Beiträge von Grünteesign

    Hallo,


    viele Abbildungen von Plattenfehlern des DR wurden schrittweise in den Michel Deutschland Spezial aufgenommen, So sind 587 I, 666 I oder 769 I schon mit Abbildungen versehen. Auch im nächsten Katalog werden wieder neue Abbildungen hinzukommen. Man tut, was man kann :-)


    Derzeit gilt die Aufnahmeregel Druckzufälligkeit nein, (verifizierter) Plattenfehler ja, aber nicht jedenfalls, sondern nur dann, wenn er nicht gar zu unscheinbar ist. Viele der hier gezeigten „Fehler“ werden diese Hürde vermutlich nicht schaffen


    Zackenzaehler


    Auf Feld 3 (unten links) bei Block 7;8,9 und 11
    gibt es einen Plattenfehler:


    "Kleiner Strich an der unteren Randlinie unter dem 2. E von DEUTSCHES"


    Kann ich für Block 9 bestätigen.
    Allerdings gibt es mehrere andere ähnliche „Erscheinungen“ solcher Art, eine Bestätigung als „Plattenfehler“ steht noch aus und ist eher unwahrscheinlich. Selbst wenn, könnte er wegen der Kleinheit dann doch nicht aufgenommen werden.



    @ Slim-Shady77


    Zu DR 828: Passerverschiebungen lassen sich bei dieser Ausgabe mit etwas Geduld auffinden. Ihr „Wert“ richtet sich nach der Stärke der Verschiebung und geht von paar Euro bis uU (zb bei > 1 cm) auch deutlich mehr.
    Beispiele dazu bzgl. 828 aus meiner Prüfsammlung siehe Anhang.


    604 ist der Plf., steht derzeit gest. auf 450,- (für einwandfreie Marke)
    586f ist etwas zuwenig, (es gibt deutlichere Ausfälle der Schraffur), würde ich nicht als Plf prüfen
    Dasselbe gilt für 666, siehe dazu auch die Abbildungen im aktuellen Michel.


    Der Plf 586f betrifft übrigens nicht nur den Flügel, sondern auch Teile des Körpergefieders! sowie die rechte obere Seite des linken Flügels.



    alois
    die Hindenburg würde ich zuerst auf Anhaftungen oder Schürfungen untersuchen …
    791 ist sicher kein Plf


    LG
    Peter Stastny alias Grünteesign

    kartenhai und andere


    es gibt im internet andauernd unzählige über monate hinweg unverkauft angebotene marken aus deutschen und öst. gebieten, ohne dass sich so wie hier stetig darüber sorgenvoll ausgelassen wird oder über jede neuangebotene gleiche marke brandheiß bis inkl ortsanalysen berichtet wird und ohne dass shop und ebaydoppelangebote besorgt besprochen werden.*
    das engagement des permanent sorgenvoll-postens bzgl der dalai lama marke muss also andere gründe haben. kartenhais statement „Warten wir`s in Ruhe ab.“ entspricht es jedenfalls nicht :-)


    darauf deutet auch hin, dass dieses engagement mit akribie NUR die eigene ansicht stützende daten anführt, andere hingegen NICHT. deswegen möchte ich etwas nachholen.


    nämlich NACH dem ergebnis von schlegel in berlin einige (weggelassene?) zuschlagsergebnisse (EXKL aufgelder) von öst auktionen (so zB 2008: 2800, 2009: 2200, 2010: 1530, 1310 und 1400).
    bei einem weiteren öst auktionshaus gab es im nachverkauf sogar 2 (sinngemäße) zuschläge von über 3000 euro.


    auch beredet kaum wer die zuschläge von "sitzengebliebenen" deutschen marken bei einem öst auktionshaus in verbindung mit länger unverkauften exemplaren derselben marke auf ebay.
    marken des landes gehen im land eben oft besser, so oder so.


    da ich nicht von einer bewussten einseitigen darstellung ausgehe, wird es wohl eine einseitige oder schlechte recherche gewesen sein. und auch nicht, um „in diesem Forum mit Nebelkerzen herumzuwerfen und den Anschein zu erwecken, daß sich durch … die Anhäufung“ mehrerer einseitiger Angaben „der Wahrheitsgehalt einer Aussage in irgendwelcher Art und Weise beeinflussen lässt.“(Zitat Wandervogelgelb).



