Beiträge von Briefmarkentor

    11. Grabow



    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.



    12. Grevesmühlen


    Von diesem Stempelgerät konnte ich keine Abbildung finden.



    13. Klütz



    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.



    14. Krakow am See



    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.



    15. Kröpelin



    Passt meiner Meinung nach, siehe auch die Buchstaben "K" und "R" auf der fraglichen losen Marke links unten.



    16. Laage



    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.



    17. Malchow



    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.



    18. Mallis


    Von diesem Stempelgerät konnte ich keine Abbildung finden.



    19. Marlow


    Eine Abbildung finden sich hier: https://www.philastempel.de/stempel/suchen/kombi

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.



    20. Milow


    Von diesem Stempelgerät konnte ich keine Abbildung finden.

    Deshalb mal die Frage: Gibt es noch andere Orte, die so einen Stempeltyp haben könnten?

    @labarnas 


    Deine Frage habe ich zum Anlass genommen, mal wieder das Buch "Mecklenburg-Vorpommern die Stempel der Postämter, Zweigpostämter und Poststellen 1945-1952" zu wälzen. Die Ergebnisse werde ich hier sukzessive präsentieren:


    1. Bad Sülze




    Passt nicht. Der obere Steg ist gebrochen und der Unterscheidungsbuchstabe hat eine andere Form.



    2. Blankenburg


    Von diesem Stempelgerät konnte ich keine Abbildung finden.



    3. Brüel




    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.


    4. Bützow


    Eine Abbildung finden sich hier: https://www.philastempel.de/stempel/suchen/kombi

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.



    5. Burg Stargard




    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.



    6. Crivitz




    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.



    7. Dassow




    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.



    8. Friedland




    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.



    9. Fürstenberg




    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.



    10. Gadebusch




    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.

    Diese gebrauchte Marke stammt vom Feld 30.




    Hier das Feldmerkmal im Detail, welches auf allen Bögen vorkommt.




    Verwendet wurde die Marke als Einzelfrankatur auf einer um drei Pfennig überfrankierten Drucksache bis 20 g vom 15. November 1945 innerhalb der OPD Schwerin ab Stavenhagen nach Neubrandenburg. Es handelt sich um eine erzwungene Überfrankierung, da es am Tag der Aufgabe keine Postwertzeichen zu drei Pfennig gab.


    labarnas


    Vielen Dank für deine Einschätzung. Leider habe ich zu wenige Abschläge des Zweigpostamtes Kröpelin, um sagen zu können, wann es zu einer Beschädigung des unteren Steges kam. Hier mal die Übersicht der Abschläge in meiner Sammlung:









    Das deutlichste Merkmal, den unteren gebrochenen Steg kann ich erst ab dem 3. Dezember 1948 belegen. Wann es zur Beschädigung des Stempelgerätes kam, kann ich noch nicht nachvollziehen.


    Der Unterscheidungsbuchstabe "b" scheint nur bei dem Abschlag vom 3. Oktober 1945 unten abgeschnitten zu sein. Wie es dazu kommen kann, kann ich mir nicht erklären.


    Auch der Strich über dem Verbindungsstrich zwischen Datum und Uhrzeit zeigt nur der Abschlag vom 3. Oktober 1945. Auch hier kann ich mir nicht erklären, wie es dazu kommen konnte.


    Viele Grüße


    Marko

    Heute eine weitere gebrauchte Einzelmarke, bei der ich kein Feldmerkmal finden kann.



    Verwendet wurde die Marke als portorichtige Mischfrankatur auf einem Brief im Fernverkehr bis 20 g vom 31. Oktober 1945 in die Britische Besatzungszone ab Bobitz nach Lübeck.


