Beiträge von Magdeburger

    Hallo jmh67


    Was ich jetzt schreibe, ist nur informatorisch! Zur Echtheit hat Herr Kraft schon alles notwendige geschrieben hat. Bei falschen Stücken ist solch ein Aufwand nicht zu betreiben!


    Die Frage nach dem Porto / Franko möchte mal beantworten.


    Als ersters wäre es ein Postvereinsbrief. Die Entfernung beträgt etwa 42 Meilen, wenn ich Hannover - Anklam, zu grunde lege. Dies entspricht der Progressionsstufe 11.


    Laut Postverein waren nach Gewicht 2 Pfennige je angefangenes Pfund je Progressionsstufe zu zahlen. Der Mindestfahr-Posttarif betrug 6 Sgr.


    Aufgepappt wurden 10 1/2 Groschen, also 126 Pfennige.


    Prinzipell könnte man nun das Gewicht ermitteln:


    126 Pfennige / ( 11. Progressionsstufe * 2 Pfennige) = 5,72 Pfund!


    In der Probe wären es bei über 4 bis incl. 5 Pfund also
    5 Pfund * 2 Pfennige * 11. Progressionsstufe = 110 Pfennige = 9 2/12 Sgr, was auf 9 1/4 Sgr. aufzurunden wäre.


    Nun für über 5 bis incl. 6 Pfund:
    6 Pfund * 2 Pfennige * 11 Progressionsstufe = 132 = 11 Sgr.

    Mit freundlichem Sammlergruss


    Magdeburger

    Hallo Zusammen,


    ich möchte mich ebenfalls bei den Gastgebern recht herzlich bedanken.
    Es ist schön, die Leute hinter den Namen persönlich kennen zu lernen. Dies und die Aussicht auf Folgetreffen läßt mich froh stimmen. Insgesamt waren es für mich etwas über 400 lohnende Kilometer, da durch die Hochwasserschäden noch viele Straßen gesperrt sind.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Liebe Sammelfreunde


    ich suche vorallem Paketbegleitungen von / nach / durch Magdeburg bis Ende der Preussenzeit. Normale Belege hier und da.
    Weiterhin Jahrhunderpostkarten in Bezug auf MD, auch Inflabelege, hier und da Krone/Adler Belege wie gehabt.


    Ich bringe alles mögliche mit und freue mich auf die vielen unbekannten Gesichter.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Hallo uposta


    wo hat Michael geschrieben, dass sich zwei Handschriften auf der Vorderseite erkennen lassen?


    Ich empfehle Dir dringend, alle Antworten noch einmal in Ruhe durchzulesen!


    Damit möchte ich es belassen und werde sicherlich nicht mehr auf Deine Antworten eingehen...

    Hallo uposta


    der Franco-Vermerk ist, wie Michael schon schrieb, eine Absichtserklärung des Absenders. Daraus auf eine postalische Befördung zu schliessen, ist gelinde gesagt Blödsinn.


    Die Möglichkeiten des Einschlusses des Briefes wollte ich nur erwähnen, aber beweisen könnte ich diese nicht.


    Was sagt Dir, ob beim vorliegenden Brief nicht ein Fehler des Absenders vorlag, bspw. eine Position fehlte, oder etwa Mengen falsch notiert worden, oder gar an den "falschen" Empfänger schrieb?


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Hallo uposta


    als Möglichkeit einer postalischen Beförderung wäre, dass der Brief selbst Inhalt eines Paketes oder eines Briefes war.
    So wie es bisher ausschaut, kann dies zwar nicht ausgeschlossen werden, aber auch nicht bewiesen.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Hallo Stefan,


    was ich erkennen kann, dass ein Paket versendet werden sollte.
    Hier fehlt die Gewichtsangabe, ggf. sogar eine Wertangabe bzw. Auslage. An einer postalischen Versendung habe ich so meine Zweifel.


    Noch etrwas zu den Ausgabestempeln:
    Das was bisher dazu geschrieben wurde ist korrekt.
    Jedoch ist mir von Magdeburg bekannt, dass es maximal nur 5 Bestellgänge pro Tag gab. Trotzdem gibt es die Nr. 6 und Nr. 7, was für entsprechende Bestellgänge sprechen würde.
    Tatsächlich sind diese beiden Nummer für die beiden Landbriefträgergänge reseviert gewesen. Die Nr. 1 bis max. 5 waren also nur innerhalb der Stadt-Mauern gültig. Es gab fest Bestellzeiten. Bei den restlichen beiden, gab es nur einen Bestellgang. Ein LBT ging nach Neustadt, Friedrichstadt usw., der andere nach Buckau, Sudenburg.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Guten Morgen


    die Preussen Nr. 4 wird schon echt sein. Der Stempel ist 142 = Bleicherode. Hier macht mir jedoch die "1" ein wenig Kopfschmerzen, da ich diese so noch nie gesehen habe.
    Normalerweise erkennt man auch, ob der Stempel sich auf dem Papier eingedrückt hat.
    Wie eine Nachmalung sieht es mir auch nicht aus. (Postbeamte sollten so die Marken mit dem Stempel bedrucken, dass er lesbar ist. Ggf. wurde dies per Hand nachkorrigiert.)


