Beiträge von Totalo-Flauti

    Liebe Sammlerfreunde,


    nach langer Zeit hier mal ein Stempel vom Leipziger Postamt C 9 vom 11.5.1960 den ich ebenfalls zur Diskussion stellen möchte. Die Kreissegmente habe unterschiedliche Größen (oben 4,5 mm, unten 6 mm) und der Unterscheidungsbuchstabe ak hat einen anderen Duktus als wie der Ortsname im Stempel. Mir scheint hier ebenfalls eine Aptierung vorzuliegen. Das Postamt C 9 ist nicht in Jureks Liste verzeichnet.


    Mit lieben Sammlergrüßen


    Totalo-Flauit.

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich bin erst durch Zufall heute auf dieses Thema gestoßen.


    Ich kann auch nicht genau sagen, warum der Brief bereits in Leipzig nachträglich entwertet wurde. Ich habe aber Belege, die durch die Stempelmaschinen liefen. Hier wurden allerdings die Marken nicht entwertet und der Beleg wurde bereits in Leipzig wieder aussortiert und nachträglich von Hand entwertet. Ich gehe mal davon aus, das das auch in anderen Orten so geschah. Grundsätzlich sollte die nachträgliche Entwertung aber beim austragenden Postamt erfolgen. Ich meine aber, das es am Ende egal ist, wer die Marke entwertete. Bei den ersten Versuchen mit Maschinenstempel (in Leipzig waren das Ende 1901 Bickerdike-Maschinen) wurden die nicht ordnungsgemäß gestempelten Briefe und Postkarten von Hand mit den entsprechenden normalen Aufgabestempel "behandelt". Es gibt aber auch ankommende Belege die erst in Leipzig als Ausgabeort nachträglich entwertet wurden.

    Als Beispiele hab ich Briefe aus Leipzig C 1 nach Oberhausen vom 10.6.1951 und einen Ortsbrief aus dem Jahr 1951 oder 1952, vom Postamt Leipzig C 2 ein Ortsbrief vom 10.12.1947, vom Postamt S 3 auf einem Brief aus Berlin nach Leipzig vom 17.12.1945 und nochmal vom Postamt C 2 auf einem Brief aus Leipzig nach Zürich vom 30.10.1930 als Bilder angehangen. Man kann die jeweilige Handhabung ob erst als Ausgabepostamt oder Aufgabepostamt sehen. Da wo erkannt wurde, das die Marken nicht entwertet waren, wurde nachträglich entwertet.

    Schade ist, dass man bei dem Beleg von frimer14 nicht das Postamt erkennen kann.


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    Totalo-Flauti.

    Liebe Sammlerfreunde,


    heute kann ich Euch mal wieder was neues aus Leipzig zeigen. Die Amtskennzahl L128 galt für das Postamt Leipzig C 9. Der R-Zettel wurde für ein Einschreiben aus Leipzig nach Oschatz am 19.8.1960 verwendet. Lt. der verklebten 90 Pfennige muß es sich um einen Brief der zweiten Gewichtsstufe bis 250 Gramm gehandelt haben (40 Pfennige der Brief und 50 Pfennige das Einschreiben).


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    Totalo-Flauti.

    Liebe Sammlerfreunde


    vom Dezember 1948 kann ich auch den einen oder anderen Beleg zeigen.

    Als erstes ein Einlieferungsschein über 23,40 Mark. Die Einzahlung erfolgte auf dem Postamt W 32 für ein Konto der Sächsischen Landeskreditbank in Dresden. Der Quittungsteil wurde mit einem aptierten Stempel Kb d abgeschlagen.


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    Totalo-Flauti.

    Liebe Sammlerfreunde,


    ich habe eine Drucksache zu 6 Pfennige (bis 20 g) aus Leipzig nach Zeulenroda ebenfalls vom 15.11.1948 zu zeigen.

    Der Postfreistempel wurde zumindest im Wertrahmen aptiert. Im Stempel selber ist die Postleitzahl "(10)" nach Einführung der Postleitzahlen (1944) eingefügt worden. Ich geh auch davon aus, das im Stempel das Doppel-M und der Schriftzug "REICHSMESSESTADT" enthalten war.


    Mit lieben Sammlergrüßen


    Totalo-Flauti.

    Liebe Sammlerfreunde,


    auf der Ansichtskarte, die ich Euch heute zeigen möchte, wurde die Taufe des Ballon LEIPZIG auf der Leipziger Rennbahn fotografisch festgehalten. Leider habe ich nicht das Datum des Ereignisses finden können. Die Karte ist postalisch nicht gelaufen. Eventuell fand die Taufe zum Ballon-Wettfahrt im Jahr 1911 (siehe weiter oben) statt.


    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti.

    Liebe Sammlerfreunde,


    das Thema schlummert ja schon lange und ich wage es mal, das Thema wieder wach zu küssen.

    Ich kann ebenfalls einen Beleg zum ersten Katapultflug vom Schnelldampfer Bremen des Norddeutschen Lloyd zeigen. Mein Brief wurde bereits am 14.7.1929 in Leipzig aufgegeben. Er besitzt ebenfalls den von Concordia CA beschriebenen Paginierstempel mit der Nummer 7933. Frankiert wurden die notwendigen 75 Pfennige.


    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti.

    Liebe Sammlerfreunde,


    das es in Leipzig-Lindenthal eine doch recht erfolgreiche Flugzeugproduktion gab, habe ich ja weiter oben schon mal dargestellt. Auf einer Ansichtskarte kann ich einen MARS-Doppeldecker aus dem Jahr 1913 zeigen. Ich geh mal davon aus, dass das Bild auch am Rand des Lindenthaler Flugfeldes aufgenommen wurde, da sich die DFW-Werke direkt am selbigen befanden.

