Beiträge von Wachauer




    Lieber SBZ Sammler,


    obwohl dies nicht mein Sammelgebiet ist, habe ich an der Echtheit des Sonderstempels meine Zweifel. Bei einer kurzen Internet-Recherche konnte ich nur geprüfte Stempel finden, die im unteren "A" kein

    Dach aufweisen:


    Herzliche Sammlergrüße

    Wachauer

    Im Jahr 1988 ging Hardys Stamp of Australia an den Start. Eine Serie unverkennbar australisch geprägter Weine mit dem unverwechselbaren Markenzeichen im Etikett: der alten australischen Briefmarke aus dem Jahr 1937.

    so genau darf man das nicht nehmen - Austria ist ja fast Australien und 1937 ist ja nur 70 Jahre später als 1867:


    Mit der Österreich Mi 37 dürfte das Vorbild für das rote Etikett gefunden zu sein.


    Herzliche Sammlergrüße

    Gerhard (Wachauer)

    Liebe Sammlerfreunde,


    zum Thema "Philatelistenwein" habe ich naturgemäß vieles an Material, womit ich euch nicht langweilen möchte - aber eine echte Flaschenpost will ich euch heute gerne zeigen:



    Immerhin 4 km am Wasserweg tatsächlich beförtert!


    Herzliche Sammlergrüße

    Gerhard (Wachauer)

    Hallo Kartenhai,


    zwar keine blaue, sondern eine "Grüne Mauritius" hatten wir bei unserer jährlichen Taufe des Philatelistenweines in der Weinstadt Langenlois. Das war ein Grüner Veltliner, Jahrgang 2005.


    Herzliche Sammlergrüße

    Gerhard (Wachauer)

    Hallo Kartenhai,


    zwar keine blaue, sondern eine "Grüne Mauritius" hatten wir bei unserer jährlichen Taufe des Philatelistenweines in der Weinstadt Langenlois. Das war ein Grüner Veltliner, Jahrgang 2005.

    Liebe Sammlerfreunde,


    wie ich verfolgen konnte, wird hier mit sehr hohem Fachwissen das Thema der russischen Zensurstempel behandelt. Leider, bei aller Wertschätzung von meiner Seite, ist das ein Sammelgebiet, von dem ich als Heimatsammler völlig ahnungslos bin.

    So habe ich aber für meine Heimatsammlung(en) doch einige Belege von Kriegsgefangenen in russischer Kriegsgefangenschaft mit der Zeit erworben - stehe aber einer genaueren Beschreibung völlig ahnungslos gegenüber.

    Ich zeige nun hier eine Auswahl von drei Belegen und hoffe keine Fehlbitte getan zu haben, dass mir jemand von den hier aktiven Spezialisten mit einer genaueren Beschreibung unter die Arme greift.



    Kriegsgefangenenkarte von August Wolf vom 10.12.1916 aus

    Samarkand, Turkestan



    Kriegsgefangenenkarte von August Wolf vom 8.6.1917 aus

    Nikolsk-Ussurijsk (heute Ussurijsk) in der Nähe der russisch-chinesischen Grenze, Primorskaja Oblast.



    Kriegsgefangenenkarte von August Wolf vom 8.5.1917 aus

    Razdolnoje bei Wladiwostok, Ostsibirien


    Herzliche Sammlergrüße

    Gerhard (Wachauer)

    Zitat

    Original von Vichy
    @ Kartenhai: ich schätze dein Gespür interessante Dinge im www zu finden....
    aber dieses Thema finde ich so nutzlos wie der Wurst ihr Bart.


    Vichy


    Hallo Sammlerfreunde,


    diese Aussage des geschätzten Moderators finde ich nicht wirklich angemessen - wird durch den Beitrag über die Metzgerpost doch ein ganz wichtiger Aspekt der Postgeschichte behandelt.


    Mehr Verständnis hätte ich über eine abfällige Bemerkung zu meinem "Wurstmarken-Entwurf", aber dieser Beitrag war ja auch eher als Spaß gedacht,


    Herzliche Sammlergrüße
    Gerhard

    Zitat

    Original von kartenhai
    In dem Link geht es nicht um neue Sondermarken zu Conchita Wurst, der oder dem österreichischen Gewinner des europäischen Song Contests (aber die kommen sicher auch noch heraus!), sondern um künstlerische Wurst-Marken.