    Im Übrigen sind etliche Marken sowieso nicht prüfbar-

    wegen unleserlichem Stempel (nur Ecke,-Bogen) :jaok:

    SammlerBernd


    Bei stöbern habe ich mal wieder einen interessanten Stempelabschlag gefunden, der nicht sofort preisgibt, von welcher Postanstalt er stammt:


    Quelle: https://www.ppa-auktion.de/cgi…pl?do=bu&bu=373&lo=318165


    Herr Kramp (BPP) hat diesen Abschlag als echt signiert, dann finden wir ihn bestimmt auch. Zu sehen ist ein Zweikreisstegstempel. Die Ortsbezeichnung trägt die Länderbezeichnung "(MECKL)" und der Unterscheidungsbuchstabe ist "b". Der obere Steg und der Buchstabe "C" von "(MECKL)" liegen auf einer gedachten waagerechten Linie. Interessant ist auch das Stempeldatum. Ich meine 31.10.1946 zu lesen. Das wäre der letzte Tag der Gültigkeit dieser Briefmarke.


    Nach dem blättern im Thema OPD Schwerin - Übersicht der Stempelgeräte und Gebühr-bezahlt-Stempel bliebt eigentlich nur ein mögliches Stempelgerät übrig:



    Wie ist eure Meinung zu dem Abschlag?

    Auf der unten abgebildeten Briefmarke wurde der Stempelabschlag des Stempelgerätes (3) MALCHOW (MECKL) von Herrn Kramp (BPP) als falsch attestiert.



    Aber warum ist dieser Abschlag falsch? Das möchte ich mit euch besprechen.


    Werfen wir zuerst einen Blick in das Buch "Mecklenburg-Vorpommern die Stempel der Postämter, Zweigpostämter und Poststellen 1945-1952" von Hans-J. Richter. Für den Gültigkeitszeitraum dieser Marke werden folgende Stempelgeräte aufgezählt:


    Zweikreisstegstempel: (3) MALCHOW (MECKL) / b

    Zweikreisstegstempel: MALCHOW (MECKL) / c

    Zweikreisstegstempel: MALCHOW (MECKL) / c - asymmetrisch, da Postamtsnummer entfernt

    Zweikreisstegstempel: MALCHOW (MECKL) 1 / f


    Auf dem oben gezeigten Scan können wir eindeutig die Stempelform erkennen. Es handelt sich um einen Zweikreisstegstempel. Einen Unterscheidungsbuchstaben sehen wir nicht. Aber wir können erkennen, das nach der Ortsbezeichnung "MALCHOW (MECKL)" etwas fehlen muss, denn diese Ortsbezeichnung steht nicht symmetrisch im Stempelgerät. Folglich muss dieser Abschlag etwas mit dem Stempelgeräte "MALCHOW (MECKL) / c" mit der entfernten Postamtsnummer zu tun haben.


    Eine Abbildung dieses Stempelgerätes findet sich im Thema OPD Schwerin - Übersicht der Stempelgeräte und Gebühr-bezahlt-Stempel



    Jedoch fehlt bei diesem die Postgebietsleitzahl "3" im Kreis. Aus der Erfahrung heraus ist mir bekannt, das ab August 1946 erste Stempelgeräte ohne Postgebietsleitzahlen mit den entsprechenden Postgebietleitzahlen in einem Kreis nachgerüstet wurden. Ein Blick in das Buch von Richter bestätigt sodann, dass eine solche Nachrüstung stattgefunden hatte. Allerdings nennt er als Verwendungszeitraum den Februar 1947 bis Oktober 1952.


    Nun habe ich einmal in meiner Sammlung nachgesehen und auch entsprechende Stempelabschläge gefunden:




    Auf beiden Abbildungen erkennt man deutlich, dass der obere Steg etwas in der Mitte gebrochen ist. Bei dem Stempelabschlag vom 15. November 1947 ist dann auch der unter Steg auf der rechten Seite gebrochen. Also ging irgendwann nach dem 11. August 1947 auch der untere Steg kaputt.


    Übertragen wir diese Erkenntnis jetzt auf die als "Stempel falsch" geprüfte Marke, muss man davon ausgehen, das der Stempelabschlag erst nach dem August 1947 erfolgte. Dafür spricht nach meiner Meinung auch die Stempelfarbe, die nach meinem Empfinden im Vergleich zum gezeigten Stempelabschlag vom 21. Januar 1946 schwarzer und öliger erscheint.

