Beiträge von miasmatic

    Moin "Hermesfans",


    heute zeige ich - bezugnehmend auf meinen Beitrag vom 24.11.19 mit der seitenverkehrt gedruckten Kontrollziffer "2" - eine Marke der Ausgabe von 1871-1876 (Marken auf gemaschtem Papier) den 40 Lepta-Wert mit invertierten (in der Reihenfolge vertauscht aufgedruckten) Kontrollziffern "0" und "1", nämlich eine Hellas 40Nm.

    Einen schönen 2. Adventssonntag,


    miasmatic

    Moin zusammen,

    moin KJ,


    @Kontrollratjunkie: Wenn Du einige Abstempelungen beisteuern könntest, wäre das natürlich klasse, meine Bestände sind nämlich sehr überschaubar.

    Ich habe mir überlegt, dass es doch von Vorteil sei und der Übersichtlichkeit dient, wenn ich zunächst die (überschaubaren) Markenausgaben zunächst einmal vorstelle.

    Insgesamt wurden nur 3 Sätze zu je 14 Marken verausgabt, davon handelte es sich bei der dritten Serie um reine Dienstmarken, im Prinzip besteht das Sammelgebiet somit aus nur 28 Markenausgaben.

    Die Michelnummern 1 bis 14, die ich hier zunächst zeige, wurden, wie alle in der Besatzungszeit extra ausgegebenen Marken in Kopenhagen gedruckt. Diese Marken waren zur Verwendung im südlichen Teil des Abstimmungsgebiets vorgesehen (also eigentlich in dem in der obigen Karte mit "2. Zone" bezeichneten Bereich) und die Wärungsbezeichnung lautet "Pfennig" und "Mark".

    Bei allen drei Serien kommen viele Abarten und Plattenfehler vor, auf welche ich später ggf. eingehen werde.

    Einen schönen 2. Adventssonntag,


    miasmatic

    Moin kartenhai,


    man könnte vermuten, dass Du selbst nicht rauchst :) (ich selbst rauche seit vielen Jahrzehnten Gauloises ;)).

    Mutter google sagt, dass die welterste Filterzigarette 1934 gebaut wurde, daher würde ich vermuten, dass die Vignette eher aus den 50er Jahren stammt oder noch neueren Datums ist.


    Einen schönen Abend wünscht


    miasmatic

    Moin greghoro,


    bei der Marke, die Du uns zeigst, scheint es sich um die sog. "Kuban-Päckchen-Zulassungsmarke" vom April 1943 in Type I zu handeln. Diese würde, wenn sie denn echt sein sollte, gebraucht mit ca. 6.000 € (Michel-Katalog v. 2006) bewertet. Von der ursprünglichen Auflage von 1 Mio. Stück sind nur wenige erhalten geblieben, daher sind diese preislich so hoch bewertet. Ich bin zwar überhaupt kein Experte auf dem Gebiet der Feldpostmarken (eigentlich bin ich auf gar keinem Gebiet Experte :/), mir fällt aber einerseits der Stempelabschlag auf (m.M.n. sollte eigentlich ein Feldpoststempel abgeschlagen sein, der Kreisbrückenstempelabschlag auf Deiner Marke scheint ein Berliner Ortsstempel zu sein, den ich mit dem Stern in der Brücke allerdingsnicht in der Datenbank finden kann), andererseits hatten diese Marken, soweit ich weiß, keinen schwarzen Rahmen und für eine während des Krieges gebrauchte Feldpostmarke kommt mir der Zustand doch sehr gut vor (eigentlich sogar zu gut). Das Format der Marke sollte 51 x 17 mm betragen, dies müßtest Du selbst mal nachmessen.

    Insgesamt würde ich selbst diese Marke aus den vorgennten Gründen für (ziemlich;)) falsch halten, vielleicht hat aber ein ander Forenkollege hier deutlich mehr Wissen und kann Dir weiterhelfen.


    Einen schönen Abend wünscht


    miasmatic

    Moin nimda,


    auch ich möchte mich natürlich bei Dir, bei Björn und allen, die unentgeltlich für den Betrieb dieses schönen Forums verantwortlich sind, für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit ganz herzlich bedanken und natürlich auch für dieses Weihnachtsgewinnspiel.

    Wenn ich wählen könnte, würde ich mich vermutlich für den Bluetooth-Kopfhörer entscheiden, könnte aber auch einen Bluetooth-Lautsprecher oder eine kabellose Tastatur gut gebrauchen. Eine Handyhalterung wäre hingegen nichts für mich, da ich zwei gesunde Hände habe ;) (nein, ein Scherz, in Wahrheit muss meine Frau mein Handy natürlich immer halten).


    Einen schönen Sonntag wünscht


    miasmatic

    Moin kartenhai,


    heißen Dank für den Tip. Den Inhaber und Autor der Seite, Herrn Ozdoba, hatte ich bereits mehrfach bzgl. einiger Fragestellungen angemailt, leider ist er aber wohl beruflich sehr eingespannt, so dass er - zumindest momentan - nur sehr wenig Zeit für seine Seite erübrigen kann, was aufgrund seines immensen Fachwissens natürlich bedauerlich ist.


    Einen schönen Sonntag wünscht


    miasmatic

    Moin zusammen,


    da ich hier im Forum - bis auf einen älteren, sehr kurzen thread, der sich darüberhinaus auch nur auf eine Wertstufe bezog - nichts zu dieser Thematik entdecken konnte, starte ich hier einen neuen thread, in welchem es um das Abstimmungsgebiet Schleswig und die dort verwendeten Marken gehen soll.

    Ein kurzer Abriss der Hintergrundgeschichte:

    Es wurden zwei Abstimmungszonen bestimmt. In der nördlichen Zone I wurde en bloc abgestimmt, was bei der zu erwartenden dänischen Gesamtmehrheit bedeutete, dass lokale grenznahe Mehrheiten für Deutschland keine Berücksichtigung finden würden. In der südlichen Zone II mit zu erwartender deutscher Mehrheit wurde einen Monat später abgestimmt, und die Auswertung der Ergebnisse wurde gemeindeweise vorgenommen, so dass die Möglichkeit bestand, einzelne Gemeinden mit einer dänischen Mehrheit Dänemark zuzuschlagen.

    [Blockierte Grafik: ]

    Bei der Volksabstimmung in Nordschleswig am 10. Februar 1920 stimmten von 112.515 Stimmberechtigten 25.329 (24,98 %) für Deutschland und 75.431 (74,39 %) für Dänemark; 640 abgegebene Stimmen (0,63 %) waren ungültig.

    Am 14. März fand die Volksabstimmung in Zone II, Mittelschleswig (dem heutigen nördlichen Südschleswig) mit Flensburg, Niebüll, Föhr, Amrum und Sylt, statt. Hier votierten von 70.286 Stimmberechtigten 51.742 (80,2 %) für Deutschland und 12.800 (19,8 %) für Dänemark; ungültige Stimmen wurden nicht ausgewiesen. Nur drei kleine Gemeinden auf Föhr hatten dänische Mehrheiten, verblieben jedoch bei Deutschland. So blieb Zone II geschlossen bei Deutschland.

    Eine dritte Abstimmungszone, die bis zu einer Linie Husum-Schlei oder Eider-Schlei (Danewerklinie) reichte, wurde von den dänischen Nationalliberalen vorgeschlagen. Sie wurde überraschenderweise in den ersten Entwurf zur Abstimmungsregelung aufgenommen, aber nach heftigen Auseinandersetzungen innerhalb Dänemarks auf Betreiben der dänischen Regierung vom endgültigen Ablauf gestrichen.

    Die Volksabstimmung wurde 1920 unter Aufsicht der Interalliierten Abstimmungskommission für Schleswig (französisch Commission Internationale de Surveillance du Plébiscite Slesvig (CIS)) durchgeführt. Die CIS war ab 1919 aktiv und übte in dieser Zeit auch kommissarisch das Hoheitsrecht über Schleswig aus.

