Beiträge von m.w.myname

    hallo,
    ich stehe auch etwas auf dem Schlauch, wenn ich was zur Phila-Datenbank
    sagen sollte. Sie hat mich einfach bisher noch nicht interessiert. An eine Mitarbeit ist bei mir auch nicht zu denken.
    Aber nehmen wir mal an, ich möchte mich jetzt mal informieren, kenne
    aber weder das Philaforum, noch etwas anderes in dieser Richtung. Ich bin
    vielleicht mal bei eBay und sonst nicht viel mehr (ist alles nur angenommen).
    Nun höre ich von dem link und gehe da mal rein.
    ??? So - finde ich da jetzt irgendwo, was denn phila-DB ist ? Ich finde da zwar bald heraus, daß es sich wohl um das Sammeln von Briefmarken
    handelt aber um mehr nicht.
    Ich will damit sagen, daß ich wohl einiges an Hintergrundwissen haben muß,
    um mit der Seite klarzukommen. Dies muß ich mir im wesentlichen aus dem
    Philaforum holen (aber woher weiß ich das ?).
    Sollte also die Phila-DB auf ihrer Startseite nicht auch etwas haben, wie eine
    Einleitung, so nach dem Motto "Was bin ich" und "Wie funktioniere ich". Man muß immer daran denken, das jemand auf die Seite kommt, ohne
    jemals etwas vom Philaforum gehört zu haben. Damit verteidige ich ein wenig unseren Sammlerkollegen Ästhetiker


    Gruß m.w.myname

    Hallo,
    ich habe bei Ebay eine mexikanische Ganzsache u.a. mit einem Flaggen-
    stempel von Nuevo Laredo (1904) (Artikel 300422315717) eingestellt.
    Ich selbst habe nun keine Ahnung davon. Kann mir hier jemand etwas
    Hintergrundwissen vermitteln ?


    Danke


    m.w.myname

    Hallo,
    diese Erkenntnisse außerhalb der regulären Gesetzgebung kannte ich nicht,
    danke für den Hinweis.
    Na ja - russisch lesen fällt mir außerordentlich schwer, trotzdem danke


    m.w.myname

    Hallo,
    der Brief ist wohl nicht über Dampf geöffnet worden. Die Russen hätten sich
    wohl auch nicht diese Mühe gemacht. Außerdem sollte der Empfänger sehen,
    daß die Post kontrolliert wurde - also schnitt man die Post auf und verklebte
    sie dann wieder mit einem Verschlußstreifen. Bei der Zensurpost durch
    deutsche Dienststellen im 2. Wk nannte man das "Devisenschnitt".
    Bei Deinem Brief handelt es sich offensichtlich um eine Verfärbung des Papiers
    durch die Gummisubstanz.
    Das Öffnen von Post über Dampf war eher der Post von hochgestellten Per-
    sönlichkeiten früherer Zeiten vorbehalten. Der "König" sollte halt nicht merken,
    daß man seine Post schon gelesen hatte


    m.w.myname

    Hallo,
    "was lange währt, wird endlich gut" - so könnte man den unten abgebildeten
    eingeschriebenen Bankbrief (mit Rückschein > Stempel A.R. = Avis de Recep-
    tion) vom 28. 3. 1941 überschreiben. Er hat sein Ziel "Zittau" erst am 3. 9. 1946 erreicht, also fünfeinhalb Jahre später. Die Bank war längst geschlossen.
    Was ist geschehen ?!?
    Nun - der Brief gehört zu einer Spezies von Poststücken, die seinerzeit von
    den Engländern beschlagnahmt wurden. Er lief durch die britische Zensur. Es
    war aber wohl nichts wertvolles darin (handschriftlich "no value"). Damit
    konnte der Rückschein auch nicht beantwortet werden. Erst im September
    1946 wurde der Brief (wie viele andere auch) von den Briten für den Versand
    freigegeben (Stempel "RELEASED"). Er gelangte in den Verkehr der deut-
    schen Post, die auf die Rückseite noch den abgebildeten Hinweiszettel klebte.
    Vielleicht erreichte der Brief ja doch noch seinen Adressaten in einer anderen
    Bank, wer weiß ?!? Dann würde der Eingangssatz "was lange..." zutreffen.
    Wer übrigens Briefmarken vermißt ?!? Die sind vielleicht abgelöst worden


    m.w.myname

    Hallo BerndHL,
    beide Karten (eine GA) aus Jugoslawien nach Hamburg haben die Auslands-
    briefprüfstelle in Wien durchlaufen, die für diesen Leitweg zuständig war. Die
    Prüfung dokumentieren die roten Maschinenprüfstempel auf der Vorderseite.
    Die grünrn Haken über dem Adressfeld zeigen, daß eine Adressprüfung vor-
    genommen wurde. Diese Kennzeichnung findet man im wesentlichen nur bei
    der ABP (Auslandsbriefprüfstelle) Wien.
    Weiterhin erkennt msn unten rechts kleine Nummernstempel und hand-
    schriftliche Vermerke. Beides stammt von Prüfern der Dienststelle. Beide Kar-
    ten sind ok. und können mit etwa 2 - 5 €/St bewertet werden, je nach Inter-
    esse


    m.w.myname

    Hallo KArnoldBln,
    es sind in jedem Fall zeitgeschichtliche Dokumente. Sie werten bei in-
    takten Marken zumindest den Michel-Gestempelt-Preis und darüber.
    Also - aufheben und Marken nicht ablösen


    m.w.myname

    Hallo,
    Deine Marke klebt auf einem normalen Inlandsbrief von 1941 (Sammel-
    gebiet "Deutsches Reich 1933-45"). Der ganze Brief repräsentiert einen
    Wert von etwa -,20 - -,40 €, also nicht viel. Eine Markenecke ist auch
    noch umgeknickt.
    Die Marke selbst zeigt den 1934 verstorbenen Reichspräsidenten Hinden-
    burg. Sie ist ein Standardwert aus einem 1933 - 34 erschienenen Satz
    "Hindenburg - Marken". Dein Brief hat also mehr Erinnerungswert als
    reinen Geldwert


    Grüße


    m.w.myname

    Hallo BerndHl,
    Deine beiden ersten Briefe sind Nachkriegsbelege. Sie sind schön und werten
    im Tausch so um die 3 € - 5 €. Es kommt immer auf das Interesse an.
    Dein dritter Brief hat zusätzlich noch das Sammelthema "Durch Deutsche
    Dienstpost Ukraine". Ich ordne im mal einen Tauschwert um die 7 € zu. Das Loch stört etwas aber das gehört auch zur Zeitgeschichte


    m.w.myname