Beiträge von wien13

    Hallo brossi63 - herzlich Willkommen!


    Michel finde ich auch absolut gut. Da sind Marken schön in der Reihenfolge, Werten, Ausgabedaten, usw usw drinnen - also je nach Bedarf und Geschmack. Vielleicht am Anfang noch etwas verwirrend, weil du bei bestimmten Marken sicher so wie ich länger suchen wirst, bis du sie im Katalog dann findest oder ....


    Mit dem Michel ist es dann leichter auch zu entscheiden, was du wie und mit welchem Einsatz sammelst. Etwa schön brav nach Michelnummern, nach postfrsichen/gestempelten/Belegen oder z.B. nur Marken mit Stempeln aus deiner Gegend. Oder Ersttagsbriefe!? Aber auch eine Seite mit einer bestimmten Marke mit verschiedenen Stempeln, oder eine Sammlung einer Markenserie mit Jahresdatumsstempel ist was Feines. Da gibt es sicher noch etliche weitere Möglichkeiten.
    Kommt grundsätzlich natürlich auch auf dein Budget punkto Geld und Zeit an. Und was in deiner Startsammlung schon drin ist.


    Also viel Spaß
    wien13

    Werte Kollegen und Kolleginnen,


    SCHÖNES ÖSTERREICH ist ein farblich interessanter Satz aus den Jahren 1973 bis 1978 und war über 10 Jahre gebräuchlich. So weit so gut - in Ermangelung sonstiger Beschäftigung habe ich begonnen die Marken nach den Stempeldaten abzustecken und bin überraschend weit gekommen.


    Aber natürlich fehlen mir noch immer einige - daher BITTE zum Tausch melden. Kann im Gegenzug alles mögliche Österreich bieten.


    Foglende Daten fehlen mir: 1.1./1.5./3.6./15.8./15.9./23.9./27.9./29.9./7.10./14.10./26.10. und natürlich 25.12.


    hier noch 2 Scans mit meiner Dezembersammlung - schön BUNT!!


    grüße Wien13

    Hi tractatus,


    wahrscheinlich kennst du die beiden links eh schon.




    Besonders der "Antichistati" ist klasse. Und macht noch mehr Appetit auf italienische Klassiker.
    ad Kataloge: VACCARI ist sehr gut - italienisch nur in ansätzen zu können ist allerdings bei den feinheiten ein hindernis :) Naja, die bilder sind jedenfalls den Preis wert.
    Grüße Wien13

    Der 10 Krone Wert der Gedenkausgabe aus dem Jahr 1910 ist optisch ein Gustostückerl (Gestaltung von Koloman Moser). Wegen der Auflage von angeblich nur 25.600 Stück gehört diese Marken zu den selteneren, also leider auch höherpreisigen. Bei meinem Bild unten ist die linke Marke das Original (Längszähnung 12 ½ !).


    Daher wurden amtliche Nachdrucke (Auflage 20.000 Stück mit Längszähnung 12) und rückseitigem Vermerk „Nachdruck B.H.G.“ angefertigt – dazu habe ich leider kein Exemplar – wenn wer im Forum einen Nachdruck hat, bitte Scan reinstellen.


    Außerdem wurden private Nachdrucke im Buchdruckverfahren angefertigt. Das Exemplar in meinem Bild rechts ist vorderseitig ordnungsgemäß mit „FACSIMILIE“ und rückseitig mit „PRIVAT NACHERUCK“ und „FAKSIMILIE“ gekennzeichnet. Zähnung ist übrigens 11 ½. Insbesondere im Bereich des Kopfbildes weichen die beiden Marken deutlich voneinander ab. So ist das Faksimilie farblich in Brauntönen gehalten und macht insgesamt ein verwaschenerer Eindruck. Das Stichtiefdruckverfahren des Originals kommt dagegen gerade in diesem Bereich (Linien- und Punktführung) besonders zur Geltung.

    Hi Patrykwieton,
    Gummi war auf den Marken drauf, aber dürfte nicht so rasend gut geschmeckt haben. Es war ein dick aufgetragener tierischer Leim, gelb bis dunkelgelb und brüchig. Daher haben auch die seltenen ungebrauchten Marken oft Gummibrüche, die die Vorderseite beeinträchtigen.


    lg wien13

    Hallo Bernie,
    in meinen Auktionskatalogen habe ich bisher noch keine Marke mit Balken oben und unten gefunden. Gibts die überhaupt? Balken soll es ja eher am Rand von Druckrahmen gegeben haben, auch weil etwa Druckstöckel ausgetauscht wurden. D.h. dann auch, dass Marken mit Balken in höherem Ausmaß von in die jeweilige Platte neu montierte Druckstöckeln stammen. Oder?


    lg Wien13

    Als Neuling möchte ich hiermit Einstand feiern.


    Eine Besonderheit bei der ersten Ausgabe Österreichs 1850/54 sind Balken, Spiess, Steg, Druckschuss – alles Bezeichnungen für einen farbigen Strich oben, unten oder auf einer der Seiten im Markenrand.


    Was sind das für Phantomstriche? Es sind eingefärbte kleine Blättchen. Diese Blättchen wiesen eine Stärke von 1,5 mm auf und wurden zur Verkeilung der Druckstöckel verwendet. Damit sollten die Stöckel während des Druckvorganges fest im Druckrahmen verankert bleiben. Ironie dabei ist, dass sich diese Plättchen manchmal gelöst haben und an die zu druckende Oberfläche gestiegen sind, eingefärbt wurden und sich nun auf unseren Marken wiederfinden.


    Diese Balken waren also lose Teile, färbten sich unterschiedlich intensiv und finden sich mehr oder wenige klar und meist weniger kompakt auf dem Markenbild wieder. In der Literatur fand ich etwa bei HUBER eine Darstellung eines wandernden Balkens ... ein lockerer Balken, der sich bei verschiedenen Druckvorgängen an jeweils anderer Stelle abdruckte.


    Bemerkenswert ist noch, dass bei den Stereotypen diese Balken waagrecht, hingegen bei Elektrotypen senkrecht und dabei auch noch
    seltener auftreten. Leider stehen mir nur waagrechte zur Verfügung – vielleicht kann jemand noch Bilder eines senkrechten Balkens einstellen – würde mich auch sehr interessieren.


    Bleibt noch die Frage der Bewertung. Grundsätzlich desto länger und klarer Balken, umso höher ist Bewertung. Unter 1 mm sind diese im Wert aber vernachlässigbar.


    Bei den Bildern sieht man leider die gelbe Marke rechts sehr schlecht, aber deren Balken reicht über die komplette Breite.