    Beim stöbern auf Ebay habe ich heute folgendes Angebot gefunden:


    Quelle:

    https://www.ebay.de/itm/SBZ-23…cfbc50:g:Pm4AAOSwY3VeYOaA


    Die Beschreibung des gewerblichen Anbieters tmueller43 lautet: SBZ 23 - 25 b gestempelt / Siehe Scan. Die drei Marken kann man im Sofortkauf für 24,99 Euro erwerben.


    Zu sehen ist ein Stempelgerät (3) HAGENOW (MECKL) 1. Der Unterscheidungsbuchstabe wurde nicht abgeschlagen.


    Dieses mal habe ich zuerst im Buch "Mecklenburg-Vorpommern die Stempel der Postämter, Zweigpostämter und Poststellen 1945-1952" von Hans-J. Richter nachgeschaut, welche Stempelgeräte in Hagenow für den Verwendungszeitraum dieser Marken aufgeführt sind. Dies waren:


    Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten HAGENOW / *(MECKLB)*

    Zweikreisstegstempel (3) HAGENOW (MECKL) 1 / a - aptierte PGLZ

    Zweikreisstegstempel HAGENOW (MECKL) 1 / b - später mit PGLZ 3 im Kreis

    Zweikreisstegstempel (3) HAGENOW (MECKL) 1 / c - aptierte PGLZ


    In Frage kommen also nur die Stempelgeräte mit den Unterscheidungsbuchstaben "a" und "c".


    Nun habe ich die Stempelabschläge mit denen in dem Thema

    OPD Schwerin - Übersicht der Stempelgeräte und Gebühr-bezahlt-Stempel abgelegten Abschlägen vergleichen:


    (3) HAGENOW (MECKL) 1 / a




    (3) HAGENOW (MECKL) 1 / b



    Auch das Stempelgerät mit dem Unterscheidungsbuchstaben "a" scheidet aus. Die PGLZ "3" hat eine anderer Form und auch die Buchstaben "H" und "A" von "HAGENOW" haben eine andere Form. Auch unterscheidet sich die Anordnung der Ortsbezeichnung innerhalb des Stempelgeräte voneinander.


    Eine Abbildung des Stempelgerätes mit dem Unterscheidungsbuchstaben "c" habe ich in der Stempeldatenbank von stampsx finden können https://www.stampsx.com/ratgeb…mpel-bilder.php?id=290552. Allerdings noch ohne aptierte PGLZ 3. Hier passen die Formen und Stellungen der Buchstaben.


    Aber, jetzt kommt das große aber. Bei den abgebildeten Marken handelt es sich um Sonderpostwertzeichen der OPD Schwerin. Deren Gültigkeit endete mit Ablauf des 31. März 1946. Die angebotenen Marken haben als Stempeldatum den 25. Oktober 1946.


    Von daher würde ich persönlich nicht auf diese Marken bieten.

    Schnuffel


    Hallo Schnuffel, danke für das Angebot. Ich habe mehrere ganzen Bögen, diese muss ich nur noch scannen.


    Ja, ich bin in der Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern im BDPh e.V. Kann ich jedem Interessierten nur empfehlen. Der Vorsitzende ist übrigens Herr Kramp, der auch Prüfer dieses Gebietes im BPP ist.



    Viele Grüße


    Marko

    Im Übrigen sind etliche Marken sowieso nicht prüfbar-

    wegen unleserlichem Stempel (nur Ecke,-Bogen) :jaok:

    SammlerBernd


    Hier habe ich ein Beispiel, welches perfekt auf das passt, was SammlerBernd meint:


    Quelle: https://www.philasearch.com/de…adcrumbId=1597388740.3503


    Eine Marke, auf der lediglich ein Unterscheidungsbuchstabe "e" eine Stempelgerätes in der Form eines Zweikreisstegstempels zu erkennen ist. Von der Datumsangabe kann ich nur die "4" von 194? sicher erkennen.


