Beiträge von filunski

    Hallo Igel,


    auf dieser Seite von Michael Hofmeister findest du alles über Briefzentren (nimm dir ganz viel Zeit dafür ;))



    Bei der Poststempelgilde ist ein Werk in Arbeit welches die Maschinenstempel der deutschen Briefzentren von Beginn an bis heute abdeckt. Der Erscheinungstermin ist noch offen.


    Beste Grüße,
    Peter

    Hallo rumburak,


    solche Fälle wie der gezeigte HAINBURG, HESS gibt es immer wieder. es könnte sich hier so verhalten, dass das rechte Stempelgerät (Jahr 1982) irgendwann, vielleicht wegen Defekts/Bruch etc., zwischen 1982 und 1984 entfernt wurde und durch das linke Stempelgerät ersetzt wurde. Manchmal fällt so etwas überhaupt nicht auf, wenn der neue Stempel vom Stempelbild (Geometrie, Inhalt, Schriftform, -größe etc.) genau dem alten Stempel entspricht. Hier ist dies nicht der Fall und man kann deutlich erkennen, dass es sich um ein anderes, neues Stempelgerät handelt. Vielleicht wurde ja auch der Stempelhersteller gewechselt.


    Grundsätzlich (es gibt auch dazu belegte Ausnahmen) sollte in jedem Postamt, -agentur usw. jeder Stempel (UB) nur einmal vorkommen. Dazu wurde ja die Unterscheidungsmöglichkeit über die verschiedenen UB eingeführt.


    Beste Grüße,
    Peter

    Zitat

    Original von DKKW
    Loddar Maddäus würde sagen: Again what learned...
    DKKW


    Hallo DKKW,


    ja, geht mir auch oft so, um bei Maddäus zu bleiben "you never learn out". 8-)


    Dann habe ich hier auch noch einen schönen Poststelle 2 Stempel aus dem Riesengebirge, Schlesische Grenzbauden bei Schmiedeberg. Wo die waren zeigt die Postkarte (roter Pfeil).


    Viele Grüße,
    Peter

    Hallo DKKW,


    vom Ballonstartplatz (bei Gersthofen) bis Achsheim sind es Luftlinie sogar nur knapp 9 km. Aber über, bzw. in der Nähe von Achsheim ist der Ballon nicht nieder gegangen, sondern hat die Post abgeworfen. ;)


    Beste Grüße,
    Peter

    Hallo Paul,


    etwas viele Fragen auf einmal, zumal man auf jede Einzelne schon einen ganzen Roman antworten könnte. Ich nehme mal an, es handelt sich um Deutsche Feldpost, wahrscheinlich 2. Weltkrieg (es gibt auch noch 1. Weltkrieg und Deutsch/Französischer Krieg 1870/71).


    Für 2.Weltkrieg findest du hier sehr viel:


    Es gibt auch ein Michel Handbuch zu Feldpost 2.Weltkrieg.


    Den Stempeln kommt bei Feldpostbelegen grundsätzlich eine sehr hohe, wenn nicht sogar die wichtigste Bedeutung zu und "Stempelorgien" sind sicherlich mit die interessantesten Sachen darunter.


    Es ist auch immer sehr hilfreich Bilder zu zeigen, aber nur immer einen Beleg nach dem Anderen, nicht zu viel auf einmal.


    Das erst mal als Einstieg zum Thema. ;)


    Beste Grüße,
    Peter

    Hallo zusammen,


    ist ja eine nette Idee und kann ja auch funktionieren wie der authentische Beleg von Rainer zeigt.


    Der gezeigte Beleg in dem link aus Island ist aber m.E. eine Zeitungsente (oder heißt das jetzt "Webente"). Die Idee vielleicht von einem Brief ähnlich dem von Rainer aufgegriffen und dann diesen Beleg gebastelt. Die Marke sieht aus wie nachträglich aufgeklebt (Stempel setzt sich nicht auf Kuvert fort). Ist zumindest meine Meinung. :O_O:


    Beste Grüße,
    Peter

    Zitat

    Es gibt mittlerweile die Anweisung am Schalter NICHTS mehr abzustempeln und grundsätzlich "postfrisch" aufzuliefern....


    Hallo zusammen,


    das kann man so nicht verallgemeinern. Diese Anweisung gibt es, aber längst nicht für alle Postagenturen, -filialen, -banken etc. Sie gilt sicherlich für all die ganz kleinen Agenturen mit begrenztem Serviceangebot und auch nur eingeschränktem Briefmarkensortiment. Dort kommt alles in einen Korb direkt zum Briefzentrum und dort in die Sortieranlage. Für viele der größeren Postagenturen gilt sogar die Anweisung, alle am Schalter angenommene Post auch abzustempeln. Die wird dann auch im BZ nicht mehr maschinell abgestempelt (wenn alles im BZ richtig abläuft!).