    Die Abtretung Nordschleswigs an Dänemark erfolgte am 15. Juni 1920. Der Tag wird in Dänemark als Wiedervereinigungstag (Genforeningsdag) bezeichnet und es werden am 15. Juni noch heute in Nordschleswig Feiern über die Wiedervereinigung (Genforeningsfest) abgehalten. (Quelle: Wikipedia)

    Ich zeige zunächst ein Einschreiben aus Gravenstein (1. Zone) vom 12.02.1920 nach Wandsbek, zu dieser Zeit (bis 1937) noch eine eigenständige Stadt im Nordosten von Hamburg, welches 2 Tage später dort eintraf.

    Schönen Samstag,


    miasmatic






    Moin zusammen,


    hier der Poststelle-II-Stempel-Abschlag meines Wohnortes Güby.

    Nett anzusehen ist auch der minutengenaue Ankunftsstempel der Kreissparkasse.

    Güby liegt etwa 8 km östlich von Schleswig an der Bundesstraße 76 von Schleswig nach Eckernförde. Der Ortsname wurde 1412 erstmals erwähnt und bedeutet

    Dorf, Siedlung des Gythi, entsprechend zu dän.-by

    und dem Rufnamen Gythi, der auf das Wort Gott (dän. gud) zurückgeht. (aus: Wikipedia)


    Schönes Wochenende,

    miasmatic

    Moin Miklas,


    schön, dass auch Du als "Wissender" wieder mitmischst :)-

    Herzlichen Dank für Deine ausführlichen Zusatzinformationen, ich selbst habe mir den Coundouros bislang noch nicht zugelegt.


    Ein schönes Wochenende,


    miasmatic

    Moin Jan-Martin,


    als ich soeben mal locker in mein Irland-Album sah, um mich zu vergewissern, dass ich die Mi.-Nr. 492 ebenfalls besitze, mußte ich leider eine gewisse Art von Leere zur Kenntnis nehmen ;)

    Diese Ausgabe scheint - zumindest nicht versandstellen-, sondern bedarfsgestempelt - wohl ziemlich schwer zu beschaffen zu sein.


    Schönen Abend,


    miasmatic

    Moin "Hermesfans",


    heute zeige ich parallel sogar zwei Marken ;), die zwar vorderseitig fast vollständig angeschnitten sind ("Zwergenschnitt" wäre hier wohl eine schamlose Untertreibung ;)), die rückseitig aber eine um 180° gedrehte und gebrochene Kontrollziffer "2" zeigen.

    Bei den Marken handelt es sich meiner Meinung nach um die Hellas-Nr. 51, also die 20Lepta-Ausgabe auf cremefarbenem Papier, evtl. um die Unternummern 51 NaII.

    Einen schönen Abend wünscht


    miasmatic

    Moin zusammen,


    da Klaus/DKKW sich leider immer noch nicht wieder in unserem Forum gezeigt und dieses mit seinem umfassenden Wissen bereichert hat, und um diesen schönen thread ein weinig weiterzuführen, zeige ich heute eine Ansichtskarte von Fleckeby, einem Nachbardorf meines Wohnorts Güby.

    Fleckeby hat heute knapp 2200 Einwohner und liegt etwa auf halber Strecke zwischen Eckernförde und Schleswig in der Nähe der Großen Breite an der Schlei.

    Die Karte wurde entweder am 24.08. oder 24.09.1924 (entweder hat man sich bei der Datierung des Schriftteils vertan oder das Stempelgerät in Eckernfürde (übrigens ein, wie ich finde, sehr hübscher Sonderstempel) war falsch eingestellt) geschrieben.


    Schönen Sonntag,


    miasmatic

    Moin Christoph,


    auf Dich ist (wie immer :)) Verlaß - besten Dank für die Info.

    Ich muß nun eine (hoffentlich kurze) Forumspause einlegen:

    Frau und Nachwuchs, die ich, da es heute nicht zu regnen scheint, zum Blätterharken 'rausgeschickt habe, sehen mich durchs Fenster stetig frierend und vorwurfsvoll an ;).


    Viele Grüße,


    Wolfgang