    Aber auch damit kann man arbeiten. Im Thema OPD Schwerin - Übersicht der Stempelgeräte und Gebühr-bezahlt-Stempel finden sich zu Zeit vier Abbildungen von Zweikreisstegstempeln mit einem Unterscheidungsbuchstaben "e". Davon scheiden die folgenden drei aufgrund der anderen Form des Buchstaben aus:


    Bad Doberan



    Greifswald



    Warnemünde





    Das folgende Stempelgeräte aus Malchin scheint zumindestens von der Form her zu passen.



    Allerdings scheint der Unterscheidungsbuchstabe auf meinen Scan näher zum äußeren Kreis hin zu stehen, bei Scan der Firma Drei Löwen GmbH zum inneren Kreis hin. Technisch versierte werden beide Scans übereinanderlegen.


    Als Schlussfolgerung aus meiner kurzen Suche würde ich auf dieses Angebot nicht bieten, aber das ist meine persönliche Meinung. Berücksichtigen muss man dabei auch, dass die mir zur Verfügung stehende Datenmenge noch zu klein ist.

    Bei dem folgenden Los zum Festpreis zu 35 Euro fallen sofort drei Falschstempel auf:


    Quelle:

    https://www.philasearch.com/de…=1597385811.6926&row_nr=4


    1. Zweite Reihe, linke Marke: (3) SCHWERIN (MECKL) 1 / so

    2. Zweite Reihe, zweite Marke von Rechts: (3) SCHWERIN (MECKL) 1 / ac

    3. Dritte Reihe, linke Marke: WISMAR 1


    Das Los ist wie folgt beschrieben: "1945, 12 Werte Freimarken, gestempelt, in einwandfreier Erhaltung (ME 75.-)". Anbieter ist die Firma Andreas Schlegel GmbH. Ich schreibe diese an und warte eine Reaktion ab.

    Im Übrigen sind etliche Marken sowieso nicht prüfbar-

    wegen unleserlichem Stempel (nur Ecke,-Bogen) :jaok:

    SammlerBernd


    SammlerBernd spricht ein wichtiges Thema an, welches der großen Mehrheit von uns Probleme bei der Bestimmung von Stempelabschlägen bereiten dürfte. Oft befinden sich nur kleine Teile eines Stempelgerätes auf der Marke. Hier als Beispiel ein Briefmarke, auf der man so gerade noch das Jahr (1946) und einen Teil der Postamtsbezeichnung (MECKL) lesen kann.


    Quelle: https://www.ppa-auktion.de/cgi…pl?do=bu&bu=371&lo=314841


    Wenn man aber die Lust, die Zeit und eine ordentliche Datengrundlage hat, kann man auch solch ein Rätsel lösen und mir persönlich macht dergleichen immer mehr Spaß. Fangen wir dem Postamt an. Wir können erkennen, dass es eine Anstalt auf dem ehemaligen Gebiet des Landes Mecklenburg sein muss, dass es eine kleine Anstalt gewesen sein muss, denn es fehlt eine Postamtsnummer (1, 2 ect.) und wir können erkennen, dass der rechte Rand des Buchstabe "K" von "(MECKL)" in einer Linie mit dem oberen Steg verläuft. Außerdem verbindet eine gedachte senkrecht Linie die erste Klammer von "(MECKL)" mit dem Anfang des Bindestriches von der Uhrzeitangabe.


    Vergleiche ich diese Merkmale jetzt mit den Abbildungen im Thema OPD Schwerin - Übersicht der Stempelgeräte und Gebühr-bezahlt-Stempel, kommt nach jetzigem Kenntnisstand nur ein Stempelgerät in Frage:



    Die Jahreszahl 1946 sowie die Stempelfarbe sprechen nach meiner laienhaften Meinung für eine zeitgerechte Verwendung. Die Chancen stehen aus meiner Sicht also nicht schlecht, bei diesem Stück eine positive Prüfung BPP zu erhalten. Wie im Beitrag #133 zu lesen ist, werden solche Stück aber vom VPEX nicht geprüft.