    Die Karte selbst wurde in Gohlis 1913 zur Post aufgegeben und hat leider keinen Bezug zur Abbildung.


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    Totalo-Flauti.

    Lieber labarnas,


    mit der SBZ gebe ich Dir recht. Ich denke, das das Thema mehr im Bereich Stempelanalytik anzusiedeln ist. Über eine Verschiebung sollte der Themenstarter entscheiden.


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    Totalo-Flauti.

    Liebe Sammlerfreunde,


    hier gab es schon lange nichts mehr neues. Zu dem oben gezeigten Rollenstempel hab ich mich noch nicht abschließend gekümmert. Kommt bestimmt noch.

    Hier erst mal ein aptierter Abschlag von (10) Leipzig O 5 Ub h vom 01.07.1951. Wenn ich richtig liege wurde der Stempel bisher noch nicht gezeigt.


    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti.


    Lieber Phila Butler,


    vielen Dank für Dein Angebot. Aber ich habe bisher keine Daten über Poststellen finden können. Ich werde mal in Leipziger Adressbüchern schauen, ob es da überhaupt Adressen gibt.


    Mit lieben Sammlergrüßen


    Totalo-Flauti.

    Lieber Phila Butler,


    vielen Dank für Deine Antwort. Mich interessieren alle mit der Post in Leipzig in Verbindung stehenden Poststellen. Das von Dir genannte Ortsverzeichnis habe ich auch. Hier stehen allerdings nicht die Daten der Eröffnung bzw. Schließung der hier besprochenen Poststellen. Ich denke, das diese Daten in den Amtsblättern oder ähnlichen Publikationen der Reichspost und Deutschen Post zu finden sind. So bleibt nur die empirische "Forschung" um diese relevanten Daten zu erhalten.


    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti.

    Liebe Sammlerfreunde,


    gibt es eigentlich Literatur zu den einzelnen Poststellen und deren übergeordneten Postämtern? Mich würde da sehr der Leipziger Raum interessieren. Gibt es da eventuell was bei google-books?

    In den mir online (http://adressbuecher.sachsendigital.de/startseite/) zur Verfügung stehenden Adressbücher habe ich bisher keine Daten finden können. Oder schau ich da in die falschen Adressbücher? Amtsblätter wo die Eröffnung oder Schließung von Poststellen oder -argenturen zu finden wären, habe ich ebenfalls bisher noch nicht im www finden können.


    In Anlage zeige ich einen Poststellen-II-Stempel von Kulkwitz-Braunkohlenwerk auf einer Postkarte vom 4.5.1934 nach Leipzig über das Leitpostamt Leipzig C 2. Kulkwitz (ca.15 km südwestlich von Leipzig) ist heute eine Ortsteil von Markranstädt und liegt in einem ehemaligen Braunkohlenrevier.


    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti.

    Lieber Wolffi,


    das kann ich leider nicht sagen, ob eine Aktualisierung vorgenommen wird. Frag doch bitte bei beim Sammlerfreund Hofmeister direkt oder bei der „Arbeitsgemeinschaft: Forschung Deutsche Bundespost e.V.“ - nach.


    In Anlage noch ein Brief aus der Briefregion 04. Leider ist der Unterbuchstabe nicht deutlich erkennbar (entweder nw oder hw was eventuell Wurzen bedeuten kann).


    Mit lieben Sammlergrüßen


    Totalo-Flauti.

    Liebe Sammlerfreunde,


    Belege aus der Briefregion 04 finden auch den Weg in meine Sammlung. Allerdings ist mir jetzt noch kein Stempel mit einem UB für Leipzig untergekommen. Auch in der Liste von Sammlerfreund Michael Hofmeister zu findende 15-seitigen Liste ( ) ist kein UB für Leipzig gelistet. Wisst Ihr vielleicht etwas darüber?


    In Anlage ein Machinenstempel der Briefregion 04 mit UB kb = Borna auf einem Brief an die Postbank Niederlassung Leipzig vom 01.04.1997.


    Mit lieben Sammlergrüßen


    Totalo-Flauti.

    Liebe Sammlerfreunde,


    ich habe zu dem Thema aktuelle Literatur gefunden. Im Club-Journal 3/2016 der Arge DDR-Spezial ist ein Artikel "Die Amtskennzeichen bei der deutschen Post (DDR) von 1953 bis 1964" von Günter Beer aus Erfurt veröffentlicht worden. Wer Interesse hat kann vielleicht bei der Arge noch ein Exemplar bekommen.


    Als weitere Quellen wurden genannt:


    Willi Melz "Die Neuordnung des Paketverkehrs....", Club-Journal der Arge DDR-Spezial, Nr.23/2001,


    Fredo Queck "Postleitkennung in Deutschland...", Schriftenreihe der Arge DDR-Spezial, Heft 33/2014,


    Peter Giese "Postleitzahlen der SBZ/DDR...", Soester Briefmarkenfreunde Nr.77/2010 und
    Walter Schießl "Das Amtskennzeichen...", Michel-Rundschau 11/1977


    Mit lieben Sammlergrüßen


    Totalo-Flauti.

    Liebe Sammlerfreunde,


    freie Abschläge hab ich nicht aber einen besseren Scan kann ich liefern. Der Buchstabe liegt allerdings eben genau auf dem R-Zettel. Wurden für die Kennbuchstaben Groß- oder Kleinbuchstaben verwendet? Sieger verwendet Kleinbuchstaben (siehe S.272 22.Auflage).


    Mit lieben Sammlergrüßen


    Totalo-Flauti.