Beiträge von Filli

    >>Das mit den DNA hat wohl nicht geklappt, der Serienmörder wurde bis heute noch nicht gefunden.<<


    Klugsch....modos an:


    DNA-Spuren finden ja auch keine Täter. ;) Mit Ihrer Hilfe kann man nur im Rahmen eines Komplexstestes geprüfte reale DNA-Erkenntnisse auf einen bekannten Personenkreis - mit anschließendem Vergleichstest - anwenden. Modus aus:).

    Das Problem ist das sehr viele ihre Angebote nach Michel machen- und da gibt es bei den Nummern dann doch Diskrepanzen.


    Alle Versuche SC und MI generell in einer Zusammenstellung zuzuordnen müssen scheitern! Beide Katalloghersteller haben - selbst bei gleichen Ausgaben - eine prinzipiell andere Herangehensweise für die Listung. Für kleine Zeiträume in einem engen Sammelgebietsteil kann man daß für sich selbst schon einmal angehen. Generel ist das aber nicht machbar.


    Da heben sich viele daran versucht:D und sind zwangsläufig gescheitert.



    Warum immer MI?


    Ich habe vor einiger Zeit einen Scott/spezial-USA 2016 für 26,- US$ (+ ca. 6,- US$ VK) in der USA gekauft. Es ist ein nagelneues (unbenutztes!) Bibliotheksexemplar! So groß und so dick wie ein Kirchenbuch, farbig und auf Hochglanzpapier). Da ist wirklich (fast) alles was je offiziell heraus gegeben wurde enthalten. Auch solche Sachen, die MI prizipiell nicht listet (z.B. FISKAL-Ausgaben).


    Ein guter Kauf ja, aber vergleichbare Angebote hatte ich auch schon gespeichert.


    Notiz am Rande:

    Ärgerlich nur die Zollformalitäten. Ich mußte den Katalog auf einem weit entferntem Zollamt persönlich abholen bzw. hätte statt dessen noch wohl über 30 Euro an DHL für die Zustellung zahlen müssen. Bei der Abholung auf dem Amt mußte ich einen riesigen (!) Kunststoffsack (von LA POSTE), einen eingeschweißten Versandbeutel, einen reißfesten Umschlag und den darin in Folie eingeschweißten Katalog selbst öffnen (darf der Zoll nicht :().

    Mit DHL hätte ich die Sendung erst in ca. 3 Wochen bekommen:(, da sie vom Zoll erst in ein DHL-Zentrum verschickt würde, dort durch einen zugelassenen DHL-Mitarbeiter geöffnet, neu verpackt, mir dann normal nach Hause zugestellt worden wäre.


    Aber unter dem Strich:

    Der Erwerb hat sich gelohnt, da international MI (für USA-Ausgaben) kaum relevant ist.

    Allerdings ist die Aussage zur BRD nicht richtig.


    Denn wenn man einfach das Papier leergelassen hätte, dann hätte
    Fäscher das Papier für falsche Briefmarken genutzt. So wurde praktisch der Rest vom Bogen
    durch das Andreaskreuz ungültig gemacht. Bei Sammlern sind die Bögen sehr begehrt und
    werden auch hohe Preise dafür bezahlt. Auch die Bundespost hat mit dem Andreaskreuz Geld
    gespart. Denn auch hier wurden mit einem ähnlichen Trick, Fälschungen verhindert und
    Briefverkehr erleichtert.


    Der Grund ist ein ganz anderer.


    Bei der Entwertung von Bogen der BRD hat der Abschlag zwangsläufig auch Marken mit einem Teilkreis getroffen - sie somit als Frankatur "entwertet". Da kein Sammler diese Marken als "gestempelt" (s. auch obige Abbildung) so erworben hätte, wurden diese mit dem Andraeskreuz gekennzeichnet.

    Eigentlich ein Verlust, da die Ausgaben weder zu verwenden noch zu verkaufen waren. Es gab also nur einen Teilerlös des gedruckten Bogens. Eigentlich sollten sie wohl vernichtet werden, aber...........


    Um Fälschungen ging es nicht, die Marken waren "echt" und mit "echten" Stempelabschlägen entwertet.


    Nachtrag:


    Bestenfalls hätten evtl. Versender die Marken in "Ziegelfrankatur" - also mit überdecktem Abschlag durch andere Ausgaben verwenden können.

    Naja, die Zeiten (und die Geschmäcker der Sammler) ändern sich (wie in der Mode: TREND:().

    Mal sind Vollstempel in (Ort/Datum und evtl. Anlaß gut erkennbar), mal Eckstempel (Markenbild gut erkennbar).


    Motivsammler (Marke) sehen das anders als z. B. Heimatsammler (Spezialabschlag zu einem Anlaß).

    Qharweg


    Mir sind keine ungummierten Ausgaben späterer Jahre bekannt. Nach meinem Wissenstand wurden nur die Nachdrucke von 1957 der Dauerserien zum 5-Jahrplan ungummiert herausgegeben.


    Gut, meine Formulierung ist etwas zu allgemein (Deine Aussage soweit für 5-Jahrplan-Ausgabe ist richtig). Ich hatte aber im Hinterkopf z. B. auch noch "15 Jahre DDR" bzw. den "DEDERON"- Block.

