Beiträge von laberix

    Sorry Bodo,


    die Marken abzulösen, ist wohl das Dümmste, was man überhaupt machen kann. Belege sind doch allemal viel aussagekräftiger als einzelne Marken. Nachteil ist auch, dass auf den Marken alleine dann häufig kein vollständiger Stempelabschlag mehr vorhanden bzw. erkennbar ist.


    Kopfschüttelnde Grüße
    Laberix

    Hallo,


    alleine die Linienzähnung entlarvt diese Teil schon als Fälschung und dümmliches Machwerk. Hinzu kommen die von anderen bereits genannten Ungereimtheiten.


    Gruß
    Laberix

    Hallöle,


    grundsätzlich waren Eilsendungen schnellstmöglich zu befördern und da bot sich in Berlin die Nutzung der Rohrpost an.


    Allerdings sieht die Karte nicht danach aus, als ob sie eine Rohrpostkartusche von innen gesehen hat, denn die Briefe bzw. Karten mussten ja gerollt werden, damit sie in die Kartuschen passten. Scheint eher philatelistisch angehaucht zu sein. Ob tarifrichtig frankiert, kann ich nicht sagen.


    Gruß
    Laberix

    Ein recht abenteuerlicher Bericht.


    Dass während der Hochinflation Marken in einigen Oberpostdirektionen (OPD) mit neuen Wertstufen überdruckt wurden ist zwar richtig. Daraus resultieren ja die OPD-I- und OPD-II-Marken. Aber die Rentenpfennigmarken wurden ausschließlich in der Reichsdruckerei hergestellt, da beißt keine Maus den Faden ab.


    Das kommt eben dabei raus, wenn Leute bar jeder Sachkenntnis solche Sachen zum Besten geben.


    Eine Abbildung aus dem Michel DSK 2012 ist auch vorhanden und die Marke steht in demselben bei 450 Euronen für o und **.

    Hallo MarZus,


    die durchstochenen Marken der Inflationszeit waren nicht sehr beliebt, weil man sie oft nur schwer trennen konnte. Aus diesem Grund haben die Leute deshalb mitunter die Schere zu Hilfe genommen.


    Und wenn Du genau hinschaust, kannst Du am linken Rand auch noch deutliche Spuren des Durchstichs erkennen..


    MfG
    Laberix

    schau mal unter und dort unter dem Thema "Die Poststempel Berlins". Da findest Du eine Unmenge an Informationen.


    Gruß
    laberix

    Aus INFLA-Band Nr 67:


    Bei den Bogen der Mi-Nrn. 313 bis 330 befinden sich die Plattennummern (PN) ausnahmslos am Unterrand des Schalterbogens. Die PN des Markenbilddrucks (Mb) steht links oder rechts außen (sofern vorhanden). Die PN des Wertdrucks (Wd) (mitunter auch fehlend) ist meist mittig zu finden, aber stets rechts von der HAN. Hier hat sich die sog. "Plattennummernformel" bewährt, die die Wiedergabe der Plattennummern von links nach recgts angibt, also z.B. -/4/4, -/12/32, 7/7/-, 5/-/- oder -/-/14. Einzige Ausnahme ist bei 317 die 9/-/29, bei der die PN 9 des Wertdrucks irrtümlich nach links außen gerutscht ist.


    Bei anderen Inflationsbogen stehen die Plattennummern zwar auch meist am Unterrand, aber dies ist nicht die Regel. Mitunter findet man die PN auch am linken oder rechten Seitenrand.

    hab eben mal nachgeschaut und festgestellt, dass dazu noch nix vorhanden ist. Werde aber trotzdem versuchen, die das zu verklickern. Dauert aber noch´n paar Tage, da ich momentan jede Menge Arbeit an der Mütze habe.

    Moin Bientag,


    das Buch von Dr. Kiefner (INFLA-Band 17) behandelt ausschließlich die Rosettenmarken 313-330. Bei deiner Abbildung handelt es sich aber nicht um eine Rosettenmarke, sondern über eine Berliner Überdruckmarke, bei der sowohl Plattennummern der Urmarke als auch des Überdrucks vorhanden sind (unterscheidbar an den unterschiedlichen Farben).


    Zu der Plattennummernformel der Rosettenmarken muss ich noch was raussuchen. Werde Dir den Link dann noch hier posten.


    Tschöööö