Beiträge von DKKW

    Hallo zusammen,


    bevor ich mich ins Wochenende verabschiede hier noch ein Poststelle II Beleg.


    Diesmal aus Brande. Heute ein Teil der Gemeinde Brande-Hörnerkirchen im Kreis Pinneberg. Der Ort liegt nordöstlich von Elmshorn.


    Brande erhielt am 16.8.1933 eine Poststelle II die dem Leitpostamt Elmshorn untergeordnet war. Am 30.09.1945 wurde die Poststelle aufgehoben. Es existieren zwei Stempeltypen, zum einen der heute gezeigte Ra2-Stempel und dann (bislang nur vom 24.9.1945 bekannt) ein L2-Stempel.

    Meine Karte wurde am 31.12.36 in Brande geschrieben und war nach Herzhorn adressiert. Der Ra2-Stempel "Brande / über Elmshorn" war wie üblich links neben der Frankatur abgeschlagen. Die 6 Pfg. Hindenburg-Marke wurde mit dem Zweikreisstegstempel "Elmshorn l 31.12.36 -20" entwertet.

    Es handelt sich hierbei um ein neues LD.


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo zusammen,


    wegen einer Karte wollte ich keinen neuen thread erstellen obwohl -steppenwolf damals zusammen mit Lacplesis und Anderen Karten mit Motiven aus Afrika gezeigt hat die auch in Afrika gelaufen waren. Meine hat nur ein Motiv aus Afrika.


    Es handelt sich um den Kibo (Swahili: Der Helle). Er ist Teil des Kilimandscharo und der höchste Berg Afrikas.

    Es hat den Anschein als wäre dieses Foto: https://f.hikr.org/files/326846l.jpg aus ähnlicher Perspektive aufgenommen. Ach ja, der Klimawandel :(


    Die Karte stammt aus Deutschland und ist 1936 gelaufen. Damals träumten unsere Braunen von einem neuen Kolonialreich, neun Jahre später hatte es sich endgültig ausgeträumt.


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo zusammen,


    heute zeige ich ein für Dänemark ausgefallene Versendungsform, eine eingeschriebene Auslandsdrucksache.

    Es handelt sich um eine eingeschriebene Drucksache der 1. Gewichtsstufe aus Kopenhagen nach Kiel aus dem Jahr 1904. Auslandsdrucksachenporto 5 Öre und Einschreibegebühr 15 Öre. Dargestellt durch eine 1 Öre Wappentype-Marke Ausgabe 1902 sowie den beiden Provisorien 4/8 Öre und 15/24 Öre. Außerdem wurde die erste dänische Jul-Marke verklebt.

    Nachdem dieser Beleg auch im Buch "Dansk Posthistorie 1875-1907" im Band VI auf Seite 2167 abgebildet ist, ist auch klar wer Vorbesitzer war ;)


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo zusammen,


    ein Tag ohne Landpoststellen-Beleg ist ein verlorener Tag, philatelistisch gesehen (frei nach Bernd Moritz Neuner-Duttenhofer, der allerdings Kartoffelsalat meinte).


    Heute Loit zum Dritten. Die frühe Stempelform Ra2-Stempel ohne Trennstrich habe ich in Beitrag #64 gezeigt, den Ra2-Stempel in Frakturschrift in Beitrag #157 und #205 (da stark verschmutzt zunächst als "Rott" entziffert, dann aufgrund des Handbuchs als Loit identifiziert).

    Diese Weihnachtsgrußkarte wurde 1942 bei der Poststelle Loit aufgegeben und war nach Haurupfeld pr. Großen-Wiehe gerichtet. Der Ra-2Stempel (ohne Trennstrich) "Loit / über Süderbrarup (Angeln)" war wie üblich links neben der Marke abgeschlagen, diese wurde mit dem Zweikreisstegstempel "Süderbrarup a 23.12.42 -9" entwertet.

