Beiträge von uie4

    Hallo DKKW,


    Sie sind für mich der Held! ;)
    Tatsächlich gibt es in der Festschrift zum 75jährigen Jubiläum des Hertener Postamtes aus dem Jahre 1951 eine Liste der Mitarbeiter. In der Briefannahme und -ausgabe wird ein Postassistent Schreyer gelistet. Da wäre ich bei dieser Unterschrift nie drauf gekommen. Danke!


    Gruß
    uie4

    DKKW


    Danke für die Idee der aptierten Stempel.
    Das kann ich ausschließen. Es gab nur drei Stempel mit dem Text "(21a) HERTEN (WESTF.)", der dritte hat den UB O. Diesen werte ich als Reservestempel, der nach dem "T" Stempel für einen Monat eingesetzt wurde.
    Vorher hatten die Zweikreisstempel von Herten immer den Text "HERTEN (WESTF.)" ohne UB und mit den UB a und b.


    Kennt jemand eine Dienstanweisung o.ä., die identische Stempel verbietet?

    Hallo!


    Für meine postgeschichtliche Heimatsammlung habe ich einen Stempelkatalog erstellt und auch die Verwendungszeiten zusammengetragen.


    Dabei ist mir aufgefallen, dass zwei Stempel mit dem identischen Text "(21a) HERTEN (WESTF.)" ohne UB parallel verwendet wurden.


    Beim ersten Stempel zeigt die Verlängerung des oberen Stegs auf das "S" von "(WESTF.)" (S.jpg), beim zweiten Stempel zeigt die Verlängerung des oberen Stegs auf das "T" (T.jpg)!


    Verwendungszeiten
    Stempel S: 02/48-04/54
    Stempel T: 10/49-03/54


    Stempel S findet sich nur auf Einschreiben, Einlieferungszettel, etc., wurde also am Schalter verwendet. Stempel T findet sich nur auf gewöhnlicher Post.


    Gibt es für diese Parallelverwendung von Aufgabestempeln weitere Beispiele? Durfte das überhaupt sein? Wer weiß mehr?


    Danke!

    Hallo erron,


    daran dachte ich auch zuerst. Was dagegen spricht, ist, dass es aus der Korrespondenz zig Briefe gibt, und lediglich die Einschreiben diese Nummern aufweisen. Bei den Standardbriefen ist nichts vermerkt.


    Liebe Grüße
    uie4

    Danke für Eure Rückmeldungen.


    Hat denn jemand Erfahrungen mit den Ankäufern aus dem Internet?
    Ich habe auch noch diesen hier gefunden:

    Hallo und ein gutes Neues Jahr!


    Nachdem die Post mal wieder das Porto erhöht hat, verzweifele ich langsam am "Portoergänzen" und würde gerne alte Werte (55, 56, 90, 112, 220, 395 Cent) verkaufen.
    Es gibt ja das eine oder andere Angebot zum Frankaturankauf.
    Hat jemand hier Erfahrungen? Welcher Ankäufer ist seriös? Wieviel % kann man erwarten?


    Danke!

    Ich habe eine Frage zu diesem Feldpostbrief von 1939.


    Er wurde korrekt portofrei bis Bramsche befördert. Hier war die Empfängerin abgereist, so wurde er nachgesendet. Dabei aber als Eilbotenbrief mit 42 Pfg. frankiert. Korrektes Eilbotenporto wäre 40 Pfg. gewesen, also blieb die Feldpost weiter portofrei, und der Brief um 2 Pfg. überfrankiert!?!


    Wer ist gleicher, wer ist anderer Meinung? Lt. Michel Handbuch war Feldpost-Eilboten zu dieser Zeit nicht möglich, erst später dann nur von Dienststellen.

    Anbei der Brief mit Vorder- und Rückseite und Inhalt.
    Unter dem Siegel -meine ich - im Text "1785" noch eine kopfstehende "7 1/2" entdeckt zu haben.


    Leider ist der Brief in Französisch geschrieben.
    Falls jemand etwas entziffern kann, wäre ich sehr dankbar!


    Mittlerweile habe ich noch etwas herausgefunden: Der Empfänger hieß mit vollem Namen Freiherr Franz Matern Ludwig Zorn von Bulach, lebte von 1733 bis 1791 und war von 1775 bis 1789 Bürgermeister in Straßburg.

    An alle!


    Erst einmal bin ich total begeistert über die Reaktionen auf meinen ersten Beitrag hier im Forum. 1000 Dank.


    @ kartenhai: danke für das Entziffern der Adresse, ich hatte mir schon das Gehirn zermatert.


    @ alle: zum Text unten rechts
    Ich hatte "Reckhaus" gelesen, was auf Recklinghausen schließen läßt. Allerdings gäbe es 1785 in Recklinghausen keine Postanstalt, so dass in meinen Augen ein derartiger Leitvermerk keinen Sinn macht. Auf "Fco. Rheinhausen" würde ich nie kommen. War Rheinhausen denn Grenzpostamt? Ist das Rheinhausen bei Speyer gemeint?


    Das Porto 8 Sous ab Grenze, ist es korrekt für die Wegstrecke?

    Ich habe hier einen für mich tollen Brief der kaiserlichen Reichspost von 1785 aus Essen nach Strasburg. Datiert ist der Brief aus Herten - mein Sammelgebiet - bei Recklinghausen.


    Da ich kein Vorphilaexperte bin, kann mir vielleicht hier jemand helfen:
    1) Wer kann den Vermerk unten links identifizieren, der von anderer Handschrift ist als die Adresse?
    2) Was bedeutet die "8"?