    ebenfalls als unzulässig und wohl auch einseitige darstellung erachte ich, 10-er bögen auf einzelstücke herabzubrechen (höherer gesamtpreis, geringeres sammlerinteresse), den vergleich der ergebnissen von anlage- und prestigemarken (völlig andere zielgruppe) und sammlermarken
    und das ebay-preisniveau als maßstab aller dinge zu nehmen. letzteres ist EIN parameter bei preisfestlegungen in katalogen, mehr aber nicht.


    statt rapunzels satz: „ist das Interesse an dieser Dalai Lama-Marke anscheinend doch nicht so groß(zumindest zu den verlangten Preisen), wie es mancher gerne hätte.....“
    könnte man also genauso formulieren: „ist das DESinteresse an dieser Dalai Lama-Marke anscheinend doch nicht so groß(zumindest nach den erzielten Preisen), wie es mancher (HIER) gerne herbeireden möchte.....“


    cui bono das hierortige sorgenvolle und fremdkopf zerbrechende engagement? das bleibt nach wie vor unklar.


    mit philatelistischen grüßen
    Peter Stastny
    Mag. jur. et Mag. phil.



    * (btw: es gibt schon lange softwarelösungen, die einen doppelverkauf von zugleich angebotenen marken verhindern. oder shop AGB, die diesen fall rechtlich einwandfrei regeln. niemand muss sich also sorgenvoll fremde „verkäuferköpfe“ zerbrechen, was der verkäufer da wohl tun werde usw usw.)

    schönen abend und die üblichen wünsche gemäß der jahreszeit!


    Zitat

    von unserem Ösi-Freund (ist ernst gemeint)....
    Wie komme ich an die limitierten Ausgaben der Post- AT ´ran & zu welchem Preis in etwa ?
    Christrose...


    SammlerBernd
    die regelung, die ich weder vertrete noch gut heiße, ist:
    pro 50 euro einkauf von philatelieartikeln der öst post innert eines kalenderjahres, sei es im abo oder durch kauf in einem der philatelieshops gegen nachweis durch rechnung(en), gibt es als treuebonusgeschenk“ ein stück dieser marken.


    für das jahr 2010 bzw für die marke des jahres 2010 sind rechnungen bis ende jänner geltend machbar.



    hoffe, damit helfen zu können.


    Peter Stastny
    Mag. jur. et Mag. phil.

    kartenhai
    Rapunzel


    das lässt mich,
    als ein zuständiger prüfer und bearbeiter des Michel Österreich-Spezial
    der die diesbzgl anfrage aus der michelredaktion am telefon beantwortete, nun doch ein bisschen schmunzeln.
    auch wegen der einigkeit mit dem redakteur, was und wieviel man wem am telefon sagen kann, und was man sicher nicht in einem forum publizieren kann, oder besser darf.


    Wandervogelgelb
    gerne gebe ich den vortritt. sowohl bei der veröffentlichung
    als auch bei eventuellen "grätchen"- folgen :-)
    aber da wurde auch schon kartenhai lieber vorsichtig.


    @to whom it may concern
    relevierungen der person belegen nur das fehlen von sachargumenten.


    lg :-)
    Peter Stastny
    Mag. jur. et Mag. phil.

    hallo kartenhai,


    das internet und somit auch foren sind kein rechtsfreier raum.
    ich kann die rechtslage weder ändern noch als jurist behaupten, sie nicht gekannt zu haben. die rechtslage ist auch nicht richtig oder falsch, sie ist, wie sie ist.


    tatsächliche handlungen und nachträgliche darstellungen fallen oft (weit) auseinander. auch das ist nicht änderbar.


    zu deiner vermutung einer möglichen preisbeeinflussung:
    ja, möglich, nur da gibt es ZWEI richtungen.
    und meine meinung zu der marke ist nicht ident mit deiner.


    lg
    Peter Stastny
    Mag. jur. et Mag. phil.

    hallo kartenhai,


    du stößt nicht zufällig auf meist unklare oder verschwommene bis widersprüchliche informationen bei dieser marke. nicht jede entscheidung und auch nicht jeder grund für eine entscheidung wird aus späterer sicht "gerne erzählt" und schon gar nicht "bestätigt".


    dadurch werden sowohl unrichtige als auch richtige informationen über diese geschehnisse zu teils ununterscheidbaren "bloßen" behauptungen, denn auch an sich richtige informationen bekommen keine (offizielle) bestätigung mehr. dadurch kann sie wiederum in einem medium nicht mehr transportabel werden.


    denn es gilt NICHT, dass man alles in einem medium schreiben (veröffentlichen) darf, solange es nur "wahr" ist. im gegenteil!
    ähnlich ist es mit einer meinung zu geschehnissen.


    anders ist es zb bei einer telefonischen mitteilung zwischen 2 personen.
    da kann man rechtlich zulässigerweise "mehr" sagen.
    wenn du mir als kartenhai deine telnummer per mail übermittelst, bin ich gerne bereit, dir einiges vom "mehr" und damit einige deiner fragen (zb zum stempel frankaturungültig) zu beantworten. sowie auch meine meinung dazu zu sagen.


