Beiträge von Tacitus

    Ich habe einen Briefumschlag mi einen markanten Stempel gefunden. Ich weiss nicht ob das ein Briefmarken-Überdruck (ich weiss nciht ob das so heisst?) ist oder ein Stempel im Rahmen der Postbeförderung.


    Weiss jemand was das für einer ist? "16 Botha 1" lese ich hier. Das scheint eine Besonderheit zu sein...?


    Vielen Dank schon einmal für Eure Hilfe!



    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen.


    Wenn diese kleine Stempel ein offizieller Stempel ist, dann ist das ja alles auch ein offizieller Vorgang gewesen?


    Die einzige für mich stimmige Erklärung wäre, dass die Marke gültig war, aber abgegangen ist und der kleine Stempel die Gültigkeit belegt, also dass der Weitertransport gewährleistet ist.


    Wenn die Marke ungültig gewesen wäre, hätte die Karte doch nicht angekommen? Oder vielleicht ist der Stempel ein Hinweis, dass der Empfänger das Porto nachzahlen muss, weil die Marke ungültig war? Das könnte noch sein.


    Ich selbst bin aber absoluter Laie was Philatelie angeht, von daher bitte ich um Nachsicht, falls ich hier irgendnen Mist verzapfe :D

    Spannendes Projekt. Ich habe vor ca. 15 Jahren in einer Zeitung mal gelesen, dass es prinzipiell gehen müsste (ich glaube da gings auch um den Postverkehr?), weil (soweit ich mich erinnere) es hieß, dass sich die Satzung (oder was das in dem Fall ist), sich nur auf die "Sprache" beziehen, und die ist "deutsch". Somit steht der deutschen Schrift auch nichts im Wege prinzipiell. Ich weiss aber nicht ob das stimmt bzw. falls es mal gestimmt hat kann sich in den letzten 15 Jahren auch noch einiges geändert haben.

    Vielen Dank für die Rückmeldungen. Ja, dass das kein offizieller Transport war, dachte ich mir auch. Diese Bemerkung auf der Postkarte ist wohl vom Marketender selbst aufgebracht worden, denn die Handschrift ist eine andere als die des Soldaten. Aber allein, dass dieser Vermerk mit drauf geschrieben wurde, macht das schon äußerst interessant.

    Mal sehen ob im Laufe der Zeit noch ähnliche Belege auftauchen in dieser Form. Aber wahrscheinlich war das eine Ausnahme, was auch damit zu tun hat, dass der Empfänger (und wohl auch der Marketender) aus Saarbrücken ist und die Postkarte aus Metz kam, also die Entfernung war eine andere als nach Hannover, Berlin, Breslau oder Königsberg.


    Achja worauf ich gerade aufmerksam gemacht wurde: Die Feldpost war für die Soldaten zur damaligen Zeit bereits kostenlos. Von daher gab es eigentlich keinen Grund für den Soldaten, diese Postkarte auf diesem Weg zu befördern. Es war wohl mehr eine witzige Aktion für den Soldaten, die Postkarte über den Marketender ausliefern zu lassen...?

    Sagt Euch "Marketender Post" etwas? Insbesonders in Bezug auf den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71?


    Für mein Projekt geschriebene-geschichte.de bin ich in meinem Archiv gerade täglich auf der Suche nach Zitaten aus dem Krieg und wühle mich durch Unmengen an alter Feldpost, Tagebüchern und Erinnerungen zum Deutsch-Französischen Krieg 1870/71.


    Die Marketender waren in Frankreich für die deutschen Soldaten wichtige Zulieferer, was Nahrungsmittel und Dinge des täglichen Bedarfs angeht. Nun habe ich auf einer Feldpostkarte (ungestempelt) auf der Adressseite den handschriftlichen Vermerk "Marketender Post" entdeckt.


    Ist dazu mehr bekannt? Im Netz kann ich dazu nichts finden. Scheinbar gab es unter einen (wenigen? einigen?) Marketendern eine Art Privat-Post-Versand in die Heimat?


    Wie ich gerade sehe, wird das sogar im Text der Feldpostkarte beschrieben:

    Zitat

    "Wollen Sie Metz und seine Forts von der schönsten Seite sehen, so schließen Sie sich dem Ueberbringer, meinen Marketender, an. Ich werde Sie mit freuden begrüßen und in meiner Hütte einquartieren."

    Vermutlich handelte es sich um einen Marketender aus der direkten Heimat des Soldaten, der dann die Nachricht persönlich überbringen konnte? Wahrscheinlich eine Ausnahme? Oder gab es so etwas vielleicht im größeren Umfang?


    Meine Frau hat mir gestern auch erzählt, dass der Besitzer des Ladens mit integrierten Postschalter bei uns im Ort auch panik schiebt, weil die Marken 1,55 EUR und 80 Cent ausgehen. "Wenn wir heute keine Lieferung bekommen, haben wir keine Marken mehr".

    Ich hoffe ich bin hier im Unterforum richtig.


    In einem Nachlass habe ich eine Kriegsgefangenenpost-Postkarte von 1947 entdeckt - geschickt aus der UDSSR nach Lüneburg (Britische Besatzungszone).


    Kriegsgefangenenpost aus der UDSSR hatte ich oft schon in den Händen - stets unfrankiert. Auch aus diesem Nachlass sind einige weitere unfrankierte Karten dabei.


    Kann jemand sagen, wieso diese Karte frankiert ist? Ist das was besonderes (auch in Bezug auf die Wertfindung)? Vergleichsstücke konnte ich im Netz keine finden. Lediglich die Kriegsgefangenen-Belege mit USA-Bezug haben Briefmarken aufgeklebt.


    Vielen Dank schonmal!

    Großartig! Vielen Dank für Eure freundliche Hilfe. Sonst denkt man immer, man hat was Besonderes entdeckt und dann ist es ein Flop. Hier habe ich wohl wirklich was nettes gefunden. Mal schauen ob ich noch mehr dazu raus kriege.
    Endlich blicke ich im neuen Forumdesign auch mal ein bisschen durch - kam bisher nicht dazu mir das näher anzuschauen, mit dieser Anfrage hatte ich jetzt mal nen Grund mich in das neue Forum einzuarbeiten. Werde jetzt auch wieder verstärkt hier mitlesen.

    Vielleicht hat er selbst mit einem anderen Acount geboten in der Hoffnung dass noch jemand drüber geht (um den Preis hochzutreiben - weil er keine ahnung hat, wieviel es wert ist)


    Oder: Es gibt ein zweites Bild in der Auktion - vielleicht hat jemand gedacht, dass die anderen Briefmarken auf Bild 2 hier auch angeboten sind.