Beiträge von Briefmarkentor

    Hallo Wolle,


    würde die schiere Anzahl der Pst-II-Stempel eine solche Übersicht nicht sprengen? Die Anzahl dürfte doch sicher hoch fünfstellig sein. Und gibt es so etwas vielleicht schon in der Poststempelgilde?


    http://www.poststempelgilde.de/thema_des_monatsb.html


    Ist es nicht sinnvoller, Abschläge regelmäßig in einer der zwei Stempeldatenbanken einzustellen?


    https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-datenbank.php

    https://www.philastempel.de/stempel


    Viele Grüße

    Ohne eine qualifizierte Auskunft eines Juristen drehen wir uns im Kreis. Kalle01, ich vermute, deine Frau wird sich nicht dazu äußern? Schmunzeln ist ja schön, schöner aber wäre Klarheit für Anwender.


    Die Unsicherheit ist jedenfalls schon seit Jahren in vielen Foren sehr groß.


    https://www.bundestag.de/resou…r_organisationen-data.pdf

    "Nach der so genannten Sozialadäquanz-Klausel in § 86a Absatz 3 i. V. m. § 86 Absatz 3 StGB greift der Tatbestand nicht, wenn die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient."

    Für euch einmal zur Info:


    "Sehr geehrte Damen und Herren,


    bitte leiten Sie folgenden Informationen an Ihre Sammlerfreunde, die Mitglieder Ihres Vereins und Arbeitsgemeinschaften weiter. Gern in Form Ihres E-Mail-Verteilers oder als Veröffentlichung auf Ihrer Vereins-Homepage oder in der Vereinszeitschrift.


    Wir freuen uns über einen breiten Verteiler und das Interesse von Philatelisten zu den Themen Vortragsprogramm (18. März 2021) und der Veranstaltung zum 50. Geburtstag der Philatelistischen Bibliothek (29. Mai 2021)


    Vortragsprogramm:


    Im abgelaufenen Jahr haben wir die ersten Vorträge online mit erfreulichen Teilnehmerzahlen angeboten. Der kommende Vortrag mittels der Konferenztechnik ZOOM von Herrn Christian Auschra beschäftigt sich am 18. März 2021, um 18.30 Uhr mit der Postgeschichte der Ålandinseln bis UPU. Anmeldung ab sofort unter auskunft@philatelistische-bibliothek.de


    Der Vortrag ist kostenlos. Weitere Vorträge befinden sich in Planung. Wenn Sie selbst einen Vortrag via ZOOM halten möchten, schreiben Sie uns bitte gern.


    50. Geburtstag der Bibliothek 29. Mai 2021


    Eine Arbeitsgruppe steckt mittels virtueller Treffen in den Vorbereitungen zu unserem Geburtstag und ist sehr optimistisch, Sie an diesem Tag zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr in der Basedowstr. 12 in Hamburg-Hammerbrook begrüßen zu können. (Empfohlene Zufahrt über Straße: Bullerdeich)


    Es erwarten Sie beim Tag der offenen Tür:


    ·         der ungewöhnliche „Hiroshima Brief“, erstmals in Norddeutschland zu sehen! 


    ·         Ein Sonderpostamt der Deutschen Post AG mit einem Sonderstempel! 


    ·         Ein sehr umfangreicher Doubletten-Buchbestand zum Stöbern und zum Kaufen! 


    ·         Die Festschrift mit vielen interessanten Artikeln aus dem Kreis der Mitgliedschaft!


    ·         Info Stände u.a. der Arbeitsgemeinschaft Hannover und Braunschweig, der Arbeitsgemeinschaft für Postgeschichte und Philatelie von Schleswig-Holstein, Hamburg und Lübeck, vom Verein für Postwertzeichensammler 1894 e.V. Hamburg und seiner Gruppe Grabow / Mecklenburg und die Jungen Briefmarkenfreunde Simeon-Hamm!


    ·         Kaffee, Kuchen, Bratwurst…!


    ·         …und viele nette Fachsimpelleien…



    Aus dem Kreis der Mitglieder kam die Frage, was sich die Bibliothek zum Geburtstag wünscht!


    Wir wünschen uns viele neue Mitglieder und Leser, die von Ihnen auf uns aufmerksam gemacht werden. Und viele Besucher am 29. Mai bei der Veranstaltung. Und wir würden uns sehr über Zuwendungen freuen für Buchkäufe, Buchpatenschaften, Buchbinderarbeiten, Miete, Kosten aller Art. Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.



    Wir danken Ihnen allen, die sich durch Beiträge, Ausleihen, Buchspenden, persönliches oder finanzielles Engagement bei der Philatelistischen Bibliothek Hamburg eingebracht haben!


    Bitte bleiben Sie gesund!