    Loit wurde später dem Leitpostamt Schleswig unterstellt, hier fehlen mir noch Belege.


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo zusammen,


    erron Vielen Dank fürs zeigen dieser sehr schönen Marken


    Hier nun der erste von zwei Belegen mit der 3 Pfg Marke in meiner Sammlung.


    Eine Drucksache von Lügumkloster (Nord-Schleswig) nach Norder-Lügum vom 1.3.1895 frankiert mit einer 3 Pfg mittelbraun (41b). Der Schreiber hatte in Schönschrift sicherlich gute Schulnoten bekommen. Als Brief verschickt hätte das Schreiben, obwohl der Zielort im eigenen Landbestellbezirk lag, 5 Pfg. Porto gekostet.


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo puolanka,


    vielen Dank. Du darfst nicht vergessen, dass seinerzeit das Druckerhandwerk noch echtes Handwerk war und noch nicht Industrie nach heutigen Maßstäben. Vor der Jahrhundertwende wurde die Markenfarbe bei jedem Druckauftrag wieder neu zusammengemischt, da waren deutlichere Farbabweichungen unausweichlich. Erst nach 1900 kam es aufgrund besserer Produktionsbedingungen zu einer einheitlicheren Farbgebung. Trotzdem kam es auch da immer wieder zu Abweichungen (siehe Germania), gerade auch in Kriegszeiten mit ihren Materialengpässen.


    Viele Grüße

    DKKW

    Hier in etwas besserer Erhaltung aber doch dezentriert. Nummernstempel 90. Habe leider zu Italien keine Spezialliteratur, kann deshalb weder zur Nummer 90 noch zur 95 weitere Informationen beisteuern,


    Auf der sehr empfehlenswerten schweizer homepage von Herrn Ozdoba: http://www.klassische-philatelie.ch beschränkt sich Herr Ozdoba leider auf die altitalienischen Staaten.


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo zusammen,


    auch von mir ein weiterer Landpost-Beleg. Von der an der östlich von Barmstedt liegenden Gemeinde Bilsen konnte ich schon mehrere Belege (und Stempelformen) zeigen, siehe Beiträge 241 und 421.


    Heute zeige ich einen Auslandsbrief aus Bilsen nach New York, der Halbspatelstempel "(24) Bilsen /über Barmstedt (Holst.)" wurde diesmal rechts von der Frankatur abgeschlagen da die 50 Pfg. Marke der 1. Kontrollratsausgabe ganz links platziert war. Die Marke wurde mit dem Zweikreisstegstempel "Barmstedt b 17.10.47 -17" entwertet.

    Die Frankatur ist portogerecht (Porto Auslandsbrief 50 Pfg. seit dem 15.9.47)


    Mir fehlt hier noch die früheste Stempelform (ein Ra2-Stempel ohne Trennstrich) und ein Stempel nach der Änderung des Leitpostamts auf Pinneberg ab dem 1.4.1960.


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo zusammen,


    Vichy Ein schöner Beleg, landkreisübergreifende Zuordnungen bei der Landpost sind nicht häufig, kommen aber vor. Zum Leitpostamt Kappeln gehörten beispielsweise die Landpoststellen Brodersby, Schönhagen und Winnemark die zum Landkreis Eckernförde (später Rendsburg-Eckernförde) gehören.


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo zusammen,


    nachdem abrixas die Germania-Ausgaben für sich neu entdeckt hat hab ich mir gedacht die Krone / Adler-Ausgabe mal wieder aus der Versenkung zu holen.

