Beiträge von Christoph 1

    Ergebnis Spiel 86:

    69,41 € - da alle niedriger getippt hatten, ist die Auswertung zumindest nicht kompliziert.


    (1) Schildescher: €56

    (2) Lothar 47 €

    (3) nugman: 40,-€


    (4) Heliklaus: 34 €

    (5) Wolffi: 31,- €


    Glückwunsch an die Gewinner! Nach Kontrolle bitte weiter mit Spiel 87.

    Hallo Schimmel,


    die Portoperiode reichte vom 1.1.2002 bis zum 31.12.2002.


    Brief bis 20g = 0,56 €

    Brief bis 50 g = 1,12 €

    Brief bis 500 g = 1,53 €

    Brief bis 1000g = 2,25 €


    Einschreiben Einwurf jeweils zusätzlich 1.53 € (das waren zuvor genau 3,- DM)


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo Zarenadler,


    Du schreibst zwar "nicht von einem Stempel", aber was soll es denn anderes sein als ein Stempel? Oder anders gesagt: Eine Art von Beförderungsvermerk. Es sieht aus wie maschinell aufgebracht. Könnte alles mögliche sein, z.B. ein Teilabschlag eines privaten Eingangsstempels, eine Art Codierung (bei größeren Firmen im Posteingang kam das durchaus vor) oder so etwas ähnliches. Jedenfalls glaube ich nicht, dass der Aufdruck bereits auf der Briefmarke drauf war, als sie noch postfrisch war.


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo Schimmel,


    ich bin sicher kein Experte, aber versuche trotzdem mal eine Einschätzung. Das Besondere bei dem von Dir gezeigten Beleg ist die große Menge von Cachets auf einem einzigen Beleg. Das gibt es vermutlich wirklich nicht so häufig. Aber die Frage ist ja: Gibt es auch Sammler, die genau so etwas suchen? Oder werden - wenn überhaupt - diese Stempel nicht lieber auf separaten Belegen gesammelt, alleine wegen der besseren Übersicht und Aufbewahrungsmöglichkeit? Ich wärde letzteres vermuten und halte Deinen Beleg dann doch eher für eine Spielerei. Der Schiffspoststempel ansich wäre jetzt auch nicht so wahnsinnig besonders.

    Trotzdem natürlich ein sehr dekorativer Beleg. Und wenn sich jemand findet, der genau sowas in seiner Sammlung haben möchte, dann finde ich 10€ auch nicht zu hoch angesetzt.


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo Klaus,


    zu den beiden DDR-Briefstücken kann ich nur sagen: Schade, da hat jemand die schönen Belege leider zerstört. Durch den Poststellenstempel und den dazugehörigen R-Zettel wären das feine Stücke gewesen, wenn sie nicht zerschnitten worden wären. So sind immerhin die Stempel und R-Zettel erhalten geblieben, also besser als wenn sie abgelöst worden wären. Trotzdem ist das wertmäßig wohl kein großer Unterschied zu den abgelösten gestempelten Marken.


    Was man hier an diesem Beispiel sehr schön sehen kann: 1963 wurde noch direkt in der Poststelle Zwintschöna gestempelt, 1966 schon nicht mehr (Stempel vom Leitpostamt in Halle).


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo Elch,


    zu Deinem allerersten Foto (das ist doppelt):


    alle Briefmarken, die in Deutschland seit 2001 (etwa) erschienen sind, sind in postfrischem Zustand noch voll frankaturgültig. Der Handelswert liegt bei ca. 75% des Frankaturwerts. Sprich: Für eine Sportmarke mit 145+55 € Postpreis (die 55 cent sind der Zuschlag für die Deutsche Sporthilfe, der zählt bei der Berechnung natürlich nicht mit), kannst Du noch mindestens 1 € Erlös bekommen. Da kommt einiges zusammen.

    Die Vordruckalben der Deutschen Post sind zudem von hoher Qualität und lassen sich ebenfalls verkaufen. Also, das sieht schon mal nicht so schlecht aus.

