Beiträge von BUND

    Hallo razlo,


    ich bin mir nicht ganz sicher, da die Abbildung doch recht klein ist, aber eventuell weißt deine Marke den Plattenfehler von Feld 35 ("Gebrochene Schraffurlinie auf Hammerkopf, Linie über CH von "Deutsche" gebrochen"), der nur bei HAN 4025-47.1, 4057-47.1, 4102-47.2, 4122-47.2 und 4156-47.2 vorkommt, auf. Der Plattenfehler wird im Buch "Briefmarkenkatalog: Alliierter Kontrollrat 1946 - 1948, Teil 2: Arbeiterserie" von Dr. Albrecht Ostermann auf Seite 198 gelistet.


    Vielleicht kannst du ja nochmal einen etwas größeren Scan der Marke anfertigen.


    Viele Grüße

    BUND

    Hallo zusammen,


    ich möchte darauf hinweisen, dass das im obigen Post genannte Angebot der Firma Primus GmbH nicht kostenlos ist, da Versandkosten in Höhe von 4,95 € anfallen. Über diese Kosten wird man im Widerrufsrecht informiert.


    Viele Grüße

    BUND

    Hallo Schnuffel,


    Farben anhand eines Scans zu bestimmen ist unmöglich, es lassen sich bestenfalls Tendenzen erkennen. Da die Farben bisher noch nicht zu meinen Spezialgebieten gehören, kann ich nicht zu allen Werten Aussagen treffen. Lediglich bei den 4 Exemplaren der MiNr. 916 erlaube ich mir, diese tendenziell der a-Farbe zuzuordnen.


    Grundsätzliche Informationen zu den Farben des Alliierten Kontrollrats findet man hier: https://www.arge-alliierter-kontrollrat.de/farben/


    Viele Grüße

    BUND

    Hallo frimer14,

    1. Warum wurde im Michel Briefe-Katalog kein (A) hinter das Wort Ersatz-Aerogramm gesetzt?

    Tendenziell würde ich behaupten, dass es sich um einen Fehler im Michel handelt. Allerdings kann ich momentan nicht widerlegen, dass bei Inlandsbriefen Luftpost verwendet wurde.

    1. Welche Gebühren und Regelungen galten dann vom 1.5.1948 bis zum 21.6.1948?

    Ein Ersatzaerogramm mit einem Gewicht von maximal 10 g kostete 100 Pfennig. Ein Luftpostbrief bis 20 g innerhalb Europas war beispielsweise ebenfalls mit 100 Pfennig zu frankieren. Welche Gebühren und Regelungen meinst du konkret?

    M.E. musst Du den Zeitraum vom 21.6.1948 bis 24.6.1948 (Erstleerung) mit hinzurechnen, da in diesem Übergangszeitraum die Frankierung mit den alten Marken noch erlaubt war.

    Natürlich kannst du den Zeitraum ab der Währungsreform hinzurechnen. Allerdings war ab dem 21.06.1948 keine Einzelfrankatur mit MiNr. 937 für ein Ersatzaerogramm mehr möglich. Ein Ersatzaerogramm mit 10 x MiNr. 937 als portogerechte 10-fach-Frankatur würde ich in eine andere Kategorie einordnen.


    Viele Grüße

    BUND

    Hallo frimer14,

    Das kann der geneigte Leser aus dieser Darstellung im Briefe-Katalog aber nicht ableiten. Es hat sicherlich noch andere Verwendungsformen für die Mi 937 gegeben. Hier ist ausdrücklich das Ersatzaerogramm benannt.

    Sicherlich gab es für MiNr. 937 neben dem Ersatzaerogramm auch noch andere Verwendungsformen. Beispielsweise listet das "Handbuch: Verwendung der Ausgaben der Alliierten Besetzung: Michel-Nr. 910 bis 970 (Handbuchteil 9.1 und 9.2)" insgesamt zehn Verwendungsformen als Einzelfrankatur und zwei Verwendungsformen als Mehrfachfrankatur für die MiNr. 937. Da der Michel offensichtlich nur eine Verwendungsform kennt, zeigen sich hier die Grenzen des Michels.


    Wenn es sich so verhält, wie Du es darstellst, müsste m.E. der Verlag hier eine andere Darstellungsweise wählen, z.B. eine Fußnote hinzufügen, ab wann Ersatzaerogramme mit der Mi 937 erstmals versandt werden konnten.

    Das sehe ich genauso. Konsequenterweise müsste ein Verwendungszeitraum, wie beispielsweise bei MiNr. 926, angegeben werden. Schreibe doch den Verlag an und frage, warum diese Information fehlt beziehungsweise warum ein Hinweis auf den von thjohe genannten Verwendungssonderfall für Angehörige der amerikanischen und britischen Streitkräfte fehlt.


    Aus Deiner Darstellung und der Tatsache, dass am 21.6.1948 die Währungsreform begann, leitet sich ein Zeitraum von 55 Tagen für eine einfache Verwendung der Mi 937 auf einem Ersatzaerogramm ab.

    Nach meiner Rechnung waren es sogar nur 51 Tage.


    Und wenn ich mir jetzt die Eintragung im Michel noch einmal unter diesem Aspekt genau ansehe, werde ich total verwirrt. Der Verwendungszeitraum wird auf die Portoperiode 3 begrenzt. Also vom 21.6.1948 bis 24.6.1948 (erste Leerung) resp. 31.7.1948. Also in den westlichen Zonen auf 3 Tage. Was galt denn dann vorher?

    Steht das "P" wirklich für "Portoperiode"? Wie werden denn im Michel die unterschiedlichen Portoperioden definiert? Kannst du vielleicht die entsprechende Erklärung in deinem "Michel Briefe Deutschland" zeigen?


    Ergänzung aus dem Michel Postgebühren-Handbuch Deutschland 2004:


    Beginn der Luftpost für alliertes Personal (unbeschränkt) und Deutsche (beschränkt) am 1.5.1948, allgemein ab 20.10.1948

    Vielen Dank für diesen wertvollen Hinweis. Jetzt habe ich diesen Sonderfall im "Michel Postgebühren-Handbuch Deutschland" auf Seite 281 ebenfalls gefunden.


    Viele Grüße

    BUND

    Hallo frimer14,


    vielen Dank für den Scan. Mein "Michel Deutschland-Spezial 2012: Band 2: Ab Mai 1945 (Alliierte Besetzung bis BRD)" nennt die gleichen Daten und schreibt dazu: "Die Daten in Kursivschrift bezeichnen die bisher bekanntgewordenen frühesten Verwendungen." Allerdings beziehen sich die Daten allgemein auf die früheste Verwendung der jeweiligen Michel-Nummer und nicht auf die einzelne Sendungsart.


    Viele Grüße

    BUND

    Hallo nimda,


    vielen Dank für das Weihnachtsgewinnspiel. Gerne möchte ich daran teilnehmen.


    Am besten könnte ich die "grooveclip Auto-Handyhalterung" und die "esorio Auto-Handyhalterung" gebrauchen. Am wenigsten könnte ich das Produkt "AUKEY kabellose Tastatur" gebrauchen.


    Viele Grüße

    BUND