Beiträge von Christoph 1

    Hallo zum Samstag abend :-)


    heute zwei portorichtige MeF-Belege aus einer langjährigen Korrespondenz zwischen Nettetal und Stendal (vermutlich Briefmarkensammlerfreunde).




    Der obere Brief auf 1995 ist frankiert mit 2x Mi-Nr. 1789 (Eckränder). Der untere Brief ist aus 1999 und wurde mit 2x Mi-Nr. 2046 (ex Block 47) frankiert. Oben 2,- DM Porto, unten 2,20 DM Porto. Das war jeweils die zweite Portostufe (Brief über 20 Gramm bis 50 Gramm im Standard-Brief-Format). Die Gebührenerhöhung von 200 Pf auf 220 Pfennig war am 1.9.1997.


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo zum Wochenende,


    heute zeige ich mal eine 11-fach-Frankatur:



    Es handelt sich um einen Poststellungsauftrag [1], dessen Versandgebühr im Jahr 1997 genau bei 11,- DM lag. Leider fehlen Absender und Empfänger, so dass man nicht nachvollziehen kann, wie der Lauf dieses Briefes war. Zudem ist der Umschlag recht stark beschädigt.


    Trotzdem: Eine portorichtige 11-fach-MeF der Mi-Nr. 1897, zeitnah verwendet und vergleichsweise ordentlich gestempelt, dürfte man vermutlich nicht so schnell ein zweites mal finden.


    Gruß

    Christoph



    [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Zustellungsurkunde

    Das Überthema hier lautet „Nichtpostalische Marken“!

    Die Definitionen am Anfang zu diesem Threat sind eindeutig und glasklar.


    Wenn man sich nicht damit auseinandersetzen möchte, so last den braven Sammler bitte mit Nonsense in Ruhe.

    Es werden hier seriöse und bisher wenig publizierte Informationen zu einem speziellen Sammelthema der Erinnophilie veröffentlicht.

    Hallo mimach,


    naja.... Deine Formulierung "Nonsense" möchte ich so nicht stehen lassen. Das hört sich ja so an, als wären alle "Bedenkenträger" zu dem von Dir gewählten Oberbegriff irgendwie ein bisschen minderbemittelt. Ich muss gestehen, dass ich vor der Lektüre Deiner (ansich sehr interessanten) Beiträge hier auch nichts mit dem Begriff "Gelegenheitsmarken" anfangen konnte.


    Es scheint einfach ein sehr stark veralteter Begriff zu sein. Warum hält man daran fest? Was ist der Unterschied zu dem heutzutage wesentlich geläufigeren Begriff "Vignette"? Darauf geben die von Dir eingangs zitierten Definitionen (aus Urzeiten...) eben leider keine Antwort. Kann es sein, dass "Vignette" einfach der aktuelle Begriff für die früher vielleicht mal geläufige Bezeichnung "Gelegenheitsmarke" ist?


    Warum bestehst Du (in leicht ungehaltenem Ton?) auf die "reine und einzige Wahrheit"? Wäre es nicht vielleicht auch sinnvoll, mal darüber nachzudenken, warum hier immer wieder (m.E. berechtigte) Fragen auftauchen?


    Nur mal so als Denkanstoß.


    Danke für Deine Beiträge und viele Grüße

    Christoph

    Der Brief nach Merano scheint mit 42 Pf "gemacht" zu sein oder gibt es so ein ungerades Porto?


    Liege ich mit der Annahme falsch oder ist es so dass portorichtige Briefe generell "mehr wert" sind?

    Südtirol wurde im Jahr 1943 als "Inland" bezeichnet. Insofern ist das Porto von 42 genau portorichtig. Ein Brief bis 20 Gramm kostete 12 Pfennig, dazu kam die Gebühr für ein Einschreiben in Höhe von 30 Pfennig. Mit der Annahme, dass portogerechte Briefe generell höher bewertet werden, liegst Du grundsätzlich richtig. Fakt ist, dass im Briefe-Katalog (Michel) ausschließlich Katalogpreise für portorichtige Briefe ausgewiesen sind. Insofern muss immer zuerst die Portostufe geprüft werden.

    Könnt Ihr mir den Katalogwert für diese Sachen nennen?