    Als ich noch nicht sicher wusste was ich sammeln soll habe ich natürlich einiges an Deutschem Reich angehäuft. Irgendwann habe ich dann bemerkt dass das Deutsche Reich für einen Studenten (ist also schon eine ganze Weile her) ein verdammt teures Sammelgebiet ist und außerdem sammelt jeder Deutschland. Bin ich etwa jeder? ;)


    Ich werde also in den kommenden Tagen und Wochen die Krone / Adler - Ausgabe Wertstufe für Wertstufe durchgehen und nicht nur Marken sondern auch Belege zeigen. Ich habe allerdings weder ungebrauchte/postfrische Marken noch Zwischenstege oder gar spektakuläre Einheiten. Auch bei den Belegen fehlen die großen Kracher. Aber vielleicht möchte ja der eine oder andere auch etwas aus seiner Sammlung zeigen, ich würde mich freuen.


    Ach ja, es gibt im BDPh die ARGE Krone Adler die sich nicht nur intensiv mit dieser Ausgabe befasst sondern auch mit den Marken der Pfennige und Pfennig Ausgabe sowie den 2 Mark Innendienstmarken. Ich selbst habe das Buch: "Pfennige, Pfennig und Krone/Adler" von Michael Jäschke-Lantelme im Bücherregal, meine hier gezeigten Marken sind auch von ihm oder von Herrn Wiegand geprüft bzw. farbbestimmt.


    Beginnen möchte ich natürlich mit der 3 Pfg. Marke.


    Als Einzelfrankatur für Drucksachen, 1. Gewichtsstufe, und für Ortspostkarten verwendet.


    Ich zeige:

    1. Zeile: 45a (gelblichbraun), 45aa(dunkle(gelblich)braun), 45b (mittelbraun), 45c (hellockerbraun) und 45ca (hellocker), die letzte Marke lt. Jäschke-Lantelme etwas verfärbt.

    2. Zeile: 45d (rötlichocker) und 45e (dunkelockerbraun)

    3. Zeile: Plattenfehler 45dI (rötlichocker), Bruch der Banderole rechts unten, 4 x im Bogen vorkommend.


    Das soll für den Anfang genügen. Die 45aa ist etwas besser und geprüft Wiegand


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo zusammen,


    in den Beiträgen #1 und #2 vom 28.12.2021 hat abrixas, der diesen thread dankenswerterweise angestoßen hat, die Dauerserie mit dem Motiv "Liberté" vorgestellt. Ich habe mal meine Marken dieser Ausgabe hervorgekramt und möchte sie hier zeigen. Allerdings habe ich mehr Lücken und abrixas hat mehr "schöne" Abstempelungen. Wobei ich mir zugutehalte dass ich diese Länder nie aktiv gesammelt sondern nur angesammelt habe. ;)


    Die Marken der Liberté-Ausgabe kamen erstmals am 2. Januar 1982 an die Postschalter, die letzten beiden Marken (die ich nicht habe) kamen am 2. Januar 1990 heraus. Bereits am 29. Januar 1990 erschien dann die erste Marken der nachfolgenden Marianne-Ausgabe (diesen Erstling habe ich auch nicht).


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo zusammen,


    noch ein Nachtrag zum Beitrag #426 vom 10. Januar 2022. Inzwischen hatte ich Kontakt zu dem Sammler bei dem ich vor Jahren einen eingeschriebenen Brief mit Rückscheinbegehren aus Neufundland gesehen hatte. Leider hat er die Sammlung verkauft und auch kein Scan dieses Beleges.

    Da ich mich nur erinnern kann dass dieser Brief mit Marken der Caribou-Ausgabe frankiert war, ist nicht auszuschließen dass es sich um den Beleg handelt von dem mir Malcolm Scans geschickt hat. Somit haben wir Newfoundland Study Group Mitglieder bis auf weiteres Kenntnis von zwei Briefen mit Rückscheinbegehren aus Neufundland. Rückscheine aus Neufundland: Fehlanzeige.


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo rama,


    vielen Dank für die Information. Damit liegt es nahe, dass die Änderung des Leitpostamts mit der Wiederaufnahme der Landpostverkraftung vorgenommen wurde.