    übrigens, es gibt in österreich mehrere marken OHNE nominale, die dennoch - zum jeweils aktuellen standardbriefporto - frankaturgültig sind, und bleiben.



    Peter Stastny
    Mag. jur. et Mag. phil.

    V E R M I S S T


    Name: dark rider.


    Wo: Hier in diesem von dark rider eröffneten Beitrag
    Typus: Umtriebiger und überaus kritischer Vielposter mit beständig insisitierenden Fragen an anderen Teilnehmer samt wiederholt vehementer Einforderung von Antworten.


    Bisherige Beteiligung von dark rider in diesem Beitrag: 7 Postings, zuletzt am 19.11.2010.


    Gewöhnlicher Aufenthalt: Laufend in vielen Beiträgen dieses Forums.
    Zuletzt im Forum gesichtet: Am 3., 6., 7., 9., 10. und 11. Dezember mit über 20 Beiträgen.


    Sachdienliche Hinweise für den Grund der HIERORTIG plötzlichen Absenz werden gerne entgegen genommen.
    Ein Zusammenhang mit an dark rider konkret gestellte Fragen kann vermutet werden.


    Belohnung: Keine.
    Die Wette, dass dark rider sich in den gegebenen 2 Wochen garantiert NICHT mehr melden wird, kann als gewonnen abgehakt werden.


    :-))


    Schmunzelnd mit philatelistischen Grüßen
    Peter Stastny
    Mag. jur, et Mag. phil.

    stampsx Danke für deine Anmerkungen.


    @DrMoellerNeuss


    „Der Begriff "Freier Philatelistischer Prüfer" ist nicht geschützt.“
    Tja, wie ich selbst schon ausführte, auch der des Verbandsprüfers nicht, letztendlich ist KEIN EINZIGER Begriff für Briefmarkenprüfern geschützt. (Anders bei einem Verbandsnamen). Mangels staatlicher Prüfung, Kontrolle, Aufsicht usw , wie ich (bloß und ganz ruhig) feststellte (danach „geschriehen“ habe ich sicher nicht).


    Auch Borek bietet seine Marken mit eigenen Prüfzertifikaten an. Man könnte das natürlich wettbewerbsrechtlich beanstanden, da solche Befunde mit wertsteigernden BPP-Befunden verwechselt werden können.“
    Mit welcher Begründung eine Wertsteigerung ALLEINE BPP-Befunden vorbehalten sein soll, möchte als ich Jurist nicht in einem Wettbewerbsverfahren erklären müssen ;-). Genügt es doch, mit einigen Beispielen das Gegenteil zu beweisen.


    Und: Wie die beteiligten Verkehrskreise GERADE HIER BEWEISEN, verwechseln sie dass GENAU NICHT


    @dark ryder: „der anbieter tut nichts zur sache"


    dark rider: "was soll das ??? wieso benennst du den anbieter ? es ist unerheblich von wem die marke kommt. das tut nichts zur sache !
    es geht um die marke ! ist es denn nicht möglich mal sachlich über eine marke zu diskutieren ?"


    Lieber dark-rider, Wenn es um die Sache ginge, müssten deine eingestellten Beispiele GLEICH(mäßig)verteilt von verschiedenen Anbietern sein. Wenn nicht, dann ist deine Auswahl von subjektiven Elementen beeinflusst, sprich, dann geht es dir NICHT um die SACHE, sondern um die PERSON Dann sind deine Worte im Zitat oben („Was soll das ??? ….“) an DICH zu richten. Außer du gibst selbst nichts darauf. Dann dürfen das aber wiederum auch für die signifikant bei deinen Beispielen gehäuft (oder gar ausschließlich) ins Visier genommenen Personen.