    Hallo Sammlerfreunde,


    als ernsthafter Philatelist ist mir natürlich bewusst, dass sicherlich Weltweit der Ruf nach einer Wurstmarke erschallen wird. Um einer der Ersten zu sein, habe ich natürlich sofort einen Entwurf vorgelegt.


    Nun bin ich gespannt, wann die Österreichische Post AG an mich herantreten wird, um die Marke auch zu drucken.


    Herzliche Sammlergrüße
    Gerhard

    Ich würde dazu raten, bei einer Motivsammlung zwischen zwei wesentlichen Begriffen zu unterscheiden:
    - Sammlung
    - Thematisches Exponat


    1) Bei einer Sammlung kann ich entscheiden, was ich eigentlich sammeln möchte – hier kann ich für mich entscheiden, ob ich nur Briefmarken oder auch anderes philatelistisches Material sammeln möchte. Ich kann das sammeln, was und wie es mir Freude macht!
    Hier kann ich auch zu Einschränkungen entscheiden: (Aufzählung nur Beispielhaft)
    ob ich die kompletten Sätze sammle oder nur Einzelmarken, gezähnt oder auch ungezähnt,
    auch oder nur Blöcke,
    gestempelt oder postfrisch,
    nur aus bestimmten Ländern, oder nur bestimmte Ausgaben,
    auch oder nur Ganzsachen
    auch oder nur Marken nur auf Beleg (gefälligkeits- oder bedarfsverwendet)
    auch oder nur Freistempel, Sonderstempel, Werbestempel etc………
    Postformulare
    Und vieles mehr!
    Eine solche Sammlung kann ich dann zusammenstellen für mich nach meinem Geschmack, ich kann sie auch im eigenen Bereich der Öffentlichkeit präsentieren in der Form, wie archie das plant.


    2) Möchte ich jedoch ein thematisches Exponat (d.h. eine für eine philatelistische Wettbewerbsaustellung geeignetes Exponat) erstellen, dann sollte an erster Stelle ein
    Titel und ein Sammlungsplan stehen.
    Der Titel definiert das Gesamtkonzept, welches im Plan untergliedert wird. Grundsätzlich sollte der Sammlungsplan eine „Geschichte“ erzählen und zumindest aus Einleitung, Hauptteil (mit einzelnen Kapiteln) und Schluss bestehen. Die Abfolge der Hauptkapitel und ihrer Untergliederungen muss einer vernünftigen Ordnung folgen.
    Die Thematische Aussage im Exponat sollte nun durch eine möglichst breite Palette an philatelistischem Material erfolgen - Vorhandensein und ausgewogene Verwendung möglichst aller Arten philatelistischen Materials ist erwünscht. Thematische Kenntnisse beziehen sich auf das Gesamtwissen über das Thema, so wie es durch die Auswahl der philatelistischen Stücke, durch ihre Beziehung untereinander und durch die Angemessenheit des Begleittextes zum Ausdruck kommt.
    Es sollte alle Epochen der Philatelie abdecken und aus möglichst vielen verschiedenen Ausgabeländern stammen.


    So, jetzt habe ich aber mit viel Text gelangweilt – aber wer einmal ein thematisches Exponat geschaffen hat, wird ungleich mehr Freude am „Sammeln“ haben, ja ich würde sagen: „er ist Philatelist“.


    Herzliche Sammlergrüße
    Gerhard

    Zitat

    Original von Yogananda
    Vielleicht solltest du dich mal anständig beraten lassen, wie man eine informative und ansprechbare Thematiksammlung ausstellungsgemäß gestaltet.


    Hallo Yogananda, hallo Sammlerfreunde,


    mir ist etwas vollkommen unerklärlich:
    warum stellt ein vermeintlich erfahrener Sammler, Vereinsfunktionär und Ausstellungsleiter eines renommierten Vereines eine so unqualifizierte Aussage ins Netz?