    Leider läuft heute sowohl an den Schaltern und noch weniger in den BZ wo oftmals viele Aushilfskräfte oder geringfügig Beschäftigte am Werke sind alles so ab wie es sollte (oder wie wir Philatelisten das gerne hätten).


    Ich hatte schon Belege, die z.B. beim Philatelieschalter eingeliefert wurden, dort sauber von Hand gestempelt wurden und auch in den richtigen Korb fürs BZ kamen, dann aber doch nochmals im BZ maschinell gestempelt wurden. Dies ist auch schon mit Belegen die von den Sonderstempelstellen der DPAG (Berlin, Bonn, Weiden) mit schönen Sonderstempeln versehen auf dem Postweg verschickt wurden, passiert. Sollte zwar nicht vorkommen, passiert aber trotzdem immer mal wieder. Meist ist die DPAG (Weiden), wenn man dort als Sammler so etwas reklamiert, recht kulant und versucht den "Schaden" auf andere Art wieder beim Sammler gutzumachen. ;)


    Beste Grüße,
    Peter

    Verehrte Freunde des Themas,


    dank umfangreichen Vergleichsmaterials welches mir Vichy heute überraschend zukommen lies ;) habe ich ein neues Stempelgerät entdecken können, welches so bislang zumindest in den mir bekannten Unterlagen zu den Sorbenstempeln noch nicht aufgefallen war. :O_O:


    Es ist LÜBBENAU/SPREEWALD 2 / a / 03222 / LUBNJOW/BLOTA;
    bzw. LÜBBENAU SPREEWALD 2 / a / 03222 / LUBNJOW BLOTA, ohne Schrägstrich und mit geänderter Anordnung!


    Bislang fiel dieser Stempel nur wegen der falschen Schreibweise des Sobischen Namens auf, ohne die sonst übliche Transliteration bei BLOTA (BLÓTA, Anm.: auch dieses BLÓTA ist falsch geschrieben da das von mir hier eingegebene L mit Schrägstrich vom System nicht angenommen wurde :().


    Beste Grüße,
    Peter

    Hallo zusammen,


    als "Briefmarken" würde ich diese Marken eher nicht bezeichnen, es sind Vignetten oder, um den englischen Ausdruck zu benutzen "Ciderellas". Die aber durchaus auch ihren Reiz haben und auch gesammelt werden.


    Dazu habe ich auch einen echt gelaufenen Beleg aus "Occussi-Ambeno", einer real existierenden Exklave Osttimors im indonesischen Westtimor. Eine eigene Posthoheit hat Occussi-Ambeno aber nicht.


    Beste Grüße,
    Peter

    Hallo zusammen,


    ich wohne so ziemlich in der "tiefsten Provinz", mitten auf dem Lande in einem Dorf mit ca. 1200 Einwohnern in der Hauptgemeinde. Dort befinden sich mindestens 4 Briefkästen mit täglicher Leerung von Montag bis Samstag und einem Briefkasten mit zusätzlicher Sonntagsleerung. Bei mir kommt täglich von Mo bis Sa der Postboste vorbei und hat manchmal auch Montags Post dabei, ist immer sehr freundlich und guter Laune und nimmt auch jederzeit gerne meine abgehende Post mit, wenn ich mir den Weg zum Briefkasten sparen möchte. Die geht dann auch am selben Tag noch ins Briefzentrum und erreicht in den meisten Fällen den Empfänger (wenn in Deutschland) am darauffolgenden Tag.


    Ich bin mit diesem Service mehr als zufrieden und wenn Montags nicht mehr zugestellt werden sollte, könnte ich damit auch gut leben! ;)


    Beste Grüße,
    Peter

    Zitat

    Original von valgrande
    Es wäre schön und interessant, wenn andere Sammler hier ebenfalls nAkte zeigen und zu diesem Kunst-Thema beitragen würden.
    valgrande


    Hallo zusammen,


    nachdem ich beim Stöbern durchs Forum eben diesen Aufruf gelesen habe fiel mir dazu ein Stück aus meiner Sammlung ein, was auch hier her passen könnte.


    Die Marke aus Spanien mit der nackten Maja von Goya dürfte wohl den meisten bekannt sein (siehe erstes Bild).


    Anlässlich der Briefmarkenmesse in Verona im Jahre 1947 zog sich Maja schnell was über und verliess ihr Sofa um zur Messe zu eilen! ;)


    Beste Grüße,
    Peter