Beiträge von lickle

    Schnell einige Zeilen. Mir geht es gut. Werde so bald noch nicht hinüber kommen da Mitte Mai nur Kraft durch Freude Zug kommen soll. Bei uns hat es immer noch Schnee u. ist sehr kalt. Sonst nichts neues alles andere mündlich. Viele Grüße an alle eure Marie

    Der Beleg ist leider eine Verfälschung. Die 10 Groschen Marke gehört nicht zum Beleg. Der Ort und das Datum passen nicht. Der Federzug geht nicht auf den Beleg über und der Stempel ist auf der Marke nachgemalt. Außerdem ist das Porto viel zu hoch. Für die Entfernung Großschönau - Chemnitz betrug die Beförderungsgebühr 3 Groschen und die Versicherungsgebühr 1 Groschen.


    Gruß


    lickle

    Wie der Anbieter auf eine Ganzsache der Reichsost kommt ist mir schleierhaft. Das Wort Württemberg kommt doch wohl oft genug auf der Ganzsache vor. Angesichts seiner anderen Auktionen hat er des öfteren Probleme bei der richtigen Beschreibung.


    Gebrauchte Postanweisungskarten von Württemberg sind in der Tat sehr selten. Die Verwendung nach Österreich ist noch dazu ein echtes Schmankerl. Der Oberkracher ist aber der Postablagestempel von Magstadt. Den hat wohl niemand von euch gesehen? :zZz:
    Wer sowas in guter Erhaltung sucht wird wohl kaum einmal in seinem Sammlerleben eine Gelegenheit dazu haben. Wenn so ein Teil dann auf einer Auktion in guter Erhaltung angeboten würde, sollte man eine gut gefüllte Portokasse haben.


    Gruß


    lickle


    PS. Der 7 Kreuzer Wertstempel war bis 30.6.1876! gültig, weil sein Wert genau 20 Pfennig entsprach.

    Zitat

    Original von HansPeter
    Vlt. kann man dem Ganzen ja auch anders beikommen...


    Könnte jemand von den Portoexperten sagen, WAS man für eine Mark dreißig von Egestorf nach Hannover-Linden schicken konnte?
    Könnte mir nämlich auch vorstellen, dass die 2 50er später zur "Aufwertung" des Belegs dazu geklebt wurden.


    Der Brief ist hinten mehrfach gesiegelt. Meiner Meinung nach handelt es sich um einen Wertbrief. Die gemischte Entwertung ist wirklich etwas seltsam, aber wenn der Brief nicht komplett ist hält sich der Wert in engen Grenzen und man muß sich über eine mögliche Fälschung nicht groß den Kopf zerbrechen.


    Grüßle


    lickle

    Peter1965


    Gewissheit, dass das Prüfzeichen echt ist hat nur der Auftraggeber der Prüfung, der seine Sendung vom Prüfer zurück erhält. Prüfzeichen sind am leichtesten zu fälschen, deswegen würde ich Dir dringend raten, Dich nicht mit diesen sinnlosen Signierungen, sondern mit den Marken selber zu beschäftigen.
    Leider ist zu beobachten, dass die Fachkenntnis unter Sammlern immer weiter abnimmt zugunsten einer Prüfzeichengläubigkeit, die der deutschen Vollkaskomentalität zu entsprechen scheint.


    Wie Brisedarius78 schon schrieb ist der Zustand der Marke zum Zeitpunkt der Prüfung von einem späteren Käufer nicht mehr nachvollziehbar. Deshalb immer erst die Marke selber begutachten und ein eigenes Urteil fällen und anschließend vielleicht das Prüfzeichen mit in Betracht ziehen.


    Grüßle


    lickle

    Prüfzeichen sind in guter Qualität sehr leicht zu fälschen. Deswegen ist es nur richtig und konsequent diese Unsitte endlich abzuschaffen. Viele Sammler schauen erst auf die Rückseite und wenn da ein Prüfzeichen prangt, dann schalten sie ihren gesunden Menschenverstand komplett ab.


    Grüßle


    lickle

    Für einen Verkäufer ist das Geschäft erst abgeschlossen, wenn der Kunde die bezahlte Ware erhalten und für gut befunden hat. Das kann der Kunde mit einer Bewertung signalisieren. Es gibt rabiate Kunden, die eine Reklamation mit unwürdigen Drohungen verknüpfen und darauf sollte ein Verkäufer auch noch angemessen reagieren können.


