Beiträge von jmh67

    welches deutsche länder-vordruckalbum bietet dem motiv-verliebten sammler am meisten

    potenzial? ...und welches dem varianten-verliebten sammler am meisten? gibt es eindeutige sieger?!


    Um es mal so hart zu sagen, wie es ist: Keines! Erwarte keine Wunder. Vordruckalben sind immer ein Kompromiss. Sie sind im Grunde genommen für Anfänger und wenig fortgeschrittene Sammler gedacht, die ihre Sammlung mit wenig Aufwand ordnen möchten. Daher sind sie weder für Motiv- noch für Spezialsammler wirklich geeignet.


    Inhaltlich unterscheiden sich die Alben der verschiedenen Hersteller nur wenig. Von Schaubek (damit hab' ich angefangen und bin bequemerweise dabei geblieben) weiß ich, dass sie zumindest Felder für die Hauptvarianten aus dem Katalog haben/hatten, das mag für andere Hersteller aber auch zutreffen. Sollte mich wundern, wenn nicht. Aber wenn du die Varianten einer Marke direkt gegenüberstellen willst, wirst du um selbsterstellte Seiten nicht herumkommen. Ähnliches gilt für Motivsammler - du wirst nur einzelne Sätze oder gar einzelne Marken aus Sätzen suchen bzw. präsentieren wollen, die anderen auf der Vordruckseite "stören", du willst vielleicht auch Erläuterungen hinzufügen - also auch ein Fall für selbst gestaltete Albumseiten. Geh mal auf eine Briefmarkenschau, es muss gar keine große sein, und achte nicht nur auf die Marken und Briefe selbst, sondern auch auf die Gestaltung der Exponate. Vielleicht wurden die Seiten gedruckt - aber immer von den Ausstellern/Sammlern für ihre persönlichen Zwecke selbst entworfen! Das kann dir kein Verlag abnehmen.


    Wenn du aber nur - siehe oben und völlig legitim! - deine Marken gutsortiert aufbewahren und hin und wieder dich daran ergötzen möchtest, dann lass dir vom Briefmarkenhändler oder von Sammlerfreunden verschiedene Alben zeigen und suche dir selbst aus, was dir am besten gefällt. Das wirst du selbst entscheiden müssen.


    So, genug offene Türen eingerannt für heute. Frohes Weitersammeln!


    -jmh

    Die Preisgestaltung bei Auktionen und die Zahlungswilligkeit mancher Sammler erschließen sich mir auch nicht. Aber davon abgesehen: ist es möglich, dass die Adresse anderswo auf der Dose stand und das Etikett im Lauf der Zeit von dieser abgefallen ist? Es wäre dann ein "Briefstück".

    Somit fehlen 5 Pfennig am Porto.


    Ob das aber nun der Grund war für die Nachfrankierung in Lundy?

    Sicher nicht. Die Lundy-Marke gilt doch nur für die Beförderung zwischen der Insel Lundy und dem britischen Festland. Die kann der Absender ja im voraus beschafft haben, auf welchen Umwegen auch immer.


    Ob die Karte wirklich per Luftpost ging, wird sich kaum noch feststellen lassen, vielleicht hat man die fehlenden 5 Pf ignoriert, vielleicht wurde sie auch trotz des Luftpostvermerks stillschweigend auf dem Land- und Seeweg befördert. 10 Tage wären dafür eine plausible Laufzeit.


    -jmh

    Ich sehe auf dem Umschlag keine Beförderungsspuren (Codierungen waren schon 1989 üblich), kann das vielleicht ein Vorführstück sein, das nachträglich adressiert wurde?

    Ich möchte ein kleines Einsteckbuch (ca. 17,5 cm x 11,5 cm, 1,2 cm) mit ungebrauchten ungarischen Marken von etwa 1919/1920 abgeben (siehe Bilder). Einige Marken haben Falze oder Falzreste, die meisten nicht. Suche im Tausch gestempelte Dauerserienmarken aus aller Welt, habe auch bei Ungarn noch ein paar Lücken. Also wer was damit anfangen kann, bitte melden!








    Jan-Martin

    Dass z. B. die Farben einer Marke unter UV-Licht anders wirken als bei Tageslicht, ist nichts Ungewöhnliches und wird sogar ausgenutzt, um verschiedene Auflagen voneinander zu unterscheiden, bei denen die Druckfarbe anders angemischt wurde. Ähnliches trifft auch auf das Papier zu. Außerdem kann Fluoreszenz und Phosphoreszenz "verschleppt" werden, z. B. beim Waschen der Marken oder sogar durch die Klemmstreifen im Album.

    Heilige mit X gibt es tatsächlich nur wenige, und darum will ich auch St. Franz Xaver gelten lassen. Zwar wird Sixtus I. (auf einer Marke des Gambia abgebildet) auch manchmal Xystus geschrieben, aber die Schreibung ist nicht "markenkundig".

    Beim X müssen wir wohl eine Ausnahme machen - eigentlich heißt er ja Franz Xaver, aber es gibt tatsächlich wenige Heilige mit X, und ich habe keine(n) andere(n) auf einer Briefmarke gefunden.


    Das Y vertritt z. B. St. Yves von Treguier:


    Als Thema der nächsten Runde schlage ich christliche Heilige auf Briefmarken oder Sonderstempeln vor. Zu jedem Buchstaben müsste sich jemand finden. Bei mehrgliedrigen Namen zählt der Vorname oder der erste Name. Namen griechischen oder slawischen Ursprungs bitte nicht unter C, sondern unter K oder Z einordnen (z. B. Kosmas).


    St. Antonius von Padua: