Beiträge von Christoph 1

    Hallo,


    das Bild ist sehr schlecht. Ich habe es mal ein wenig gedreht und zugeschnitten, aber trotzdem kommt man damit nicht viel weiter.



    Bei dem Stempel habe ich erhebliche Zweifel. Normalerweise steht, wie von Marko bereits ausgeführt, der Zusatz "(Kr MALCHIN, MECKL) unten im Stempel. Siehe folgenden Abschlag aus Faulenrost (Quelle: https://www.stampsx.com/ratgeb…show_sd_xxl.php?id=197597)



    Es gibt auch Stempel, bei denen der Ortsname und die Ergänzung oben stehen, aber aufgrund der Stempelgeometrie müsste es dann ein sehr kurzer Ortsnamen sein, denn vor dem sichtbaren Zusatz ist nur Platz für ca. 5 Buchstaben.


    Es kommt aus meiner Sicht eigentlich nur WAGUN in Frage. So viele Orte gab es nämlich gar nicht im Kreis Malchin. Und alle anderen (sofern sie bei wikipedia genannt sind) haben mehr Buchstaben.

    Selbst bei SIELOW mit sechs Buchstaben steht die Ergänzung unten im Stempel: (Quelle https://www.stampsx.com/ratgeb…show_sd_xxl.php?id=547600)


    Leider kann ich aus WAGUN keinen Stempel zeigen.


    Vermutlich hatte dieser kleine Ort nicht mal eine eigene Poststelle - im Verzeichnis der Postorte von 1955 ist er jedenfalls nicht (mehr) zu finden.


    Also, Fazit: bei dem Stempel wäre ich sehr skeptisch.


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo,


    also der von Dir aufgerufene Preis erscheint mir doch sehr deutlich zu hoch. Ein unbeschnittener Block 1 auf FDC wurde kürzlich bei ebay für 299 € angeboten und dann über Preisvorschlag (also unter diesem Preis) verkauft.

    https://www.ebay.de/itm/Deutsc…RSTTAGSBRIEF/362942488620


    Ein sauberer FDC ohne erkennbare Mängel ging für ca. 330,- € über den Tisch: https://www.ebay.de/itm/Deutsc…el-3000-Euro/333459384239 Der Verkäufer svenny-foto ist allen Forumsmitgliedern bekannt, die sich regelmäßig am Auktionserlösspiel im philaforum beteiligen. Und er ist auch für seine überdurchschnittlich hohen Preise bekannt.


    Ein Herzstück auf FDC wurde demgegenüber für 92,- € zugeschlagen. https://www.ebay.de/itm/D-Reic…SBRIEF-99344/114097464527


    Nun ist Dein Exemplar streng genommen auch nicht mehr als ein Herzstück. Deshalb denke ich, dass schon ein Verkaufspreis von 150 bis maximal 200,- € als Erfolg zu werten wäre. Eine Prüfung ist m.E. tatsächlich nicht nötig, sie würde den erzielbaren Preis wahrscheinlich auch nicht wesentlich erhöhen.


    Viel Erfolg

    Christoph

    Ergebnis Spiel 31:

    385,- €


    (1) hd82hd: 375 €

    (2) BUND: 369 €

    (3) Wolffi: 402,- €


    (4) Schildescher €412

    (5) Lothar 420 €


    Glückwunsch an die Gewinner! Bitte kontrollieren und danach dann weiter mit Spiel 32.

    kartenhai

    xheine


    jetzt mal halblang bitte. Die von Kartenhai verlinkte Seite bei ebay macht keine Werbung für den Verkauf von Fälschungen. Es ist auch absurd, auf so einen Gedanken zu kommen. Es ist lediglich eine Einstiegsseite zum Verkauf solcher Produkte. Eine solche Einstiegsseite gibt es für JEDE Kategorie bei ebay. Und da es nun mal eine Kategorie "Fälschungen und Repruduktionen" in der Rubrik "Briefmarken" bei ebay gibt, gibt es eben auch die entsprechende Seite für den Verkauf der Artikel.


    Sturm im Wasserglas! :vorsicht:


    Im Übrigen ist es gut(!!), dass es bei ebay diese Kategorie gibt. Denn ansonsten würden die Fälschungen und Reproduktionen bei ebay verkauft, ohne dass man sie eindeutig als solche erkennen könnte. Jeder, der einen Artikel aus dieser Kategorie kauft, weiß genau was er tut. Hier im Forum wurde bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass der Verkauf von "nicht echten" Briefmarken vollkommen OK ist, so lange diese Angebote entsprechend korrekt gekennzeichnet sind. Und genau dafür dient diese Kategorie.


