Beiträge von ligneN

    Keine Landesbezeichnung, keine Wertangabe.

    Also: keine Briefmarke. Auch keine "unbekannte".


    Ähnelt der Theaterserie "Rote Laterne" der VR China von 1969 (W16).


    Es ist eine Maschinenprobe. Wird immer wieder von Ahnungslosen bejubelt.


    Der Wert für einwandfreie Einzelstücke bis zu 80 Euro. Als W16 collateral.

    Bei ebay.com gibt es ein Stück für "sofort kaufen", für $125 beisst niemand an.


    https://www.ebay.com.sg/itm/Ch…2bba7e:g:er8AAOSw11Je4Uw~

    Singapore-Dollar.

    China Seltene Briefmarken Teuer!


    Dieses etwas merkwürdige Angebot findet man zur Zeit bei Ebay. Es zeigt eine Art von Merkblatt, auf dem etwas über eine sehr seltene China-Briefmarke steht, die mal für 2 Millionen Dollar versteigert wurde. Dafür wird ein Startpreis von 4.700,- EUR verlangt! (..) Bin gespannt, wann die Bieter anfangen zu bieten und wie der Endpreis lautet.


    Gruß kartenhai


    Es sind Bilder (keine Briefmarken, keine "Nachdrucke") in schlechter Qualität (miserable Rasterung, krasse "Zähnungen"), die bis heute in Kaufhäusern in Foldern unter "Erinnerung an Briefmarkenausgaben der Kulturrevolutionsperiode" angeboten werden. Bilder von einigen "Unverausgabten" sind auch dabei. Wert 0. Kategorie dieses Angebots in etwa: versuchter Dummenfang.

    Alt und interessanter historischer Kontext. Aber könnte man es nicht auch als "philatelistische Mache" sehen ?

    Es ist ein typisches Souvenir der Zeit. Von ausländischen Soldaten der Anti-Boxereinheiten gebastelt oder zumindest erworben. Die Andenkenhändler vor Ort hatten so etwas auch im Angebot.

    Gemäß dem Titel

    "China-Briefmarkensammlung-Nur-1-Tag-ueber-300-Fotos-XXXL"

    Waren da noch 300 andere Abbildungen.

    Nicht nur das eine hier gezeigte.


    Aber das Los wurde nach Verkauf blitzschnell gelöscht?

    Jedenfalls kann man nicht mehr darauf zugreifen.

    ligneN


    Woher weisst Du das die Karte aus dem Januar 1899 stammt ? Sprichst Du davon wann die Ganzsache aufgelegt wurde oder meinst Du konkret, wann diese Karte geschrieben wurde ?

    Letzteres. Sieht man am Porto. Wie oben bereits erwähnt, fehlt die Jahreszahl im Stempel. Man kann das Verwendungsjahr aber leicht erkennen. Die Karte erschien am 1.12.1898. Das Inlandskartenporto wurde zum 1.4.1899 auf 1 1/2 S. erhöhnt. Januardatum (*das* steht im Stempel und der handschriftlichen Datierung unterhalb Wst) mit 1 Sen Porto kann also ohne Beifrankatur nur 1899 sein. Spuren einer entfernten Beifrankatur sind nicht zu sehen.

    Ich tippe mal auf Spielerei oder Abzocke. Warum sollte man in Portugiesisch-Goa plötzlich indische Währung verwenden. Und warum sollte Indien Zwangszuschlagsmarken vom soeben glorreich wiederbesetzten Goa verwenden, und wozu?

    Aber lassen wir uns überraschen.

    (1) Das ist wohl ein ziemlich alter Michelkatalog. In den letzten 4 Versionen steht, daß es sich einfach um einen GAA handelt, den jemand als ungezähnte Marke an den Michel gemeldet hat. Deshalb wurde die Notierung nach Berichtigung durch Ganzsachenspezialisten wieder gestrichen. GAA wurden in Nordkorea nie amSchalter verkauft und waren nie postgültig, eine Ente.

    (2) Die Besonderheit am gezeigten GSU ist eine Beifrankatur mit Überdruckmarke, die im Michel etwas besser steht. Sie ist auf Brief aber problemlos zu finden. Preisvorstellung Anbieter abwegig = unverkauft.