    Die gleichen Marken mit dem aufgedruckten Ersttags-Sonderstempel sind leider fast komplett wertlos. Maximal 5 cent pro Stück kann man da rechnen. Gleiches gilt für postfrische Briefmarken in DM-Währung. Hier ist aber auf Deinen Fotos einiges mit Randstücken zu sehen - das ist teilweise bei Spezialsammlern gesucht.


    Die FDC sind leider Schmuck-FDC. Da würde ich mal pauschal 5-10 cent pro Stück ansetzen.


    Wenn Du noch mehr Fotos zeigen möchtest: Dann zeige doch mal das Älteste, was Du finden kannst, also 1950er Jahre und früher.


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo Elch,


    keine Bilder zu sehen. Versuche es bitte nochmals. Die Dateigröße kannst Du mit jedem einfachen Bildbearbeitungsprogramm reduzieren.


    Bei den Ersttagsbriefen wäre es interessant, ob es sich um echt gelaufene FDC handelt, ob mit Sonderstempel oder ohne. Derzeit sind echt gelaufene FDC (= First Day Cover) mit ganz normalem Tagesstempel nach meiner Beobachtung deutlich gefragter als die künstlich für die Sammler hergestellten Schmuck-FDC. Interessant dürften evtl. die Jahre 1958 bis 1960 sein, v.a. aus Berlin.


    Bei den ETB (Ersttagsblättern) dürfte es sich nach Deiner Beschreibung um eine vollständige komplette Sammlung handeln. Denn vor 1974 sind im Sammelgebiet Bund keine ETB erschienen. Die Ausgabe "Caspar David Friedrich" vom August 1974 ist die Nr. 1. Wenn seitdem bis Ende 2019 alles vollständig ist, also 45 Jahrgänge, dann würde ich insgesamt einen Verkaufspreis von50-80 € schon für realistisch halten. Berlin von 1975 bis 1990 nochmal ca. 10-15 € zusätzlich. Plus die Alben, in denen die ETB untergebracht sind. Je nachdem, was es für Alben sind, kannst Du nochmal 2-4 € pro Stück draufrechnen.


    ETB einfach bei ebay als Komplettsammlung einstellen (Bund und Berlin getrennt).


    Viele Grüße

    Christoph

    Meint das den Verwendungszeitraum oder den Stempel an sich ?

    Den Zeitraum der verwendeten Strichelemente oder den Kennbuchstaben ?

    Hallo KJ,

    das war eine generelle Einschätzung zu dieser Art Bandstempel. Also unabhängig vom Verwendungszeitraum oder vom Kennbuchstaben. Sondern bezogen auf die Entwerterform. Leider ist es so, dass die Strich- und Rollenentwerter bei vielen Sammlern nicht sonderlich beliebt waren und deshalb solche Belege nicht als erhaltungswürdig eingeschätzt wurden. Dadurch sind sie heute gar nicht mehr so häufig zu finden - damit meine ich aber nicht, dass es richtige Raritäten wären.

    Ob das Stempelgerät nach Kriegsende noch weiter verwendet wurde, kann ich nicht sagen.

    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo Klaus,


    wie linos203 ja schon angemerkt hat, ist der Zustand des Zusammendrucks und der beigeklebten Hindenburg-Marke leider schlecht. Außerdem scheint der Umschlag auch mal gefaltet gewesen zu sein.


    Gleichwohl halte ich den Beleg für unbedingt erhaltenswert und für Stempelsammler auch sehr sammelwürdig. Bei dem Stempel handelt es sich entgegen der Meinung vom SammlerBernd nicht um einen (Hand-)Rollstempel, sondern um einen Maschinenbandstempel des Herstellers Sylbe. Dieser Stempel ist nicht so häufig zu finden und er ist auf Deinem Beleg sehr sauber abgeschlagen. Aufgrund der an den Stempelkopf anschmiegendenen Striche des Entwerters kann man ihn leicht mit einem Handrollstempel verwechseln.


    Siehe zum Beispiel hier:

    https://philastempel.de/stempel/zeigen/279105


    Viele Grüße

    Christoph