Beiträge von Frankreichsammler

    Generell sollte man niemals Geld in die Hand nehmen für Dinge deren Echtheit man nicht selbst beuurteilen kann.

    Da das Kind nun schon im Brunnen liegt, ein paar Anmerkungen.

    Ich widerspreche entschieden der Behauptung, geringerwertige Marken würden nicht gefälscht.

    Müssig hier Gegenbeispiele aufzuzählen.

    Ohne mehr und deutlich bessere Bilder, besser noch einen Link zum gekauften Artikel, halte ich es für fahrlässig hier Empfehlungen abzugeben.

    Gruß,

    Frankreichsammler

    Teilgezähnte Marken Altfrankreichs, von zufälligen Bogenumschlägen mal abgesehen, sind immer verfälscht/beschnitten. Vorsicht, es gibt übergroße(hohe) Marken, bei denen Betrüger versuchen durch abschneiden der Zähne oben oder unten den Eindruck einer Teilzähnung zu erzeugen.

    Gruß,

    Frankreichsammler

    Bei professionellen Anbietern zieht man wahrscheinlich meist eine Niete. Geringfügig bessere Chancen dürften bei Angeboten von privat bestehen.

    Wann ein Posten letztmalig durchsucht wurde ist noch interessant. Alte(!) Bündelware enthält oftmals Besonderheiten, die zum Zeitpunkt der Bündelung noch gar nicht bekannt oder katalogisiert waren.

    Leider sind die wenigsten angebotenen Bündel tatsächlich alt, auch wenn die Anbieter sich oft große Mühe geben, diesen Eindruck zu erwecken.

    Dagegen habe ich noch etliche Ulbricht-Bündel von meinem Großvater. Die sind seit über 40 Jahren unangetastet. Ich werde sie nicht öffnen, da schlicht nicht mein Gebiet. Bei Abgabe wären diese also tatsächlich undurchsucht.

    Auch darüber hinaus gibt es natürlich, wenn auch selten, undurchsuchte Kiloware. Allerdings braucht man z.Bsp. von einem Frankreichsammler keine Kiloware Frankreich kaufen, und dann irgendwelche Besonderheiten erwarten.

    Mit USA z.Bsp. habe ich mich nie beschäftigt. Trotzdem hat sich in den Jahren vieles angesammelt.

    Ob da seltene Stempel, Farben, Zähnungen habe ich nie überprüft. Wie auch, mangels Ahnung vom Gebiet. Einzig besser notierte Hauptnummern sortiere ich aus. Das war's. Alles andere kommt in Tüten/Umschläge. (Einige hundert Gramm papierfreier Kiloware USA bis 1945 kommen so sicher bei mir zusammen.)

    Gruß,

    Frankreichsammler

    Gebietsübergreifend gibt es so etwas online m.E. nicht.

    Einen groben Überblick, zumindest über japanische Steuermarken, findest Du hier:

    http://eng.ssjp.dk/revenue/overviewrev.html

    Nach dem gedruckten Narumi's Japanese Revenue Stamp Catalogue ist Deine oben gezeigte Tabak-Steuermarke eine Nr. 75, am 1.7.1883 ausgegeben, 1 Sen, Zähnung 10, und wird gestempelt mit 100 Yen (ca. 1,00 ME) bewertet (ungebraucht 30000 Yen).

    Gruß,

    Frankreichsammler

    Kein Auktionshaus wird die Marken nehmen. Der Katalogwert ist mutmasslich doch recht überschaubar. Die ungebrauchten Marken dürften nach der Einschränkung im Eröffnungsbeitrag wohl nur mit (*) bewertet werden.

    Mi 5 gibt es mit zwei Wasserzeichen. In hohem Maße unwahrscheinlich, dass Deine beiden Marken

    das seltene Wz aufweisen.

    Der Handelswert dürfte also deutlich unter 50 Euro liegen.

    Schönes Tauschmaterial ist es allemal.

    Gruß,

    Frankreichsammler

    AfD-Abgeordnete zu alt für den Briefmarken-Beirat:


    https://www.stern.de/politik/d…tentscheiden-7994892.html


    Gruß kartenhai

    Aktualisierung, 13. August 2018: Inzwischen wurde die Geschäftsordnung des Beirats nach der Beschwerde von Franziska Gminder geändert. Die AfD-Abgeordnete wurde nun vom Bundesfinanzministerium in das Gremium berufen.


    Hast Du das Wörtchen "nicht" in Deiner Überschrift mit Absicht unterschlagen, oder nur nicht zu Ende gelesen?


    fragt sich,

    Frankreichsammler

    Es handelt sich um China Mi 612 und 625 aus den Jahren 1944 und 1945. Aktuelle Katalogwerte müsste jemand anderes nachreichen. China ist/wird jedenfalls sehr gesucht. Ganze Bögen oder auch Bogenteile machen die Sache nicht schlechter. Von ein paar Euro pro Bogen/Bogenteil kannst Du mindestens ausgehen. Sind noch andere Markenmotive vorhanden?

    Gruß,

    Frankreichsammler

    Ich meine mich zu erinnern, dass die blauen ULTRAMAR-Aufdrucke auf Marken verschiedenster Länder portugisischen Ursprunges sind. Marken mit diesem Aufdruck dienten postintern zur Vertrautmachung der Postler mit den frankaturgültigen Marken fremder Länder.

    Gruß,

    Frankreichsammler