Beiträge von Nicolaus

    Zu dieser Marke von 1991 steht im Michel folgendes:


    "Dienstmarke. MINr. 190 mit blauem ODR-Aufdruck.
    MiNr. 1 wurde nur gestempelt für den Preis eines Briefes von den Kokos-Inseln nach Australien (43 C) an Sammler ausgegeben."


    Stanley Gibbons schreibt:


    "No. O1 was only sold to the public cancelled-to-order an not in unused condition."


    Meine Frage ist nun: Wurde der Brief mit der Marke auch verschickt? Soll heißen: Ist die Marke original CTO mit oder ohne Gummi?

    @ stamp-man


    Entschuldigung, aber... die teilweise unscharfen Bilder der modernen Bund-Marken sind eine Zumutung. Einige Marken muten auch defekt an, mal abgesehen davon, das viele sehr schlecht gestempelt sind. Für uns ist da leider nix dabei.

    Der Unterschied entstünde erst, wenn man die Marke ablösen würde. Bei Bild 1 wären die Infos auf dem Stempel nicht mehr komplett = Wertminderung. Bei Bild 2 wäre es egal, da der Stempel ein Vollstempel ist und komplett auf der Marke bestimmbar bleibt.

    Hallo happybaba,


    ja, unsere Tinte sieht im ungedrückten Zustand genauso aus, wie auf deinem Bild. Erst wenn man Kraft ausübt, fließt sie nach außen, bildet erst einen gleichmäßigen Film, bleibt in den Vertiefungen des WZ hängen und macht dieses sichtbar.


    Zitat

    Und ich drücke auch mit jeder Menge Kilopond!


    Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer... Versuche mal, abwechselnd rechts und links, sanft beginnend, dann mit mehr Druck zu drücken. Habs gerade nochmal probiert, klappt einwandfrei. Man braucht, wie gesagt ein bischen Übung.


    P.S.: Du schreibst, das Bild sei "in Betrieb" aufgenommen. Das kann ja nicht sein - ich sehe keine Finger! Denn, sobald der Druck aufhört, fließt die Tinte natürlich wieder zusammen und das WZ ist nicht mehr sichtbar. Es reicht also nicht, einmal zu drücken und dann auf das Erscheinen des WZ zu warten, sondern man muss den Detektor zusammengedrückt halten um das Wasserzeichen sehen und bestimmen zu können.

    Also, nochmal eine Kurzanleitung für den Inst-A-Tector - das ist das Gerät, das du abgebildet hast, happybaba!


    1. Aufklappen, Folie herausnehmen, Tinte mit den Fingern in die Mitte streichen.


    2. Marke mit dem Bild nach unten auf die weiße Platte legen.


    3. ggf. Folie auflegen (klappt aber meist auch ohne) und zuklappen


    4. Nun hälst den Inst-A-Tector mit der Glas-/Tintenseite nach oben in beiden Händen und drückst vorsichtig mit zunehmender Kraft beidseitig gleichmäßig das Gerät zusammen, bis das Wasserzeichen sichtbar wird - die Tinte drückt sich in die Vertiefungen im Papier und zeigt damit das Wasserzeichen, das braucht schon eine Menge Druck!


    Wichtig:


    1. Die Marke muss natürlich ein WZ haben...
    2. Die Rückseite muss sauber sein - kein Papier oder Falz!



    Das Tintensäckchen muss nur ausgetauscht werden wenn:


    1. es kaputt ist (leckt)
    2. sich Kristalle darin bilden (bei niedrigen Temperaturen ist uns das schonmal passiert, sind dann aber glücklicherweise wieder in Lösung gegangen, sonst kann das Säckchen kaputt gehen!)

    Also, wir haben mit dem Inst-A-Tector bislang sehr gute Erfahrungen gemacht und möchten ihn nicht mehr missen. Das richtige gefühlvolle Zusammendrücken muss man zugegebenermassen erstmal ein bischen über, aber dann klappt das prima. Vorher die Tinte wieder schön in die Mitte des Säckchens streichen.


    Für Briefe benötigt man den Roll-A-Tector. Ähnliche Technik, jedoch wird nicht gedrückt sondern gerollt. Vorteil: das Bild des Wasserzeichens soll länger erhalten bleiben und beurteilbar sein, funktioniert - wie Kauli schon schrieb - hervorragend für Briefe.

    Dieses Thema ist schon öfter hier im Forum behandelt worden. Einfach mal die Foren-Suche benutzen ;).


    Generell ist Wahl eines Vordrucksystems Geschmackssache. Wir haben Leuchtturm (einzelne Hawid-Klemmtaschen) und Safe Dual (Folienblatt mit Taschen) im Gebrauch und sind mit beiden zufrieden. Von der Optik her ist Leuchtturm gefälliger (da gibts auch Memo-Blätter dazu), wegen der Taschen sind die Marken in Safe-Dual geschützter, doch die Nähte der Taschen können seitlich reißen, was nicht zu reparieren ist.


    Beides gibts auch gebraucht.

    Nun, wir haben keine Alben mit schwarzen Klarsichtstreifen von diesen Herstellern im Gebrauch, nur welche mit weißen Pergaminstreifen. Und da muss man sich echt Mühe geben um die Streifen seitlich zu sprengen - also z.B. mutwillig mit der Pinzette. Sie sind am Rand ein paar mm unter einem Papier-/Kartonstreifen eingelegt, das ist sehr stabil.

    Hallo 2712hexe,


    persönlich komme ich mit den Alben von Leuchtturm oder Lindner gut zurecht. Keck kenne ich nicht. War/ist dies der Hersteller?


    Keck Schreibwaren u. Bürobedarf GmbH
    Heidelberger Str. 5
    69198 Schriesheim
    Tel.: 06203 / 65624


    Vielleicht einfach mal anrufen und nachfragen...

    Hallo Markenfreund,


    du lässt deine Marken 2 h und mehr im Wasserbad??? Ist das nicht zulange? Das Papier weicht doch total auf und die Marke kann sich verziehen oder sogar ganz zerstört werden... außerdem kann das die Fluoreszenz beeinflussen.


    Ich persönlich erreiche gute Ergebnisse mit einem lauwarmen Bad zum Ablösen (ca. 20 min max.), die Marken werden in ein kaltes Bad überführt, bis alles abgelöst ist. Dann sofort mit der Bildseite auf dickes, nichtfärbendes Löschpapier und einige Stunden oder über Nacht annähernd trocknen lassen. Dann in ein Album vorsortiert einstecken und einige Tage unter Büchern pressen.


    Weniger ist mehr... lieber in kleineren Portionen nacheinander ablösen, statt ein stundenlanges Wasserbad zu riskieren. Ist die Gummierung angelöst, kann man das Papier auch vorsichtig mit der Pinzette von der Marke abziehen. Das funktioniert insbesondere bei australischen Selbstklebenden (kaltes Ablöse-Bad!!!) hervorragend, da sich die Gummierung seltenst vollständig löst, sondern nur quellt.


    Ganz wichtig: Farbiges Papier (besonders rot und schwarz) vorher aussortieren, sonst kann es Verfärbungen in der ganzen Charge geben!

    Hallo Vichy,


    kennst du niemanden, der einen Scanner oder eine Kamera hat? Vielleicht kannst du ja auch ausnahmsweise auf der Arbeit scannen?


    Günstige gebrauchte Scanner gibts übrigens u.a. bei epay.


    Nun, wie ich schon schrieb: der "normale" Zusteller klingelt meist. Immer wenn er Urlaub hat oder vor Feiertagen gibt es die Probleme. Wie greift man sich eine Aushilfe, die sowieso zu unregelmäßigen Zeiten kommt und nach ein paar Tagen oder Wochen nix mehr mit dem Revier zu tun hat? Deshalb haben wir ja den freundlichen Hinweis auf den Postkasten geklebt. Hat aber nix geholfen wie man sieht.


    Vom Kundenservice der Post kam übrigens mittlerweile ein allgemeines Entschuldigungsschreiben. Es wird versichert das "die betreffenden Mitarbeiter auf eine korrekte Arbeitsweise hingewiesen werden." Und es wird freundlich darauf verwiesen: "In unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist die Haftung für Schäden ausgeschlossen, die durch nicht ordnungsgemäßes Behandeln von Brief- oder briefähnlichen Sendungen ohne Zusatzleistungen entstehen." Naja, ist zwar ein Unding, ist aber so. Die Sendung kam aus GB, wie soll man sowas absichern? Registered beinhaltet keine besondere Form der Zustellung, soweit ich weiß. Und abschließend der Satz: "Wir versichern Ihnen, dass wir alles daransetzen werden, Sie wieder von unseren Leistungen zu überzeugen." Ist in meinen Augen der blanke Hohn. Wir haben in "unserer" Post mal wegen eines Postfaches gefragt. Auf die Frage, ob man da seine Sendungen denn ungeknickt und unbeschädig hineinbekommen würde, ernteten wir nur einen komischen Blick und ein Achselzucken. Nein, dafür könne man nicht garantieren.


    Auch wenn es kein Briefmonopol mehr gibt: den Zustelldienst kann man sich nunmal nicht aussuchen. Die anderen sind im übrigen auch nicht besser. TNT schafft es bspw. immer auf niederländischen Briefen die schönste Frankatur mit ihren Aufklebern zu überkleben und so final zu versauen.


    Zitat

    Übrigens: die Einzelmarken werten genau soviel wie der Bogen- kannst sie also ruhig separieren.


    Ja, das weiß ich. Aber die Einzelmarken bekommt man öfter, da verständicherweise diese Kleinbögen öfter beschädigt als heil vorkommen und daher zerlegt werden. Abgesehen davon, waren die meisten Einzelmarken zusätzlich in dem Los enthalten. Der ganze Bogen gestempelt wird in guter Qualität nur sehr selten angeboten.