Beiträge von uli

    Mal davon ausgehend, dass es deutsche Marken sind:

    Marken, die es Rollen- und Bogen-Marken gibt: Steht im Michel Deutschland.

    Marken mit Besonderheiten auf dem Rand: Steht im Michel Deutschland spezial oder in anderen "Spezial"-Katalogen..

    Marken aus Kleinbögen: Kein Unterschied zu anderen Marken (mit wenig Ausnahmen).

    Marken aus großen Bögen, postfrisch: Meist kein oder nur wenig Unterschied, kommt stark auf die Marke an.

    Marken aus großen Bögen, nicht gelaufen (z.B. Versandstellenstempel): Kein Unterschied (mit wenig Ausnahmen).

    Marken aus großen Bögen, gelaufen, sauber gestempelt oder auf Brief: Oft spürbar mehr wert, vor allem wenn älter, kommt auf die Marke an.


    usw. usf.

    Hallo, Milou,

    deiner Beschreibung nach fürchte ich , dass der Händler eher kein Interesse hat und schon gar nicht für 500,- Euro. Solche Sammlungen gibt es wie Sand am Meer. Das einzig wirklich interessante sind die Marken aus der Euro-Zeit, weil man diese heute noch verwenden kann. Die Chancen des Händlers, die anderen Marken weiter verkaufen zu können, sind sehr, sehr klein.


    Mich lassen die Angaben zu den Rechnungen etwas stutzen. Wenn wirklich jede Marke nur einmal postfrisch vorhanden ist, sind die genannten Beträge zu hoch. Das deutet darauf hin, dass da etwas mehr Material vorhanden sein müsste (was den möglichen Erlös nicht unbedingt nennenswert steigern muss).


    Gruß

    Uli

    Hallo Peter,

    10er Streifen werden von den Rollenmarken-Spezis m.W. gesammelt, um beide Nummern-Typen - 0 und 5 - zu haben. Mit der Begründung zu den 11er-Streifen hast du recht.

    Gruß

    Uli

    Ich glaube auch nicht, dass man auf dem Bild das Meer oder einen See sieht. Der dunkle Hintergrund am oberen Rand der Karte ist m.E. die nächste Hügelkette, die den Horizont bildet. Wenn's Wasser wäre, müsste die Horizontlinie gerade sein.


    Winnir : Kannst du die Karte vielleicht hochauflösend scannen? Das Bild ist leider arg unscharf.


    Gruß

    Uli

    Zitat

    Wäre der gezeigte Brief allerdings am Schalter aufgegeben worden, dann wäre doch die zu niedrige Frankatur aufgefallen, oder? Auch am Paketschalter hätte das auffallen müssen. Deshalb - und wegen des fehlenden roten Aufklebers und der leeren Rückseite - gehe ich von einer Briefkastensendung aus.

    In dem Punkt will ich dir nicht widersprechen, das hört sich schlüssig an.

    Gruß

    Uli

    Zitat

    Handroller wurden am Schalter nicht verwendet

    Ich habe es "unzählige" Male erlebt, dass man im Postamt bei großem Andrang auch für die Briefaufgabe am Paketschalter bedient wurde und dort wurden (auch) Handrollstempel verwendet.

    Ich sammel nur Bund-Marken mit Düsseldorf-Stempel bis Mitte/Ende der 90er Jahre. Marken mit Stempel des damals in Betrieb genommenen Briefzentrums 40 interessieren mich nicht, deswegen endet meine Sammlung dort. Belege mit PLZ 4 und PLZ 4000 sammel ich nicht, nehme solche Stück aber, bis ich die verklebte Marke als Einzelstück habe. Zudem habe ich einen Abnehmer, mit dem ich die Belege tauschen kann. Du wärest übrigens nicht der einzige, der Bund mit Köln-Stempel sammelt, ich kenne da noch jemanden.

    Gruß

    Uli

    Heutzutage sind sie bei Sammlern als "Kartonphilatelie" eher verschmäht und finden sich in 1-Euro-Grabbelkisten.

    Das ist sehr optimistisch ausgedrückt. Solche Karten werden im Regelfall als Verpackungsmaterial verwendet. Einzig Motivsammler haben an diesen Karten (begrenztes) Interesse.