    Ich danke Euch für den Aufwand

    Hallo Schnuffel,


    Bedarfsbelege nach Südamerika sind nicht alltäglich. Da hast Du schon was, das sich von Massenware abhebt. Einen Katalogwert kann man hier nur sehr abstrakt bestimmen. Im Briefe-Katalog wird nur bewertet, ob ein Beleg portorichtig ist und ob es sich um eine EF, MeF oder MiF handelt. MiF ist dabei immer am schlechtesten bewertet (warum eigentlich?)... Hier spielen aber die Destinationen (Santiago de Chile, Buenos Aires), die Laufwege (rückseitige Stempel) und die Zensur eine wichtige Rolle bei der Preisfindung -dazu äußert sich der Michel aber nicht.


    Gruß

    Christoph

    Hallo zusammen,


    in Österreich erschien 2002 eine Zuschlagmarke zum Tag der Briefmarke mit Motiv Bahnpost. Interessant sind dabei vor allem auch die an der Marke dranhängenden Zierfelder.




    Darauf sind vier verschiedene österreichische Bahnpost-Stempel aus den 1920er und 1930er Jahren zu sehen.


    Ich habe hier zufälligerweise gerade einen echt gelaufenen Beleg mit dieser Briefmarke inkl. Zierfeld entdeckt, ein Einschreiben nach Deutschland





    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo zum Sonntag,


    ich habe noch einen Beitrag zu den "grimmigen Deutschen":


    Es handelt sich um einen eingeschriebenen Brief, der am 8.7.1963 von Aschaffenburg nach Frankfurt versendet wurde. Man sieht dem Umschlag an, dass er "gut gefüllt" war und somit das Standardbrief-Gewicht von 20g überschritten hatte. Für den Brief der zweiten Gewichtsstufe (bis 50g) wurden 40 Pf. fällig, zuzügl. Einschreiben 50 Pf. Das ergibt die Summe von 90 Pfennig, die hier mit einem Dreierstreifen der Mi-Nr. 354 abgedeckt wurden.


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo Schimmel,


    Bei den von Dir gezeigten Umschlägen handelt es sich (zumindest teilweise) um mehrfach verwendete Umschläge. Diese Umschläge der Versandstelle für Sammlermarken waren sehr stabil und boten sich deshalb für eine Zweitverwendung an. Aber sie hatten immer einen eingedruckten R-Zettel, ich poste später dazu noch ein passendes Bild.


    Weiterhin schreibst Du, es handele sich um „Wertbriefe“. Woher nimmst Du diese Vermutung? Bei Wertbriefen müssten V-Zettel (statt R-Zettel) sowie rückwärtige Stempel vorhanden sein. Ist hier nicht der Fall. Somit „normale“ R-Briefe (Einschreiben), keine Wertbirefe - soweit ich das auf den Fotos sehen kann.


    Mache doch bitte mal „ordentliche“ Scans von Vorder- und Rückseite jeweils einzelner vollständiger Umschläge. Dann kann man noch mehr dazu sagen.


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo,

    Es handelt sich um die Amtsziffer 52.

    Den von Vichy bereits gezeigten Stempel mit Amtsziffer 31 habe ich hier im Original vorliegen. Die Engschrift wurde seinerzeit auch in anderen Orten teilweise bei Stempeln verwendet.

    Für die Datenbank ist der von Dir gezeigte Stempel leider nicht geeignet, da es sich leider nicht um einen vollständigen Abschlag handelt.

    Bei dem zweiten Stempel handelt es sich um den Stempelkopf eines Klüssendorf-Maschinenstempels aus Kirchheim unter Teck (PLZ 7312)

    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo zum Sonntag,


    diesen Beleg habe ich eigentlich nur wegen des fantastischen Stempelabschlags aufgehoben. Denn leider ist die Frankatur beschädigt. Aber interessant ist er trotzdem.



    Am 16.7.1964 wurde dieser Brief als "Einschreiben Rückschein" im Postamt Frankfurt-Sindlingen aufgegeben. Der Empfänger wohnte in Kassel, war allerdings inzwischen nach Wiesbaden mit unbekannter Anschrift verzogen (handschriftlicher Vermerk Rückseite), so dass der Brief mit einem "Zurück"-Stempel vorderseitig versehen und wieder an den Absender ging.


    Für das Porto wurde 2x Mi-Nr. 357 (Grimmige Deutsche, 60 Pfennig) verwendet, also 1,20 DM. Das setzt sich zusammen aus 20 Pfennig für den Standardbrief, 50 Pf. für Einschreiben und weiteren 50 Pf. für den Rückschein.


    Was wohl bei diesem Brief mit diesem Rückschein passiert ist?


    Viele Grüße

    Christoph