    Dies zeigt aber auch wie groß der Materialmangel in den Nachkriegsjahren war, wenn im Frühjahr 1948 noch kein neuer Stempel angeschafft worden war. Die Leute hatten seinerzeit wahrlich andere Sorgen.


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo zusammen,


    hier noch die Bildseite der Ansichtskarte aus Falshöft mit dem Leuchtturm. Rechts sieht man hinter dem Deich einige Hausdächer vom Ort Falshöft. Die Karte ist etwas ramponiert, ich vermute aber dass es kein seltenes Kartenmotiv ist. Es ließe sich bei Bedarf sicherlich ohne allzu großen Aufwand durch eine Karte in besserer Qualität ersetzen.


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo zusammen,


    nochmals die Pictorial-Issue. Diesmal eine Drucksache des neufundländischen Briefmarkenhändlers Reverend E.A. Butler. Inhalt war sicherlich eine Preisliste. Die Drucksache war portorichtig mit einer 1c Pictorial-Issue frankiert. Die Marke wurde mit dem Oval-Stempel "Postal Telegraphs Sandy Point, NFLD. APR 28 1930" (übliche Entwertung für Sandy Point) entwertet. Die Destination Panama war Auslöser für den Erwerb, eine ungewöhnliche Destination. Die Drucksache trägt auf der Rückseite sogar einen Ankunftstempel!

    Für die Pictorial-Issue eine späte Verwendung nach der üblichen Verwendungsphase (1923-1928). Dazu noch ein Wasserschaden links unten (Der Briefträger wird doch nicht in den Kanal gefallen sein :D ). Aber bei einem ausgefallenen Empfängerland mache ich schon mal Abstriche bei meinen Qualitätsansprüchen.


    Viele Grüße

    DKKW

    Hallo zusammen,


    kürzlich konnte ich einen interessanten Beleg für meine Poststellen-Sammlung erwerben. Es handelt sich um einen aptierten Poststelle II Stempel von Falshöft.

    Falshöft liegt an der Ostsee und gehört heute überwiegend zur Gemeinde Nieby, Teile aber auch zu Pommerby. Bekannt ist der Ort neben seinem Leuchtturm auch als östlicher Ausgangspunkt einer Wanderung rund um das Naturschutzgebiet Geltinger Birk.


    Zurück zur Philatelie. Neben der Neuerwerbung zeige ich eine bislang nicht gezeigte Ansichtskarte aus Falshöft aus dem Jahr 1939. die Karte weist leider einige Beschädigungen auf.


    Der Ra2-Poststellenstempel (Fraktur) "Falshöft / über Süderbrarup (Angeln) wurde links neben der Frankatur abgeschlagen. Die 6 Pfg Hindenburg wurde mit dem Zweikreisstegstempel "Süderbrarup (Angeln) e(?) 12.8.39 -18" entwertet.


    Der Neuzugang ist ein Brief aus Falshöft an das Flensburger Tageblatt aus dem Jahr 1948.

    Der Ra-2 Poststellenstempel "Falshöft" weist eine leere (aptierte) zweite Zeile auf. Die 24 Pfg.II. Kontrollratsausgabe wurde mit dem Stegstempel "Kappeln (Schlei) 19.4.48 11-12" entwertet.


    Ich habe mir aus dem Handbuch nur die Überblicksseiten kopiert, deshalb habe ich bei den Poststellen der Halbinsel Angeln keine detaillierten Verwendungsdaten. Allerdings habe ich von den nördlich von Süderbrarup gelegenen Orten nur Belege vor dem 2. Weltkrieg. Im Überblick kommen diese Orte auch beim Leitpostamt Kappeln vor. Eventuell erfolgte die Änderung der Zuordnung bereits bei Wiederaufnahme des Postverkehrs, möglicherweise auch etwas später. Jedenfalls wurde hier die Zuordnung zu Süderbrarup entfernt, ein neuer Stempel war noch nicht zugeteilt.


    Viele Grüße

    DKKW