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulfl

    Hallo Wolle


    bei einem "übernommen" Rechner ist es sehr sinnvoll, dass System neu zu installieren. U.U. wurden Einstellungen/ Systemanpassungen durchgeführt, welche sich nur als Administrator ändern lassen. Dies setzt jedoch meist recht viel Kenntnis voraus. Bei Neuaufsetzung wird die Standardenirichtung vorgenommen und mit dieser sollte schon fast alles möglich sein.


    Im Vorfeld sollte jedoch kontrolliert werden, was alles an Treibern installiert wurden und was als CD/DVD vorhanden ist.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Hallo in die Runde


    die Zahlen sind Scheinnummern. Zu jedem Brief, konnte der Absender einen PostSchein verlangen. Diese Nummer wurde sowohl auf dem Schein als auch auf dem Brief vermerkt.
    Bei dem von @Karteihai gezeigten Bayernbrief, ist es genauer die Charge (Reko-) Nummer.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Hallo Ove


    mich interessieren alle Paketbegleitungen von / nach / durch Magdeburg. Belege von MD zu finden ist nicht schwer, alles andere jedoch sehr...


    Ich führe Statisiken zu diesen Briefen und nur so können Aussagen getroffen werden.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Hallo Ove


    speziell zu diesem Stempel dürfte es die Nr. 83 vom September 2000 sein. Ansonsten kannst Du über die Suche bei der Arge noch mehr finden.



    Wenn Du den Brief zeigen könntest, kann ich Dir mehr sagen....



    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Hallo Ove


    dieser Stempel ist bekannt und auch schon zu Preussenzeiten in Verwendung gewesen.
    Ab wann sich dieser tatsächlich nachweisen läßt, ist immer eine gute Frage...


    Sein Verwendungszweck bestand darin, daß das Paket incl. Begleitbrief direkt zugestellt wurde. Eine solche regelmäßige Bestellung gibt es erst ab dem 21.Auguist 1856 in Magdeburg!


    Als Litheratur ist erstmal von Prof. Bruns das Heft 158 - März 2005 herausgegeben von Deutschen Altbriefsammlerverein zu nennen. Weiterhin sind mehrere Artikel zur Magdeburger Packkammer bei der Arge Preussen erschienen.


    N.B. Mein Hauptaugenmerk ist die Packkammer von Magdeburg!


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Hallo Saguarojo


    mit der Entfernung hat es was zu tun:
    244 km entsprechen etwa 32,5 Meilen und für einfach schwere Briefe in den Postverein waren bei über 20 Meilen 3 Groschen franco zu entrichten.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Hallo gründi


    schade, schade - der Brief scheint links angeschnitten zu sein. So sind leider die Gewichte der 3 Pakete nicht mehr erkennbar. Nach der Rückwärtsrechnung dürfte das zugrunde gelegte Gesamtgewicht 150 Pfund betragen haben.


    Der Sinn und Zweck war schlicht, dass anfangs bei der Versendung von Paketen ein Begleitbrief verwendet wurde. Der Brief wurde zugestellt und mit diesem konnte der Empfänger sein(e) "Paket(e)" abholen, sofern diese nicht mit zugestellt wurden. Letzteres war bei leichten Paketen eher gegeben als bei schwereren. Diese Briefe wurden dann von Paketkarten abgelöst.


    Die Bewertung ist hier im unteren Bereich anzusiedeln, da eben unvollständig.
    Vielleicht macht ihn die Siegelseite etwas wertvoller, da insgesamt 1 Thaler 10 Groschen 5 Pfennige bezahlt wurden, also 3 Groschen mehr als das Porto. Eventuell gibt es dazu eine Notierung.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Hallo Sammelfreunde


    ein befreundeter Sammler sucht Kontakte mit Sammlern der Gemeinschaftsausgaben. Leider ist eine Kontaktaufnahme mit ihm nur per Telefon bzw. mit herkömmlichen Briefen möglich.
    Die Kontakt-Daten kann ich weitergeben. Also wer Interesse hat, sende mir bitte eine PN.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Hallo Andreas


    "Hierbei 1 Paquet in Papier mit Adresse Herrn Louis Wohmann in Rennerod"
    Als Gewicht wurden 1 Pfund 26 Loth notiert.
    Es wurde mit 4 Kreuzer bar bezahlt und in Rennerod wurde 0 = bezahlt / 2 KReuzer Bestellgeld notiert.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Hallo Ove


    der Postmeister war ein Herr Weltzien. ab wann genau, kann ich nicht sagen, jedoch war er 1816 in dieser Stellung bis Anfang 1825.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Hallo Ove


    Magdeburg gehörte zu Preussen. Ein kurbrandenburgisches Postamt gab es ab 1651. Nur während der Zeit des Königreich Westphalen war dort die Hauptstadt des Elbe-Departements und gleichzeitig Grenzpostamt zu Preussen.


    Der Brief vom 15.01.1817 lief nach Bordeaux. Auch von Magdeburg gibt es Briefe vor dem 01.03., welche innerhalb Preussens liefen.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf