Beiträge von Ron Alexander

    Ja, habe ich schon aktualisiert :D. Ist für mich auch immer mein Nachschlagewerk wenn ich unterwegs bin und etwas sehe, so prüfe ich flott nach ob ich die Marke schon habe, oder noch nicht.


    An sich, für die Hauptnummern, fehlt mir nur noch die MiNr. 24 Br u y. Habe dazu schon verschiedenste Händler angefragt aber keine hat sie und auch in der Bucht etc. treffe ich sie nicht an. Nu ja, irgendwann finde ich sie.


    Spannend wird die MiNr. 21z werden, dünnes Papier ist immer so eine Sache, die würde ich tatsächlich nur geprüft erwerben bzw. kann sie auch selbst prüfen aber bis ich zumindest mal die normale Marke mit dünnem Papier hatte musste ich schon einige Bestände durchgehen/aufkaufen :lachen:


    Grüße,

    Ron

    Eckrandstück vom linken unteren Bogen der Michel Nummer 1, Französische Zone Württemberg. Wie zu sehen, handelt es sich hierbei um einen B Bogen mit korrigierter Bogennummer. Dies bedeutet, dass der B Bogen mit der Bogennummer 18573 während des Herstellungsvorgangs beschädigt wurde. Daher wurde aus dem Reservestapel der B Bogen 25255 herausgenommen, die Ursprungsbogennummer mit einem schwarzen Balken überdruckt/überstempelt und dann erhielt der Korrekturbogen die Bogennummer des zuvor beschädigten Bogens. So wurde aus Korrekturbogen B 25255 der Bogen B 18573.

    Ja, würde ich wenn ich genügend Geld hätte :D. Hatte ein Angebot von einem Händler vorliegen für 650€, dies war mir aber zu vie. Ist die Frage in welchem Detailgrad, wenn man das ganze noch nach Papiersorten auftrennt wird es natürlich noch mal schwieriger.

    Hier ist meine "Auflistung":

    http://www.ronpichler.de/fz_wu…um/dritte_dauerserie.html

    Es fehlt schon noch einiges, aber die teuerste hatte ich ja auch hier schon mal vorgestellt, Nr.: 37. Ich hoffe bis zu meinem Renteneintritt habe ich alle zusammen.


    Allgemein, zusammenhängende Teile gerade der 3. Dauerserie, wie von Dir gesagt, sind schon wirklich selten. Da sie eine geringe Gültigkeit hatten wurden die nicht verkauften Restbestände dann auch wieder eingezogen und vernichtet.


    Grüße,

    Ron

    Danke Dir labarnas. Ja, muss ja auch mal mit den Funktionen von YouTube gehen :lachen:

    Schönen Freitagnachmittag,


    Am ersten November 1849 erschien in Deutschland die erste Briefmarke, der „Schwarze Einser“. Doch wie wurden Briefe vor dieser Zeit freigemacht? Die Zeit vor der Briefmarke wird Vorphilatelie genannt. Natürlich wurden auch schon Briefe versandt bevor es Briefmarken gab. Wie diese Briefe jetzt freigemacht wurden und was im Detail dahinter steckt, diesem Umstand möchte ich heute auf Basis des Königreiches Württemberg auf den Grund gehen.


    Vorphilatelie, die Zeit des Briefversands vor der Briefmarke

    https://youtu.be/33G6BQ4q7YY


    Grüße,

    Ron

    Es ist m.E. Eine nette Idee aber mehr auch nicht. Vor allem wenn man betrachtet wie viel Ether wirklich dahinter steckt und was es wert ist steckt es derzeit nicht im Verhältnis. Seltene Farben werden auf eBay aber schon für Mondpreise gehandelt.


    Grüße,

    Ron

    Schönen Freitagnachmittag,


    Die Österreichische Post beschreitet mit ihrer sogenannten Crypto Stamp neue Wege. Doch was steckt denn im Detail hinter dieser Crypto Stamp, warum befinden sich auf dieser ein QR Code und dann auch noch zwei Rubbelfelder!? Genau diesen Fragen möchte ich heute auf den Grund gehen.


    Die Crypto Stamp der Österreichischen Post, Kryptowährung und Briefmarken, kann das funktionieren!?

    https://youtu.be/IXrnBGqblV0


    Grüße,

    Ron

    Schönen guten Morgen,


    Drucksache, aufgegeben am 21.6.1948, somit ein Brief am Tag der Währungsreform. Freigemacht wurde der Brief mit 21 RPf (2,1 Pfennig, Umrechnungsfaktor 10 zu 1) und 4 Pfennig, umgerechnet also 6,1 Pfennig. Der Brief ist somit (fast) portorichtig freigemacht und lief nach München. Der 2 Pfennig Wert MiNr.: 14 trägt somit auch einen Ersttagsstempel.