    Herzliche Grüße vom Team der Philatelistischen Bibliothek Hamburg


    https://www.philatelistische-bibliothek.de/


    https://www.philatelistische-bibliothek.de/BestandOnline/pbInfo.php?Token=QSRVWq2d


    https://www.philatelistische-bibliothek.de/buchpaten/


    --


    Code
    Philatelistische Bibliothek Hamburg e.V. Basedowstraße 12, 20537 Hamburg Tel.: 040-2512340 Internet: www.philatelistische-bibliothek.de  Öffnungszeiten: Di 14-18, Do. 14-18, 1. Sa im Monat 10-13 (Sept. - April)

    "

    Der § 86 StGB startet wie folgt


    "(1) Wer Propagandamittel


    1.einer vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärten Partei oder einer Partei oder Vereinigung, von der unanfechtbar festgestellt ist, daß sie Ersatzorganisation einer solchen Partei ist,

    .......

    4. die nach ihrem Inhalt dazu bestimmt sind, Bestrebungen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation fortzusetzen,


    Im Inland verbreitet oder der Öffentlichkeit zugänglich macht ........"


    Wie leider in der deutschen Rechtsprechung üblich, finden sich nur Schlagwörter, die in ergänzender Literatur oder Rechtsprechung mit Inhalt gefüllt und nachschlagen werden müssen.


    § 86 Abs. 1 Nr. 4 StGB zielt meine Meinung nach auf die NSDAP und deren Nebenorganisationen ab. Ob darunter auch die faschistischen Organisationen Italiens und Spanien fallen, ist mit hingegen unklar.


    Propagandamittel: 

    Hierunter verstehen die Judikative und Exekutive zum Beispiel das Hakenkreuz und die Runen der Sturmabteilung und der Schutzstaffel. Schriftzüge zum Beispiel des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps, der Hitlerjugend oder des Reichsarbeitsdienstes fallen wahrscheinlich auch darunter.

    Wenn man sicher gehen will, sollte man diese unkenntlich machen, wenn man ganz sicher gehen will, sollte man derartigen Material nicht zeigen.

    Ehrlicher Weise habe ich diese Symbole bisher nicht unkenntlich gemacht, werde dies zukünftig aber lieber machen.


    Vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärte Parteien:

    Leider habe ich dazu keine Übersicht gefunden. Meines Wissens hat dass Bundesverfassungsgericht die Sozialistische Reichspartei sowie die Kommunistische Partei Deutschlands verboten.


    Warum reite ich darauf herum? Mir ist im Augenblick nicht klar, wie der Rechtsstand zum Thema KPD ist. Auch zu dieser Partei gibt es Briefmarken. Kennt jemand eine Übersicht der vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärten Parteien? Kann sich jemand zum Thema KPD äußern?


    Heute kann ich einen Teil einer weiteren Überweisungskarte (Zustellkarte) zeigen. Verwendet wurde diese am 20. Juni 1961 von der Poststelle II in Mellenthin, welche dem Postamt Usedom unterstellt war.

    Auf dieser Zustellkarte wurde vermerkt, das zwei Pakete zugestellt wurden. Verrechnet wurden dafür zwei mal 30 Pfennig = 60 Pfennig. Interessant finde ich , dass die Postwertzeichen durch das Stempelgerät der Poststelle II entwertet wurden.

    Wirklich verwundern kann einen diese Entwicklung doch nicht. Wenn man viele Artikel zu diesem Thema liest, scheint eine Briefmarke damals bei sehr vielen eine reine Geldanlage gewesen zu sein, die man sich gerne mehrfach ins Album gesteckt hat. Das endgültige aus für viele dieser Spekulanten kam mit dem Datum, an dem die Marken in Deutscher Mark ungültig wurden. Bis heute regen sich viele dieser Herrschaften auf, dass ein Umtausch oder Aufbruch dieser Briefmarken nur bis zu einem Stichtag möglich war.


    Mir als "Sammler" würde niemals in den Sinn kommen, ungültig postfrische Briefmarken in gültige Marken umtauschen zu wollen. ich sammle diese doch.


    Und das führt uns zum nächsten Punkt. Wer sammelt denn heute Briefmarken? Hände hoch, wer eine Person aus der Familie oder dem nähren Bekanntenkreis kennt, der diesem Hobby frönt. Auch scheint man heute anders an das Thema Briefmarken heranzugehen. Indivueller und spezialisierter.


    Aber werfen wir noch einmal einen Blick auf die Mi.-Nr. 147. An der angegeben Auflage von 5.000.000 Stück hege ich keinen Zweifel. Man beachte aber die Nominale. Dies waren 30 Pfennig. "Relativ" teuer in der Anschaffung, im Alltag eines normalen Postkunde aber kaum zu gebrauchen:


    als Einzelfrankatur:


    - Brief im Ortsverkehr über 250 g - 500 g

    - Geschäftspapier über 100 g - 250 g

    - Mischsendungen über 100 g - 250 g

    - Bahnhofszeitungen über 250 g - 500 g

    - Gebühr für Nachnahme

    - Gebühr für Postauftrag

    - Gebühr für Späteinlieferung

    - Brief nach dem Ausland bis 20 g

    - Geschäftspapiere und Schülerbriefe nach dem Ausland bis 200 g

    - Mischsendungen nach dem Ausland bis 200 g


    Auch als mögliche Mehrfach- oder Mischfrankatur finden sich für den normalen Postkunden kaum Anwendungsmöglichkeiten. Und vermutlich wurde am Postschalter auf die entsprechende Dauerserie zurückgegriffen.