    Keine Zensur. Der Absender hat einfach eine angefangene, aber nicht versandte Postkarte in Gebrauch genommen und den alten Textteil gelöscht. Oder war mit seinem ersten Text nicht zufrieden. Üblicherweise hat man über die geschwärzte Fläche in rot geschrieben. Wie man sieht, kam der Absender hier aber mit dem verbliebenen freien Raum für seine Kurznachricht aus.

    Die Karte stammt vom Januar 1899, kein Krieg.

    Info: Im russ. jap. Krieg gab es keine Zivilzensur. Die wenigen bekannten zensierten Briefe an Zivilisten (z. B. an/von Firmen in Port Arthur)wurden von der Militärzensur übernommen. Post Japan <---> Russland war weiter möglich, über Drittstaaten. Sie zeigt keine Zensurmerkmale.

    Früher konnte man den gleichen Artikel 2-3x einstellen, dann wurde das erneute Einstellen kostenpflichtig.

    Das hielt die 10 cent Idioten mit 400 Modernitäten (siehe Delcampe) draußen.

    Seitdem es das nicht mehr gibt, ist ebay überschwemmt von Kilowareresten mit Wellenstempeln beschrieben als "uralte Briefmarke" oder "alte Marke, keine Ahnung, Riesenschangse".

    Der willige Käufer gibt dann bei 300 durchzusehenden Seiten mit Müll irgendwann auf.

    Und der willige Verkäufer wundert sich, daß zB deutsche Gebiete idR nichts bringen. Oder das Australien zu 96% aus 1000en von unnützen FDC-Angeboten besteht, die Händler für alle Ewigkeit immer wieder reinschieben. Gelichzeigt auf 5 Plattformen eingestellt, und keiner (nasowas) will den Kram.

    Auf der anderen Seite stehen dann "Profis", die für geringwertige Steuermarken zB $25.000 wollen. Und davon x-Lots einstellen.

    Kostja nix, wg. keine Einstellgebühr, und 1 Depp finanziert das doch gaanz bestimmt mal...

    Bei ebay hat man offensichtlich keine Ahnung, wie man bei Briefmarken Käufer anzieht und die Vermüller draussenhält.


    Bin bei ebay nur als Käufer - da braucht man schon große Geduld.

    Zeppelinbriefe "in Verbindung mit China" (zB 1929 nach Tokyo und dann Landweg nach China weiterbefördert) sind gesucht. Zumal China kein Vetragsstaat war und es die vielen gemachten "schönen" Zep-Belege anderer Länder eben nicht geben *kann*. Luftpostsammler aus China sind da hinterher.

    Für einen gewissen Zeitraum in den 1930ern war bedarfsmäßige Beförderung von Auslandsbriefen mit Zeppelin auf den regulären Luftpostrouten möglich (Literatur zB. Proud, Intercontinental Airmail). Bei Asien in der Regel über Sibirien-Deutschland-Spanien-Bathurst. Die hier gezeigte Variante mit Air France via Bangkok ist vergleichweise ungewöhnlich. Einerseits.

    Andererseits ist der hier gezeigte Brief schon seit mindestens 2009 auf Auktionen unterwegs. Der Preiswunsch des Anbieters ist offensichtlich unrealistisch. Sonst wäre das gute Stück längst Teil einer guten Sammlung.

    OK, langjähriger Käufer bei ebay hier. Habe mich früher auch geärgert. Das hat sich inzwischen geändert.


    Bei ebay werden auch Nachdrucke zB alter Photos, alter Landkarten, leider auch "vintage" Poster, Repros von AK usw. eingestellt. Alles legal, wenn als solches klar gekennzeichnet bzw. in der Beschreibung genannt.


    Früher gab es berechtigten Anlass zum Ärger, weil ebay alle Fälschungen zuliess und Reklas (wenn es nicht um copyright zB von Auktionsfirmen ging) ignorierte. Heute wissen wir - aus Personalmangel bzw. weil man bei Beträgen unter+- 100 euro/$ gar nicht erst hinschaute. Der sog. LM Algorythmus.


    Heute müssen bei ebay Briefmarken Fälschungen/faksimiles in der Beschreibungsheadline als solche gekennzeichnet sein. Wenn das nicht so ist und man das als aufmerksamer User meldet, wird das Angebot gelöscht. Und der Anbieter kann im Wiederholungsfall sein Konto verlieren.


