Beiträge von Michael D

    Hallo,

    ich habe hier einen recommandierten Brief von 1907 aus Russland in die USA. Frankiert ist er mit 13 Kop.

    In der "Postgeschichte Russland" von Kupec finde ich die Reco-Gebühr für diese Jahre mit 10 Kop. angegeben, mit der Briefgebühr von 10 Kop. wären dann 20 Kop. insgesamt zu frankieren gewesen. Kann jemand die 13 Kop. erklären?



    Gruß

    Michael

    Ja, die Endungen des russischen Genitivs - auch schon mal von gehört :)

    Vielen Dank für das nochmalige damit beschäftigen. Hört sich plausibel an und anscheinend tatsächlich von der Petersburger Dependence.

    NB: Jetzt komme ich ins Grübeln, was die Dependence denn von den Chemischen Fabriken im Elsass wollte. Vielleicht im Zusammenhang mit den basischen Nährsalzen?


    :goodjob:

    Gruß

    Michael

    Hallo,

    hier ein Brief aus St. Petersburg nach Mülhausen im Elsass von 1901, frankiert mit 10 Kop. für einen bis 15 Gr. schweren Brief.

    Kann jemand den Absenderstempel übersetzen/zuordnen? "Agentur für das Leben in Russland" ? Eine Werbeagentur für Zuwanderer?



    Gruß

    Michael

    Nicht alle gebündelten Marken sind ein "Entsorgungsproblem" !

    So wurden früher oftmals Marken, die war häufig waren, aber Farb- oder ander Varianten aufwiesen, in kleinen Bündeln zusammen gepackt. So z.B. Germania oder auch andere Marken des Deutschen Reiches. Da gibt es durchaus Nachfrage von Spezialsammlern, die solche Bündel dann gerne nehmen und auf spezielle Farben, Abarten oder ähnliches durchsuchen.

    Daher kann es hilfreich sein, erstmal zu erfahren, was denn unter "Marken in Bündeln" gemeint ist.


    Gruß

    Michael

    kleine Korrektur:
    Der beim Skifahren verunglückte war der Sohn des Sammlers Erivan Haub. Der Vater war im März 2018 in den USA verstorben. Sein Sohn - und Nachfolger in der Geschäftsführung - verunglückte(wahrscheinlich) einen Monat später im Matterhorn-Gebiet.


    Gruß

    Michael

    Hallo Simon,


    das ist doch eine gute Seite unseres Hobbys, dass man auch an einfachen (günstigen) Belegen seine Freude haben kann! Deine Postkarte (P 153) ist doch in einer sehr ordentlichen Erhaltung und wenn sie dann zu deiner Heimatsammlung passt, ist es doch perfekt.

    NB: Wenn Du mal so eine Postkarte ins Ausland versendet entdeckst, solltest Du zuschlagen. Diese Postkarten waren nur für das Inland zugelassen. (auch wenn manche Bayern als Ausland ansehen ...) ;)


    Die Limks von kartenhai sind gut, wenn Du mal nach Literatur suchst, solltest Du Philabooks ( https://www.philabooks.com/pages/home.asp ) oder Phil*creativ ( http://www.phil-shop.de/ ) nicht vergessen.

    Das Birkenfeld-Buch kannst Du aber sicherlich auch mit etwas Glück in deiner Heimatregion finden. Solche Literatur wird von Heimatsammlern gesucht und wenn mal einer sein Hobby aufgibt, landet so was schnell mal auf dem Flohmarkt und dann kann es auch günstiger als bei den o.g. Händlern werden. Würde dann als Preis auf einen 10er oder bei benutzten Exemplaren auch darunter tippen.

    Viele Glück bei der Suche!


    Gruß

    Michael

    Hallo Simon,


    ist Dir bekannt, dass im Hunsrück ein kleines Fürstentum Birkenfeld bestand, zu dem u.a. die Orte Idar und Oberstein gehörten?

    Achte mal auf deinen Flohmärkten auf das Buch von Wilfried Berger: Post im Fürstentum Birkenfeld.

    Sollte für kleines Geld zu erstehen sein. Da geht's dann richtig in die Postgeschichte des 19. Jahrhunderts rein ...



    Gruß

    Michael

    Hallo,


    eine allgemeine Wertschätzung ist bei Vorphila-Briefen unmöglich.
    Die Wertspanne reicht von 1 Euro bis zu hohen 3-stelligen, in Ausnahmefällen auch 4-stelligen, Beträgen.
    Befand sich keine Beschreibung bei den Briefen in den Hüllen?
    Am Besten, die Briefe einscannen (Vorder- und Rückseite und ggf. Inhalt) und hier zeigen.


    Gruß
    Michael

    Hallo Bernhard,


    gemäß PV war Bologna/Ferrara Grenzpostamt zwischen Österreich und dem Kirchenstaat. Der rückseitige Stempel von Ferrara zeigt, dass dies noch immer galt. Dann ging es über LIvorno (per Schiff) nach Rom.

    Ein paar Monate später wäre dieser Leitweg wohl nicht mehr möglich gewesen (Krieg Italien-Österreich).

    Ob der Stempel vom 28. aus Rom stammt, kann ich nicht klar erkennen, scheint aber wahrscheinlich.


    Schöner Brief!


    Gruß

    Michael

    Hallo,


    der Brief ging nach Philippsburg - hier "Philipsburg" geschrieben.

    Einen solchen Ort gab es in Baden bei Bruchsal und in Lothringen.


    Gruß

    Michael

    Ja, Wissen ist Macht ... 8-)

    Bevor Du dir was kaufst, kannst Du vielleicht mal die Bestände der Philatelistischen Bibliotheken (Hamburg, München, Frankfurt) durchsehen, je nach deinem Wohnort oder auch per Fernleihe. Kann die eine oder Enttäuschung ersparen und führt manchmal zu überraschenden Funden.


    Gruß

    Michael

    Hallo Burkhardt,


    da gibt es verschiedene Quellen.
    Für Preußen wären das zum einen die Amtsblätter der Preußischen Post, in denen z.B. Eröffnung/Schließung von Postämtern, Änderungen bei Postkursen oder Zustellbezirke u.ä. veröffentlicht wurden


    Dann z.B. von W. Münzberg die alten Werke "Preussen - Postgeschichte und Postanstalten" (3 Bände) oder "Preussen Postanstalten-Poststempel" (8 Bände). Sind zwar schon etwas älter, aber noch immer wichtig.


    Ein erstaunlich ergiebiges Werk ist oft auch "Ritters Geographisch-Statistisches Lexikon" gibt es in verschiedenen Auflagen aus dem 19. Jahrhundert. Manchmal werden auch pdf-Versionen auf DVD angeboten.


    Wenn du dich für eine bestimmte Region oder Stadt interessierst, gibt es oft auch Abhandlungen von Heimatsammlern, die lohnend sind.


    Gruß

    Michael