Beiträge von jamaica

    Hallo,


    die ABP Köln war ja zuständig u.a. für die Länder Belgien, Niederlande und luxemburg.

    Aber auch für Liberia.


    Hat Jemand einen Beleg, aus oder nach Liberia, der über die ABP Köln gelaufen ist?


    Ich habe bisher mit vielen Leuten gesprochen, die sich mit Zensurpost auskenen, aber

    Niemand hat bisher einen Beleg gesehen, aus dieser Distination.


    Bin mal gespannt, ob Jemand einen hat !! :thumbup:


    Lieben Gruß


    Marcus

    Hallo,

    ich bin seit ca. 1996 bei eBay und habe im laufe der Zeit sehr viel erlebt.

    Seit einiger Zeit stelle ich auch Briefmarken ein. Da ich keine sehr teuren Marken / Belege habe bewegen sich die meisten Angebote so zwischen 1-5 €. Dieses Segment lohnt sich nicht mehr über eBay anzubieten, weil die Kosten den Aufwand übersteigen.


    Ebay ist komplett uninteressant geworden für Verkäufer.


    Und wenn man sich die Anbebote als Käufer einmal näher anschaut, sind "Schnäppchen" fast nicht mehr möglich. Es werden teilweise Phantasiepreise verlangt. Da kann man nur hoffen, das die meisten Käufer so fachkundig sind, das sie wissen was sie kaufen.


    Es gibt aber durchaus Alternativen !!


    LG


    Marcus

    Hallo,


    ich habe diese Postkarte beim Stöbern entdeckt.

    Sie ist am 15.10.1941 von Zürich nach Bad Nauheim versendet worden.

    Dann ist sie über die ABP Frankfurt gelaufen was die diversen Zensurvermerke

    und Prüfstempel dokumentieren.

    Ich komme auf 7 Zensurmerkmale, wenn man den Bleistift Vermerk Mitte unten

    mitzählt.

    Wenn man davon ausgeht, das hinter Jedem Stempel bzw. Vermerk ein Mitarbeiter

    steht, kann man sich vorstellen was zu dieser Zeit für ein Aufwand getrieben wurde,

    um an "vermeindliche" Informationen zu kommen.


    Hat Jemand Zensurbelege mit noch mehr Merkmalen?


    LG

    Marcus

    Das ''c'' bedeutet meines Wissens, dass dieser Brief in der Auslandsprüfstelle kopiert und in Kopie zu den Akten genommen wurde!

    Hallo mx5schmidt,


    es würde mich auch sehr interessieren, wo diese Information zu finden ist. Über die Prüfvermerke ist sehr wenig bekannt und und meines Wissens gibt es auch keine verlässlichen Quellen.


    Vielen Dank im voraus


    Marcus

    Erste Seite zu Köln aus o.g. Buch/Heft von Riemer. Gibt es nach meiner Kenntnis nur noch gebraucht/antiqiarisch...ABER: Wenn man das Gebiet beackert- unverzichtbar.

    Hallo Heine,


    vielen Dank für die Info.

    Die einschlägige Literatur ist selbstverständlich vorhanden. Da wären Riemer, Wolter und Landsmann. Wobei der Riemer und Wolter etwas veraltet sind. Der Riemer wird aber vom Landsmann sehr gut ersetzt bzw. ergänzt.

    Hallo,


    ich habe mit eBay (1996/97) angefangen, da war es noch gäzlich kostenfrei.

    Im laufe der Zeit hat eBay immer weiter an der Kosten und Gebührenseite geschraubt. Jetzt ist der Bogen überspannt. Diese neuen Nutzerbedingengen kann eigentlich Niemand akzeptiren, der Gelegendlich und auch nur "Kleinkram" verkaufen möchte. Und auch der Kauf wird sich meiner Meinung nach verändern, es wird Zwangsläufig immer teurer werden bei eBay.


    Ich werde eBay nach sehr langer Zeit den Rücken kehren.


    LG

    Marcus

    Hallo,


    Schade das es keine Rubrik "Zensurpost" im Forum gibt. Ich hab´s zumindest nicht gefunden :) .


    Ich sammle Zensurpost und dort speziell die ABP Köln.

    Die ABP Köln ist ja keine kleine Dienststelle gewesen. Ca. 2300 Beschäftigte haben dort in den 40er

    Jahren gearbeitet. Es ist aber sehr schwierig Informationen über die ABP Köln zu erhalten.

    Mir ist es bisher noch nicht gelungen z.B. eine konkrete Adresse ausfindig zu machen. Es muss in

    Köln mehrere Abteilungen gegeben haben (Niehl, Ehrenfeld, Deutz).

    Hat Jemand zu diesem Thema Informationen, Dokumente oder Belege die ein wenig Licht auf diese

    Dienstelle werfen.


    Ich wünsche noch einen schönen Restfeiertag


    Mit lieben Gruß


    Marcus

    Händler betreiben nun mal keine Forschung, sondern machen im Prinzip durch die Veröffentlichung Werbung für ihr Produkt, was dann wiederum strafbar ist.

