Beiträge von battleaxe

    Hallo,


    neulich kaufte ich bei ebay für € 20.- die deutsche Lokalausgabe 1945 Wittenberg 1-19 gestempelt. Habe 5 Werte gescannt. Der Katalogwert ist recht hoch (350.-).
    Ich frage mich, ob die echt sind. Mein Briefmarkenhändler meint, daß alle Lokalausgaben bei ebay zu 95% gefälscht sind. Ich kann zumindest keinen Unterschied zur Beschreibung im Michel erkennen. Geprüft werden diese Marken laut Michel nicht mehr, da diese Ausgabe "ungeklärt" ist.
    Kann mir vielleicht jemand etwas zu den Marken sagen, hat jemand einen Literaturtipp oder einen Link zum Thema Lokalausgaben. Warum sind eigentlich manche Lokalausgaben nun nach sechzig Jahren plötzlich "ungeklärt"?


    Gruß!

    Mit dem oben genannten Autor Herrn Prätzsch, der ja ein Buch zum Thema schrieb, habe ich kontakt aufgenommen.
    Er sagte, daß mein Satz 100% echt sei, da er alle Merkmale, wie Davidstern, Hammer/Sichel in der Graphik, wellenförmiges Wasserzeichen und Zwischenstege aufweise.


    Da bin ich jetzt beruhigt und kann mir glaub ich eine weitere Prüfung ersparen.

    Die Sorben wurden auch in der Bundesrepublik und tatsächlich sogar im Dritten Reich als eigenständige Volksgruppe anerkannt und gefördert. Die sorbische Sprache ist aber heute stark auf dem Rückzug und droht auszusterben. Auf Briefmarken wurden die Sorben in ihren Trachten auch schon oft dargestellt.

    Ich danke Allen, für die freundlichen Willkommensgrüße!


    Elite-Sammler
    Gruß nach Offenburg! Wie ich in deinem Profil sah, bist Du noch ein recht junger Sammler. Ich war in deinem Alter auch schon begeisterter Briefmarkenfreund. SBZ sammle ich keine, aber die Vorläufer in Form der Lokalausgaben von 45.


    Gruß!

    @Gagrakacka


    Ich danke für die interessante Antwort! Es ist nur so, daß ich bislang sehr wenig Austausch mit anderen Sammlern hatte und kaum Gelegenheit hatte, andere Meinungen zu hören. Deshalb bin ich ja auch in diesem Forum "gelandet". Bis vor kurzem hatte ich mich ja auch über meine Marken gefreut, aber als ich im Internet nun festestellte, daß da Höchstwerte aus meinen Sammelgebieten teilweise zu Dumpingpreisen angeboten werden und daß auch vor Fälschungen gewarnt wird, bin ich mir nicht mehr so sicher, bei manchen meiner Erwerbungen. Deswegen hätte ich gern weitere Meinungen gehört um mir meine weitere Sammelstrategie zu überlegen. Etwas verunsichert bin ich schon geworden, denn ich möchte für teures Geld auch echte Stücke bekommmen.


    Gruß!

    Hallo shqip!


    Toll! Sammlerinnen gibst hier auch. Dachte schon, Briefmarken sammeln zu 99,9% nur Männer. Meine eigene Frau findet Briefmarken jedenfalls langweilig. Meine kleine Tochter versuche ich zu begeistern.


    Gruß!

    Werd ich machen! Ist übrigens ein nettes Forum hier, hab mich vor meiner Vorstellung schon mal etwas umgesehen. Interessante Themen und selbst bei den ewig gleichen Anfragen a la "habe vom Opa Briefmarken geerbt..." verliert ihr nicht die Geduld.


    Gruß!

    Zum tauschen und verkaufen hab ich eigentlich gar nichts. Aber über gewisse Fragen würde ich mich gern mit anderen austauschen. Momentan ist meine Überlegung, einige Stücke mal einer Prüfung zu unterziehen. Es handelt sich dabei um Lokalausgaben und Propagandafälschungen, bei denen ich mir Sicherheit verschaffen möchte. Aber diese Gebiete werden laut Michel ja nicht mehr geprüft, oder doch? Bei wem? Wer weiß Rat?


    Gruß!

    und will mich kurz vorstellen: Bin 36 Jahre alt, aus Freiburg und natürlich leidenschaftlicher Sammler. Ich sammle Deutsch. Bes. WKII, Drittes Reich, Kolonien (nur Aufdruckmarken), Brustschilde, Italienische Kolonien (nur faschistische Epoche), Lokalausgaben 45 und Israel.
    Bin kein Anfänger mehr, gebe ca. 500-800 Euro im Jahr für Briefmarken aus, aber weiß Gott auch noch kein Experte der Philatelie. Habe schon noch Fragen, die mich beschäftigen und bei denen mir vielleicht jemand hier weiterhelfen kann.
    So, daß soll als erster Beitrag genügen.


    Gruß!