Beiträge von m.w.myname

    Hallo Freunde,
    nach einigen Jahren komme ich mal wieder mit einem Ballonpost-Beleg vom 25. 8.
    1935 zurück.
    Diese Karte ist am 25. 8. 1935 im Ballon Liebefeld in Quakenbrück aufgestiegen
    und dann aus 2200 m Höhe abgeworfen worden.
    Gefunden hat sie dann ein Herr Clemens Windl....., der sie dann wunschgemäß
    ohne Porto dem Postweg zuführte.
    Ich finde, in dieser Karte steckt unheimlich viel Postgeschichte


    Grüße Michael

    Hallo,
    Dein Brief ist ein Auslandsbrief vom 7. 8. 43 aus der Schweiz nach Deutsch-
    land. Weil beide Länder nicht verfeindet waren, war er zugelassen und
    wurde dem Postweg übergeben. Die für die Prüfung des Inhalts zuständige
    Auslandsbriefprüfstelle (ABP) war München. Der links erkennbare braune,
    geriffelte Klebestreifen zeugt von der Öffnung des Briefes. Mit dem Streifen
    wurde er von der ABP danach wieder verschlossen.
    Die grüne Nummer ist ein Eingangszähler der Prüfstelle. Die anderen Nummern-
    stempel sind Prüferstempel (29, 46, 3329, 5630, 5645), d. h. sie wurden von
    Prüfern aufgebracht. Etwas ungewöhnlich ist der Stempel C, der so von der
    Prüfstelle München nicht bekannt ist. Die Deutung fällt daher etwas schwer.
    Dein Brief ist sauber und kann mit ca. 2 - 4 € bewertet werden.
    Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung


    mit den besten Grüßen


    m.w.myname

    Hallo
    Sammlerfreunde,
    ich habe mal auf meiner Seite unter "Sammlung-Beispiele"
    eine Sammlung "Zurück - (Feldpost)" zusammengestellt. Sie zeigt i. w. Feld-
    postbelege, die ihren Empfänger nicht erreicht haben, -aus welchem Grunde
    auch immer. Es ist zwar nichts aus meinem persönlichen Bereich aber paßt
    vielleicht auch ganz gut hier rein


    m.w.myname

    Hallo saintex,
    besten Dank für Deine ausführlichen Ergänzungen zu diesem Thema. Schicke
    mir dann bitte die Adresse des Auktionshause. Vielleicht kann ich ja mal mit
    meinem beschränkten Budget etwas feines ergattern


    beste Grüße


    m.w.myname

    Hallo 22028,
    zwei Worte reichen eigentlich:
    "Ein Vermögen"
    Es ist so, daß diese Post fast ausschließlich in Sammlungen verschwunden ist.
    So ab und an taucht mal ein Brief in einer Auktion auf. Um mal klare Zahlen
    zu nennen:
    100,- bis 500,- Euro und mehr sind realistisch. Es ist, wie überall, immer das
    Gleiche. Angebot und Nachfrage zählen. Ich persönlich habe in meiner Zensur-
    postsammlung noch keinen Beleg mit "Lissabon Postfach 506". Andere Belege
    mit ähnlichen Adressen verdeckter Art habe ich schon. Jedoch wurden die
    auch teuer erkauft


    Grüße


    Michael

    Hallo,
    meines Erachtens handelt es sich um den Feldpoststempel der 14. Infantrie-
    Division vom 4. 7. (1915 ?). Das geht aus den Abkürzungen auf dem Stempel
    hervor.
    Links steht noch auf der Baumrinde 14. Division, 79 Brigade, VII (?) Arnee Korps.
    Vielleicht geht noch mehr aus der Rückseite hervor


    m.w.myname

    Hallo,
    weiß jemand, ob die gezeigte Schweden - Jubuläumsganzsache (1897 erschie-
    nen) zum Stempeldatum (7. 1. 1941) überhaupt noch Gültigkeit besaß ?
    Möglicherweise könnte sie ja auch wegen der zugeklebten 15 Öre - Marke
    als Formblatt benutzt worden sein oder hat die zugeklebte Marke nur eine
    Portoerhöhung ausgeglichen. Leider kenne ich mich bei Schwedenbelegen
    nicht so aus.