    Kopfschüttelnde Sammlergrüße
    Gerhard

    Hallo Sammlerfreunde,


    ich denke, hier bedarf es der Klarstellung:
    die von Philipp gezeigten Marken sind
    1-Kreuzer Marken der Ausgabe 1890,
    richtig mit dem Link zu colnect gezeigt.


    Die Aussagen von DKKW zu Wert und Zähnung bei der Ausgabe 1899 (Heller) treffen aber auch auf die Ausgabe 1890 zu.


    Herzliche Sammlergrüße
    Gerhard

    Hallo Collie,


    eigentlich kann ich mit deiner Katalognummer 229 III nicht wirklich etwas anfangen, mein Michel Spezial kennt nur 229 I = Urdruck und 229 II Aufdruck auf nicht augegebenen Marken.


    Falls du aber den Aufdruckfehler 229 I PF III meinst (oberer Querbalken des "F" spitz), denke ich dass deine Marke nicht entspricht - in meinem Michel ist zu diesem Fehler das Feld 73 angegeben - die von dir gezeigte Marke ist ein linkes Randstück und kann daher nicht Feld 73 sein.


    Vielleicht findet sich aber noch ein Fachmann für dieses Sammelgebiet, der dir besser Auskunft geben kann.


    Herzliche Sammlergrüße
    Gerhard

    Zitat


    Aber: Es handelt sich nur um einen Briefausschnitt in schlechtem Zustand mit unleserlichen Stempeln. Also kann man schonmal nicht den vollen Preis ansetzen. Außerdem werde ich aus dem Porto auf den ersten Blick nicht ganz schlau und kann nicht beurteilen ob der Brief portogerecht ist...


    Die Tatsache, dass es sich um einen Briefausschnitt in schlechtem Zustand handelt, ist vermutlich Geschmacksache - für mich ist es ein ganz normal erhaltener Wertbrief.


    Herzliche Sammlergrüe
    Gerhard

    Hallo uposta


    diese deine Frage habe ich an einen Sammlerfreund ( Cantus) aus Neutrebbin weitergeleitet. Wie er mir mitteilte, hat er eine ähnliche Anfrage per eMail ebenfalls bereits beantwortet. Es könnte also sein, dass du bereits direkt diese Information erhalten hast.
    Ihm liegen unterschiedliche Größen dieses Stempels vor:


    [Blockierte Grafik: http://i56.servimg.com/u/f56/13/66/57/65/2307xx10.jpg]
    21 mm


    [Blockierte Grafik: http://i56.servimg.com/u/f56/13/66/57/65/01104910.jpg]
    20,5 mm Stempel aus 1849


    [Blockierte Grafik: http://i56.servimg.com/u/f56/13/66/57/65/02084710.jpg]
    21,5 mm aus 1847


    [Blockierte Grafik: http://i56.servimg.com/u/f56/13/66/57/65/04104510.jpg]
    21,0 mm aus 1845


    Herzliche Sammlergrüße
    Gerhard

    Hallo,


    auch mein Gebiet ist das nicht - aber es handelt sich doch eindeutig um eine Privatganzsache, das Wertzeichen ist eingedruckt, keine Marke.
    Der Sonderstempel von Bremen1 passt auch zum Zudruck auf dem Kuvert:
    "30 Jahre Briefmarkensammler iRdP (im Reichsbund deutscher Philatelisten)"
    Datum 9.2.1939, die Abbildung im Stempel dürfte die "Bremer Stadtmusikanten" zeigen.
    Wie schon hier bemerkt, die Erhaltung ist sehr schlecht und daher nur bedingt sammelwürdig.


    Herzliche Sammlergrüße
    Gerhard

    Hallo Winni,
    ich würde dir auch empfehlen, diese Marke aufzubewahren.
    Wenn ich bedenke, welcher "Kult" bei manchen (semi-)klassischen Marken um die geringsten Farbabweichungen, mit riesen Unterschieden in der Katalogbewertung betrieben wird, ist das doch vollkommen in Ordnung.


    Herzliche Sammlergrüße
    Gerhard