    Klar sind für manchen hingebungsvollen Philatelisten moderne Faksimiles oder gar Elvis-Phantasiemarken bei ebay ein Ärgernis.


    Die verpflichtende Kennzeichnung von Fälschungsangeboten bei ebay verfolgt ja das Ziel, nicht gekennzeichnete Fakes auf jeden Fall als illegales Angebot zu verdeutlichen und meldbar / löschfähig zu machen.

    Die Kategorie "Fälschungen/Faksimiles" dichtzumachen, wäre also kontraproduktiv.


    Das wirkliche Problem sind bei ebay die tonnenweise nicht als solche gekennzeichnete Fälschungen (oder auch Falschstempel, nachgummiertes, falsch beschriebenes, sog. OS Lochungen auf Australien usw usw).

    Es gibt Schein-Angebote, die mit Bildern alter Auktionen unterlegt sind. Profis der Gebiete sehen das sofort. Das kommt aber keineswegs immer raus.


    Vier Denkanstösse:

    1. Woher soll ebay das im Einzelfall wissen?
    2. Wer will 100.000e von nicht gekennzeichneten Angeboten kostenlos "ehrenamtlich" in seiner Freizeit für die Schnäppchenschafe durchsehen, um die nicht gekennzeichneten Fakes auszusieben?

    3. Was hat der BdPh damit zu tun?

    4. Interessiert das die schafigen Billichheimer, die diesen Schnäppskes einfach nicht widerstehen können?

    1950er/60er Jahre ROK Steuermarken (Südkorea).

    In der Inschrift der linken Marke steht oben "Dae Han Minkook" (Selbstbezeichnung von Südkorea) Regierung Einkommensteuermarken. "Zoll" steht da nicht.

    Das ist ein Phantasieprodukt, vermutlich von einem sattsam bekannten "Artist" aus Taiwan. Der denkt sich Marken/Blocks aus, die es nie gegeben hat. Zusätzlich zu seinen "facsimiles" von Marken/Blocks, die auch gerne "gestempelt" vertickt werde, ebenso wie Farbkopien von Briefen. - Yuan Shi-kai hat nicht abgedankt, sondern ist verstorben. "Hongxian" ist kein Kaisername. vielmehr hat Yuan seine Regierungsperiode so genannt usw.. Nachsinnen über diesen schlechtgemachten Krams ist einfach nur Zeitverschwendung. - Es *gibt* nichtverausgabte Marken, Gedenksätze und überdruckte Dauerserien, von Yuan veranlaßt, kam alles nicht mehr zur Ausgabe. Und davon gibt es *auch* Fälschungen., und na sowas, auch bei ebay. Infos in den Speziakatalogen der CSS und von Chan (2 Bd.). Wer das nicht unterscheiden kann, Finger weg. Und noch ein Kalauer unter altgedienten Chinasammlern: "Regel: Kopfstehende Aufdrucke / Mittelstücke von China? Immer Falsch!"

    Wo liegt Mamoi?


    Diese Marke mit einem Großen Drachen aus China trägt einen Stempel von Mamoi. Er soll nach Angaben des Verkäufers sehr selten sein. Im Internet oder auf Google Maps ist ein Ort oder eine Stadt in China mit diesem Namen nicht zu finden. Weiß jemand, wo Mamoi genau liegt?


    https://www.ebay.de/itm/China-…488f7a:g:FIUAAOSwulJdNaWh

    Marke und Stempel sind falsch. - Ja, es gibt beide in echt. Aber nicht zusammen. Und nicht bei diesem Angebot.

    Dschunken-Marke mit kopfstehendem Aufdruck Wert 60.000,- EUR


    Echtheit nicht bestimmt und ungeprüft wird hier ein kopfstehender Aufdruck im Katalogwert von 60.000,- EUR für 285,- EUR Startpreis bei Ebay angeboten. Normalerweise würde sich z. B. das Auktionshaus Gärtner um so eine "Rarität" reissen, wenn dieser Katalogpreis auf diese Marke auch wirklich zuträfe. Bei solchen Ebay-Angeboten sollte man immer mißtrauisch sein, niemand hat etwas zu verschenken, wenn es richtig selten sein sollte:

    (..)

    Gruß kartenhai

    - Es ist eine Aufdruckfälschung. NB sind fast alle Chinasachen oder Alteuropa Klassik-"Raritäten" dieses Anbieters Fälschungen