    Gruß

    Uli

    Zitat

    Du bekommst immer das, was der Andere bereit ist zu zahlen ;)

    Besser kann man es nicht sagen.


    Der Katalogwert ist als Anhaltspunkt meistens gut und bei teureren Stücken (über 50 Euro Katalognotierung) ein Abgleich bei ebay und Co.. Damit ich mehr als 10% vom Katalogwert für Bund zahle, muss es schon etwas außergewöhnliches sein. Randstücke interessieren mich nicht, deshalb bin ich auch nicht bereit dafür Aufschläge zu akzeptieren. Hingegen akzeptiere ich Abschläge bei schlechter gestempelten Marken. Alles andere sind in meine Augen Sonderfälle, auf die kein Schema bei der Preisfindung passt.


    Das werden aber viele Sammler anders sehen. Deshalb läuft es immer darauf hinaus, dass man sich individuell einigt: "Du gibt's mir das und ich gib dir dafür jenes."


    Gruß

    Uli

    100 Euro braucht man für einen brauchbaren Scanner nicht auszugeben. Selbst ein paar Jahre alte, gebrauchte Exemplare für 50 Euro liefern echte 1200 dpi oder mehr, was m.E. deutlich ausreicht. Teuer wird's nur, wenn die Scangeschwindigkeit hoch sein soll oder die Auflagefläche größer als DIN A4.


    Die eben genannte Beschränkung auf eine max. Dateigröße kann ich nicht nachvollziehen.


    Gruß

    Uli

    Meine Meinung / Erfahrung als Kilowaren-Junkie:


    Es gibt keine undurchsuchte Kiloware, nirgends. Die Frage ist, wie oft und wie gut durchsucht der Posten ist, den du kaufst, egal bei wem. Beides kann man aber im Vorfeld nicht wissen. Und natürlich ist für die Zufriedenheit entscheidend, wonach du suchst. Chancen auf Erfolgserlebnisse hat man bei Kiloware m.E. nur, wenn man Dinge sucht, die nur eine ganz kleine Anzahl von Sammlern interessiert und/oder nur mit richtig Aufwand zu erkennen sind (z.B. Plattenfehler).


    Je älter die Marken sind, desto größer ist die Gefahr mehrfacher Durchforstung und desto geringer natürlich die Chance interessante Stücke zu finden. Marken vor 1940 in nennenswerter Anzahl habe ich bislang nur bei Ware entdeckt, die als "Historien-Posten" oder ähnlich angeboten wurden. Bethel hatte so etwas mal vor Jahren als Sonderaktion angeboten.


    Gruß

    Uli

    Nein, die Post rundet nicht auf oder ab. Das Genehmigungsverfahren durch die Bundesnetzagentur sieht anders aus, als es die Schlagzeilen in den Zeitungen suggerieren. Ganz grob verläuft das zweistufige Verfahren wie folgt:


    In der ersten Stufe werden im sog. Maßgrößenverfahren (MGV) div. Basiswerte ermittelt, wie z.B. Briefmengen, Erlöse und Kosten. Das Ergebnis des MGV ist eine Bandbreite für den Gesamterlös, den die DPAG für Basisprodukte und Zusatzleistungen im Briefverkehr erzielen darf. Eine Aussage zu den zukünftigen Preisen der einzelnen Produkte ist an diesem Punkt nicht möglich.


    Die neuen Preise für die Produkte werden von der DPAG erst im nachfolgenden Entgeltverfahren beantragt. Hauptsächlich werden die neuen Produktpreise anhand eines internationalen Briefpreisvergleiches bewertet. Das ist heuer noch nicht passiert. Solange aber die DPAG-Preise im europäischen Vergleich bei den meisten Produkten unterhalb des jeweils bewerteten Durchschnitts ("Realpreis") liegen, hat die DPAG hier relativ freie Hand und die Bundesnetzagentur darauf relativ wenig Einfluß.


    Wichtig: Es geht bei dieser Regulierung durch die Bundesnetzagentur nur um die Preise von hauptsächlich von Privatkunden genutzten Produkten, also um Basisprodukte (Standardbrief, Postkarte, etc.) und um Zusatzleistungen (Einschreiben u.a.). Die Preise für alle anderen Produkte der DPAG werden nicht betrachtet.


    Gruß

    Uli