Beiträge von Xeno

    Hallo bayern klassisch,


    vielen Dank für Deine Glückwünsche!


    Auch wenn ich im letzten halben Jahr mich nicht aktiv am Geschehen hier im Philaforum beteiligt habe, habe ich die Leidenschaft dennoch nicht verloren.


    Danke auch an die, die mir per pn gratuliert haben.


    Gruß xeno

    Ich hatte den Beleg erst im falschen Thread platziert, hier ist er vermutlich richtig.
    Habe mal zwei Postings aus dem anderen Thread zusammen gefasst:



    Wie würdet Ihr diesen Nachnahmebrief der "Expedition der Würzburger Stadt- und Landboten" mit Zweizeilerstempel Würzburg von 1870 bewerten?


    Wie sind die 12 Kr. Gebühr verrechnet bzw. angefallen?
    Auslage war das für die Post, die beim Adressaten 12 Kr. zum Nachnahmebetrag verlangte. Aber waren das nun insgesamt 12 Kr. oder 2 x 6 Kr., weil der Brief ja zum und vom Adressaten wieder an den Absender zurück musste?


    Danke für Eure Hinweise.


    Gruß Xeno

    Hallo Luitpold,


    ich gebe Dir recht, dass bei der Sammlung Zähringen etliches interessantes dabei ist für Badenfans.
    Habe den Auktionskatalog selbst vorliegen, allerdings noch nicht ganz durchstudiert.


    Bei dem Bereich Postverhältnis Baden - Bayern sollte ich sicherlich auch noch Bezug auf die Bahnpost nehmen.


    Danke für den Hinweis.


    Gruß Xeno

    Die entscheidende Frage zu diesem Thema ist für mich:
    Warum gibt es hier überhaupt Trolls?
    Wer hat überhaupt Interesse und Lust mit seinen Kommentaren andere zu ärgern?


    Als ich vor ca. einem halben Jahr das letzte Mal aktiv war in diesem Forum wurde über die Bewertungsdaumen der einzelnen Threads diskutiert.
    Einige Threads waren als sehr lesbar eingestuft, andere wiederum nicht. Es gab immer wieder Mitglieder im Forum, die versucht haben in eine Richtung zu puschen.


    Die Qualität des Philaforum wurde schon seit meiner Anmeldug vor 2 Jahren diskutiert.
    Hier tummeln sich Experten, fortgeschrittene Sammler, Sammler, Anfänger, Käufer und Verkäufer.
    Je nach Einstufung einer dieser Kategorien haben diese Personen auch teils ganz unterschiedliche Absichten hier im Philaforum aktiv zu sein.
    Diese Tatsache hat in der Vergangenheit auch schon dazu geführt. dass hitzige Diskussionen geführt worden sind.

    Solange es Leute gibt, die in die Trollfalle tappen und sich profizieren lassen, wird es auch solche Trolls geben.


    Für mich können folgende Beispiele ein Grund sein, warum hier teils Leute in Person eines Trolls versuchen negative Stimmung zu verbreiten:


    Leuten denen aus welchen Grund auch immer, das Philaforum ein Dorn im Auge ist.
    Wieso könnte dies sein?


    Hier im Philaforum gibt es etliche Diskussionen über Verkäufer und Sammlungen in Ebay, dies kann auch dazu führen dass sich ein frustriertes Ebaymitglied in Form eines Trolls versucht zu rächen.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand zu einem Troll wird auf einer Seite, die ihn absolut nicht interessiert und keinen Bezug zum Thema hat.


    Man solllte meiner Meinung nach das Philafourm so lassen wie es ist, den so ist es auch groß geworden.


    Trolls und Beiträge, die einen nicht interessieren weg klicken, dann regelt sich dieses Problem von alleine!


    Gruß Xeno

    Nach einer längeren Pause möchte auch ich mich wieder intensiver mit der Bayernphilatelie beschäftigen.


    Da mich die Beiträge rund um die Bayernphilatelie fasziniert haben, versuche ich meine beiden Sammlergebiete AD Baden und Bayern weiter in Verbindung zu bringen.
    (Da gibt es sicherlich einiges nach zu lesen aus den letzten Monaten)


    Mein Sammelgbiet soll mit dem Postvertrag von 1811 beginnen.
    Briefe aus beiden Gebieten die in der Vormarkenzeit verschickt worden sind.
    Ebenso Briefe die zwischen den beiden Staaten befördert worden sind.
    Gegliedert nach den darauf folgendem Postverträgen bis zu Beginn der Markenzeit.


    In der Markenzeit will ich mit den Hauptnummern und den da zu gehörigen Platten und Typen bis 1870 bzw 1875 beschäftigen. Bis auf die ganz hohen Werte bin ich da auch schon gut bestückt, durch Kauf von einigen Sammlungen.


