Beiträge von uli

    Hallo Wolle,

    merkst du nicht, dass die Punkte 1) und 3) widersprüchlich sind ? Entweder 1) oder 3), beides geht nicht. Den Inhalt ändern können bedeutet immer auch den Inhalt löschen können.

    Gruß

    Uli

    Es weiss niemand, was die DPAG nach der Einführung der DataMatrix-Marken wann machen wird. Die Aussage heute ist, dass Briefmarken ohne DataMatrix "endlos" gültig bleiben werden. Ich gehöre zu denen, die darauf keinen Pfifferling geben. Das ganze Projekt macht für die DPAG erst dann richtig Sinn, wenn es keine wiederverwendbaren Marken und keine Fälschungen mehr gibt und die Stempelung im BZ entfallen kann - und dafür müssen Marken ohne DataMatrix ungültig werden. Ich würde mich nicht wundern, wenn das bis 2025 passiert. Ob man dann Marken ohne DataMatrix umtauschen kann, wird sich zeigen.

    Gruß

    Uli

    Offtopic:

    Die gestempelten Marken auf den Vordruckseiten sind relativ wertlos, weil sie nur Stempelung der QS 4-6 haben. Qualitätsstufe Stempel geht von 1-6. QS 3 gibt in etwa den Wert von Michel an. QS 1-2 Aufpreis, QS 4-6 extremer Abschlag.

    Heliklaus: Hast du schon den ersten Teil der Artikelreihe erhalten?

    Gruß

    Uli

    Mir ist noch nicht klar: Willst du Marken mit bestehenden PF suchen und finden oder willst du bislang unbekannte PF entdecken? Das sind in meinen Augen zwei verschiedene Dinge mit etwas unterschiedlichen Herangehensweisen.

    Gruß

    Uli

    Guten Tag,

    ' habe auch "zufällig" eine 255 mit PF I gefunden:



    btw: Hat jemand ein Bild, auf dem eine 255 auf normalen Papier und eine (geprüfte) 255x auf gelblichen Papier nebeneinander abgebildet sind, damit man (ich) mal den Unterschied sehen kann? Ich habe soviele 255er, die im Vergleich zu anderen gelblich wirken, dass ich das nicht glauben kann.


    Gruß

    Uli

    Das riecht ein wenig nach Beschädigung, falscher/schlechter Adressierung oder fehlerhaften Daten im DHL-System. Das Zurücksenden passiert gerne dann, wenn vermutet wird, dass die Sendung nicht zugestellt werden kann. Gut möglich, dass die Sendung auch zurück an den Absender geht, die Auskunftsfreudigkeit der Sendungsverfolgung ist begrenzt.

    Gruß

    Uli

    Die Marke gegen das Licht zu halten, vielleicht hilft das ein wenig? Dickes Papier dürfte kein Licht durchlassen.


    Das kann hier bei diesen Marken vielleicht so sein, gilt generell aber keinesfalls. In dem von mir oben erwähnten Parallelthread hatte ich schon erwähnt, dass die verschiedenen Eigenschaften von Papier ein Stück weit voneinander unabhängig sind. Auch die Opazität bzw. Transparenz von Papier hat zuerst einmal nichts mit der Dicke zu tun.

    Gruß

    Uli

    Ich glaube, ihre redet ein wenig aneinander vorbei ....


    Für jemanden, der PLF auf postfrischen Marken sammelt, kann eine Marke aus dem Wasserschaden nur ein Platzhalter sein, denn die Marken sind nicht mehr postfrisch.


    Für jemanden, der PLF auf gestempelten Marken sammelt, kann eine Marke aus dem Wasserschaden - wenn überhaupt - auch nur höchstens als Platzhalter taugen.


    Für jemanden, der PLF auf ungebrauchten Marken sammelt, kann eine Marke aus dem Wasserschaden interessant sein. Sammler von ungebrauchten Marken sind selten (übrigens für mich nicht nachvollziehbar) und der mögliche Wert der Marken deshalb gering(er).


    Für jemanden, der PLF unabhängig von der "Erhaltungsart" sammelt, gilt das gleiche. Auch diese Sammler sind selten.


    Meine Erfahrung: Der höhere Wert eines Stücks mit "Besonderheiten" (PLF, Rollenmarkennr., Randstück mit Bogenzähler, Verwendungsform, Stempel, ...) kommt nicht nur durch das seltenere Auftreten an sich zustande, sondern auch dadurch, dass auch diese zusätzlichen Merkmale qualitativ 1a sein müssen. Und je mehr Kriterien erfüllt sein müsse, desto höher hängt die Latte.