    Grüßle


    lickle

    Zitat

    Original von Max und Moritz
    Unser letztes Gespraech mit Herrn Adler auf der Messe hat doch den Grund aufgezeigt. Es ist schlichtweg Interesselosigkeit/mangelndes Problembewusstsein/demnaechst-vielleicht-Mentalitaet usw.
    Da hilft nur eins. Dem Michel von Interessierter Seite auf die Fuesse treten.


    Gerhard: ich braeuchte mal deine Hilfe bei der Bestimmung von RM-Marken nach R und M. Ich melde mich die Tage mal per Mehl.


    Holger


    Michel macht da von selber gar nichts, weil sie das in München gar nicht überblicken. Änderungen im Katalog gehen fast immer über einen Prüfer des BPP, weil dieser in der Regel nach Michel prüft (gilt für die meisten deutschen Gebiete). Höchstwahrscheinlich wird sich nichts tun, bis der BPP das Prüfgebiet neu besetzt hat und der neue Prüfer entsprechenden Druck macht.


    Grüßle


    lickle


    PS. Es muß nicht immer alles im Michel stehen. Wenn die Unterscheidung in der Fachliteratur steht und der Markt dies auch preislich nachvollzieht, dann wäre es mir vollkommen wurscht was im Michel steht. Nur wenn man die Marken so nicht zu einem entsprechenden Preis verkauft bekommt, dann ist Onkel Michel wichtig.


    Nö! :)


    Grundsätzliche Regel: Franko - Rückseite
    Porto - Vorderseite


    Ausnahmen bestätigen diese Regel.


    Hier zahlte der Absender das Franko von zwei Kreuzern und der Empfänger das Bestellgeld von einem Kreuzer.


    Schönes Stück!


    Grüßle


    lickle


    Da könntest Du aber ganz hart auf die Fr..e fallen Link klärt alle Fragen.


    Grüßle


    lickle

    Zitat

    Original von Jurek
    Und wieso hat der neue DDR Prüfer dann nicht einmal eigene E-Mail?


    ...weil er vielleicht Besitzer des besagten Auktionshauses ist? Nur so ein Gedanke.... ;)


    Grüßle


    lickle


    PS. Für die Prüfangelegenheiten würde ich mir als Domaininhaber eine extra e-mail einrichten. Aber das muß er selber wissen, wie er eins vom anderen trennt...

    @Abarten Hannes


    stampsx hat es zwar schon geschrieben, aber ich möchte es nochmal verdeutlichen. Es kann keine Linienzähnung sein, weil die Ecke unten rechts viel zu gleichmäßig ist. Das kommt bei Linienzähnung nicht vor. Die beiden abgerissenen Zähne dieser Ecke sind zudem viel breiter, als das Stück, an dem die Ecke noch hängt. Bei einer Trennung aus dem Bogen wäre dieses Stück sicherlich als erstes gerissen, folglich wurde die Zähnung nachträglich verändert. Somit ist das Argument für eine Ganzfälschung hinfällig.


    Grüßle


    lickle

    Zitat

    Original von aufZacke
    was kann ich denn jetzt tun ?


    Lies Dir halt mal das Angebot richtig durch! Es handelt sich um einen gewerblichen Verkäufer, der die Marke innerhalb von 14 Tagen zurücknehmen muß. Zurückschicken und fertig!


    Grüßle


    lickle


    Hierzu ein klärender Beitrag von wortfilter.de...
    Und anscheinend von ebay auch noch bestätigt unter dem Motto: "It`s not a bug, it´s a feature! :rolleyes:


    Grüßle


    lickle


    Das kann man auch sehr nüchtern betrachten und man kommt zu dem Ergebnis: Nicht genug nachgedacht!
    Du hast diese Kiloware nach Deinen Erfahrungen und Vorlieben durchsucht. Andere Sammler suchen nach ganz anderen Gesichtspunkten und hätten sicherlich noch das ein oder andere Stück rausziehen können...


    Grüßle


    lickle



    PS. Wenn ich Posten, die ich schon lange bei mir liegen habe durchsuche, so bin ich oft überrascht, was da noch Interessantes drinsteckt...

    Zitat

    Original von ja2911


    Ich glaube selbst wenn von allen ETBs nur noch je ein einziges existieren würde, würde sie dir niemand teuer abkaufen...Manche Dinge sind nicht wegen ihrer Auflagenzahl "wertlos".


    Dann schau mal auf ebay was aktuelle ETB-Jahrgänge (2010, 2011) kosten. Man bekommt sie zwar unter Postpreis, aber immerhin noch ca. 80% davon. Es gibt immer noch Sammler die das haben wollen...