    Dann stellt sich die Frage, was ist eine Briefmarken oder ein Beleg?


    (2) 1Kennzeichen im Sinne des Absatzes 1 sind namentlich Fahnen, Abzeichen, Uniformstücke, Parolen und Grußformen. 2Den in Satz 1 genannten Kennzeichen stehen solche gleich, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind.


    Ich finde das eine Briefmarke oder ein Philatelistischer Beleg nicht darunter fällt und für mich ein Zeitgeschichtliches Dokument darstellt welches ich auch mit dementsprechenden Bildern Anbieten dürfte. :/

    Hallo,

    ich habe die Diskusion verfolgt und habe mir §86 (3) mal angeschaut.



    (3) Absatz 1 gilt nicht, wenn die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient.


    Ich als Philatelist, betreibe schon "Forschung" im Sinne dieses §.

    Deshalb sehe ich darin auch kein Problem.


    Ich befasse mich hauptsächlich mit Zensurpost und hoffe das es nicht so ausufert wie auf diesem Bild, welches ich bei einem Angebot bei eBay gefunden habe. Ich hätte an dem Beleg Interesse, aber ?!!!


    LG



    [Blockierte Grafik: https://ak-philashop.de/bilder222/rr7274a.JPG]

    Hallo nochmals in der Runde,


    ich habe das einverständnis für die Erklärung erhalten und möchte diese den Interessierten nicht vorenthalten.


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    Auszug aus den eMail mit Herrn Wentland:

    sie haben mir eine Ablichtung von einem israelischen Luftbrief übersendet, welcher mit zwei verschieden Zensurstepeln aufgeschagen ist. Dabei handelt es sich zum einen um einen (blau-)violetten Aleph (א) Kreisstemmpel auf der Vorderseite und einen schwarzen Schin [schen] / Sin [ßin] (ש) Kreisstempel, auf der Briefrückseite.



    Beide Buchstaben entsatmmen dem häbrischen Aleph-beth. Die jeweiligen Buchstaben sind also der modernen Ivriten (neu häbräischen) Sprache entnomen und dienen als Zensurstempel.



    Leider ist die Entwertungsstempelung nicht gut lesbar aufgeschlagen, aber anhand der verklebten Briefmarke könnte der Brief aus einer Zeit von Februar 1949 bis 1953 zu datieren sein. Sein Wert wird aber trozdem sehr gering sein. Sollten Sie sich nun für weitere Informationen zu diesen Stempeln interessieren, so empfehle ich ihnen das Buch der Schriftenreihe der u.s.-amerekanischen Society of Israel Philatelists -- Hebrew Letter Censor Marks von D. J. Simmons und I. A. Pearl --


    Versuchen Sie es doch einmal in einer der philatelistischen Bibliotheken auszuleihen.



    Hinweis:


    Vielleicht fällt es nicht grade eben leicht den Schin/Sin Stempel ( ש ) als solchen zu identifizieren, da er in einem nicht so geläufigem Schriftdesign abgedruckt ist. Sehen Sie dazu bitte die nachstehenden Schriftproben.



    Aleph(א) und Schin ( ש )   Courier New -- Buchstabendesign



    Aleph (א) und Schin ( ש )                    Times New Roman -- Buchstabendesign


    Aleph (א) und Schin ( ש )                 Georgia                   -- Buchstabendesign


    Aleph (א) und Schin ( ש )             Comic Sans MS   -- Buchstabendesign




    Aleph (א) und Schin ( ש )              Arial                       -- Buchstabendesign


    Aleph (א) und Schin ( ש )          Lucia Sans         -- Buchstabendesign



    Aleph (א) und Schin ( ש )           Tahoma               -- Buchstabendesign


    Aleph (א) und Schin ( ש )            Trebuchet MS        -- Buchstabendesign


    Aleph (א) und Schin ( ש )      Veranda            -- Buchstabendesign



    Mit freundlichen Grüßen
    Christoph Wendland


    Vorsitzender der Interessengemeinschaft Israel,


    welche im Verband Philatelistischer Arbeitsgemeinschaften (VPhA) des


    Bundes Deutscher Philatelisten (BDPh) organisiert ist.


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    Ich bedanke mich auch noch einmal bei Herrn Wentland, über die sehr

    ausführliche Infotmation !!


    LG


    Marcus

    Hallo xheine,


    vielen Dank für die tollen Antworten und Infos.


    Ich habe jetzt auch herausgefunden das gefütterte Briefumschläge

    in Deutschland generell nicht gestattet waren. Deshalb wurden in

    Auslandsbriefen das Futter meistens entfernt. Mit dem Hintergrund

    das evtl. Nachrichten oder Zettel dahinter versteckt wurden.


    LG


    Marcus

    Hallo,


    vielen Dank für die superschnellen Antworten !!

    Der Katalog von Herrn Landsmann liegt vor aber es sind keine Angaben

    warum z.B. auch nur Briefe aus dem Ausland betroffen sind.

    Ich glaube das dieses Themengebiet noch sehr viel "Forschungsarbeit"

    mit sich bringt.


    LG


    Marcus