    Meine Schlussfolgerung: Es gibt viel gutes bis sehr gutes postfrisches Material, welches von einer kleiner werdenden Anzahl von Sammlern nachgefragt wird wohingegen echte Belege selten sein dürften und entsprechende Preise erzielen.

    Hallo Zusammen,


    heute brauche ich eure Hilfe, um näheres über das folgende Postformular C 157a in Erfahrung zu bringen:



    Hierbei handelt es sich um einen Teil einer Überweisungskarte (Zustellkarte), mit welcher die Zustellgebühr für Pakete im Landzustellbereich Usedom (Poststelle II Kamminke) abgerechnet wurde.


    Für die Post bestand die Verpflichtung, dem Empfänger im Landzustellbereich gewöhnliche Pakete ins Haus zu senden. Bei der tatsächlich Zustellung wurde eine Zustellgebühr von 30 Pfennig erhoben. Auf dieser Zustellkarte wurde vermerkt, das fünf Pakete zugestellt wurden. Verrechnet wurden aber nur 120 Pfennig, was der Zustellgebühr für vier Paketen entspracht. Vermutlich wurde für ein Paket die Zustellgebühr vom Absender im Voraus entrichtet. Auf Paketkarten wurde dies durch den Stempelabschlag "Zustellgebühr bezahlt" dokumentiert.


    Nun zu meiner Frage. Kann mir jemand Literatur zu diesem Themenbereich empfehlen, bzw. kennt jemand amtliche Verfügungen oder ADA, aus denen die Vorschriften zu diesen Überweisungskarten (Zustellkarten) hervorgehen?

    Amtsblatt des Ministeriums für Post und Fernmeldewesen der Deutschen Demokratischen Republik


    Jahrgang 1950 - Nummer 14 vom 1. April 1950 - Seite 558


    Mitteilung Nr. 31/1950 - Pakete mit Kunstblumen

    Mitteilung Nr. 32/1950 - Postgeschichtliche Schrift

    Mitteilung Nr. 33/1950 - Berichtigung zum Paketzonenbuch

    Mitteilung Nr. 34/1950 - Gebührenübersicht für Briefsendungen nach Deutschland

    Mitteilung Nr. 35/1950 - Sonder-Postämter

    Mitteilung Nr. 36/1950 - Sonder- und Werbestempel


    Amtsblatt des Ministeriums für Post und Fernmeldewesen der Deutschen Demokratischen Republik


    Jahrgang 1950 - Nummer 14 vom 1. April 1950 - Seite 556


    Verfügung Nr. 111/1950 - Telegrammverkehr mit Bulgarien

    Verfügung Nr. 112/1950 - Telegrammverkehr mit der Volksrepublik China

    Verfügung Nr. 113/1950 - Fernsprechverkehr mit Dänemark

    Verfügung Nr. 114/1950 - Gebühren im Postzeitungsdienst

    Verfügung Nr. 115/1950 - Zeitungen mit (Sperrzeichen)

    Verfügung Nr. 116/1950 - Leipziger Bienenzeitung


    Amtsblatt des Ministeriums für Post und Fernmeldewesen der Deutschen Demokratischen Republik


    Jahrgang 1950 - Nummer 14 vom 1. April 1950 - Seite 555


    Verfügung Nr. 103/1950 - Beschränkte Zulassung von lebenden Tieren zur Postbeförderung

    Verfügung Nr. 104/1950 - Sonder- und Werbestempel

    Verfügung Nr. 105/1950 - Kennzeichnung der Luftpostsendungen

    Verfügung Nr. 106/1950 - Paketdienst mit dem Ausland

    Verfügung Nr. 107/1950 - Brieftelegramme

    Verfügung Nr. 108/1950 - Abfassung von Telegrammen

    Verfügung Nr. 109/1950 - Telegrammverkehr mit Ägypten

    Verfügung Nr. 110/1950 - Telegrammverkehr mit Belgien



    Amtsblatt des Ministeriums für Post und Fernmeldewesen der Deutschen Demokratischen Republik


    Jahrgang 1950 - Nummer 14 vom 1. April 1950 - Seite 554


    Verfügung Nr. 99/1950 - Postsendungen mit Eisen und Buntmetallen nach Berlin mit Warenbegleitschein "M 70 Metall"

    Verfügung Nr. 100/1950 - Postwurfsendung "Land und Forst"

    Verfügung Nr. 101/1950 - Postwurfsendungen

    Verfügung Nr. 102/1950 - Unzulässige Postwurfsendungen