    Noch als Hinweis:


    - Oft werden die häufig ausgegebenen "Kleinbogen" auch als "Schalterbogen" angeboten. Auch der Unterschied Kleinbogen und Block wird oft verwischt benutzt.


    - Komplette Schalterbogen/gest. haben - aber erst in den späteren Jahren - häufig auch von Hause aus keine Gummierung. Da hat man sich die aus Kosten-/Materialgründen gleich in der Herstellung gespart.


    - Auch die Entwertung erfolgte gleich komplett in der Druckerei (Buchdruck-Entwertungen).


    - Die DDR-Versandstelle (eigentlicher Verkäufer war der Devisenbeschaffer Schalk-Golokowski) hat ausländische Händler (nicht nur BRD !) mit diesen Áusgaben reichlich in 100er-Verpackungen beliefert.


    - Die komplette "Schwarzabgabe" entgegen den Vorschriften an Bekannte/Sammler ist vernachlässigbar klein.


    Wer interessiert sich also für Bögen? PF-Sammler und Sammler wegen den evtl. verschiedenen (besonderen) Randvermerken/Druckerzeichen usw.


    Es ist aber generell viel DDR auf dem Markt (fast jeder Interessierte in der DDR hat gesammelt und es wurde reichlich gedruckt) und wird in Zukunft auch weiterhin aus Altsammlungen/Erbschaften kommen. Einen Preisanstieg für Massenware sehe ich deshalb nicht, egal für welche Erzeugnisse,

    Ebenso dürfte es dann bei all den kompletten Schalter-Bögen (DDR oder BRD) sein, die gestempelt sind, auch diese sind nicht durch die Stempelung selten geworden?


    In der DDR dorften komplette (!) Schalterbogen so (offiziell) an Privatpersonen nicht abgegeben werden - weder postfrisch noch gest.. Es mußte (sollte) mindest eine Marke abgetrennt (oder zumindest deutlich getrennt) werden. Das galt natürlich nicht für den "Devisenhandel":(.


    Kleinbogen waren davon nicht betroffen! Mir liegen reichlich Sendungen in die BRD mit Kleinbogen vor. Meist wurde "überfrankiert", da der Versand auf diesem Wege der einzige für normale Personen gangbare Weg zum Versand aus der DDR war (Devisenvergehen bei Versand im Umschlag - ausgenommen der offizielle Tauschweg (über den Kulturbund) für registrierte Sammler mit speziellen Aufklebern zur Kennzeichnung. Das ist aber ein anderes Thema.


    Für die BRD habe ich da kein Wissen.


    Ernsthaft:


    Es gibt schon eine ganze Reihe solcher großen/größeren Einheiten, echt gelaufen auf Brief. Zu 99,99 % aber aus philatelistischer Sicht gefertigt - meist auch noch als FDC.


    Besonders die DDR hatte ja viele Ausgaben, die sich dafür bestens geeignet haben (Volkstrachten, Wostok 5 usw.).


    Die größte "Einheit" habe ich einmal bei einem Sammler unter Glas an der Wand gesehen:


    "15 Jahre DDR" / Blockausgabe MI 19 von 1964 / gestempelt auf einem Riesenumschlag (echt gelaufen, aber natürlich "philatelistisch" erzeugt).

    Liege ich richtig in der Annahme, dass diese Seltenheit aber erst in frühestens 100 Jahren mal relevant wird, so dass sich der Preis darin niederschlägt?

    In 100 Jahren wird den Kindern auf dem "Hageinfo" (Handgelenk-Allzweck-Informationsterminal ---> muß noch erfunden werden;)) gezeigt, wie rückständig Ihre Großeltern noch gelebt haben. Beschriebenes Papier (Igittigitt:() und auch noch mit Spucke beklebte Papierschnipsel oben drauf.:frust:

    Rohrpost im kleinen Stil wird heute auch noch u.a. in Kliniken angewandt. Es geht zwar (fast) alles per PC/IN, aber Proben, Gewebeentnahmen, usw. mit Drinlichkeit in ein internes Labor erfordert aber immer noch andere Transportwege.


    Im großen Stil ist Rohpost aber aus wirtschaftlichen Gründen (moderne Übertragungswege s. o.) in Wien, London, Bwerlin usw. eingestellt.

    1. Natürlich geben die Pferde "Gas". Nach dem Fressen sogar reichlich:);).

    2. Der Hund ist ein "Wachhund" - er steht ja. Wenn er liegen und schlafen würde, wäre er ja dann kein Wachhund mehr.

    Super - wieder mal umfassende Auskunft. Frohes Fest und ein bisschen Zeit, sich mit den wichtigen Dingen (z.B. Briefmarken) zu beschäftigen

    Gleiche Frage zur (fast) gleichen Zeit im selben Wortlaut in verschiedenen Foren eingestellt.

    Antworten z.B. 15.21 Uhr auch (fast) gleichlautend. Man kann doch zumindest warten, ob auf die 1. Anfrage - egal wo - eine Erklärung kommt. Sollte die nicht kommen bzw. nicht umfassend sein, kann man immer noch woanders nachfragen:(.