    Auch in der Markenzeit soll die Sammlung auf das Postverhältnis Bayern - Baden intensiv eingehen. mit den möglichen Belegen und Frankaturen.


    Abschließend soll die Sammlung auch noch auf die einzelnen Postämter in beiden Staaten im Bezug auf Stempel eingehen. Sofern ich von den einzelnen Postämtern Abstemplung ergattern kann.



    Ich denke im Großen und Ganzen ein sehr umfangreiches Gebiet, in dem man wohl immer was finden kann und die Gewissheit hat, nie alles komplettieren zu können.


    Für Anregungen bin immer dankbar.


    Gruß Xeno

    Hallo bayern klassisch,


    alles Gute zu Deinem Geburtstag, feier schön!!!


    Deine Fachbeiträge hier im Forum sind immer wieder beeindruckend und sehr lehrreich.
    Ein Azubi in der Bayernphilatelie sagt DANKE und wünscht Dir noch einen schönen Tag!


    Bis bald.


    Gruß Xeno

    Habe hier einen Brief von Feuchtwangen nach Wien aus dem Jahr 1834.
    Ich habe versucht den Brief zwecks Gebühren zu verstehen, bin aber leider auf kein Ergebnis gekommen. Eventuell kann mir bei der Auflösung jemand behilflich sein.
    Auf der Vorderseite des Briefes stehen einmal die Zahlen 56 und einmal 32. Ich vermute daher, dass der Brief insgesamt 88 Kreuzer gekostet hat. Eine Gebühr steht für den Transport von Feuchtwangen an die bayrisch/österreichische Grenze die andere ab Grenze nach Wien.
    Auf der Rückseite ist noch ein Vermerk F 2 und dahinter sind Zahlen, für was steht dieser Vermerk?
    Und wie könnten sich die Gebühren zusammen gesetzt haben?


    Für Eure Hilfe bedanke ich mich im voraus.


    Gruß Xeno

    Hallo oisch,


    dann will ich mal mitraten:


    1.) Halte ich für eine 2-IV, da im linken unteren Kasten unter der Wertziffer 3 eine Raute sichtbar ist, ebenso kommen mir die Ecken nach außen gezogen vor.


    2.) Ist schon schwieriger zu bestimmen, da der Stempel den unteren linken Kasten verdeckt, und man so nicht sehen kann, ob eine Raute unter der "3" sichtbar ist, würde allerdings auch auf eine Platte 3 tipen, da einige Flecken im Druck vorhanden sind, allerdings ist die Einbuchtung im unteren rechten Quadrat nicht deutlich zu erkennen, für eine Platte 1 reicht dies aber vermutlich nicht aus.


    3.) Halte ich auch für eine 2-IV. da unter der Wertziffer 3 eine Raute zu erkennen ist. Platte 5 gab es 1856 noch nicht, so kann es eigentlich nur Platte IV sein.


    4.) Aufgrund der Verwendungszeitund der sichtbaren Raute unter der Wertziffer "3" kommen nur Platte 4 und 5 in Frage. Ecken wirken irgendwie nicht nach außen gezogen, aber aufgrund der gut sichtbaren Verzierung im links oberen Ornamentdreieck würde ich trotzdem von einer Platte IV ausgehen.


    Das waren meine Tips zu den gezeigten Marken.


    Gruß Xeno

    Hallo bayern klassisch,


    Bei allen 3 Briefen wurden drei unterschiedliche Verträge zu Grunde gelegt. Es gibt Verträge ab dem 01.03.1811, ab dem 01.01 1834 und dem 01.08.1843.


    Die Briefe gingen von Wertheim (eigentlich direkt an der badisch bayrischen Grenze gelegen) via Würzburg an einen für mich unbekannten Ort, da ich durch die Schrift den Empfangsort nicht entziffern kann.


    Meine These:
    Bei den ersten beiden Briefe musste der Absender 8 Kreuzer an das badische Postamt bezahlen. Unter dem Auslagestempel Würzburg steht einmal 4 und einmal 5, diese waren die Kosten für den Weg Grenze nach Würzburg, anschließend fielen noch mal Gebühren für die Zustellung innerhalb Bayerns an. Einmal 13 das andere mal 12 Kreuzer.


    Beim dritten Brief musste der Absender nur noch 20 Kreuzer für den kompletten Weg bezahlen.


    Ich bin mir allerdings sehr unsicher was dies angeht, und eine genaue Beschreibung zu den Briefen wäre wohl sehr hilfreich für mich.


    Danke für das Zeigen, der schönen Briefe. Ich hatte die letzten Tage sehr viel um die Ohren und melde mich daher erst heute zu den Briefen.


    Gruß Xeno

    Konnte heute auch meinen ersten 9 Kreuzer Brief erwerben, für mich besonders schön, dass dieser noch in meine Heimatstadt Freiburg adressiert war.
    Leider handelt es sich nur um eine Briefhülle ohne Inhalt, so dass ich das Jahr nicht erkennen kann.