    Grüße,

    Ron

    Schönen guten Morgen,


    Wertbrief, aufgegeben am 1 September 1947 in Metzingen und dieser lief nach Wunsiedel. Als erstes werfen wir einen Blick auf das Porto, Brief im Fernverkehr bis 50g (Handschriftlicher Vermerk des Postbeamten, 28 ½ Gramm). Dazu kommt die Gebühr für einen Wertbrief (Vermerk 100RM) bis 500RM sowie die Einschreibegebühr. Somit haben wir ein Gesamtporto von 48 RPf (Porto) + 40 RPf (Wertbrief+Behandlungsgebühr), + 60 RPf (Einschreibgebühr), Gesamt also 1.48 RM. Entrichtet wurden als Porto in Form von Postwertzeichen 1.11 RM. Die noch ausstehenden 37 RPf wurden per Gebühr Bezahlt Stempel und dem Vermerk von „37“ entrichtet.

    Das Besondere sind hierbei jetzt die verwendeten Poststempel. In Metzingen kam der Einkreisstempel mit dem Frühdatum vom 08/1909 zum Einsatz. Der Postbeamte hat somit auf einen alten Poststempel zurückgegriffen. Dies kommt in der Nachkriegszeit immer wieder vor und vor allem in Metzingen findet man sehr viele Poststücke mit diesem Altstempel.

    Jetzt werfen wir noch einen Blick auf den Ankunftsstempel, Wunsiedel (13a) b. Dieser Stempel trägt keine Datumszeile. Warum dies der Fall ist kann nur spekuliert werden, vl. war das Stempelgerät defekt und kein anderes vorhanden.

    Noch ein kurzer Geschichtlicher Exkurs, als die Deutschen Gebiete besetzt wurden, wurden von den Besatzern die Poststempel eingezogen um somit den Postverkehr direkt zu unterbinden. Denn damals diente der Poststempel noch der Beglaubigung einer Dienstleistung. Ohne den Stempel war folglich ein Postversand nicht mehr möglich. Anscheinend wurden in Metzigen die eingezogenen Poststempel nicht wieder herausgegeben und so musste auf die alten Poststempel zurückgegriffen werden.



    Grüße,

    Ron

    Passend zur Wärhungsreform am 21.06.1948 heute diese Brief ;-). Brief im Fernverkehr, aufgegeben in Trossingen am 24.06.1948 und lief nach Bremen. Die Währungsreform war am 21.06.1948 abgeschlossen, Briefmarken der neuen Währung waren in den Postämtern in ausreichender Menge vorhanden und doch wurde der Brief noch mit Reichspfennig freigemacht. Dies geschah Portorichtig mit 240 Reichspfennig, also umgerechnet 24 Pfennig. Es könnte durchaus sein das der Absender noch Restbestände in Reichsmark Währung hatte und diese noch aufbrauchen wollte. Offiziell waren die Briefmarken nicht mehr Frankaturgültig, wurden aber, wie hier zu sehen noch geduldet.


    Wir verdanken den Philatelisten von Damals sehr viele tolle Philatelistische Stücke und vor allem Dokumentation der damaligen Postverhältnisse.


    Bei den 10 Fach Frankaturen, ja da gibt es sicherlich sehr viel was Philatelistisch beeinflusst ist aber sicher auch Belege die aus reinem Bedarf gelaufen sind da Restbestände einfach aufgebraucht wurden.


    Grüße,

    Ron

    Brief aufgegeben am 21.06.1948 in Unterreichenbach und dieser lief nach Lahr. Folglich fallen für diesen Brief im Fernverkehr bis 20g, 24 Pfennig Porto an. Auf den ersten Blick, wurden 132 Pfennig verklebt. Doch nochmal ein Blick auf das Datum, der 21.06.1948, Tag der Währungsreformumsetzung. Der Umrechnungskurs von Reichsmark zu Mark liegt bei 10 zu 1. Somit werden aus den 120 Reichspfennig der ersten Dauerserie 12 Pfennig, und für die restlichen noch fehlenden 12 Pfennig wurde der 12 Pfennig Wert der Zweiten Dauerserie aufgebracht. Somit trägt MiNr.: 18 einen Erstagsstempel und der Brief ist portorichtig mit 24 Pfennig freigemacht.

    Einschreiben, aufgegeben in Dettingen bei Urach am 21.06.1948. Das Porto für einen Brief im Fernverkehr bis 20g beträgt 24Pf, Einschreibegebühr 60 Pfennig, somit waren gesamt 84 Pfennig zu entrichten. Der Brief wurde jetzt augenscheinlich Portorichtig mit 84 Pfennig freigemacht. Doch werfen wir noch einen genaueren Blick auf das Datum, am 21.06.1948 war die Währungsreform und damit wurden die aufgebrachten Marken der ersten Dauerserie ungültig. Wenn wir jetzt aber einen Blick auf die Stempeluhrzeit werfen, so erkennen wir 7 Uhr. Ich nehme daher an, dass der Brief noch am Vorabend der Währungsreform im Briefkasten eingeworfen wurde. Da die Marken am 20.06.1948 noch Frankaturgültig waren, wurde der Brief Portorichtig zum Zeitpunkt der Aufgabe aufgegeben. Viele Briefe aus dieser Zeit tragen den Vermerk „Aus Briefkasten“, dieser leider nicht. Rückseitig trägt der Brief den Ankfuntsstempel aus Tübingen.