Beiträge von Tacitus

    Meine Frau hat mir gestern auch erzählt, dass der Besitzer des Ladens mit integrierten Postschalter bei uns im Ort auch panik schiebt, weil die Marken 1,55 EUR und 80 Cent ausgehen. "Wenn wir heute keine Lieferung bekommen, haben wir keine Marken mehr".

    Ich hoffe ich bin hier im Unterforum richtig.


    In einem Nachlass habe ich eine Kriegsgefangenenpost-Postkarte von 1947 entdeckt - geschickt aus der UDSSR nach Lüneburg (Britische Besatzungszone).


    Kriegsgefangenenpost aus der UDSSR hatte ich oft schon in den Händen - stets unfrankiert. Auch aus diesem Nachlass sind einige weitere unfrankierte Karten dabei.


    Kann jemand sagen, wieso diese Karte frankiert ist? Ist das was besonderes (auch in Bezug auf die Wertfindung)? Vergleichsstücke konnte ich im Netz keine finden. Lediglich die Kriegsgefangenen-Belege mit USA-Bezug haben Briefmarken aufgeklebt.


    Vielen Dank schonmal!

    Großartig! Vielen Dank für Eure freundliche Hilfe. Sonst denkt man immer, man hat was Besonderes entdeckt und dann ist es ein Flop. Hier habe ich wohl wirklich was nettes gefunden. Mal schauen ob ich noch mehr dazu raus kriege.
    Endlich blicke ich im neuen Forumdesign auch mal ein bisschen durch - kam bisher nicht dazu mir das näher anzuschauen, mit dieser Anfrage hatte ich jetzt mal nen Grund mich in das neue Forum einzuarbeiten. Werde jetzt auch wieder verstärkt hier mitlesen.

    Vielleicht hat er selbst mit einem anderen Acount geboten in der Hoffnung dass noch jemand drüber geht (um den Preis hochzutreiben - weil er keine ahnung hat, wieviel es wert ist)


    Oder: Es gibt ein zweites Bild in der Auktion - vielleicht hat jemand gedacht, dass die anderen Briefmarken auf Bild 2 hier auch angeboten sind.

    Ich finde, dass der Brief seinen Unterhaltungswert hat. Darum geht es den Verkäufer wohl auch (siehe auch die Antwortne auf die Fragen). Das ist eigentlich nicht im Sinne einer seriösen Verkaufsplattform, von daher hast Du irgendwo schon recht kartenhai. Ich sehs aber eher locker - kaufen muss man es ja nicht. Und interessant ist der Beleg (für mich) schon.

    Diese Anfrage wurde sogar von ihm unterhalb des Angebots veröffentlicht :)


    Ich glaube, der nimmt das auch nicht so ernst und sieht es eher als Online-Dauerpranger für die Post.

    Mehr Infos auf meiner Webseite (siehe Profil) ;-) bzw. hier habe ich das Projekt schon einmal vorgestellt:


    Das heißt also, dass ich dieser komische Typ bin.


    Die Zahl ist geschätzt. ca. 17.000 sind katalogisiert und grob gelesen. Der Rest nur grob durchgeschaut - ist/wird ne Lebensaufgabe. Geplant ist ja mit dem Archiv auch Einnahmen zu generieren um so dann auch Leute bezahlen zu können um mehr Briefe auswerten zu können.


    Der Großteil der Briefe müsste aus den Jahren 1880 bis 1950 sein.

    In Australien ist ein Ballonpost-Brief "aufgetaucht". Was daran so ungewöhnlich sein soll, frage ich mich. Er wurde wohl von einem Sammler, Archivar oder einem Nachkommen des Empfängers dort hin gebracht (ausgewandert?).


    Zitat

    Original von Winnir
    Guten Abend Kartenhai


    Einen herzlichen Dank für die ,immer sehr
    Interessanten Postings.


    Winnir


    Kann mich nur anschließen


    Da der Verkäufer aber drauf hinweist, dass er keine Ahnung vom Wert hat, finde ich das dann nicht so schlimm. Obwohl - wenn man keine Unkosten hatte - spricht ja nichts dagegen es als 1 EUR auktion einzustellen und dann mal abwarten was passiert. Aber als Laie weiss man dann auch nicht, wie man das alles richtig bezeichnet, damit die Sammler es finden.

    München-Haidhausen : Montags auch keine Post und das sicher schon seit 2-3 Jahren (oder länger), dass es mir aufgefallen ist. Ab und zu liegt mal eine Kleinigkeit drin, es kann aber auch sein dass das noch Samstags-Einwürfe waren die ich erst am Montag entdeckt habe.

    Ich finde, dass Kermet absolut recht hat - nur eben seine Nachricht nicht sehr freundlich war. Ich selbst kaufe/verkaufe auch viel bei ebay und ich bin auch oft sauer, wenn sich die Leute an den Versandkosten bereichern, deswegen finde ich es schon legitim sich bzgl. 3 EUR zu "streiten". Wobei es sich hier wohl wirklich hochgeschaukelt wird.
    Mir als Verkäufer ist die Zufriedenheit der Kunden wichtig und wenn mal eine recht pampige Nachricht kommt, versuche ich immer freundlich zu bleiben und weise auf die Unfreundlichkeit mit einem "vielen Dank für Ihre freundliche Nachricht" (wenn sies nicht merken, sind sie selbst schuld) hin.


    Ich selbst versuche immer 1:1 Versandkosten zu berechnen, die als Briefmarke anfallen. Und das, obwohl ich für die Versandkosten ebay-Gebühren zahlen muss, Verpackungsmaterial anfällt, Arbeitszeit usw. Einfach weil mir die guten Bewertungen wichtig sind.


    Im Falle von kermet würde ich es dann eben auch bezahlen, den Verkäufer streichen und die Bewertung auch entsprechend anpassen, insbesonders was die Sterne bei den Versandkosten angeht. Die Unhöflichkeit würde ich erwähnen (auch wenn Kermet selbst auch nicht sehr förmlich war :), wenn aber sonsta lles gepasst hat, schon eine positive oder schlechtestenfalls eine neutrale Bewertung abgeben.