    Besten Dank für Auskünfte


    Gruß Michael

    Hallo,
    ich habe hier einen Auslandsbrief vom 22. 12. 1939 in die Schweiz, bei dem 10
    Rpf zum korrekten Porto von 25 Rpf fehlen. Der Brief wurde in der Schweiz
    mit 25 Rappen nachtaxiert. Dazu wurden 2 Portomarken zu je 25 Rappen ver-
    wendet, wovon eine durch Stempel für "UNGÜLTIG" erklärt wurde.
    Und nun meine Frage an die Gemeinschaft - warum wurde die obere Porto-
    marke als ungültig gekennzeichnet ??? Die Rückseite gibt dazu nichts her.


    Gruß Michael

    Hallo,
    ich habe den abgebildeten Kofferanhänger aus den USA ersteigert, weil er
    mich einfach interessiert hat.
    Kann mir jemand etwas zu diesem Anhänger sagen ?
    1. Warum wurde er z.B. mit 154 amerikanischen Cents frankiert und dann
    mit dem Stempel "Dayton/Ohio (12)" abgestempelt. Die Rückseite zeigt wohl
    den Namen des Kofferbesitzers und den Zielort "Erkheim (Unterallgäu)".
    2. Um was für einen Postdienst handelt es sich hier ?
    3. Wurde hier ein Koffer mit der Post versandt ?
    4. Zusatzstempel "Nicht geöffnet" ?
    5. Ein Datum ist leider nicht zu sehen (geschätzt um die 1940 ?)
    Für jede Hilfe bin ich sehr dankbar


    m.w.myname

    Hallo,
    9 Tage vor Kriegsbeginn wurde der abgebildete Brief losgeschickt. Anfang des
    Krieges erreichte er sein Zielland Deutschland/Ostpreußen. Doch in welche
    Stadt sollte man ihn schicken ?!?
    Die Straße ist ja klar. Also ganz einfach - Ordensritterstr. 8. Nun habe ich mal im
    Netz gesucht und auch was gefunden. Möglicherweise wollte der Absender
    den Brief nach Sensburg (dem heutigen Mragowo) in Polen schicken. Dies ist
    der einzige Ort in Ostpreußen, den ich mit einer Ordensritterstr. gefunden
    habe. Der Brief zeigt auch die für diese Zeit und Prüfstelle typischen Zensur-
    merkmale der ABP Königsberg.
    Ich hatte schon vor längerer Zeit über die Ordensritterstr. berichtet


    m.w.myname

    Hallo,
    die folgende Auslandskarte vom 6. 10. 38 aus Braunschweig nach Meran fiel
    mir jetzt in die Hände. Sie ist mit 3 Rpf unterfrankiert. Deshalb wurde sie mit
    3 Rpf + 67% (2 Rpf) Nachgebühr belegt. Das ist ja auch alles korrekt. In
    Italien ist dann wohl die Nachgebühr mit einer 30 Cnt Portomarke verklebt
    worden.
    Doch jetzt ist da noch ein großer Zettel und ein paar Stempel und hand-
    schriftliche Vermerke sind zu sehen.
    Da ich kein italienisch kann, bitte ich um etwas Hilfe, was mit der Karte noch
    alles geschehen ist. Besten Dank im voraus


    m.w.myname

    Hallo,
    das Auge sollte immer wach sein bei der Suche nach Besonderheiten, wenn
    man Zensurpost durchwühlt.
    Der folgende Brief aus Brasilien ist ein relativ gewöhnlicher Zensurbrief, der die
    Auslandsbriefprüfstelle in Paris (Kennbuchstabe x) ungeprüft durchlief. Daher
    stammt der Durchlaufstempel Ax.
    Doch da ist noch etwas:
    Man gehe mal mit den Augen etwas nach links unten vom Stempel Ax. Da ist
    ein liegendes AS (schwacher Stempel) zu erkennen. Und damit hat es was.
    Dieser Brief durchlief in Brasilien eine Postsortiermaschine "TRANSORMA", die
    seinerzeit in einigen Ländern eingesetzt wurde. Unter anderem findet man
    Belege mit solchen Stempeln aus den Niederlanden (Utrecht).
    Also - dies ist auch ein Beleg für die Postautomation


    m.w.myname