    Gruß

    Uli

    Zitat

    der Kasten bezieht sich ja nicht auf diese Papierstärke, sondern allgemein auf alle vorausgehenden Michel-Nummern

    Genau - allgemein. Und das bedeutet, dass in diesem Standardwerk alle möglichen Informationen zu den Marken mit den KatNr. 31 bis 52 zu finden sind. Also auch zu den ab Nr. 45 und auch zur Papierdicke. Der Michel bedient sich genau der Erkenntnisse, die Herr Jäschke-Lantelme in dieser "Bibel" veröffentlicht hat. Infos zum Buch findest du bei http://www.jaeschke-lantelme.com/ unter Veröffentlichungen.

    reneb: Ich kenne nur Dickenangaben in mm, Grammaturangaben habe ich in unserem Hobby bislang nirgends gesehen. Um der reinen Lehre nach die Grammatur korrekt bestimmen zu können, muss man aus dem Prüfobjekt ein Stück in einer bestimmten Mindestgröße rausschneiden! Briefmarken sind dafür zu klein und würden zerstört werden. Deshalb machen Grammaturangaben hier wenig Sinn. Und wie gesagt: Die Grammatur kann trotz unterschiedlicher Dicke identisch sein. Bei Ausgaben mit unterschiedlichem, aber gleich dickem Papier würde man versuchen das Papier anders zu bestimmen, z.B. über die unter'm Mikroskop sichtbare Faseranordnung.

    Gruß

    Uli

    rene: Du hast Recht, die Dicke und das Flächengewicht (Grammatur) eines Papiers sind zwei unterschiedliche und zuerst einmal voneinander unabhängige Dinge. Wichtig: Von der Dicke kann man nicht auf die Grammatur schließen und umgekehrt. Grund dafür ist, dass Papier höchst unterschiedlich zusammengesetzt und aufgebaut sein kann. Dies tiefer zu erläutern würde den Rahmen hier sprengen.

    Gruß

    Uli

    Zitat

    er wird von den Stempelmaschinen nicht abgerissen, weil nichts absteht

    Das ist sehr unwahrscheinlich und wenn die Karte es doch bis in die Weiterverarbeitung schafft, dann wird das Teil entweder nochmal durch den Sortierer gejagt oder verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Theoretisch auch denkbar: Du bekommst die Karte mit Nachportoforderung zurück, weil das so keine ordnungsgemäße Freimachung ist.


    Davon abgesehen: Ich halte solche Experimente für tierisch überflüssig, wozu soll das gut sein? Im Briefzentrum arbeiten unter Zeitdruck Menschen und die sind sehr froh, wenn das Sortiergut keine Schrerereien und manuelle Nacharbeiten nötig macht.

    Ich oute mich mal als ein Sammler, der nirgends Mitglied ist und auch nicht weiß, welche Vorteile ihm (=mir) das bringen könnte. Ich war ein paar Jahre Mitglied im BDPh, weil ich eigentlich der Meinung bin, dass man zumindest Mitglied der "obersten Interessenvertretung" (der "zuständigen Lobby", ...) sein sollte. Ich musste allerdings ziemlich schnell feststellen, dass dort überhaupt nicht in meinem Sinne gehandelt wird und ich mich durch die agierenden Personen Null vertreten fühle. Die Zeitschrift Philatelie finde ich weitgehend uninteressant, für meine Belange ist das Papierverschwendung. Das Auftreten des BDPh im "Folienskandal" hat mich dann so angewidert, dass ich wieder ausgetreten bin. Einem örtlichen Verein möchte ich nicht beitreten, weil ich nicht noch mehr Verpflichtungen auf der zeitlichen Achse eingehen möchte und - ehrlich gesagt - auch nur Tauschpartner suche. Mein "Verein" ist deshalb das Internet.

    Gruß

    Uli

    Zitat

    Wie würdet ihr vorgehen?

    Neben dem erwähnten Posten von Fotos würde ich mal schreiben wo sich ein hilfsbereiter und in der Nähe wohnender Sammler die Sammlung vielleicht mal ansehen und seine Einschätzung äussern kann.

    Gruß

    Uli

    ... die Info, dass die Marke auch an den Postschaltern in der BRD zu kaufen war. Aus diesem Hinweis und dem Wissen, dass die Marke zudem in der BRD gültig war, kann man schließen, dass eine gemischte Frankatur dieses Wertes mit Bund-Marken nichts ungewöhnlich ist. Mit dem Hinweis auf wikipedia wollte ich zudem die Vermutungen von rama und kj bestätigen.

    Gruß

    Uli