    Und wer vorgeblich fragt, was andere von seinem (angeblich anonymisierten?, weshalb wissen dann alle hier gleich, WEN du damit meinst??) Beispiel halten, die Bilder davon aber mit seiner SUBJEKTIVEN Meinung als „knochen_von-vorne“ und als “knochen_von_hinten“ benennt, fragt gar nicht wirklich, sondern „bevorurteilt“ die Befragten: Weshalb bloß?
    Vergleiche dazu nur:


    Da hilft dann ein larmoyantes „ich muss leider anerkennen, dass der einfluss dieses anbieters und der dahinterstehenden organisation selbst in diesem forum eine anonymisierte und kritisiche auseinandersetzung mit fragwürdigen marken nicht zulässt.“ auch nichts mehr. Man erkennt die Absicht und ist verstimmt.


    Vergleich dazu einige weitere schnell gefundene Beispiele:




    dark rider:“dass herr kraft meinen wissensdurst als provokation und beleidigung interpretiert, ist sein ganz persönliches problem. würden ihn meine fragen nicht an einem offensichtlich wunden punkt treffen, wäre es ein leichtes für herrn kraft meine fragen hinlänglich und emotionsfrei zu beantworten.“
    Also, Herr Kraft (mit dem ich in keiner Weise in irgendwelchen Kontakten stehe) ist für mich offensichtlich NICHT derjenige, der ein PROBLEM hat. Oder?
    Aber, lieber dark rider, WENN DU die Beantwortung DEINER Fragen als Pflichtübung einforderst, wo sind dann DEINE Antworten auf alle offen gebliebenen Fragen an DICH?
    Oder es gilt DEIN „die fragen offensichtlich wunden punkt treffen“ auch für die an DICH gerichteten Fragen. Wenn nicht, nimmst DU wiederum DEINE EIGENEN Zeilen ja SELBST nicht ernst!



    Nun, dark rider, wie viel sind dir deine Worte selbst wert.
    Kommt hier noch etwas von dir?
    Vielleicht eine oder einige Richtigstellungen?
    Denn als letzte Frage an dich: Wie würdest du das Geschehen hier rechtlich beurteilen?




    Mit philatelistischen Grüßen
    Peter Stastny
    Mag. jur, et Mag. phil.

    Hi Bayern-Nils


    Zu deiner Frage: "Hast du vielleicht ein Idee warum die Befunde von einige freien Prüfern sich die BPP Befunde so ähnelt?"


    Nun, weder vertrete ich noch verteidige ich alle freien Prüfer ohne nebenher Verbandsmitgliedschaft. Und ich sagte, es gibt überall solche und solche. Es gibt vom Inhalt her zwingende Ähnlichkeiten, vom Aussehen her nur bedingt notwendige Ähnlichkeiten. Wer sich sehr "anähnelt", wird das wohl "brauchen".


    Bei mir gibt es (allerdings NUR von anderen Prüfern) den UMGEKEHRTEN Vorwurf, nämlich, ich würde bei meinen Attesten Dinge einführen, die NICHT auf Attesten von Prüfern mit nebenher einer Verbandsmitgliedschaft zu finden sind. D. h., mir wirft man vor, meine Atteste würden sich grundlegend und wesentlich von Inhaltsmenge (und auch Aussehen und Sicherheitsmaßnahmen wie Hologramm mit gesperrter lasergravierter Nummer) von Verbandsattesten unterscheiden.


    Ein beständiger Vorwurf dabei ist, dass meine Art bei Attesten, so insb z. B. (mehrere) Teilausschnittvergrößerungen des Prüfobjektes, wesentlich mehr an Zeitaufwand für einen Prüfer mit sich bringen würde, wodurch der Verdienst pro Stunde deutlich sinken würde. Leider ist dieser Einwand bei mir auf Grund meiner kostenlosen Attestierungen völlig belanglos :-))


    Lieber Bayern-Nils, was soll ich nun tun? Meine Atteste denen von Prüfern mit nebenher einer Verbandsmitgliedschaft vom Aufwand und Auissehen anzugleichen? Um mir dann den Vorwurf einzuhandeln, ich mache das nur, um Verbandsatteste vorzutäuschen?


    SICHER NICHT. da lebe ich viel lieber mit
    1.) dem jetzigen Vorwurf der Prüfer mit einer nebenher Verbandsmitgliedschaft und
    2.) mit der von Sammlern und Auktionatoren freudig geäußerten Begeisterung zu meiner Art von Attesten, die erst vor wenigen Tagen von einem Auktionshausinhaber sogar als "Quantensprung" bei der Ausstellung von Attesten bezeichnet wurde. :-))


    Aber urteile bitte selbst, auf meiner Seite finden sich Beispiele für die Art meiner Prüfungsmitteilungen:


    Mit philatelistischen Grüßen
    Peter Stastny
    Mag. jur. et Mag. phil.

