusammen-

    LG abrixas

    Soll wohl heissen, es gibt auch eine Ganzsache mit diesem Fehldruck?


    Für mich schaut das Münchner Kindl hier geradeaus und nicht nach links. Schaut das Kind von sich aus gesehen nach links oder vom Betrachter aus gesehen? Alles ein wenig undeutlich und verschwommen!


    Gruß kartenhai

    Diesen Scan derGanzsache mit Probedruck erhielt ich von einem Sammlerfreund,

    Der vergrößerte Ausschnitt dürfte alle Fragen beantworten

    Hallo Schnuffel

    Ich erwähnte vorhin, dass Poststempel auch "Farbe" in die Sammlung einbringen. Ich habe die von Dir gezeigten Stempel von Merseburg und von Bünde mal herausgesucht, Dann hab ich in der Stempeldatenbank etwas gewühlt. Und das kam dabei heraus:


    Die Auseinandersetzung mit den Farben bringt nicht viel :volldepri::volldepri::volldepri:

    Der Farbenführer ist auch nicht das seligmachende Werkzeug. Bestenfalls die Nachverfolgung von echt gelaufenen Belegen mag etwas bringen. Die Postamtstempel sind anhand der umfangreichen Datenbanken der philatelistischen Internetforen ein Lichtblick. Denn die Zuträger zu diesen Datenbanken haben wirklich ein gutes Material.


    Anbei zwei Beispiele, was bei der Farbestimmung Dir begegnen kann.