    Dieser Hinweis richtet sich explizit an kartenhai , der sich immer wieder darüber aufregt und hier in regelmäßigen Abständen neue Themen eröffnet. Ein für allemal: Wer Fälschungen und Reproduktionen bewusst kauft, obwohl sie eindeutig als solche angeboten werden, der handelt in eigener Verantwortung und verdient keinerlei "Mitleid". Jeder, der einen Artikel kauft, der in der Kategorie "Fälschungen und Reproduktionen" eingestellt ist, weiß ganz genau, was er tut. Manche wollen einfach auf diese Art ihre Lücken im Album füllen und haben überhaupt kein Problem damit. Andere denken, sie hätten ein billiges Schnäppchen geschossen - das ist dann deren Problem.


    Bei Kunstwerken (Gemälden, Fotos, Zeichnungen etc.), die auf Postkarten verkauft werden, regt sich doch auch niemand darüber auf, dass es sich nicht um Originale handelt. Die Leute kaufen diese Postkarten, weil sie ihnen gefallen. Sie wollen kein teures Original, sie wollen die billige Kopie. Warum sollte das bei Briefmarken grundsätzlich anders sein?


    Und warum in Dreiteufelsnamen sollte man irgendjemanden dafür verklagen und sinnlos Gerichte beschäftigen und Kosten verursachen? Und was, lieber xheine , lieber kartenhai , soll denn der BDPh bitteschön an dieser Stelle eurer Meinung nach genau unternehmen?


    Also, ich möchte jetzt doch sehr deutlich bitten: Überlegt euch, was ihr postet. Denkt ein wenig nach. Und verursacht nicht eine völlig unangebrachte Empörungswelle.


    Denn davon haben wir in Zeiten wie diesen sowieso schon genug.


    :kgi:


    Freundlich grüßt

    Christoph

    Ergebnis Spiel 29:

    52,- €


    (1) Christoph1: 51,- €

    (2) kartenhai: 50,- €

    (3) nugman: 55,-€


    (4) harweg: 59,-€

    (5) Schildescher: €60


    Glückwunsch an die Mitgewinner! Ich mache dann gleich weiter mit Spiel 30.

    Hallo Uwe,


    das sind sehr schöne Stücke. Danke für's Zeigen.


    Die zum Handrollstempel umgebaute Sylbe-Walze (* 13 f) ist im Gildebrief Nr. 260 vom Dezember 2019 auf Seite 30 beschrieben. Ich dachte zuerst bei Deinem Beleg an einen anderen Stempel, weil die Linien im Entwerter durch den "schiefen" Abschlag wie Wellen aussehen. Aber das ist eine optische Täuschung.


    Viele Grüße

    Christoph

    Ich lese da etwas von Morgenrot... in der ersten Zeile und ...grube... in der zweiten Zeile.


    Hast Du zum Vergleich einen vollständigen Abschlag eines solchen Fiskalstempels (aus einem anderen Ort), damit man mal anhand der Maße abschätzen kann, wie viel von dem Stempelabschlag fehlt?


    Gruß, Christoph

    Hallo,


    alles was kartenhai und thjohe geschrieben haben, sehe ich auch so.


    Die Poststellenstempel wurden normalerweise neben den Briefmarken abgeschlagen. Es gab aber auch Ausnahmen. Wenn nämlich eine Postsendung innerhalb des Leitpostamtes befördert wurde, dann wurde sie durch den Landbriefträger direkt zugestellt. In diesem Fall ging die Sendung nicht zuerst an das Leitpostamt, sondern wurde direkt von der einen zur anderen Poststelle mitgenommen. Das kam gar nicht so selten vor. Und in diesen Fällen gab es die Anweisung, den Landpoststempel direkt auf die Briefmarken zu stempeln.


    Hier handelt es sich um einen Ort mit dem Leitpostamt Lütjenburg (Ostholstein). Deshalb steht auch in der zweiten Zeile:


    über Lütjenburg (Ostholst)


    Nur den Ortsnamen in der ersten Zeile kann ich leider nicht eindeutig entziffern. Es ist sowas wie Duberg oder ähnlich, aber ich finde keinen solchen Ort in der Nähe von Lütjenburg.


    Vielleicht findet das ja noch jemand heraus.


    Viele Grüße

    Christoph