    Also weiterhin: „Qui tacet, consentire videtur, ubi loqui potuit (ac debuit)”


    Gut, dann beantworte ich einige Ausführungen in dieser Diskussion:


    dark rider zum Eröffnungsbeitrag


    „der prüfer ist allerdings kein bestellter verbandsprüfer, sondern offensichtlich selbsternannt (?)"
    Das geht ins Leere, denn ALLE Briefmarkenprüfer sind im Sinne des Privatrechts (teils gemeinschaftlich/wechselseitig) SELBSTERANNT.


    „der kurzbefund sieht ähnlich den befunden uns bekannter bpp-prüfer aus.“
    Steht BPP darauf?, Steht dert Name des Prüfers darauf? Lesbar?


    „ist sowas denn statthaft ?“
    JA gleichermaßen für alle Prüfer.


    "wann darf sich ein "prüfer" denn prüfer nennen ?"
    Jederzeit jedermann nach seinen Auswahl- und Kompetenzkriterien. Auch der BPP macht da NICHTS ANDERS.


    „könnte das jeder machen ?“
    JA (siehe Frage oben).


    „darf also jeder seine marken selbst prüfen und als geprüft anbieten ?“
    JA. (In dem Zusammenhang wäre durchaus interessant, wenn wer - vielleicht dark ryder im Sinne einer gleichgewichtigen Beurteilung der Sachlage – recherchiert,
    WIEVIELE BPP und VÖB Mitglieder NOCH NIE etwas selbst Geprüftes auch selbst verkauft haben. Ich vermute: NULL. Lasse mich aber gerne von einem anderen Ergebnis überzeugen.


    „nach welchen "geschäftsbedingungen" prüft den der "prüfer?“
    ALLE Prüfer nach den sich (alleine oder gemeinschaftlich) SELBST gegebenen oder nach der geltenden Rechtslage.


    „müßte der prüfer (=anbieter) diese dem potentiellen käufer nicht zugängig machen (bpp prüfordnung ist ja im internet verfügbar) ?“
    NEIN. Wenn der Prüfer die Geltung (s)einer Prüfordnung erreichen möchte, muss er das in den Prüfauftrag einbinden (wenngleich nicht uinbedingt über das Internet)
    MÜSSEN tut das aber kein Prüfer, denn Geschäfte können auch ohne AGB (Prüfordnung) geschlossen werden. Dann gilt eben die Gesetzeslage.


    „bin sehr neugierig auf kompetente expertenmeinungen.“
    Bitte, hier ist sie (siehe oben).



    „irgendwie erinnert mich das an diese mysteriöse prüfstelle in basel. haben die herren dort nicht auch ihre selbstgeprüften marken unter das volk verteilt ? ich weiss es nicht mehr genau.“
    Wie ich schon in meinem obigen Beitrag sagte, eine durch NICHTS gerechtfertigte Pauschalisierung, die so oder auch im Schluss von einem Fehlattest EINES Verbandsprüfers auf alle Verbandsprüfer zurückzuweisen ist bzw wäre.


    Gerne, lieber dark ryder, nehme ich, sagen wir in 2 Wochen, deine Liste der Verbandsprüfer entgegen, die NOCH NIE EINE SELBST geprüfte Marke „im Volk“ verteilt haben, sprich direkt oder über Stellvertreter selbst verkauft haben.


    Mit philatelistischen Grüßen
    Peter Stastny
    Mag. jur. et Mag. phil.

    @DrMoeller Neuss


    Ich sehe in der "Briefmarken-Gratishilfe" aber kein tragfähiges Modell für die Zukunft. Briefmarkenprüfungen sind eine Dienstleistung, die adäquat bezahlt werden muss.“
    Nach dieser These wären ALLE kostenlosen Hilfen/Hilfsorganisationen nicht tragfähig. Sind sie aber allgemein bekannt schon seit vielen Jahren.


    So könnte ich mir vorstellen, dass zunächst ein Scan nach festen Vorgaben an das Büro des Prüfervereins geschickt wird. … 90% der Fälschungen sind bereits am Scan erkennbar. Ein Einschicken der Marke würde sich dann erübrigen.“
    Genau dies biete ich an und es wird auch oft und gerne genutzt. Viele Fälschungen sind so schon erkennbar.
    Es freut mich daher, dass Sie etwas vorschlagen, das ich im Rahmen von schon verwirklicht habe.


    mit philatelistischen Grüßen
    Peter Stastny
    Mag. jur. et Mag. phil.