    Meiner Meinung handelt es sich um Typ 2 der Ausgabe, da der Wertkasten im oberen linken Eck nur in der oberen Einfassung beschädigt ist.


    Der Brief wurde mit oMR 28 und Halbreisstempel Ausgburg Bahnhof abgestempelt. Der Brief wurde am 11.10 um 7 Uhr in Augsburg abgestempelt und am gleichen Tag um 4 Uhr in Freiburg mit dem Ankunftsstempel versehen.


    Leider sind auf den Stempel keine Jahreszahlen vermerkt, so dass es wohl schwer werden wird dem Datum ein Jahr zuzuordnen.
    Der oMR Stempel wurde vom 01.12.1856-09.03.1869 verwendet.
    Da zumindest die D Ausgabe anscheinend bis 1862 im Umlauf waren, muss der Brief zwischen 1857-1862 geschrieben sein.
    Habe versucht aufgrunde der anderen Stempel auf dem Brief das Datum noch näher einzuschließen leider sind meiner Meinung nach alle 4 aufgezeigten Stempel in der Zeit zwischen 1857-1862 möglich.


    Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit das Datum einzuschließen, eine Farbbstimmung ist wohl auch schwieríg und ergibt womöglich auch kein genaueres Ergebnis?


    Gruß Xeno

    Hallo bayern klassisch,


    diese Antworten und die anhängendeTaxtabelle für Bayern helfen mir beim Verstehen der Briefe schon um einiges weiter.
    War dieser Tarif vom 01.12.1810 gültig bis zur Markeneinführung, oder wurde dieser Tarif noch mal geändert?


    Vielen Dank für die Infos!


    Vielleicht ist es noch möglich eine ähnliche Taxtabelle für Baden noch
    darzustellen.
    Vielleicht hat jemand Infos darüber, oder aus welcher Quelle man diese beziehen kann?


    Gruß Xeno

    Hallo Bayern klassisch,


    mit großem Interesse habe ich die ersten vier gezeigten Briefe verfolgt.
    Ich habe mir nun noch mal Gedankanken gemacht zwecks der Kostenstruktur.


    Der erste Brief von Karlsruhe nach Ansbach ist klar, es war ein Dienstbrief und es sind keine Gebühren angefallen. Der Brief lief Gebührenfrei.


    Der zweite Brief von Neustadt a. d. Aisch nach Neckargemünd hat bis zur bayrisch badischen Grenze 12 Kreuzer gekostet, ab der Grenze nach Neckargemünd noch mal 10 Kreuzer + 1 Kreuzer für die Zustellung des Boten.
    Ich habe versucht diesen Brief noch mal zu analysieren, dabei ist mir folgendes aufgefallen:
    In Bayern als auch in Baden rechnete man eine Meile mit 7420m direkte Richtung. Die Währung in Kreuzer war ähnlich, (Süddeutsche Kreuzer)
    Von Neustadt a.d. Aisch waren es ca. 12 Meilen zur Grenze. Von der Grenze nach Neckargemünd waren es auch so ca. 12 Meilen.
    Meine Frage ist nun, wie waren zur damaligen Zeit die Gebühren eingeteilt. Wurde da auch schon unterschieden in bis 12 Meilen und in über 12 Meilen, oder sogar Abrechnung pro Meile?


    Der dritte Brief von Lahr nach Waal bei Augsburg löst bei mir folgende Frage auf. Die Badische Post verlangte für den Brief von Lahr bis zur württemberg-bayrischen Grenze 10 Kreuzer. Bayern verlangte für die Zustellung 4 Kreuzer und musste 1 Kreuzer Transit bezahlen
    Von Lahr bis württembergische Grenze ca. 10 Meilen, Transit durch Württemberg ca. 22 Meilen. Zustellung ab Grenze nách Augsburg ca. 10 Meilen.
    Württemberg verlangte für Durchquerung von ca. 22 Meilen nur 1 Kreuzer Transitgebühren. Dies kommt mir sehr wenig vor, oder wurde generell nur 1 Kreuzer berechnet. Transpotierte die Post in Würrtemberg den Brief weiter, ab badische Grenze zur bayrischen Grenze, oder brachte die badische Post mit Postkutsche den Brief selbst an die bayrische Grenze?


    Der vierte Brief von Freiburg nach Feldkirch ist sehr interessant, wenn man bedenkt, das 30 Jahre zuvor diese beiden Städte zur gleichen Verwaltungsregion aus habsburgerischen Zeiten gehörten.
    Gab es zu dieser Zeit schon Schiffsverkehr am Bodensee, die Post transpotierte, da ansonsten ja eventuell noch andere Möglichkeiten hätten bestehen können, den Brief nach Feldkirch zu bringen.


    Gruß Xeno